Sweet Mia XXX – Blonde Lutschpuppe im Exklusiv-Interview

Von Julia Moreno
Voraussichtliche Lesedauer: 37 Minuten
Sweet Mia XXX
Sweet Mia XXX – Blonde Lutschpuppe im Exklusiv-Interview
4.5
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30 Fragen an die Blowjob-Fee Sweet Mia XXX

Sweet Mia XXX aus der Tou­ris­mus-Regi­on Han­no­ver wirkt mit ihrem süßen Gesicht, den stahl­blau­en Augen und den lan­gen, blon­den Haa­ren wie eine Prin­zes­sin aus dem Bil­der­buch. Sich selbst bezeich­net die Han­no­ve­ra­ne­rin aller­dings als Mist­stück, das vor allem auf Blo­wjobs steht. Der täto­wier­te rech­te Arm ver­leiht ihrem Ant­litz etwas Ver­ruch­tes. Ihr makel­lo­ser Kör­per wird durch eine pral­le 80C-Ober­wei­te ver­edelt. Doch egal ob Mist­stück oder Prin­zes­sin, an der Blon­di­ne mit der Traum­fi­gur geht kein Mann vor­bei, ohne zwei­mal hin­zu­schau­en.


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Die Traumfrau von nebenan

Sweet Mia XXX – Die Lutschpuppe im Exklusiv-InterviewVie­le Por­no­stern­chen las­sen sich aus­schließ­lich spär­lich beklei­det oder ganz nackt und in ein­deu­ti­gen Posen ablich­ten. Nicht so Sweet Mia XXX. Die süße Blon­de zeigt sich schon­mal im roten Schlab­ber­pul­li bei der mor­gend­li­chen Tas­se Kaf­fee. Das Fas­zi­nie­ren­de ist, dass sie auch in die­sem Out­fit – oder gera­de des­we­gen – eine unglaub­lich star­ke Ero­tik aus­strahlt. Man möch­te sich ein­fach neben sie set­zen und ihr beim Genuss des mor­gend­li­chen Heiß­ge­tränks tief in die Augen schau­en.

» Por­nos der süßen Mia 

Sweet Mia XXX gibt sich jeder­zeit voll­kom­men natür­lich und genau das macht sie so atem­be­rau­bend sexy. Man hat trotz des modell­haf­ten Aus­se­hens das Gefühl, ihr jeder­zeit auf der Stra­ße begeg­nen zu kön­nen. Die atem­be­rau­ben­de Blon­de ist eine Schön­heit, mit der man sich ger­ne in der Öffent­lich­keit zeigt. Genau­so ist sie auch die gei­le Dreck­sau, mit der man sich im Bett, auf dem Küchen­tisch oder sonst­wo hem­mungs­los amü­siert. Die­se Kom­bi­na­ti­on von Vor­zei­ge-Mädel und gei­ler Schlam­pe macht Sweet Mia XXX so ein­zig­ar­tig.

Wir hatten Sweet Mia XXX im exklusiven Interview:

Ero­ni­te   Erst ein­mal vie­len Dank, dass du unse­ren Lesern Rede und Ant­wort ste­hen möch­test. Wir sind sicher, es wird sehr span­nend und auf­schluss­reich sein. Nicht nur dei­ne Fans freu­en sich, son­dern auch wir, wenn wir viel­leicht das ein oder ande­re Geheim­nis, einen Schwank aus dei­ner Jugend oder ein paar pri­va­te Din­ge über dich erfah­ren. Sag, seit wann bist du eigent­lich in der Ero­tik­bran­che tätig, wie war dein Ein­stieg und was genau machst du eigent­lich?
Sweet Mia XXX   Wann ich genau damit ange­fan­gen habe ist schwer zu sagen – ich habe immer schon sexu­ell sehr frei gelebt und mei­ne Sexua­li­tät sehr viel­sei­tig und offen aus­ge­lebt. Ich war nie mono­gam und hat­te noch nie eine mono­ga­me Bezie­hung. Ange­fan­gen hat es damit, dass ich mit mei­nem Freund als Paar Escort­da­tes gemacht habe. Für Paa­re, Frau­en und Män­ner. Dann haben wir in eini­gen Clubs in Ber­lin auch gemein­sam Sex­shows gemacht, für die wir bezahlt wur­den. Das ist etwa fünf Jah­re her und ich den­ke, da hat es ange­fan­gen. Wir haben das nicht des Gel­des wegen gemacht, son­dern weil es uns ange­macht hat. Es gab uns einen Kick, gese­hen zu wer­den und die Lust ande­rer zu spü­ren, wenn wir Sex hat­ten.

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Wir haben auch immer schon gern pri­vat für uns Por­nos gedreht, ein­fach spon­tan mit dem Han­dy, zunächst nur für uns. Es hat also aus Lust und sexu­el­ler Neu­gier ange­fan­gen. Irgend­wann habe ich mein ers­tes Escort­da­te allein gemacht mit jeman­dem, den wir als Paar schon öfter besucht hat­ten und es hat mich total ange­macht. So ist es irgend­wann zu mei­nem Beruf gewor­den, aus­ge­wähl­te, exklu­si­ve Escort­da­tes zu machen. Durch Coro­na ist die­ser Berufs­zweig völ­lig zum Erlie­gen gekom­men. Dann habe ich mich dazu ent­schlos­sen, mei­ne Lei­den­schaft für Por­nos aus­zu­le­ben und wir haben ange­fan­gen, mehr Vide­os zu dre­hen. Web­cam konn­te ich mir anfangs über­haupt nicht vor­stel­len, der Gedan­ke hat mich total abge­törnt. Dann habe ich es ein­mal aus Lan­ge­wei­le aus­pro­biert und habe total Feu­er gefan­gen. Seit­dem bin ich lei­den­schaft­li­ches Cam­girl und Ama­teur­por­no­dar­stel­le­rin – und bereue kei­ne Sekun­de die­ser Ent­schei­dung.

»Ich produziere keinen unechten Hochglanz-Industry-Porn«

Sweet Mia XXX – Die Lutschpuppe im Exklusiv-InterviewEro­ni­te   Wenn du für dei­ne User Por­nos drehst und sie damit glück­lich macht, was ist es, das dich dar­an reizt, Erwach­se­nen­fil­me zu dre­hen? Und über­haupt: war­um pro­du­zierst du eigent­lich Ama­teur­clips? Ist es nur des Gel­des wegen oder hat das einen ande­ren Grund? Könn­test du dir auch vor­stel­len, auch pro­fes­sio­nel­le Por­no­fil­me zu dre­hen oder hast du das bis­her sogar schon getan?
Sweet Mia XXX   Ich habe ja schon erzählt, dass ich schon immer gern mit mei­nem Freund (jetzt Ehe­mann, jawoll!) pri­va­te Por­nos gedreht habe. Ich sehe mir selbst auch wahn­sin­nig gern beim Sex zu und es hat mich immer schon ange­macht, von ande­ren dabei beob­ach­tet zu wer­den. Im Grun­de ist das Dre­hen und Ver­öf­fent­li­chen von Por­nos der nächs­te Schritt die­ser Lei­den­schaft. Zu wis­sen, dass vie­le Men­schen mir beim Sex zuse­hen und es sie geil macht, teil­wei­se auch Feed­back zu bekom­men wie geil es sie gemacht hat, gibt mir ein­fach einen Kick. Ihr glaubt nicht, wie oft ich es mir selbst auf mei­ne eige­nen Por­nos mache… 😉 Ganz beson­ders macht es mich an, soge­nann­te Cus­tom Vide­os zu machen. Also das zu dre­hen, was sich User von mir wün­schen. Die sexu­el­len Fan­ta­sien ande­rer Men­schen zu fil­men, genau nach deren Vor­stel­lun­gen, erregt mich. Das mache ich gern und sehr oft, für die­se Spe­zia­li­tät habe ich schon einen gewis­sen Ruf 😉

Ero­ni­te   Stell dir vor, du bist am Set, alles ist fer­tig, das Licht ist an, die Kame­ra läuft und aus dem Mun­de des Pro­duk­ti­ons­lei­ters ertönt ein "Und – bit­te!" Was geht dir in die­sem Moment durch den Kopf? Denkst du an etwas Bestimm­tes oder bist du voll und ganz auf deine(n) Dreh­part­ner fokus­siert? Gibt es Sze­nen, die du am liebs­ten drehst und wel­che sind das und war­um gehö­ren sie zu dei­nen Favo­ri­ten?
Sweet Mia XXX   Die­se Situa­ti­on gibt es bei mir eigent­lich fast nie. Mein Pro­duk­ti­ons­lei­ter bin ich oder mein Mann – auch wenn wir mit ande­ren dre­hen. Und wir dre­hen nie auf Knopf­druck, son­dern las­sen die Situa­ti­on ent­ste­hen und machen die Kame­ra an, wenn uns danach ist. Und dadurch bin ich immer voll in der Situa­ti­on und bei der Sache. Ich habe schon gehört, dass man­che Dar­stel­le­rin­nen an die Wäsche den­ken oder an ihre nächs­ten Ter­mi­ne, wäh­rend sie Sex vor der Kame­ra haben – wenn mir das ein ein­zi­ges Mal pas­siert, höre ich sofort auf! Das mache ich aus Lei­den­schaft und Lust – ich den­ke, das sieht man mei­nen Vide­os an. Des­we­gen pro­du­zie­re ich kei­nen Hoch­glanz-Indus­try-Porn. Ich neh­me mei­ne ech­ten, pri­va­ten Sex­mo­men­te auf. Was ich am liebs­ten dre­he – wie gesagt: die Fan­ta­sien ande­rer Men­schen und Blo­wjobs. Ich bin ein biss­chen oral­fi­xiert, mein Mund kriegt ein­fach nicht genug…

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Ero­ni­te   Die meis­ten unse­rer Zeit­ge­nos­sen ver­brin­gen zumin­dest ab und an mit dem Schau­en von Erwach­se­nen­fil­men ihre Zeit, manch einer mehr, der ande­re weni­ger. Män­ner regel­mä­ßi­ger und öfter als Frau­en. Wie ist das bei dir? Schaust du dir auch ab und zu einen Por­no­film an oder bist du der Mei­nung, dass du beruf­lich damit schon über­sät­tigt bist?
Sweet Mia XXX   Ich habe schon immer gern Por­nos geschaut. Super­gern schaue ich Man­ga-Por­nos, sowohl ani­miert als auch die­se rich­ti­gen 3D-Man­ga-Por­nos. Die sind so schön sur­re­al und mich kickt das irgend­wie. Und sonst schaue ich ehr­lich gesagt am liebs­ten mei­ne eige­nen Vide­os oder Vide­os von mei­nem Mann, wenn er ande­re Frau­en fickt. Das macht mich total an, über­sät­tigt bin ich defi­ni­tiv nicht. Ich schaue sogar wie­der mehr Por­nos, seit ich selbst mehr dre­he. Ich schaue mir eigent­lich jeden Tag wel­che an.

»Pornografie kann zur Sucht werden und das berührt mich sehr«

Sweet Mia XXX – Die Lutschpuppe im Exklusiv-InterviewEro­ni­te   Es gibt Din­ge, die vie­le Dar­stel­le­rin­nen regel­recht has­sen. Zumin­dest haben recht vie­le Ver­tre­te­rin­nen der Zunft eine Abnei­gung gegen die ein oder ande­re Sache am Set. Was ist es bei dir? Was magst du über­haupt nicht, wenn du Por­no­fil­me drehst?
Sweet Mia XXX   Ich mag es nicht, wenn Druck ent­steht. Wenn ich das Gefühl habe, etwas machen zu müs­sen, auf das ich gera­de kei­ne Lust habe. Dann füh­le ich mich benutzt (nicht falsch ver­ste­hen – ich lie­be es „benutzt“ zu wer­den, aber nur, wenn ich Lust dar­auf habe!). Daher wer­de ich auch immer unab­hän­gig blei­ben. Ich mache Por­nos, wenn ich Lust dar­auf habe und dre­he das, was mir Spaß macht. So soll­te ein Beruf sein. Wenn ich anfan­ge, es zu has­sen, wer­de ich auf­hö­ren. Und ich habe wenig Ver­ständ­nis für Girls, die es has­sen und trotz­dem tun. Wir sind freie Men­schen, wir soll­ten nichts tun, das wir has­sen. Das gilt für unse­re Pro­fes­si­on eben­so wie für jeden ande­ren Beruf. Da kann ich wenig Mit­leid haben!

Ero­ni­te   Die Ero­tik- und Por­no­bran­che macht Spaß, bringt Freu­de und am Ende einer Cam­ses­si­on bzw. eines Films sind vie­le Men­schen glück­lich. Den­noch: die Sze­ne hat mit Sicher­heit auch eini­ge Schat­ten­sei­ten. Was sind dei­ner Mei­nung nach die dunk­len Sei­ten der Por­no- und Ero­tik­bran­che?
Sweet Mia XXX   Oh, das ist eine Fra­ge, zu der ich ein Buch schrei­ben könn­te. Die meis­ten mei­ner fol­gen­den Gedan­ken berüh­ren mich zwar, haben aber zum Glück nicht direkt mit mei­ner per­sön­li­chen Situa­ti­on zu tun:

  • Da gibt es zunächst das erns­te The­ma Sucht. Sowohl auf Kon­su­men­ten­sei­te als auch bei den Dar­stel­le­rin­nen. Por­no­gra­fie kann zur Sucht wer­den, auch das Bezah­len für Sex und Por­no­gra­fie kann ernst­haft krank­haft wer­den und es berührt mich immer wie­der, wenn ich das bei Men­schen bemer­ke, die mich in der Cam besu­chen. Auch gibt es lei­der Girls, die eine Sucht ent­wi­ckeln – nach Auf­merk­sam­keit, Erfolg und manch­mal auch nach Geld. Sie wer­den gie­rig und unter­wer­fen ihr Leben kom­plett dem nächs­ten Dol­lar und über­schrei­ten dabei die Gren­zen, die gesund für sie sind.
  • Ein wei­te­res kri­ti­sches The­ma ist Ein­ver­nehm­lich­keit. Es gibt lei­der vie­le Fäl­le, in denen die Girls die­sen Job nicht frei­wil­lig machen. Alles was unter Zwang pas­siert, kann ich nur zutiefst ver­ach­ten.

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  • Sehr ner­vig auch für mich ist das The­ma Scam und Leaks. Es gibt vie­le Men­schen, die nicht respek­tie­ren, was wir tun. Cam­girl und Ero­tik­dar­stel­le­rin zu sein ist Arbeit. Sie macht mir Spaß, aber sie bestimmt den Groß­teil mei­nes Lebens und kos­tet enorm viel Zeit. Es gibt wahn­sin­nig vie­le Men­schen, die dies weder respek­tie­ren noch wert­schät­zen. Unser Con­tent wird ille­gal kopiert, kos­ten­los ver­brei­tet und sehr vie­le Män­ner erwar­ten, dass man umsonst mit ihnen stun­den­lang chat­tet, ihnen Bil­der und Vide­os schickt, ein­fach weil sie gera­de geil sind. Sie ver­ste­hen nicht, dass es einen Wert hat, was wir mit Lei­den­schaft tun, jeden Tag. Hier wün­sche ich mir manch­mal mehr Ver­ständ­nis. Jeder zahlt gern 5 Euro für einen Kaf­fee bei Star­bucks, aber fünf Euro für eine Frau, die ihre intims­te Sei­te mit Lei­den­schaft zeigt, ist vie­len Men­schen unvor­stell­bar über­teu­ert. Und die Rech­te an unse­ren Inhal­ten wer­den igno­riert.
  • Ich könn­te noch vie­le Din­ge nen­nen, aber das sprengt den Rah­men – Eins ist mir noch wich­tig: die Umsatz­an­tei­le, die wir Con­tent Crea­tors bei den gro­ßen Platt­for­men bekom­men, sind lach­haft. Das wis­sen lei­der auch vie­le Kun­den nicht. Sie haben ein gutes Gefühl, und 10 Euro zu spen­die­ren, wis­sen aber nicht, dass bei uns nur zwei Euro davon lan­den. Uns bleibt nur, die gro­ßen Platt­for­men zu nut­zen, um wahr­ge­nom­men zu wer­den und unser Geld dort zu ver­die­nen, wo die Bedin­gun­gen fai­rer sind. Es gibt zum Glück auch vie­le Kun­den, die das wis­sen und wert­schät­zen und ande­re Wege fin­den, uns fair zu unter­stüt­zen.

Steckbrief Sweet Mia XXX

Künst­ler­na­me   Sweet Mia
Wohnort/Region   Han­no­ver
Geburts­da­tum   2. Janu­ar 1990
Stern­zei­chen   Stein­bock
Kör­per­grö­ße in cm   168
Gewicht in kg   60
BH-Grö­ße   80 C
Ich bin intim­ra­siert   teil­ra­siert
Hob­bys   Rei­ten, Lesen, mein Hund, Ero­tik
Lieb­lings­fil­me & ‑seri­en   Vam­pi­re Dia­ries & Orphan Black; Twi­light Saga, alle Mar­vel Fil­me
Lieb­lings­far­be   Rot
Das mag ich   Offe­ne, ehr­li­che Men­schen, die wis­sen, wo sie im Leben ste­hen und wer sie sind
Das mag ich gar nicht   Tus­sis, Schnacker, Unzu­ver­läs­sig­keit, Unent­schlos­sen­heit, Ener­gie­vam­pi­re


»Ich nehme mein Leben ziemlich gern selbst in die Hand«

Ero­ni­te   Zun­gen­küs­se begeis­tern ab der Puber­tät Jung und Alt glei­cher­ma­ßen. Für vie­le gibt es kei­nen grö­ße­ren Ver­trau­ens­be­weis als einen ehr­li­chen, gefühl­vol­len und inten­si­ven Zun­gen­kuss – oft auch zum Beweis inni­ger Zunei­gung und Lie­be. Am Por­no­set ist die Lie­be hin­ge­gen fehl am Plat­ze. Den­noch mögen es vie­le Dar­stel­le­rin­nen und Dar­stel­ler, den Dreh­part­ner beim Akt zu küs­sen. Gehört für dich das Küs­sen beim Sex dazu und wie hältst du es damit beim Por­no­dreh?
Sweet Mia XXX   Das kann ich aus­nahms­wei­se mal kurz beant­wor­ten: Ich lie­be Zun­gen­küs­se. Aber mei­ne Vide­os sind fast aus­schließ­lich POV aus der Per­spek­ti­ve des Man­nes. Das schließt Zun­gen­küs­se fast immer aus. Wir küs­sen uns oft zum Anhei­zen, aber im Video ist es bis­her nicht zu sehen. Viel­leicht ändert sich das mal, wenn wir ande­re Dreh­part­ner haben, die ihr Gesicht zei­gen wol­len, was aber eben­falls im Ama­teur­be­reich sel­ten ist. Pri­vat gehört es für mich dazu, beim Dreh aus genann­ten Grün­den bis­her nicht. Schwän­ze küs­se ich im Video aber lei­den­schaft­lich mit Zun­ge 😉

Die Lutschpuppe im Exklusiv-InterviewEro­ni­te   Jeder Mensch braucht einen Fels in der Bran­dung, einen Rück­halt. Beson­ders in weni­ger guten Zei­ten ist es wich­tig, dass man Men­schen um sich her­um hat, die einem gut tun und auf die man sich ver­las­sen kann. Was sag­te dei­ne Fami­lie dazu, als sie von dei­nem Job erfuhr? Waren sie ent­setzt, haben sie viel­leicht sogar den Kon­takt zu dir abge­bro­chen oder sind sie ganz locker mit der neu­en Situa­ti­on ihrer Toch­ter umge­gan­gen?
Sweet Mia XXX   Da sagt ihr was! Zum Glück habe ich die­sen Fels in der Bran­dung: mei­nen Mann. Er ver­steht mich, er liebt mich und wir haben den glei­chen Vibe – wir machen das hier alles gemein­sam und er liebt mich dafür. Er ist mein Uni­ver­sum und ich bin sein Stern. Ein tol­les Gefühl. Zudem haben wir einen unschätz­bar wert­vol­len Freun­des­kreis, der ähn­lich tickt wie wir und es nicht ver­ur­teilt, was wir machen, es sogar unter­stützt und teil­wei­se mit­macht.  Mei­ne Fami­lie spielt da eine gerin­ge­re Rol­le, hier habe ich völ­lig unab­hän­gig von mei­nem Job früh gelernt, mir nicht von mei­ner Fami­lie mei­ne Wer­te und die Art zu leben bestim­men zu las­sen. Ich neh­me mein Leben gern selbst in die Hand 😉

Ero­ni­te   Sex vor der Kame­ra ist anders als pri­vat im hei­mi­schen Schlaf­zim­mer. Am Set wim­melt es von Men­schen, es ist hell erleuch­tet, über­all sind Kame­ras und stän­dig gibt es Unter­bre­chung durch den Regis­seur oder Pro­duk­ti­ons­lei­ter. Da kann es schon ein­mal schwer­fal­len, sich auf das Wesent­li­che zu kon­zen­trie­ren. Ganz anders als zuhau­se eben. Wie ist es bei dir, wenn du pri­vat Sex hast? Wel­chen Ein­fluss hat dein Por­no-Job?
Sweet Mia XXX   Auch hier bin ich etwas anders: ich habe sehr sel­ten Sex im Schlaf­zim­mer. Im Schlaf­zim­mer schla­fe ich. Wenn ich da rein­ge­he, bin ich müde und wenn ich auf­wa­che, noch nicht wach. Manch­mal fickt mich mein Mann aus dem Schlaf, aber das ist sel­ten, weil es ihm ähn­lich geht wie mir. Wir haben Sex in der Küche, im Park, auf dem Ess­zim­mer­tisch, der Ter­ras­se, auf dem Sofa, vor der Cam, im Auto oder im Club. Eben dort, wo wir gera­de Lust bekom­men. Und das ist sehr sel­ten das Schlaf­zim­mer. Regis­seu­re und Pro­duk­ti­ons­lei­ter gibt es bei uns nicht. Wir fil­men ein­fach, wenn wir Sex haben. Und das macht ver­mut­lich mei­ne Vide­os aus. Sie sind nicht per­fekt pro­du­ziert, nicht High-End aus­ge­leuch­tet. Aber sie sind echt. Ech­ter Sex, ech­te Orgas­men, ech­te Lust. Das kickt uns und mei­ne Fans wis­sen genau das zu schät­zen.

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Ero­ni­te   Nicht jeder Por­no­film oder Ama­teur­clip ist wie der ande­re. Es gibt durch­aus Din­ge, die sich von Film zu Film unter­schei­den. Die meis­ten sagen "mei­ne Fil­me sind nicht gestellt und alles ist echt", aber das ant­wor­ten uns fast alle auf ent­spre­chen­de Nach­fra­gen. Abge­se­hen davon wis­sen fast alle User und auch wir, dass es eben nicht echt ist, wenn die Ama­teu­rin bzw. Dar­stel­le­rin nur mit dem eige­nen Part­ner dreht, aber den­noch in den Fil­men vie­le "ver­schie­de­ne" Män­ner zu sehen sol­len. Oder wir wis­sen auch, dass kein Post­bo­te sei­nen zufäl­li­ger­wei­se gewa­sche­nen Penis, der sich schon ein­satz­be­reit in sei­ner Hose befin­det, bei der Paket­über­ga­be ein­fach aus­packt, dich auf die Knie zwingt und sei­nen har­ten Rie­men in dei­nen wil­lig geöff­ne­ten Mund schiebt, wäh­rend das natür­lich – purer Zufall! – gefilmt wird und er anschlie­ßend selbst­ver­ständ­lich auch mit der hono­rar­frei­en Ver­öf­fent­li­chung auf ein­schlä­gi­gen Por­no­por­ta­len ein­ver­stan­den ist. Aber zurück zum The­ma: Was unter­schei­den dei­ne Ama­teur­por­nos denn wirk­lich von den ande­ren? Gibt es ein Allein­stel­lungs­merk­mal?
Sweet Mia XXX   Das kann ich nicht pau­schal beant­wor­ten. Es gibt sicher Ama­teur­por­nos, die den Anspruch ver­fol­gen, mög­lichst pro­fes­sio­nell zu wir­ken, aber dazu kann ich nicht viel sagen. Mei­ne Vide­os sind auch fast alle ohne einen ein­zi­gen Schnitt. Da ist nichts mit Unter­bre­chung. Wenn mal etwas nicht per­fekt ist, dann ist das so. Es ist pri­vat, es ist echt. Da muss man auch mal nie­sen oder hus­ten oder sich beim Deepthroat die Schmin­ke von der Wan­ge wischen. Oder mal lachen, wenn das Bett quietscht oder der Hund bellt. So ist das Leben und so ist Sex. Ich fin­de gera­de das geil. Und vie­le ande­re auch. Wer gestyl­te Indus­trie-Por­nos mit Top­mo­dels sehen will, deren Haa­re immer per­fekt gestylt im Kunst­wind wehen, ist bei mir falsch 😉. Macht mich nicht an, also mache ich es nicht.

 

Ich habe euch ja erzählt, wie ich zu der gan­zen Sache gekom­men bin. Glaubt es oder nicht: ich mache das, weil es mich kickt. Wenn in einem mei­ner Vide­os der kli­schee­haf­te Post­bo­te klin­gelt (was er noch nicht getan hat, weil ich das ein biss­chen lahm fin­de…), ist das mein Mann oder ein Freund von uns und wir machen das, weil es der Kopf­fick eines Users ist, den wir geil fin­den und für ihn umset­zen, was uns wie­der­um anmacht. Oder wir machen das, weil wir gera­de Bock auf die­ses Rol­len­spiel haben. Rol­len­spie­le sind auch Teil unse­rer pri­va­ten Sexua­li­tät. Wir stel­len sol­che Situa­tio­nen auch ohne Kame­ra her. Wir sind schon getrennt von­ein­an­der in einen Club gegan­gen und haben getan als wür­den wir uns nicht ken­nen und mein Mann hat ver­sucht, mich auf­zu­rei­ßen. Mit dem Ergeb­nis, dass wir auf der vol­len Tanz­flä­che gefickt haben ohne dass sich jemand dar­an gestört hät­te 😉 Dies ist nur ein Bei­spiel. Wenn wir Rol­len­spie­le auf Video zei­gen, dann aus Spaß am Rol­len­spiel oder weil uns die User­fan­ta­sie kickt und die Vor­stel­lung, wie geil er das fin­den wird, wenn er sich das anschaut. Mag sein, dass das alle schrei­ben. Schaut euch unse­re Vide­os an. Dann wisst ihr, dass es stimmt.

»Solange du sie fickst, zeig ihr, dass du sie geil findest!«

Ero­ni­te   Es gibt gute Lieb­ha­ber und weni­ger gute. Sicher hat jede Frau schon ein­mal Bekannt­schaft mit jedem Typus Mann gemacht. Der eine ist bes­ser, der ande­re schlech­ter im Bett. Aber wann genau ist ein Mann für dich gut beim Sex und was machen dei­ner Mei­nung nach die meis­ten Ker­le schlicht und ergrei­fend falsch im Bett?
Sweet Mia XXX   Oje, ihr stellt echt gute Fra­gen. Mit dem Nach­teil, dass ich bei jeder Fra­ge ein Buch schrei­ben könn­te 😉. Ich habe euch ja erzählt, dass ich schon lan­ge sexu­ell sehr frei lebe und vie­le Män­ner unter­schied­lichs­ter Natio­na­li­tät, Kul­tur und Zusam­men­stel­lung (ja, ich hat­te auch schon viel Grup­pen­sex und Sex mit Paa­ren und Frau­en) erle­ben durf­te. Ich kann nun viel dazu schrei­ben, was mich per­sön­lich ange­macht oder abge­törnt hat. Aber ihr habt gefragt, was Män­ner falsch machen.

Daher zwei Antworten:
  1. Was machen Män­ner falsch: ich glau­be, einen Feh­ler gibt es, den jede Frau abtörnt: Der Ego­trip. Eine Frau möch­te das Gefühl haben, dass es um sie geht. Egal, ob es SM-Sex, Rol­len­spiel, Blüm­chen­sex oder Sag-mir-irgend­ei­ne-Vari­an­te-Sex ist, möch­te ich als Frau das Gefühl haben, dass der Mann gera­de genau mich begehrt, zumin­dest in die­sem Moment. Auch wenn es ein One-Night Stand ist, möch­te ich in die­sem Moment der Mit­tel­punkt sei­ner Auf­merk­sam­keit und Geil­heit sein. Auch wenn ich gera­de die Schlam­pe bin oder das devo­te Mist­stück, mag ich es nicht, das Gefühl zu haben, in die­sem Moment aus­tausch­bar zu sein. Ich glau­be, das trifft auf fast alle Frau­en zu. Zumin­dest auf alle, die ich ken­ne – und ich ken­ne vie­le. Es gibt Män­ner, die das nicht kön­nen. Die nur bei sich sind und nicht bei ihrer Sex­part­ne­rin. Das ist der Kapi­tal­feh­ler, der jede Frau abtörnt, die ich ken­ne. Män­ner: zeigt der Frau, dass ihr sie geil fin­det. Zumin­dest solan­ge ihr sie fickt!
  2. Nun die zwei­te Ant­wort (sor­ry, aber ihr stellt so gute Fra­gen…): Für mich per­sön­lich macht ein Mann alles rich­tig, wenn er mei­nen Kopf fickt. Er muss mich „cat­chen“. Und um das zu schaf­fen, muss er sich ein biss­chen in mich rein­füh­len kön­nen. Gelingt nicht vie­len, wenn das Blut im Schwanz ist, ehr­lich gesagt 😉. Aber das ist das Geheim­nis bei mir (und ver­mut­lich bei sehr vie­len Frau­en): Wer es schafft, eine Ver­bin­dung zu mir auf­zu­bau­en (und sei es für einen Moment) und sich in mich rein­füh­len kann, wird spü­ren, was ich gera­de brau­che. Es ist nicht schwer, er muss nur bereit sein, sich kurz auf mich ein­zu­las­sen, mei­ne Ener­gie zu spü­ren und mei­nen Kopf zu ficken. Dann wird er es schaf­fen, mich „aus­zu­knip­sen“. In die­sem Zustand bin ich eine Bes­tie. Zu allem bereit. Dann gebe ich alles und es macht mich rasend vor Lust, dann bin ich bereit, auch Gren­zen zu über­schrei­ten. Wer die­sen Schal­ter nicht fin­det, schafft es bei mir nicht mal zu einem Hand­job. Sor­ry. Die trau­ri­ge Wahr­heit: Nicht vie­le Män­ner krie­gen das hin. Aber zum Glück genug, dass mir der gute Sex nicht aus­geht 😉

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Ero­ni­te   Du bist in der Ero­tik­bran­che tätig und wir alle wis­sen, war­um sich Män­ner (und auch Frau­en) Por­no­fil­me anschau­en. Hier geht es nicht um Dia­lo­ge oder span­nen­de Action. Auch nicht um Dra­men oder Komö­di­en. Nie­mand muss auf­lö­sen, wer denn am Ende der tat­säch­li­che Mör­der war. Beim Por­no geht es nur um eines: die eige­ne sexu­el­le Befrie­di­gung. Meis­tens soll der Orgas­mus auch mög­lichst schnell erreicht wer­den. Der Betrach­ter der Sex­fil­me sieht die Prot­ago­nis­ten der Ero­tik­strei­fen als "Wichs­vor­la­ge", er mas­tur­biert, indem er sich oft vor­stellt, an der Stel­le des Man­nes (bzw. der Frau) zu sein und die hei­ße Dar­stel­le­rin selbst nach Strich und Faden durch­zu­or­geln (oder sich von dem gut bestück­ten Dar­stel­ler nach allen Regeln der Bums­kunst durch­neh­men zu las­sen). Wie gehst du damit um, dass dich die meis­ten Zuse­her – ob nun in der Cam oder im Por­no­film – auf dei­nen Kör­per redu­zie­ren und dich nur als Vor­la­ge für den eige­nen Abschuss benut­zen?
Sweet Mia XXX   Ich fin­de das ehr­lich gesagt ziem­lich geil. Ich bin ja nicht Thea­ter-Schau­spie­le­rin für Shake­speare-Klas­si­ker gewor­den und mein Lebens­ziel ist weder der Oscar noch der Nobel­preis. Wobei eini­ge von uns bei­des aus mei­ner Sicht mehr ver­dient hät­ten als so manch ein Preis­trä­ger – aber das ist ein ande­res The­ma 😉 Ich bin Cam­girl, Escort-Girl und Ama­teur-Dar­stel­le­rin. Ich mag es, Wichs­vor­la­ge zu sein. Das macht mich an. Ich fin­de es geil, zu sehen, wenn jemand abspritzt, wäh­rend er bei mir in der Cam ist. Ich schrei­be sogar oft in mein Mot­to „Lass mich dei­ne Wichs­vor­la­ge sein“. Und ich muss euch wider­spre­chen: nicht jeder möch­te mög­lichst schnell kom­men. Es gibt vie­le, die es lie­ben, wenn ich dafür sor­ge, dass sie ihren Orgas­mus her­aus­zö­gern. Sich auf­spa­ren für mich und mich erst noch zu genie­ßen, bis sie end­lich kom­men. Die­ses Kli­schee kann ich aus mei­ner Erfah­rung nicht tei­len. Auf mei­nen Kör­per redu­ziert zu wer­den ist für mich in der Cam und im Video völ­lig in Ord­nung. Im „ech­ten Leben“, also bei mei­nen Freun­den und in mei­ner Part­ner­schaft, ist das etwas völ­lig ande­res. Da las­se ich mich gern mal eine Stun­de oder mehr auf mei­nen Kör­per redu­zie­ren, danach zäh­len aber ande­re Wer­te.

»Jeder schmiedet sein Glück selbst. Und ich schmiede eben meines.«

Ero­ni­te   Auch wenn unse­re (west­li­che) Gesell­schaft als rela­tiv offen gegen­über Sexua­li­tät und Por­no­gra­fie gilt, ist der Job eines Cam­girls oder Por­no­dar­stel­le­rin immer noch nicht wirk­lich akzep­tiert. Vie­le rümp­fen die Nase über solch eine Berufs­wahl. Sei es aus Unwis­sen, fal­schen Vor­stel­lun­gen oder gar den eige­nen Prin­zi­pi­en einer über­hol­ten Moral. Vie­le ver­wech­seln die Por­no­bran­che mit der Rot­licht­sze­ne und den­ken, jede Ero­tik­dar­stel­le­rin sei auch eine Nut­te und wür­de sich nur auf ande­re Wei­se pro­sti­tu­ie­ren. Deutsch­land ist bekannt (und berüch­tigt) dafür, dass die Men­schen sich gern in die Ange­le­gen­hei­ten ande­rer ein­mi­schen und – beson­ders wenn sie kein eige­nes Leben haben – hin­ter dem Rücken der Betrof­fe­nen sich regel­recht das Maul zer­rei­ßen. Von dem Neid ein­mal abge­se­hen, der vie­len Erfolg­rei­chen ent­ge­gen­ge­bracht wird. Gibt es etwas, dass du sol­chen Leu­ten gern ein­mal sagen möch­test?
Sweet Mia XXX   Hm – wenn ich Leu­ten etwas sagen will, sage ich es ihnen. Ich bin da recht ent­spannt. Ich woh­ne in einer recht bür­ger­li­chen Gegend und es lässt sich schlecht ver­tu­schen, wenn man einen sol­chen Beruf aus­übt. Damit gehe ich nicht hau­sie­ren, aber die Men­schen sind, wie ihr schon sag­tet, neu­gie­rig und mischen sich gern ein in ande­rer Leu­te Ange­le­gen­hei­ten. Inzwi­schen, glau­be ich, weiß jeder, was ich mache. Ange­spro­chen dar­auf hat mich noch nie­mand, aber so sind die Men­schen halt. Neu­gie­rig, oft nei­disch, voll mit frem­den, gesell­schaft­lich dik­tier­ten Wer­ten und zu fei­ge, sich mit ihren wah­ren Sehn­süch­ten und Lei­den­schaf­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen. Mir tut das eher leid als dass ich das Bedürf­nis hät­te, die­se Leu­te zu bekeh­ren. Jeder ist sei­nes eige­nen Glü­ckes Schmied. Ich schmie­de meins – ich hel­fe gern, wenn jemand mit­schmie­den will und mich dar­auf anspricht, habe aber nicht das Bedürf­nis, fal­sche Moral­vor­stel­lun­gen zu kor­ri­gie­ren. Ich bin Ero­tik­mo­del und kei­ne The­ra­peu­tin 😉

Ero­ni­te   "Von nichts kommt nichts" lau­tet ein altes – und wah­res – Sprich­wort. Vie­le Dreh­ta­ge dau­ern lan­ge, begin­nen früh mor­gens und gehen bis weit in die Nacht. Dazu kom­men der all­täg­li­che Papier­kram und die Orga­ni­sa­ti­on, das klas­si­sche Back­of­fice. Zeit für die Liv­cam­shows muss auch noch sein, ganz abge­se­hen davon, dass sich jeder auch sei­nem Sozi­al­le­ben, sei­ner Fami­lie und Freun­den, wid­men soll­te. Wie bekommst du das alles unter einen Hut und wie vie­le Stun­den ver­bringst du täg­lich vor der Cam, um mit dei­nen Fans zu chat­ten?
Sweet Mia XXX   O ja! Das unter­schät­zen sehr vie­le lei­der. So sehr ich mei­nen Job lie­be, wer sich für die­sen Job ent­schei­det, muss bereit sein, dafür alles zu geben. Ich selbst habe das anfangs auch unter­schätzt, habe aber nun mei­nen Flow gefun­den. Vie­le den­ken, es ist damit getan, sich ab und zu mal geil ficken zu las­sen und dabei ein freund­li­ches Gesicht auf­zu­set­zen. Und vie­le Girls fan­gen mit die­ser Erwar­tung an und hören schnell wie­der auf. Die Wahr­heit ist: Ohne die Unter­stüt­zung mei­nes Man­nes wür­de ich das nie hin­krie­gen. Das Chat­ten, die Cam­zei­ten und mich fit zu hal­ten, um jeden Tag eini­ger­ma­ßen appe­tit­lich aus­zu­se­hen, krie­ge ich noch ganz gut hin. Zwi­schen­durch mache ich Bil­der für Insta­gram, Twit­ter, Only­fans. Da wird jeden Tag neu­er Stoff erwar­tet und es soll­te nicht der glei­che sein, für den man an ande­rer Stel­le bezahlt, sonst bist du weg vom Fens­ter. Und natür­lich neue Vide­os, neue Bil­der­sets für die Por­ta­le. Macht Spaß, kos­tet aber Zeit, mehr als man denkt. Zwi­schen­durch musst du auch mal einen Moment nach­den­ken, was du eigent­lich als nächs­tes machen willst, damit du nicht immer das glei­che machst. Und es gibt durch­aus Fans oder User, die dir mit allen Tricks die­ser Welt Stun­den dei­ner Zeit steh­len, ohne dass letzt­lich etwas dabei raus­kommt. Man ent­wi­ckelt irgend­wann ein Gefühl dafür, aber es gibt lei­der immer wie­der Ent­täu­schun­gen und respekt­lo­se Men­schen. Und der Anteil steigt, je erfolg­rei­cher du bist.

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Ganz ehr­lich: ich habe der­zeit im Durch­schnitt einen 14-Stun­den-Tag. Mal mehr, mal weni­ger. Natür­lich 7 Tage die Woche. Und ich habe Unter­stüt­zung und mein Mann nimmt mir vie­les ab. Ich muss mir sehr gezielt Zeit raus­schnei­den für mei­ne Freun­de, mei­nen Haus­halt und mei­ne Momen­te für mich. Das muss man schon wirk­lich wol­len und ist ver­gleich­bar mit ver­mut­lich jeder Art von Selb­stän­dig­keit, die man auf­bau­en möch­te. Man muss die­sen Job schon wirk­lich gern machen. Der leich­te Weg zu Ruhm und Reich­tum ist hier nicht zu fin­den. Wer die­sen Beruf aus die­sen Beweg­grün­den wählt, ist auf dem Holz­weg. Allein die Hür­den, die einem die Gesell­schaft in die­sem Job in den Weg stellt, sind bemer­kens­wert (von der Steu­er­erklä­rung bis zur Gewer­be­an­mel­dung…).

»Ich habe einen Schwanz im Mund und sehe dabei auch noch gut aus«

Ero­ni­te   Nun, das kann sich sicher nicht jeder vor­stel­len, aber ein Voll­zeit­job als Web­cam­girl oder Ama­teu­rin (bzw. Por­no­dar­stel­le­rin) kann kör­per­lich sehr anstren­gend und her­aus­for­dernd sein. Stun­den­lang vor der Cam, in einer Live­show auf der Büh­ne oder am Por­no­set bei den Dreh­ar­bei­ten – kör­per­li­che Fit­ness ist für jede Prot­ago­nis­tin unab­ding­bar. Ernährst du dich beson­ders? Was tust du für dei­nen Kör­per, um in Form zu blei­ben?
Sweet Mia XXX   Gute Fra­ge. Ich bin ehr­lich: zu wenig. Das bleibt zu oft auf der Stre­cke. Bevor ich die­sen Job ange­fan­gen habe, war ich top­fit. Per­fek­te Bauch­mus­keln, kein Gramm Fett, jeden Tag Sport. Coro­na und die Zeit, die man am Anfang braucht, um wahr­ge­nom­men zu wer­den, lässt wenig Raum für Fit­ness Life­style. Ich fin­de da gera­de mei­nen Weg. Ich bin aller­dings auch kein „Per­fect Body Model“, mei­ne Fans lie­ben mein Gesicht, mei­ne natür­li­che Sexua­li­tät und mei­ne bemer­kens­wer­ten ora­len Küns­te. Sie schät­zen an mir, zu spü­ren, dass ich Lust emp­fin­de, wenn ich einen Schwanz im Mund habe und dabei noch hübsch aus­se­he. Sie stel­len sich vor, dass es ihr Schwanz ist, den ich zwi­schen mei­nen Lip­pen habe. Es gelingt mir, die­sen Kon­takt her­zu­stel­len und genau das macht mir Spaß. Sie kom­men nicht, um mein Six­pack zu sehen, das der­zeit schlicht nicht mehr exis­tiert. Wenn mein Mot­to mein per­fekt trai­nier­ter Body wäre, müss­te ich mich defi­ni­tiv anders orga­ni­sie­ren. Den­noch: ich ernäh­re mich ganz gut und füh­le mich gesund und sexy und wohl in mei­ner Haut. Wäre es anders, wür­de ich etwas ändern. Wenig Fett, viel Gemü­se, was man halt so kennt. Aber den Sport ver­mis­se ich der­zeit schon ein wenig. Da muss ich noch mei­nen Weg fin­den, das ein­zu­bau­en.

Ero­ni­te   Du drehst ja nicht nur Ama­teur­por­no, son­dern zeigst dich dei­nen Usern und Fans auch vor der Live­cam. Dort machst du regel­mä­ßig eine Live­show, die Zuschau­er kön­nen auch mit dir chat­ten und sich das ein oder ande­re von dir wün­schen. Wir kön­nen uns vor­stel­len, dass du dort auch eine Men­ge Spaß hast – vom sexu­el­len Aspekt ein­mal abge­se­hen. Was gefällt dir an dei­ner Arbeit vor der Cam beson­ders?
Sweet Mia XXX   Wie ihr schon sagt, spielt der sexu­el­le Aspekt dabei eine ent­schei­den­de Rol­le. Aller­dings mag ich es vor allem, wenn ein per­sön­li­cher Kon­takt ent­steht. Als ich mit der Cam anfing, wur­de mir von allen Sei­ten gera­ten, mich bei mög­lichst vie­len Por­ta­len anzu­mel­den und meh­re­re Cams gleich­zei­tig lau­fen zu las­sen, um viel Geld zu ver­die­nen. Fast alle Girls machen das so, wur­de mir gesagt. Ich habe eine Woche lang ver­sucht, eine ein­zi­ge wei­te­re Cam par­al­lel lau­fen zu las­sen und es hat mir jeg­li­chen Spaß genom­men. Seit­dem betrei­be ich wie­der nur eine Cam. Die Kun­den mer­ken das und schät­zen es sehr, dass ich nur für sie da bin. Ich möch­te mich auf mein Gegen­über kon­zen­trie­ren, mir macht es Spaß, wenn Kun­den immer wie­der kom­men, eine Bin­dung ent­steht, man sich ken­nen­lernt. Seit ich mich wie­der auf ein Por­tal kon­zen­trie­re, läuft es dort deut­lich bes­ser und ich habe vie­le Kun­den, die immer wie­der kom­men. Manch­mal auch ein­fach nur, um mir kurz von ihrem Tag zu erzäh­len und mir einen schö­nen Abend zu wün­schen. Das gefällt mir beson­ders – die Bin­dung zum Men­schen, die ich auf­baue.

Sweet Mia XXX – Die Lutschpuppe im Exklusiv-InterviewEro­ni­te   Sicher gibt es nicht immer gol­de­ne Zei­ten, in denen alles genau so läuft, wie du es dir vor­stellst. Ob unhöf­li­che User, ner­vi­ge Kun­den oder ein­fach mal eine insta­bi­le Inter­net­lei­tung, es gibt vie­le Din­ge, die dei­nen nor­ma­len Arbeits­ab­lauf stö­ren kön­nen. Wenn du etwas in dei­nem Job ändern könn­test, was wäre das und war­um wür­dest du das ändern wol­len?
Sweet Mia XXX   Eine sta­bi­le Inter­net­ver­bin­dung steht ganz oben auf der Lis­te! Es ist schon sehr ner­vig, mit­ten in einer Ses­si­on aus dem Por­tal gekickt zu wer­den. Das pas­siert lei­der zu häu­fig. Der zwei­te Punkt ist der Share, den wir Models von den Erlö­sen erhal­ten. Ich fin­de den respekt­los gering. Auf Kun­den­sei­te gibt es eben­falls immer wie­der Män­ner, denen die Wert­schät­zung dafür fehlt, wie viel Zeit und Ener­gie man in sei­nen Con­tent steckt. Sie wol­len alles sofort und jeder­zeit und am liebs­ten umsonst per Sky­pe oder Whats­app und dann am liebs­ten rund um die Uhr. Da wür­de ich mir ab und zu auch ein wenig mehr Reflek­tiert­heit wün­schen. Zum Glück ist das aber nicht die Mehr­heit, ich habe wirk­lich Glück, vie­le tol­le Fans zu haben, die immer wie­der­kom­men und groß­zü­gig sind.

Ero­ni­te   Du bist wahr­schein­lich nicht direkt nach der Schu­le oder dem Abitur Cam­girl gewor­den bzw. hat­test das so ursprüng­lich geplant. Vie­le begin­nen eine Aus­bil­dung, eini­ge schlie­ßen sie ab oder begin­nen ein Stu­di­um. Man­che Live­cam­girls bzw. Ama­teu­rin­nen machen den Job auch erst ein­mal neben­be­ruf­lich und stei­gen spä­ter ganz um. Ande­re wie­der­um gehen die­ser Arbeit nur aus Spaß an der Freu­de nach und sind ledig­lich ein paar Aben­de pro Woche online. Was wür­dest du heu­te beruf­lich machen, wenn du dich nicht für Web­cam­sex ent­schie­den hät­test?
Sweet Mia XXX   Ich bin Päd­ago­gin und lie­be die Natur und Pfer­de, bin über­haupt ein natur­ver­bun­de­ner Mensch. Wenn ich kein Cam­girl wäre, wür­de ich ver­mut­lich auf dem Land eine Farm mit Pfer­den betrei­ben, noch Psy­cho­lo­gie stu­die­ren und dort päd­ago­gi­sche und psy­cho­lo­gi­sche Arbeit mit Kin­dern und Jugend­li­chen machen.

»Stammkunden sind mir sehr wichtig, es baut sich eine Beziehung auf«

Ero­ni­te   Was waren dei­ne ers­ten Schrit­te? Wie bist du zum Web­cam­sex gekom­men? Hat­test du eine Men­to­rin, also hat dir jemand gezeigt, wie du am bes­ten in der Ero­tik­bran­che Fuß fas­sen und Geld ver­die­nen kannst? Oder bist du sogar bei einer Agen­tur unter Ver­trag, die dich in allen Berei­chen wie Mar­ke­ting, Öffent­lich­keits­ar­beit, Tech­nik et cete­ra unter­stützt?
Sweet Mia XXX   Wie gesagt bin ich da ja eher über die Pri­vat­por­nos aus Lust an der Sache rein­ge­rutscht. Ich habe das anfangs nach Gefühl gemacht. Dadurch habe ich sicher anfangs ein paar Feh­ler gemacht und hät­te schnel­ler durch­star­ten kön­nen. Ich habe inzwi­schen net­te Kon­tak­te zu ande­ren Models und dadurch habe ich vie­le gute Tipps gekriegt. Eine Agen­tur habe ich nicht, ich mache alles selbst und mein Mann unter­stützt mich dabei.

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Ero­ni­te   Neue Freund­schaf­ten zu schlie­ßen ist in die­sem Job nicht immer ganz ein­fach. Es herr­schen vie­le Vor­ur­tei­le und beson­ders Män­ner den­ken manch­mal, als Cam­girl oder Ama­teu­rin sei man sowie­so Frei­wild. Ande­re Bekannt­schaf­ten wie­der­um ent­ste­hen erst in der Bran­che, mit Kol­le­gin­nen oder ande­ren Ver­tre­tern der Bran­che. Hast du im pri­va­ten Umfeld Freun­de, die auch vor der Cam aktiv sind? Wür­dest du die Arbeit wei­ter­emp­feh­len oder eher davon abra­ten?
Sweet Mia XXX   Mein Freun­des­kreis ist weit­ge­hend auch sexu­ell sehr offen, vie­le leben eben­falls nicht mono­gam oder sind Swin­ger. Inso­fern gehe ich offen damit um und sto­ße bis­her nir­gend­wo auf Unver­ständ­nis oder Miss­ach­tung. Cam­girl ist aller­dings nie­mand in mei­nem enge­ren Freun­des­kreis. Aber ich habe sehr enge Freun­de, die eben­falls im Ero­tik­be­reich arbei­ten und Events und Ero­tik­rei­sen anbie­ten. Ich kann den Job nur wei­ter­emp­feh­len, wenn man bereit ist, viel Zeit zu inves­tie­ren und den Job wirk­lich liebt, es einem Spaß macht. Es ist nicht der ein­fa­che Weg, schnell reich zu wer­den, ohne viel dafür tun zu müs­sen. Jedem, der aus die­sem Beweg­grund damit anfan­gen will, rate ich drin­gend davon ab, denn er wird schnell die Lust ver­lie­ren.

Sweet Mia XXX – Die Lutschpuppe im Exklusiv-InterviewEro­ni­te   Und wel­chen Rat wür­dest du einer Frau geben, die gera­de neu als Web­cam-Model anfängt? Soll­te sie sich eine Agen­tur suchen oder denkst du, dass die­se die Mädels nur aus­neh­men und sich selbst berei­chern? Oder soll­te sie von Anfang an alles selbst mana­gen? Was denkst du, wie wich­tig Kon­tak­te in der Por­no­bran­che sind?
Sweet Mia XXX   Gute Kon­tak­te scha­den nur dem, der sie nicht hat 😉 Im Ernst: ich glau­be, das ist sehr indi­vi­du­ell. Eine Agen­tur zu haben oder Assis­ten­ten hilft sicher sehr, sich nicht selbst zu über­for­dern, denn es ist viel Arbeit. Aller­dings sind die Ange­bo­te, die ich so höre von Agen­tu­ren, für mich unin­ter­es­sant. Ein gutes Manage­ment kann einen schon ziem­lich pushen und schnel­ler erfolg­reich machen, aller­dings sind die ver­trag­li­chen Bedin­gun­gen der meis­ten Agen­tu­ren für mich per­sön­lich bis­her inak­zep­ta­bel.

Ero­ni­te   Vie­le Män­ner haben ihre Favo­ri­tin­nen unter den Cam­girls und besu­chen die­se regel­mä­ßig. Hast du lie­ber jeden Tag neue User oder freust du dich, wenn du die­sel­be Per­son häu­fi­ger im Chat siehst? Hast du Stam­mu­ser, die dich regel­mä­ßig besu­chen und bekommst du von die­sen viel­leicht sogar Geschen­ke oder ande­re Auf­merk­sam­kei­ten?
Sweet Mia XXX   Ja, ich habe vie­le Stam­mu­ser. Das ist mir aber auch wich­tig, ich hat­te ja schon erzählt, dass ich eher die Bin­dung schät­ze als einen hohen Durch­lauf an mög­lichst vie­len Usern auf mög­lichst vie­len Por­ta­len. Es gibt eini­ge, die ich fast jeden Tag in der Cam sehe oder die täg­lich mit mir chat­ten. Eini­ge von ihnen sind auch sehr groß­zü­gig, ja. Am schöns­ten ist eigent­lich die Mischung. Ver­trau­te Stam­mu­ser wie­der­zu­se­hen und immer wie­der neue Men­schen ken­nen­zu­ler­nen ist per­fekt für mich.

»Mein Job ist mir weder peinlich noch unangenehm, ich stehe dazu«

Ero­ni­te   Man­che Girls tref­fen sich – wenn die Che­mie stimmt – auch schon­mal mit ihren Fans. Die Män­ner den­ken oft, alles über ihren Ero­tik­star zu wis­sen. Nicht weni­ge davon ver­lie­ben sich sogar in ihre ange­be­te­te Ama­teu­rin, die oft das Ide­al einer Part­ne­rin dar­zu­stel­len scheint. Hast du jemals Lie­bes­er­klä­run­gen von Usern erhal­ten oder sogar Erfah­rung mit Stal­kern gemacht?
Sweet Mia XXX   Mit Stal­kern hat­te ich bis­her zum Glück noch kei­ne Erfah­run­gen. Aber es haben sich schon User in mich ver­liebt. Das kann schon leicht pas­sie­ren, wenn man regel­mä­ßig Zeit mit­ein­an­der ver­bringt, sich ken­nen­lernt und dabei ja doch sehr intim wird.

Ero­ni­te   Mit der Zeit bekommt jedes Live­cam­girl auch eine gewis­se Popu­la­ri­tät. Hat dich schon ein­mal ein User auf der Stra­ße erkannt? Wie reagierst du in sol­chen Situa­tio­nen? Freust du dich, bie­test du, wenn du Zeit hast, eine klei­ne Unter­hal­tung oder sogar ein Kaf­fee­trin­ken an oder sind dir sol­che Begeg­nun­gen eher unheim­lich bzw. eher unan­ge­nehm?
Sweet Mia XXX   Nein, das ist mir noch nicht pas­siert. Aber es haben mich schon Leu­te in der Cam wie­der­erkannt, die mich von irgend­wo­her kann­ten. Da ich damit ganz offen umge­he, ist mir das nicht unan­ge­nehm oder pein­lich. Ich ste­he dazu, was ich mache.

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Ero­ni­te   Immer der glei­che Mann als Dreh­part­ner wird für die Zuschau­er irgend­wann lang­wei­lig, sie wün­schen sich Abwechs­lung. Da bie­tet es sich an, mit ande­ren zu dre­hen und dies auch so anzu­bie­ten. Machst du auch User-Tref­fen? Wel­che Erfah­run­gen hast du damit gemacht? Müs­sen dei­ne Fans für solch ein Tref­fen bezah­len und wird immer gefilmt bei sol­chen Ver­ab­re­dun­gen?
Sweet Mia XXX   Bis­her habe ich noch kei­ne User getrof­fen, was aber vor allem an der beson­de­ren Situa­ti­on im letz­ten Jahr liegt. Die Pan­de­mie hat­te uns ja doch alle ganz gut im Griff und hat sol­che Tref­fen sehr erschwert, zeit­wei­se unmög­lich gemacht. Aber wenn sich jetzt alles lockert, möch­te ich das gern auch mal machen. Ich wür­de auch gern mit ande­ren Frau­en dre­hen, ich bin selbst bi und möch­te auch Girl/Girl, Drei­er und Vie­rer dre­hen. Ide­al wäre also ein ande­res Paar als Dreh­part­ner, ich den­ke aber auch dar­über nach, mal ein­zel­ne User zu tref­fen. Beson­ders rei­zen wür­de mich dabei ein BBC, das wür­de ich sehr gern bald dre­hen. Bei User­tref­fen stün­de für mich das Dre­hen im Vor­der­grund, ja.

»Ich habe mehrere Lieblingssexpielzeuge und benutze sie gern«

Ero­ni­te   Die Jagd nach dem nächs­ten sexu­el­len Höhe­punkt bestimmt für vie­le das Leben. Egal ob als Ama­teu­rin vor der Cam, pri­vat mit dem eige­nen Part­ner beim hei­mi­schen Sex oder als User zuhau­se vor dem Bild­schirm. Viel läuft dar­auf hin­aus, ihn mög­lichst inten­siv zu erle­ben. Wie wür­dest du das Gefühl eines Orgas­mus beschrei­ben?
Sweet Mia XXX   Oh, das ist schwer und bei mir sind Orgas­men sehr unter­schied­lich. Ich habe klei­ne Orgas­men und ich habe gro­ße. Bei den gro­ßen durch­fährt es mei­nen gesam­ten Kör­per wie vie­le rie­si­ge Wel­len, ich bin wie aus­ge­knipst und mein gan­zer Kör­per bebt. Mei­ne Orgas­men kön­nen gewal­tig sein und mich emo­tio­nal regel­recht über­for­dern, so dass ich erst­mal wie­der zu mir kom­men muss. Dafür muss aber wirk­lich alles pas­sen. Mei­ne klei­nen Orgas­men sind schnell und kurz und inten­siv, ich kann vie­le davon hin­ter­ein­an­der haben, aber sie hau­en mich nicht so weg wie mei­ne gro­ßen 😉

2. Januar – GeburtstagEro­ni­te   Die Zei­ten, in denen Frau­en ihre eige­ne Lust unter­drü­cken oder hin­ten­an­stel­len muss­ten, sind zum Glück schon lan­ge vor­bei. Die moder­ne Frau von heu­te lebt ihre Sexua­li­tät aus. Dazu gehört auch die Selbst­be­frie­di­gung. Was ist dein Lieb­lings-Sex­spiel­zeug, benutzt du es nur allei­ne oder auch mit einem Part­ner? Was ist der Unter­schied zum Sex mit einem Mann und was magst du an dei­nem liebs­ten Sex­t­oy beson­ders?
Sweet Mia XXX   Ich habe meh­re­re Lieb­lings­toys – ich lie­be mei­nen Mini Magic-Wand, der hat rich­tig Power und ich kann damit inner­halb von Sekun­den kom­men wenn ich will. Außer­dem mag ich mei­nen rie­si­gen Dil­do sehr gern – er ist echt groß, sieht sehr real wie ein ech­ter Schwanz aus und ich lie­be es, ihn in mir drin zu haben. Ich benut­ze auch gern Toys zusam­men mit mei­nem Part­ner, wir spie­len bei­de gern mit Sex­spiel­zeug, er mag den Magic Wand auch sehr gern bei sich. Ich mag eigent­lich auch sehr gern Sex mit mir allein. Es ist eine beson­de­re Art, mit sei­nem Kör­per umzu­ge­hen, völ­lig bei sich zu sein und sich nur auf sich selbst und sei­ne eige­ne Lust zu kon­zen­trie­ren. Ich genie­ße das sehr.

Ero­ni­te   In der Ero­tik­bran­che ist der Anteil bise­xu­el­ler Frau­en weit­aus höher als in der rest­li­chen Bevöl­ke­rung. Das hat sicher auch damit zu tun, dass die Ama­teu­rin­nen in der Por­no­sze­ne viel offe­ner mit Sexua­li­tät umge­hen als die durch­schnitt­li­che Frau, die mit der Bran­che nichts am Hut hat. Wel­che Erfah­run­gen hast du mit gleich­ge­schlecht­li­chem Sex bis­her gemacht? Ver­glei­che ihn doch ein­mal mit Sex mit einem männ­li­chen Part­ner. Wel­che Unter­schie­de, aber auch wel­che Gemein­sam­kei­ten gibt es?
Sweet Mia XXX   Ich war schon bise­xu­ell, bevor ich in der Ero­tik­bran­che war. Ich mag Frau­en­kör­per ein­fach sehr gern und Frau­en unter sich gehen völ­lig anders mit ihrer Lust um als Män­ner. Bei Frau­en ist es weni­ger die Jagd nach dem Höhe­punkt, son­dern eher der Weg dort­hin, der im Vor­der­grund steht. Frau­en haben es weni­ger eilig, gehen häu­fig gelas­se­ner und ent­spann­ter mit der Situa­ti­on um. Und Frau­en füh­len sich natür­lich völ­lig anders an – weich, kein Bart, das ist eben auch mal schön. Am liebs­ten mag ich es, wenn eine Frau und ein Mann dabei ist 😉

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Ero­ni­te   Nur weil du in der Ero­tik­sze­ne dein Geld ver­dienst, heißt es nicht, dass du dau­er­geil und immer feucht bist. Die Fan­ta­sie der Män­ner, eine stän­dig wil­li­ge Sex­part­ne­rin zu haben, wird aber den­noch von vie­len Web­cam­girls bedient. Die Rea­li­tät sieht oft anders aus. Wie häu­fig brauchst du eigent­lich Sex? Oder genügt es dir, wenn du dich vor der Cam befrie­digst bzw. einen Orgas­mus in dei­nen Fil­men erlebst? Bleibt bei dem vie­len Geschlechts­ver­kehr und den vie­len sexu­el­len Höhe­punk­ten über­haupt noch Platz und Lust für pri­va­ten Sex?
Sweet Mia XXX   Ich wür­de nicht sagen, dass ich täg­lich Sex „brau­che“, aber es gibt sehr weni­ge Tage, an denen ich kei­nen Sex habe. Und nein, der rei­ne Orgas­mus vor der Cam ersetzt für mich nicht den pri­va­ten Sex. Wie gesagt dre­hen wir ja gern selbst beim Sex, das gehör­te schon immer zu unse­ren Lei­den­schaf­ten. Aber nur Sex bei lau­fen­der Kame­ra oder Web­cam reicht mir auch nicht. Man muss schon auf­pas­sen, dass pri­va­te Inti­mi­tät nicht zu kurz kommt. Wir hat­ten das am Anfang, als alles neu war und wir viel pro­du­zie­ren woll­ten. Dann haben wir gemerkt, dass unse­re Inti­mi­tät zu zweit eigent­lich gar nicht mehr statt­fin­det und es hat uns bei­den gefehlt. Nun ach­ten wir drauf, dass wir uns Aus­zei­ten neh­men, in denen wir nur für­ein­an­der da sind.

Ero­ni­te   Im Lau­fe der Zeit hast du sicher beim Sex schon viel erlebt. Weit­aus mehr als die meis­ten Men­schen in ihrem gan­zen Leben. Aber auch du hast sicher noch nicht alles aus­pro­biert. Von wel­chem sexu­el­len Erleb­nis träumst du noch, das dir in dei­ner bis­he­ri­gen "Samm­lung" noch fehlt? Han­delt es sich hier­bei nur um eine Fan­ta­sie oder möch­test du das wirk­lich in die Tat umset­zen? Eini­ge Fan­ta­sien kön­nen näm­lich in der Theo­rie ganz schön sein, aber in der Pra­xis sind sie nicht durch­führ­bar oder sogar ille­gal! Aber egal wie abge­fah­ren oder unrea­lis­tisch: was ist dei­ne heim­li­che Fan­ta­sie in Sachen Sex?
Sweet Mia XXX   Oh, ich habe wahn­sin­nig vie­le unter­schied­li­che sexu­el­le Fan­ta­sien. Die meis­ten davon habe ich auch bereits erlebt, und den­noch blei­ben sie Fan­ta­sien, die ich immer wie­der habe und Gedan­ken, die mich anma­chen. Zum Bei­spiel die Vor­stel­lung, dass ein frem­der Mann mich ein­fach fickt, ohne ihn zu ken­nen und ein Wort mit ihm gewech­selt zu haben oder von meh­re­ren Män­nern gleich­zei­tig genom­men zu wer­den – das hat­te ich schon, war auch sehr geil, den­noch habe ich die Fan­ta­sie immer mal wie­der. Das ist das schö­ne an Fan­ta­sien, sie gehö­ren nur mir und ich habe nicht mehr das Bedürf­nis, mir alle Fan­ta­sien immer wie­der zu erfül­len, sie sind auch schön in mei­nem Kopf und wenn ich mit mir allein bin. Ich weiß, dass ich mir alle Fan­ta­sien erfül­len kann, jeder­zeit, wenn sie rea­lis­tisch sind. Ich habe da kei­nen inne­ren Druck. Eini­ge Fan­ta­sien sind auch sur­re­al und kom­men aus mei­ner Vor­lie­be für Fan­ta­sy und Man­ga-Por­nos. Sex mit Ali­ens oder Vam­pi­ren – sol­che Sachen sind in der Fan­ta­sie geil, aber ob sie wirk­lich erle­ben wol­len wür­de, wenn es rea­lis­tisch wäre? Eher nicht 😉

Ero­ni­te   Mia, vie­len lie­ben herz­li­chen Dank für das tol­le und vor allem aus­führ­li­che Inter­view. Wir freu­en uns, dass du unse­ren Lesern einen solch inten­si­ven Ein­blick in dein Sex­le­ben gege­ben hast!

Künstlerin der Zungenakrobatik

Wenn es um gekonn­te Zun­gen­be­we­gun­gen geht, lässt Sweet Mia XXX ihre Mit­be­wer­be­rin­nen ganz schön alt aus­se­hen. Zum einen wäre da die Kür der Zun­gen­akro­ba­tik zu nen­nen, näm­lich der Dir­ty Talk. Die zau­ber­haf­te Blon­di­ne ver­steht es gekonnt, ihren Spiel­part­ner mit Wor­ten um den Fin­ger zu wickeln. Sei es die Aus­wahl der Wör­ter, die Laut­stär­ke der gespro­che­nen Buch­sta­ben oder die Sinn­lich­keit in ihrer Stim­me. Sweet Mia XXX ist eine Meis­te­rin ihres Fachs. Doch das alles ist qua­si nur das Vor­spiel für die Königs­dis­zi­plin der Zun­gen­akro­ba­tik: dem Blo­wjob.

Direkt zu Mias Pro­fil

Auch hier spielt Sweet Mia XXX, die nach eige­ner Aus­sa­ge immer ger­ne etwas im Mund hat, in der Cham­pi­ons League. Wer ihre Vide­os kennt, weiß von ihren Zun­gen­fer­tig­kei­ten und wer sie selbst in Akti­on erle­ben durf­te, schwärmt gewiss noch immer. Es exis­tiert zum Bei­spiel ein Video, in dem sie ihren Dreh­part­ner aus­schließ­lich mit der Zun­ge bis zum Orgas­mus bringt. Bei die­ser The­ma­tik kennt ihre Krea­ti­vi­tät kei­ner­lei Gren­zen. Erst kürz­lich ver­stei­ger­te sie einen Live-Blo­wjob vor ihrer Cam.

Sex Sex Sex

Die hei­ße Blon­de befin­det sich in der Blü­te ihrer Sexua­li­tät, was sie in vol­len Zügen aus­kos­tet und genießt. Egal ob mit Män­nern, Frau­en, Paa­ren oder auf Sex­par­ties. Beson­ders vor der Cam lebt sich Sweet Mia XXX ger­ne aus. Vie­le ihrer Vide­os begin­nen mit "Das ers­te Mal…". Vom ers­ten nack­ten Auf­tritt über den ers­ten Blo­wjob bis hin zum Lieb­lings­dil­do ist alles dabei. Auch die ers­te Erfah­rung im Anal­be­reich wur­de natür­lich auf Video fest­ge­hal­ten.

Die schnu­cke­li­ge Blo­wjob-Fee ist sehr expe­ri­men­tier­freu­dig. Es gibt nichts im Bereich der Ero­tik, was nicht zumin­dest ein ein­zi­ges Mal von ihr aus­pro­biert wird. Wer regel­mä­ßig auf ihrer Sei­te nach den neu­es­ten Vide­os Aus­schau hält, kann die sexu­el­le Ent­fal­tung der blon­den Schön­heit live beob­ach­ten.

Keine Fetische – aber Sweet Mia XXX ist offen für Neues

Auch wenn Sweet Mia XXX aus der Tou­ris­mus-Regi­on Han­no­ver nach eige­ner Aus­sa­ge kei­nen direk­ten Fetisch hat, so ist sie Neu­em gegen­über sehr auf­ge­schlos­sen. Jeder­zeit ist sie bereit, sich die Nei­gun­gen, Wün­sche und Fan­ta­sien des nächs­ten Spiel­part­ners anzu­hö­ren und die­se dann gemein­sam aus­zu­le­ben. Wer ihre Bil­der kennt weiß, dass sie sowohl die domi­nan­ten wie auch die devo­ten Posen beherrscht. Natür­lich ist es mög­lich, dass Sweet Mia XXX bei all den Rol­len­spie­len eines Tages Blut leckt. Viel­leicht ent­wi­ckelt sie dabei sel­ber eine Nei­gung in die eine oder ande­re Rich­tung. Ob in der süßen Blon­di­ne viel­leicht doch eine zukünf­ti­ge Domi­na oder devo­te Skla­vin schlum­mert, wird die Zukunft zei­gen.

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