Das Interview mit Fetisch-Queen Beauty of Pain

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Das Interview mit Fetisch-Queen Beauty of Pain
Voraussichtliche Lesedauer: 7 Minuten

Lady Betty ist die Beauty of Pain

Seit schon mehr als zehn Jahren ist „Beauty of Pain“, wie sich Lady Betty aus dem Saarland auch nennt, als Domina in der Erotikbranche unterwegs und sie hat es nie bereut. Sie dominiert, erniedrigt und bespuckt ihre Sklaven und Diener. Ganz so wie es ihr gefällt. Sie lebt ihre Leidenschaft aus und legt hier den Fokus besonders auf Authentizität, auch wenn es manchmal finanziell anders sinnvoller wäre. Jedoch möchte sie eines für ihre Fans immer bleiben: echt.

Wir freuen uns, dass sie in dieser Zeit einige Stunden gefunden hat, um mit uns über Dies und Das zu parlieren. Und noch mehr freuen wir uns, euch hier das Ergebnis in Form eines Exklusivinterviews zu präsentieren:

Das Interview mit Fetisch-Queen Lady BettyBeauty of Pain – Domina aus Leidenschaft

Eronite – Das Erotikmagazin   Seit wann bist du in der Branche tätig und was genau machst du?
Fetischqueen Beauty of Pain   Seit dem Jahr 2009 bin ich dabei und ich muss sagen, dass es mir tatsächlich nie langweilig geworden ist in meinem Job. Zuerst habe ich getragene Wäsche verkauft und dann irgendwann angefangen, SM-Filme zu drehen und im Internet zu verkaufen. Nebenher bin ich auch als Camgirl unterwegs.

Eronite   Warum drehst du Pornos? Was reizt dich?
Beauty of Pain   Ich zeige mich einfach sehr gerne, liebe es, vor der Kamera zu posieren und bin auch exhibitionistisch veranlagt. Da kommt es mir sehr gelegen, dass ich so auch eine meiner Neigungen ausleben kann. Das macht dann doppelt Spaß! :-)

Lady Betty in Action

Eronite   Welche Szenen drehst du am liebsten und warum?
Beauty of Pain   Ich mag sehr gerne Rollenspiele oder Szenen mit Cuckold, in denen man die Sklaven so richtig schön dominieren und erniedrigen kann. Dann laufe ich als Domina zur Hochform auf und lasse meine Untergebenen meine Vorlieben so richtig spüren.

Das Interview mit Fetisch-Queen Beauty of PainHinterrücks das Maul zerreißen? Genau das hasst die toughe Domina

Eronite   Schaust du privat auch Pornos? Oder bist du eher der Meinung, ein Bäcker isst auch nicht jeden Tag Kuchen?
Beauty of Pain   Nein, in meinem Privatleben haben Pornofilme überhaupt keinen Stellenwert. Es genügt ja auch, wenn ich Filme im Bereich BDSM produziere, da muss ich nicht auch noch in meiner Freizeit vor der Glotze hängen, um meine Zeit totzuschlagen.

Eronite   Was magst du gar nicht, wenn du Pornofilme drehst?
Beauty of Pain   Nun ja, reine Sexfilme drehe ich gar nicht, sondern nur Fetischfilme und BDSM-Streifen. Deswegen kann ich diese Frage nicht wirklich beantworten, auch wenn die Eronite-Leser natürlich neugierig sind. ;-)

Wohnort/Region   Saarland
Geburtsdatum   20. September 1988
Sternzeichen   Jungfrau
Körpergröße in cm   159
Gewicht in kg   60
BH-Größe   B
Ich bin intimrasiert   Hollywood Cut (komplett)
Hobbys  Kreatives und Handwerkliches
Lieblingsfilm(e) & Serie(n)  Komödien
Lieblingsfarbe(n)   türkis
Das mag ich   Freiheit
Das mag ich gar nicht   Lügner

Eronite   Was ist die dunkle Seite der Erotikbranche?
Beauty of Pain   Was gar nicht geht, ist das schlechte Gerede hinter dem Rücken anderer Leute. Wenn sie nicht ehrlich sind, sondern sich hinterrücks das Maul zerreißen und einen geradezu zerfleischen wollen mit ihren Worten – und leider manchmal auch Taten. Auch Menschen, die nur an einem Geld verdienen wollen, ohne wirklich etwas zu leisten, sind mir ein Graus und dürfen gern fernbleiben.

Das Interview mit Fetisch-Queen Beauty of PainKüssen vor der Kamera?

Eronite   Knutschen beim Fetischfilm: Ja oder nein?
Beauty of Pain   Auf keinen Fall! Das Küssen ist viel zu intim und gehört nicht in einen Film, sondern nur ins Privatleben. Ich möchte auch nicht alles von mir preisgeben und einige Dinge für mich behalten oder nur mit (m)einem Partner teilen wollen.

Eronite   Was sagt deine Familie zu deinem Job als Fetischdarstellerin bzw. Camgirl?
Beauty of Pain   Da habe ich im Gegensatz zu einer reinen Amateurin, die Erotikfilme dreht, wirklich Glück gehabt. Mein familiäres Umfeld hat überhaupt kein Problem mit meiner Arbeit und akzeptiert und respektiert mich als Mensch genauso wie vorher auch. Ich beneide niemanden, der seines Jobs wegen Probleme mit der Familie oder Freunden bekommt. Und sei es auch nur hinter vorgehaltener Hand.

Eronite   Wie ist es, wenn du privat Sex hast? Welchen Einfluss hat dein Fetisch-Job?
Beauty of Pain   Mein Privatleben ist privat. Da ich das auch so gut es geht abschirme und aus meiner Freizeit heraushalte, wirkt sich meine Arbeit auf mein Sexleben überhaupt nicht aus. Null. Gut, dass das so ist, denn ich möchte es einfach trennen und wenn ich privat mit jemandem intim verkehre – auf welche Art auch immer – gehört für mich eine große Portion Vertrautheit dazu, ebenso wie Verlässlichkeit und ein Mindestmaß an Gefühlen, was bei meinem Job in der Regel eben nicht gegeben ist.

Eronite   Was unterscheidet deine Filme von anderen?
Beauty of Pain   In meiner Welt des BDSM tue ich nur das, was mir wirklich Spaß macht. Und zwar unabhängig davon, ob es wirtschaftlich gewinnbringend ist oder nicht. Ich bin absolut real, hier ist nichts gestellt und ein Fake hat bei mir auch nichts zu suchen. Und egal, ob ich als Findom auftrete oder einem Sklaven einen Dominakuss gebe, es ist alles echt. Diese Werte sind mir weitaus wichtiger als der schnöde Mammon.

Eronite   Was machen die meisten Kerle falsch im Bett?
Beauty of Pain   Viele Männer wollen schnell ihren Höhepunkt erreichen, einfach abspritzen und fertig. Von einem Orgasmus zum nächsten jagen, ohne dabei auf die Frau und ihre Bedürfnisse zu achten. Was das weibliche Gegenüber möchte (oder nicht möchte), scheint den meisten Vertretern der männlichen Gattung schlichtweg egal zu sein. Und das stört nicht nur mich, sondern viele andere Frauen auch. Denkt mal drüber nach, liebe Männerwelt!

Das Interview mit Fetisch-Queen Lady Betty»Ich bin gerne eine Wichsvorlage«

Eronite   Wie gehst du damit um, dass du für viele Männer „nur eine Wichsvorlage“ bist?
Beauty of Pain   Einerseits finde ich es gut, da ich wie bereits gesagt sehr exhibitionistisch veranlagt bin und das auch auslebe. Schließlich zeige ich mich und meinen Körper sehr gerne vor der Kamera. Dann muss ich auch damit rechnen, dass sich andere an meinem Anblick aufgeilen und sich dabei selbst befriedigen. Andererseits ist das eine Sache, an die ich gar nicht mehr denke, ob ich nun eine Masturbationsvorlage bin oder nicht. Ich mache einfach meinen Job.

Eronite   In der Öffentlichkeit kommt der Beruf der Pornodarstellerin/des Camgirls nicht gut an, gelinde gesagt. Was möchtest du diesen Leuten gern einmal sagen?
Beauty of Pain   Ich bin der festen Überzeugung, dass die Kriminalitätsrate nicht sinken würde, gäbe es keine Sexworker. Besonders, was Sexualdelikte bzw. Sexualverbrechen angeht. Viele konsumieren solche Filme und Produkte, aber gesellschaftlich scheint es noch eher verpönt zu sein, dies auch öffentlich – und sei es nur im erweiterten Freundeskreis – zuzugeben und dazu zu stehen.

Lady Betty in Action

Eronite   Wieviel Zeit verbringst du täglich vor der Cam?
Beauty of Pain   Das ist sehr unterschiedlich. Mal können es zwei Stunden sein, aber wenn ich in einem spannenden Chat bin, sind auch zehn Stunden keine Seltenheit. Wer mit mir chatten möchte, kommt über auf www.shorty.fun/bop direkt auf mein Profil.

Eronite   Stundenlang vor der Cam zu posieren ist bestimmt anstrengend. Wie hältst du deinen Körper dafür fit?
Beauty of Pain   Ich gehe sehr gern wandern – und zwar mit meinen Bostis! Das genügt mir, um ein gewisses Fitnesslevel zu halten.


Den zweiten Teil des Interviews gibt es bei Micha Intim:
www.micha-intim.com/im-interview-mit-beauty-of-pain/

6 KOMMENTARE

  1. Ernsthaft ? Die Kriminalitätsrate würde SINKEN wenn es KEINE Sexworker gäbe? Wie kann man denn so eine Aussage veröffentlichen?? Wenn es um das Interview mit einer SEXWORKERIN geht ?? mein Gott ist das peinlich

    • Liebe Anita,
      natürlich würde sie sinken, denn alles würde in den Untergrund gehen. Glaubst du ernsthaft, nur weil es keine Sexarbeiterinnen mehr gäbe, würden die Leute – allen voran Männer – ihre Triebe plötzlich nicht mehr ausleben?
      Abgesehen davon veröffentlichen wir in den Interviews die Antworten der Befragten. Auch wenn das nicht immer unsere eigene Meinung ist. Wenn du das peinlich findest, haben wir kein Problem damit. Du solltest aber mal überlegen, ob auf anderen Kanälen (Zeitschriften, Fernsehen etc.) immer alle Beteiligten hinter den Aussagen der Befragten stehen bei einem Interview. Zum Glück nicht und zum Glück gibt es eine Meinungsfreiheit.
      Herzliche Grüße,
      Das Team der Eronite-Redaktion

      • Sie würde eben nicht sinken wenn es KEINE Sexworker gäbe. Bitte mal genau lesen was da geschrieben wurde.

        Sie sinkt nämlich gerade deswegen, WEIL es Sexworker gibt !

        • Liebe Anita,
          wir sind doch genau deiner Meinung. Da hat sich in unserem Text tatsächlich ein Fehler eingeschlichen, es fehlt bei der doppelten Verneinung einmal das Wort „nicht“.
          Dafür möchten wir uns bei dir und allen anderen Lesern entschuldigen. Fehler passieren leider auch uns. Die entsprechende Textpassage haben wir diesbezüglich angepasst.
          Herzliche Grüße,
          Das Team der Eronite-Redaktion

  2. Wenn Kommentare gelöscht werden, weil man die Meinung anderer nicht hören will, nennt man das Zensur ! Und man sollte seine User nicht mit einer Kommentarfunktion dazu auffordern zu kommentieren, wenn kein Kommentar gewünscht ist.
    Wie kann es sein das ein Erotikportal ein Interview veröffentlicht, in dem die Aussage getroffen wird, die Kriminalitätsrate würde SINKEN, wenn es KEINE Sexworker gäbe?
    Sowas sollte man auf Social Media mal teilen, damit alle Sexworker dazu Stellung nehmen können.

    • Liebe Anita,
      wir können nicht erkennen, wo hier etwas gelöscht worden sein soll. Wir löschen nichts, solange es nicht strafbar ist. Selbst dein Kommentar vom 15. März, in welchem du es als „peinlich“ betrachtest, ist noch da.
      Herzliche Grüße,
      Das Team der Eronite-Redaktion

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