Erotiklexikon: Fake

    Von Erotiklexikon
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    Fake
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    Wenn sich die Traumfrau als eine Illusion herausstellt

    Es gibt Wör­ter, die von vorn­her­ein eine ein­deu­tig nega­ti­ve Bedeu­tung haben. Dazu gehört auch das Wort Fake. Es kommt aus der eng­li­schen Spra­che und bedeu­tet so viel wie Fäl­schung oder Betrug. Aber was haben Fäl­schung oder Betrug mit der Ero­tik zu tun?


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    Fake in der Erotik

    Dort ist die­ser Begriff erst seit rela­tiv kur­zer Zeit in Gebrauch. Er kam auf mit dem Boom der Online-Kon­takt­bör­sen und Dating Web­sites. Mitt­ler­wei­le gibt es allein im deutsch­spra­chi­gen Raum mehr als 2.000 davon. Online Dating ist ein gro­ßes Geschäft mit einem Gesamt­um­satz von meh­re­ren hun­dert Mil­lio­nen Euro pro Jahr. So viel Geld lockt immer Betrü­ger und unse­riö­se Geschäf­te­ma­cher auf den Plan. Sie ent­wi­ckel­ten Fakes, um den zah­len­den Mit­glie­dern das Geld aus der Tasche zu zie­hen.

    Fake­freie Zone

    Ein Fake ist ein Pro­fil, hin­ter dem sich kei­ne Frau ver­birgt, die nach einem Date sucht. Statt­des­sen ist ein Fake ent­we­der ein Com­pu­ter­pro­gramm oder ein Mit­ar­bei­ter der Dating Site, der sich als Frau aus­gibt. Das Fake hat das Ziel, das ahnungs­lo­se Mit­glied dazu zu brin­gen, eine kos­ten­pflich­ti­ge Mit­glied­schaft abzu­schlie­ßen. Sobald das pas­siert, mel­det sich das Fake nicht mehr.

    Wie merkt man, dass ein Profil ein Fake ist?

    FakeDafür gibt es ver­schie­de­ne Anzei­chen. Am sichers­ten sind die AGB. Dar­in muss der Anbie­ter ange­ben, ob er so genann­te "Con­trol­ler" oder "vir­tu­el­le Pro­fi­le" ein­setzt, um die Mit­glie­der hin­ters Licht zu füh­ren. Zu die­sen Anga­ben ist er gesetz­lich ver­pflich­tet. Unse­riö­se Anbie­ter sind aber cle­ver. Sie ver­ste­cken die Fak­ten in einem Dschun­gel von Kon­di­tio­nen und Para­gra­phen.

    Kaum ein Ver­brau­cher macht sich die Mühe, ein paar Sei­ten Klein­ge­druck­tes, das vor juris­ti­schen Fach­be­grif­fen strotzt, nach­zu­le­sen, wenn ein Date mit einer Sex­bom­be schein­bar nahe bevor­steht. Ande­re Anzei­chen für ein Fake sind auch, wenn bereits ein paar Minu­ten nach der Anmel­dung Nach­rich­ten ein­tref­fen, in denen Frau­en nach einem Date fra­gen. Wenn sehr attrak­ti­ve Frau­en nach Dates fra­gen, soll­te das auch die Alarm­glo­cken klin­geln las­sen.

    Wer wie eine Sex­bom­be aus­sieht, hat es in der Regel nicht nötig, im Inter­net nach einem Date zu suchen. Sol­che Frau­en kön­nen sich in der Regel ihre Part­ner aus­su­chen. Die Wahr­schein­lich­keit ist hoch, dass es sich um ein Fake han­delt. Schon vie­le Män­ner haben durch sol­che Machen­schaf­ten nicht nur Geld ver­lo­ren, son­dern lit­ten unter schwe­ren Lie­bes­kum­mer.

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