Vara Laval – Feuerwehrfrau und masochistische Sklavin im Interview

Von Julia Moreno
Voraussichtliche Lesedauer: 29 Minuten
Vara Laval
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Vara Laval ist eine geile Mischung aus Feuer und Eis

Ihre grünen Augen scheinen eine geradezu hypnotische Wirkung zu haben. Die 80c Oberweite lädt das Auge zum Verweilen ein. Die Tattoos wirken auf der blassen Haut extrem scharf. Die sexy Blondine Vara Laval beschreibt sich selbst als ehrlich, zärtlich und verdorben. Dass es sich hierbei um keinen Widerspruch handeln muss, beweist uns die wandelbare Schönheit par excellence.

Im wahren Leben, wie sie es nennt, arbeitet Vara Laval als Feuerwehrfrau. Es geht bei ihr also von Berufswegen schon heiß her. Sie beschreibt sich als Ladylike, legt wert auf ein elegantes Outfit und bevorzugt High Heels. Sie steht auf Yoga und zu ihren Hobbs zählen Kunst und Kultur sowie Joggen und Tanzen.
Auf der anderen, verruchten Seite möchte sich das Vorzeigemädel von der Angepasstheit der Gesellschaft distanzieren.

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Daher findet sie es zum Beispiel auch toll, sich vor anderen Leuten auszuziehen. Vara Laval hatte schon immer ein Faible für Rotlicht und fühlt sich in der BDSM Szene heimisch. Als sie sich zum ersten Mal beim Sex hatte filmen lassen, entdeckte die kesse Blonde ihre exhibitionistische Ader und es hat sie gepackt. Tja, hat man in der Branche erstmal Blut geleckt, gibt es kein Halten mehr. So erging es auch der süßen Vara.

Wer einmal seinen Platz in der Welt der Erotik gefunden hat, möchte diesen nicht mehr hergeben. Endlich wird die eigene Lust für jeden sichtbar ausgelebt, das eigene Verlangen nach sexueller Befriedigung gestillt. Dabei entstehen bei der grünäugigen Traumfrau mit schöner Regelmäßigkeit neue Videos, die der geneigte Zuschauer in aller Stille bei sich zu Hause genießen kann.

BDSM mit Vara Laval

Die scharfe Blondine steht auf Bondage und Shibari. Wer sich ihre Videos betrachtet, wird bei dem süßen Mädel eine eher devote Ader feststellen. Hier schlüpft Vara Laval zum Beispiel gerne in die Rolle der unschuldigen Stieftochter, die sich benutzen lassen muss. Meist gibt sie in ihren geilen Filmchen einfach die Bitch. Hier kann sich die blonde Tattoomaus hemmungslos ausleben und jede Menge neue, geile Erfahrungen sammeln.

Vara Laval

Vara Laval im Exklusivinterview

Wir freuen uns, dass wir Camgirl und Amateurin Vara Laval im exklsuiven Interview hatten:

Eronite – Das Erotikmagazin   Eingangs freuen wir uns, dass du dir die Zeit nimmst und unseren Lesern spannende Fragen beantwortest und somit Licht in den dunklen Tunnel bringst. Wir möchten nämlich heute über das Thema BDSM sprechen. Ein Begriff, der für viele Leser oftmals fremd ist und zu Verunsicherung führt. Wie war das bei dir? Wann hattest du den ersten Bezug zu BDSM?
Camgirl Vara Laval   Nun ja, um ehrlich zu sein, bin ich mit 14 Jahren durch ein Video auf BDSM aufmerksam geworden. Es ging dort um eine Frau, die in einer Session mit Bondage-Folie mumifiziert, geknebelt und gepeitscht worden ist. Mit dieser konnte ich mich sofort identifizieren. Dieses Video habe ich noch Heute 1:1 in meinem Kopf. Ich glaube, das werde ich niemals vergessen. Ab diesem Zeitpunkt ließ es mich nicht mehr los, hat sich in mir eingebrannt und ist bis heute ein wichtiger Bestandteil meiner Seele. Ich fing an mich schlau zu machen und habe recherchiert. Dann wurde ich endlich volljährig, bekam ein Auto und konnte das Dorf verlassen, in dem ich aufgewachsen bin, um meine ersten Erfahrungen zu sammeln. Dies wurde natürlich immer intensiver und unbeschreiblich viel Neues kam hinzu.

Vara Laval im Steckbrief

Geburtsdatum2. Februar 1996
WohnortHamburg
SternzeichenWassermann
Körpergröße168 cm
Gewicht56 kg
BH-Größe80 C
IntimrasiertJa
HobbysFashion, Lesen, Fitness, Wirtschaft, Autos
Lieblingfilme/-serienGame of Thrones, Madame Claude, Stolz & Vorurteil, Bridgerton, 365 Days
LieblingsfarbenGold, Schwarz, Rot
Das mag ich: Rosen, Exklusivität, Eleganz, Stil, Niveau, Intelligenz, Ästhetik, Respekt, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Kunst, Kultur, Bücher, Wein, Cocktails, Italienisch, Ausgehen, Champagner, Reisen, Fashion, Hunde
Das hasse ich Spinnen, Regen, Lügen, Intoleranz, Verleumdung, Unpünktlichkeit, Respektlosigkeit, Unmenschlichkeit

Im Privatleben Sklavin, beruflich Feuerwehrfrau

Eronite   BDSM ist ein breites Spektrum. Viele Leser fragen sich sicherlich, ob du auch im Privatleben danach lebst oder nur hinter geschlossenen Türen. Magst du uns dazu etwas erzählen? Und überhaupt, was fasziniert dich denn eigentlich so an BDSM?
Vara Laval   Im Privatleben gehe ich BDSM nach, wenn sich eine Gelegenheit bietet. Ganz generell stehe ich in der Öffentlichkeit wie auch bei allem anderen zu dieser Leidenschaft und verstecke sie nicht. So trage ich beispielsweise immer meinen Ring der O und auch wenn ich auf Partys gehe, bin ich klar als Sklavin zu erkennen. Das bezieht sich auf Fetisch/BDSM Partys, Messen, Shows und alles was damit zu tun hat. Besonders fasziniert mich der Facettenreichtum und das Wachstum der eigenen Vorlieben. Man bricht immer wieder Grenzen, entdeckt Neues für sich und entwickelt sich weiter. Ich kann natürlich nur aus meinen Erfahrungen sprechen und kann sagen, dass diese Szene total tolerant und aufgeschlossen ist. Immer wieder kann man auf bestimmten Events Menschen sehen, die ihren Fetisch ausleben und keine Hemmungen haben. Sie wissen, dass sie sich „sicher“ fühlen und nicht verachtet werden. Auch wenn man diesen Fetisch nicht für sich selbst nachvollziehen kann, kann man es trotzdem akzeptieren und sich für jeden Einzelnen freuen, meiner Meinung nach.

Vara LavalEronite   Die Erotikbranche bietet für Männer und auch für Frauen vielfältige Möglichkeiten, spezielle Bereiche zu nutzen oder auszuschließen. Warst du nur neugierig allgemein auf den Erotikbereich, oder bist du direkt buchstäblich in das kalte Wasser gesprungen? Denn du erwähntest kürzlich, dass du früher alte Fotos von „Betty Page“, „Damsel in distress“ und dem „Playboy“ gesehen hast. War dies Auslöser für deinen Einstieg in die Szene oder nur das Pendant dazu?
Vara Laval   Ich würde sagen, dass mein Interesse an der Erotikbranche schon immer da war und ich für mich nach und nach immer mehr herausgefunden habe, wo es mich hinzieht. Oder anders gesagt – welchen Weg ich gehen werde. Ältere Bondagebilder, Fotos aus Magazinen, Dokumentationen und Frauen wie „Betty Page“ die mich inspirierten, halfen mir nur dabei, es ein wenig zu filtern. In der Kombination mit BDSM, speziell im Shibari, entstanden damals erste Bilder von mir. Durch meine exhibitionistische Ader bin ich sehr zeigefreudig, was dem nur zugute kam. Ich freue mich, wenn ich andere daran teilhaben lassen kann. Durch den Job als Escortlady in Hamburg hatte ich  erste Berührungen mit dem Thema „Sexarbeit“.

Natürlich hat sie auch noch „normalen“ Sex

Eronite   Die Fans können dich bei deinen Webcam-Liveshows in Action sehen und deine absolute Leidenschaft für die Arbeit förmlich mitfühlen. Du kommst sehr selbstbewusst und unglaublich sexy bei den Lesern an. Es scheint, als hättest du nie etwas anderes gemacht. Außerdem wirkst du in deinen Videos sehr authentisch. Wie waren denn deine ersten Erfahrungen in diesem Gebiet?
Vara Laval  Soweit es die Webcam betrifft, war es nie mein erster Gedanke, dem nachzugehen. Im Nachhinein habe ich aber immer mehr Freude daran gefunden. Es ist schön mit seinen Fans zu interagieren, sich auszutauschen und sich über diesem Weg zu zeigen. Für meine Verhältnisse habe ich mit den Videos relativ soft im Bereich Mainstream und POV Clips angefangen. Nun mache ich mehr Storyclips. In den Videos zeige ich auch eine Seite, die weniger mit BDSM zu tun hat, diese gibt es nämlich auch und betrifft mein „normales“ sexuelles Verlangen.

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Eronite   Wenn du von einem Meditationsrausch sprichst, wobei – wieso eigentlich Rausch? Hat das nicht eher etwas Passives? Oder sagst du, du kannst dir auch die aktive Rolle beim Sexspiel vorstellen? Die Leser und wir sind gespannt: Was genau reizt dich an BDSM?
Vara Laval   Von diesem höchstmöglichen „Meditationszustand“ spreche ich, wenn ich Shibari praktiziere. Hierbei ist es mir möglich, vollkommen wegzutreten und ein unbeschreibliches Glücksgefühl zu erleben. Wenn ich gefesselt bin, spüre ich Wärme durch die Seile, absolute Geborgenheit, die Enge, Ausweglosigkeit, Hilflosigkeit und der Schmerz sind einfach wunderschön. Man versteht loszulassen, fühlt sich danach wie neugeboren und die Seele wird einmal resettet.

Erst wenn ich absolut fixiert bin, werde ich richtig geil

Eronite   Zu Beginn haben wir über den Begriff „BDSM als breites Spektrum“ gesprochen. Wir wissen, dass Bondage – als eine der zahlreichen BDSM-Praktiken – die Bewegungsfreiheit einschränkt und zu den Fesselpraktiken gehört. Einige Darsteller lehnen Bondage konsequent ab. Dabei gehört das bloße Festhalten der Arme oder das Umklammern der Beine ja auch schon in diesen Bereich. Fesselspiele mit Seilen und Ankerknoten, Handschellen, Ketten und andere zählen zu den bekanntesten Techniken. Bitte korrigiere mich, falls ich falsch liege. Verrätst du uns, was dich speziell an Bondage reizt?
Vara Laval   Die Möglichkeiten bei Bondage sind unbeschreiblich und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Nicht jede und jeder ist dafür empfänglich. Das ist auch gut so, dafür haben sie vielleicht Vorlieben, die ich nicht habe. Bei mir steht Shibari an oberster Stelle. Mich reizen aber auch Mumifikation mit Bondagefolie, Stahlfesseln, Ketten und Latex Bondage wie zum Beispiel ein Inflatable Latex Bodybag. Ganz nach dem Motto „Je enger und härter – desto besser“. Nur wenn ich das Gefühl habe, auch wirklich ausgeliefert zu sein und absolut keine Chance mehr habe, fängt es an mich richtig zu reizen. Wenn mich zum Beispiel jemand festhält, kann ich mich befreien, auch einfache Handschellen oder leichte Fesselspiele geben mir nicht wirklich viel.

Vara Laval – Feuerwehrfrau und masochistische Sklavin im Interview

Eronite   Eines deiner Interessen sind Kunst und Kultur. Gerade im kulturellen Bereich kann man neue Leute kennenlernen und sich auf anderer Ebene austauschen. Der Begriff Austausch de facto ist sicherlich für unsere Leser recht spannend. Hamburg, als fast schon große Metropole, hat doch sicher Locations oder BDSM-Treffen für Gleichgesinnte, oder? Kannst du unsere Leser aufklären, ob sie in Hamburg den Reiz des Ungewöhnlichen ausleben können? Aber gleichwohl, natürlich auch die Einsteiger, die Beginner?
Vara Laval   Da ich im April 2018 aus beruflichen Gründen nach Hamburg gezogen bin, habe ich hier natürlich Locations, Gleichgesinnte und Partys gesucht, die mit BDSM zu tun haben. Es gibt in Hamburg das Catonium, wo immer wieder verschiedene Stammtische und Partys stattfinden. Einige Partys sind je nach Veranstalter an anderen Orten. So war ich beispielsweise einmal auf der „Code Unique“ im „Planten un Boomen“. Der wohl älteste und bekannteste Ort ist nahe der Reeperbahn der „Club de Sade“, da gibt es unbeschreiblich viel zu entdecken. Es ist überhaupt nicht wichtig, ob man Erfahrung hat, in der Szene neu ist, Anschluss sucht oder diese Seite schon ewig auslebt. Jeder fängt mal an und wenn man sich das erste Mal überwunden hat, entscheidet man sich, ob es was für einen ist, ob sich eine neue Tür öffnet oder es bei einer einmaligen Erfahrung bleibt.

Escort ist für mich mehr Abenteuer als BDSM

Eronite   Deine heißen Kurven gibt es auch zum Anfassen. Das stellt für viele Männer einen zusätzlichen Reiz dar. Du bist eine Frau, die nicht nur sexy ist, sondern auch noch intelligent. Hinzu sagst du von dir, dass du ehrlich bist. Gleichzeitig bietest du dich als Escort an. Die Escort kann ja auch einfach eine nette Begleitung für ein Geschäftsessen sein oder ähnliches. Oder ein Geschäftsessen mit Happy End? Erzähl unseren Lesern doch, wie sich deine Vorlieben für den BDSM-Bereich und dem Escortdienst verbinden lassen. Ausschließlich BDSM? Oder sagst du, normalen „Blümchensex“ kannst du dir dabei auch vorstellen. Wir sind gespannt.
Vara Laval   Ganz genau, eine Escortlady kann auch einfach eine schöne Begleitung zum Geschäftsessen sein. Für bestimmte Unternehmungen und Zweisamkeit. Escort hat für mich mehr mit einem aufregenden Abenteuer als mit BDSM zu tun. Das spielt hier nur eine Nebenrolle. Wenn der Mann diese Leidenschaft teilt, erweitert es definitiv die Möglichkeiten. Hier geht es mir in erster Linie darum, mit Empathie und Einfühlungsvermögen auf einen entweder fremden oder mir bekannten Mann einzugehen und ihm eine unvergessliche Zeit zu schenken. Mir bringt es Spaß, neue Menschen kennenzulernen und ich finde es total spannend, wie schnell zwei Menschen sich näherkommen können.

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Eronite   Vielleicht stellen sich unsere Leser jetzt die Frage, was die Voraussetzungen für die Arbeit als Escort sind. Wer sich dein Profil anschaut, hat eigentlich damit alle Antworten. Mit dir sind normale Gespräche möglich und du bist ein guter Zuhörer. Escort bedeutet in erster Linie nicht nur gut auszusehen. Eine Escort ist zuverlässig, ehrlich und sehr aufgeschlossen. All diese Eigenschaften bringst du mit. Escort ist nicht vergleichbar mit einer Affäre. Vielmehr geht es darum, als Beispiel mit viel beschäftigten Männern für eine vorher festgelegte Zeitspanne schöne Stunden zu verbringen und Fantasien auszuleben. Was war denn bei dir Auslöser? Wie kamst du zum Escort und was reizt dich daran?
Vara Laval   Irgendwann wurde ich mal gefragt, ob ich jemanden begleiten könne. Anfangs war ich etwas skeptisch, aber ich wollte unbedingt mal die Erfahrung machen. Dann irgendwann hatte ich mich mal bei einer Agentur beworben und so ist es zu einem „Nebenjob“ geworden. Das Leben ist kurz und ich möchte es vollkommen auskosten und mir später nicht sagen, dass ich etwas bereue nicht getan zu haben. Diese Abenteuer und Abstecher aus dem Alltag lassen mich vergessen. Es ist aufregend und so sehe ich Dinge, die ich vielleicht ohne diese Erfahrung als Escort Lady nicht gesehen hätte.

Eronite   Unsere Leser kennen nun deine Leidenschaften und Hobbys. Du interessierst dich tatsächlich für anspruchsvolle Themen und scheinst ein kluges Köpfchen zu haben. Aber wie ist es denn bei dir so mit Lifestyle? Einfach mal nicht an das allgemeine Weltgeschehen oder den Wirtschaftsbereich denken und freie Zeit genießen? Wie steht es denn bei dir mit Partys, Veranstaltungen & Events?
Vara Laval   Gute Frage – und hierfür fällt mir nur schwer eine Antwort ein. An erste Stelle würde ich spontan meine Familie und mein Hund nennen. Sport, zum Beispiel in der alten Heimat joggen zu gehen oder Tennis zu spielen, wenn es sich ergibt. Wenn ich im Fitnessstudio bin, verbinde ich es im Anschluss gerne mit Sauna und etwas Wellness. Für mich ist es aber auch sehr entspannend, wenn ich es mir gemütlich mache, ein Glas Wein trinke und lese. Hierfür bleibt aber wenig Zeit, da ich gleichzeitig hauptberuflich tätig bin, selbstständig als Vara Laval und auch sonst jede freie Minute versuche produktiv zu nutzen um mich weiterzubilden.

Auch im Alltag trage ich High Heels und Dessous

Eronite   Deine Fotos sind wie immer atemberaubend. Allerdings können unsere Leser dich in Lack und Leder, aber auch im Gegenzug eleganter betrachten. Unwissende vertreten oft das Klischee, dass Menschen mit Vorlieben im BDSM-Bereich in jedem Fall im Alltag nur mit kurzen, engen Röcken und Overkneestiefel auftreten. Wir stellen uns gerade vor, dass du eine Vernissage mit einem knallroten, engen Kleid und hohen Stiefelabsätzen und einem Ausschnitt bis fast zum Bauchnabel betrittst und fast jedem Mann das Champagnerglas aus der Hand fällt. Ist das so? Verrate uns, wie dein Dresscode aussieht. Was trägst du?
Vara Laval   Ich bin eher dem Motto „Lady by Day, Slave at Night“ treu. Es stimmt, ich mag provozieren und aus der Masse hinauszustehen. Allerdings auf eine elegante Art und Weise.  Wenn es zum Beispiel um eine Veranstaltung mit BDSM-Kontext geht, trage ich natürlich von eleganten Dessous mit goldenen Ketten bis komplett nackt. Im Alltag bin ich auf High Heels unterwegs, trage ebenfalls Dessous, auch wenn es nur für mich ist. Eine eher elegantere Garderobe aus entweder Bleistiftrock mit Seidenbluse und Blazer oder elegantes Etuikleid. Als Eyecatcher trage ich gerne einen Hut oder Seidenschal. Mein Lieblingsdesigner ist definitiv Versace. Ich kann aber auch mal ein schönes Jeansoutfit tragen, was ich auch sehr schön finde und eine Abwechslung bietet.

Vara Laval – Feuerwehrfrau und masochistische Sklavin im InterviewEronite   Wir sprachen darüber, dass es zum Thema Bondage verschiedene Techniken gibt. In diesem Zusammenhang ist der Begriff Shibari gefallen. Shibari ist im BDSM eine Sonderform, da es hierbei um die japanische Fesseltechnik geht. Apropos japanisch: Warum eigentlich gerade japanisch? Magst du unsere neugierigen Leser aufklären? Was ist „Shibari“?
Vara Laval   Japan ist das Ursprungland des Shibari. Früher hat man dort schon Seile benutzt, um Menschen gefangen zu nehmen, zu foltern und auch den Gefangenen zu präsentieren. Dies hatte sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Hier wird mit verschiedenen Seilen gefesselt, wobei es darauf ankommt, was man erreichen möchte. Es gibt Seile, die einen größeren Schmerzreiz setzen als andere. So unterschiedlich sind auch die Stile und Fesselungen. Es wird dabei viel Wert auf Ästhetik gelegt, das Model beispielsweise zu verschönern und ein schönes Gesamtbild zu erzeugen. Für mich ist es mindestens genauso intensiv wie Sex. Über die Seile kommuniziert der Rigger mit mir. Es baut sich eine unbeschreibliche Intensität und Nähe auf.

Eronite   Wir geben zu, besonders Shibari ist ja auch nicht alltäglich und bedarf einiger Übung. Im Übrigen hat dies sehr viel mit Kunst zu tun. Eine professionelle Sicherung ist unabdingbar. Wir können uns vorstellen, dass es sicherlich auch schon einmal zu Verletzungen gekommen ist. Das Spannende im BDSM-Bereich ist, dass es zu jeder Szene oder jedem Spiel eine Geschichte gibt, sicherlich auch einen Hintergrund zu Shibari. Was bedeutet dir Shibari?
Vara Laval   Toi toi toi – ist mir noch nichts Schlimmes passiert. So habe ich mich auch noch nie ungewollt verletzt. Es kann natürlich immer mal etwas passieren, aber das kann es bei allem anderen auch. Die Ropemarks, die ich beispielsweise nach dem Fesseln habe, finde ich schön und freue mich immer wieder, neue zu bekommen und mich an schöne Stunden zu erinnern. So ist es auch bei Spuren von verschiedenen Schlaginstrumenten wie Spuren von Peitschen. Das kann vielleicht nicht jeder nachvollziehen, aber mich machen sie stolz und auch hier freue ich mich immer wieder über neue.

Meine Träume und Visionen lasse ich Realität werden

Eronite   Wo wir gerade beim Thema Kunst sind. Du trägst schön anzusehende Körperkunst an dir. Unseren Lesern ist sicherlich schon aufgefallen, dass du neben einer Schlange auch Schlagwörter wie Respekt und Loyalität zum Ausdruck bringst. Tattoos ist ja nichts, was man bei Nichtgefallen mal eben wegradieren kann. Jedes Tattoo hat eine Geschichte. Was ist deine Geschichte? Haben deine Tattoos eine Verbindung mit BDSM oder was bedeuten deine Schmuckstücke?
Vara Laval   Bei mir hat jedes Tattoo eine Bedeutung. Die meisten bringen meine Werte zum Ausdruck. Entweder in einer Schriftrolle oder aber als Motiv. Sie sind für mich sehr wichtig. Direkt mit BDSM verbinde ich nur ein Tattoo – und das ist mein Adler auf dem Rücken, der Freiheit symbolisiert. Freiheit, die ich bei BDSM habe, aber auch die Freiheit, meine Träume und Visionen Realität werden zu lassen.

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Eronite   Mit Betrachtung auf die BDSM-Szene fällt besonders auf, dass die meisten Menschen mit Vorurteilen herablassend auf eben genau die Beteiligten schauen, die das Wort überhaupt in den Mund nehmen. Dabei wünscht sich doch jede Frau insgeheim von ihrem Mann, zumindest auf softe Art und Weise im Bett dominiert zu werden. Wenn unsere Leser sich deine Videos anschauen, bewegen wir uns aber eher schon in den Hardcore-Bereich. Was sind denn da so deine Vorlieben?
Vara Laval   Für, ich sage mal Vanilla-Frauen, sprich Frauen, die mit BDSM nichts zu tun haben, ist es definitiv Hardcore, was ich liebe und mit mir machen zu lassen. Über alle Vorlieben könnte ich wahrscheinlich ein kleines Buch schreiben, denn es gibt bestimmt auch bei mir noch welche, die ich seit acht Jahren noch nicht erlebt habe. An oberster Stelle stehen Shibari und Bondage, aber das sollte nun jeder wissen. Schmerz ist mir genauso wichtig und nicht mehr wegzudenken. Mein Lieblingsschlaginstrument ist eine Jagdpeitsche. Schmerz gehört für mich einfach dazu, egal ob beim Fesseln oder separaten Spanking. Ich mag total gerne Rollenspiele. Um ein paar weitere Einblicke zu geben: Verhöre, Folterungen, Vorführungen, Präsentationen, Lack, Leder, Latex & Inflatable Bondage.

Für Schmerzreize kann ich durchaus sehr empfänglich sein

Feuerwehrfrau und masochistische Sklavin im InterviewEronite   Du hast uns verraten, dass du eher der passive, devote Part im Spiel bist. BDSM, egal in welcher Form, hat etwas mit Unterwerfung und Demut zu tun. Gleichwohl bewegen wir uns jetzt einmal mehr in den sadistischen Teil. Und der kann bekanntlich auch mal etwas weh tun. Für viele Praktiker ist dies aber gerade der absolute Höhepunkt – der Flow, der Rausch. Wie empfindest du es denn? Warum ist dir Schmerz so wichtig und was macht er mit dir?
Vara Laval   Genau – und ich bin auch ausschließlich devot. Einem Mann mit sadistischer Ader komme ich sehr entgegen, da ich masochistisch bin. Wie sehr, hängt natürlich immer von meinem Gegenüber ab. Es gibt Männer, die an mir verzweifeln, weil ich zu viel Schmerz brauche und es gibt Männer, die noch einen drauflegen möchten oder könnten. Ich versuche es mal zu erklären: Wenn ich gefesselt und so schon in meinem Lieblingszustand bin, bin ich sehr empfänglich für Schmerzreize. Anfangs ist es okay, dann wird es härter, dann kommt die Grenze und wenn es denn weitergeht und man nicht aufhört, beginnt es mich richtig zu triggern. Dann spüre ich nicht den Schmerz, sondern Erlösung und begrüße ihn. Leider klappt es nicht immer.

Eronite   Du trägst ein sehr interessantes Schmuckstück, und zwar einen Fingerring. Wie wir erkennen können, sieht er aus wie ein Siegelring. Er steht dir übrigens sehr gut. In Bezug zum BDSM wird er der „Ring der O“ genannt. Was bedeutet er überhaupt?
Vara Laval   Durch diesen Ring kann jeder, der damit vertraut ist, sehen, dass ich eine Sklavin bin. Es ist sozusagen ein Erkennungsmerkmal. Neben einem Tattoo auch das einzige. Es würde auch ein Halsband als Erkennungsmerkmal gehen. Das allerdings würde ich mir niemals selbst anlegen, dafür ist mir die Bedeutung viel zu wichtig. Ich würde es nur tragen, wenn ich einen Herrn hätte und er es mir von sich aus anlegt. Dann würde ich es auch niemals wieder abnehmen, egal zu welchem Anlass.

Ich möchte andere in die Kunst des Bondage einführen

Eronite   Der Ring der O schmückt ausdrucksvoll die Hand der Sklavin. Viele Interessierte erleben diesen anspruchsvollen Bereich nicht nur im Spielzimmer, sondern auch im Alltag. Es gibt Subs, die 24/7 kontrolliert und geleitet werden wollen. In deinen Pornovideos sehen wir Szenen, in denen du „Doggy“ unterworfen wirst. Gibt es für dich eine direkte Verbindung vom BDSM zu einzelnen Pornoszenen? Zählen für dich Pornos automatisch zum BDSM-Bereich?
Vara Laval   Um das einmal zu erwähnen, geht es in meinen bisherigen Videos mehr um meine „normale“ sexuelle Begierde, da ich mich auch in diesem Bereich gerne ausprobiere. Meine beginnende Karriere als Pornodarstellerin erschien mir dafür genau richtig. So konnte ich mich und meine Persönlichkeit einem breiteren Publikum zeigen und somit, wie ich hoffe, den ein oder anderen netten Herren in die Kunst des BDSM einweihen, der vorher noch keinerlei Berührung damit hatte. Die Videos mit BDSM-Kontext folgen jetzt, wenn dieses Interview online ist. Ich dachte mir, dass es ein schöner Startschuss sein könnte. Meine Leidenschaft, die ich für BDSM hege, in diesem netten Gespräch zum Ausdruck zu bringen und sie zeitgleich in meinen neuen Filmen darzustellen. So kann der gewillte Leser im Anschluss direkt sehen, was dieses Gespräch über mich erahnen lässt. Ich möchte neben Neueinsteigern und Neugierigen vor allem die BDSM-Community ansprechen. Die ist mir vertraut und diese möchte ich gerne auf meinem neuen, öffentlicheren Weg mitnehmen.

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Eronite   Peter Acworth – ein Begriff für unglaubliche Ästhetik, aber auch Schmerz. Der Betreiber der größten Kink-Seite verwandelte alte, dreckige Verliese in das größte BDSM-Pornostudio der Welt. Ein Traum für jeden BDSM-Liebhaber, der gerne vor der Kamera steht. Ist das auch dein Traum, in den USA in dem wohl eindrucksvollstem Studio zu modeln?
Vara Laval   Oh ja – ohne Frage, auf jeden Fall ist es mein absoluter Traum. Bevor ich offiziell hier anfing, habe ich mich über seine Seite erkundigt. Leider fehlen mir immer noch die Mittel, um dies zu realisieren. Es trifft haargenau meine Vorlieben und mir wird richtig warm, wenn ich nur daran denke, für ihn modeln zu dürfen oder in Videos mitzuwirken. Dies möchte ich so gut ich kann im deutschsprachigen Raum zeigen. Soweit es natürlich rechtlich erlaubt ist und vollkommen authentisch bleibt.

Beruf und Leidenschaft teile ich immer zu je 50% auf

Feuerwehrfrau und masochistische Sklavin im InterviewEronite   BDSM zählt zu deinen Leidenschaften. Heißt es so, weil es Leiden schafft? Das Wort auf die Goldwaage gelegt, stimmt dies auch – zumindest im sadomasochistischem Bereich. Wir fassen kurz zusammen. Die Arbeit macht dir Spaß, sodass du dich selbst von Dingen abgrenzt, die du ablehnst. Letztendlich fühlt es sich zumindest bei dir nicht wie Arbeit an. Heiß geht es aber bei dir auch im normalen Leben zu. Du arbeitest als Feuerwehrfrau. Hast du dich gegenüber deiner Familie, deinen Freunden und deinen Arbeitskollegen „geoutet“? Also, hast du offen zu deiner Neigung gestanden? Gestehst du sie dir denn auch selbst ein?
Vara Laval   Schwierige und gute Frage. Meine Eltern und Familie wissen absolut alles über mich. Sie wussten es schon, bevor ich es überhaupt umgesetzt habe. So weiß auch mein Umfeld alles von mir und ich bin wirklich froh darüber, dass es alle so „positiv“ aufgenommen haben. Die Arbeit ist ein anderes Thema. Natürlich wissen es auch mittlerweile meine Kollegen. Ich bin auf Social Media aktiv und das war nur eine Frage der Zeit, bis es rauskommt. Wenn ich darauf angesprochen werden sollte, werde ich auch ehrlich antworten. Wie man über einen redet, kann man nie wissen, aber bisher habe ich nichts Negatives aufgenommen. Mir ist wichtig, dass ich das trenne und hier mache ich keine Kompromisse, da diese Arbeit mir sehr wichtig ist. Ich liebe es, Menschen zu helfen und diesen Beruf auszuüben. Wenn ich das mache und an der Wache bin, zählt für mich nur der Dienst und das Wissen, dass sich meine Kollegen zu 100% auf mich verlassen können. Denn dies würde ich nie miteinander vermischen, ich würde dem niemals schaden wollen. Egal wie viel ich auch arbeite, es muss immer ein Gleichgewicht herrschen. Ich würde nie das eine oder andere vernachlässigen. So betrifft es meine Freizeit, meinen Hauptberuf und meinen Traum, den ich als Vara Laval lebe. Ich distanziere mich von der Angepasstheit der Gesellschaft, von Vorgelebtem und wie es sein soll. Minderheiten und Subkulturen würde ich immer unterstützen, Menschen die „anders“ sind beistehen, da sie ein Leben leben, das sie sich selbst ausgesucht haben und wie ich mit sich im Reinen sind. Ich stehe zu 100% zu mir und zu all meinen Facetten. Zu mir als absolute Lady, die nach alten Werten lebt, zu mir als masochistische Sklavin, deren Seele vom BDSM eingenommen ist, zu mir als Feuerwehrfrau, die Menschen hilft und ebenso zu mir, als eine Frau, die Escortlady, Pornodarstellerin, Webcamgirl und Erotikmodel ist. All das bin ich und würde ich niemals verleugnen.

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Eronite   BDSM ist eine Einstellung. Aber gilt diese Einstellung auch im Leben? Würdest du sagen, dass du nach konservativen Werten lebst – getreu dem Motto: Mann geht arbeiten und entscheidet, Frau steht am Herd und wartet auf Anweisungen? Oder kannst du Parallelen zu deiner Einstellung zum BDSM in dein Leben ziehen?
Vara Laval   Das würde ich nun nicht sagen. Werte, die konservativ sind schon, aber nicht mit der typischen Rollenverteilung von damals. Die Zeit verändert sich und ich betrachte diese ganz individuell. So lege ich im Alltag mehr Wert auf Respekt und Gleichberechtigung. Abseits vom BDSM bin ich eine selbstständige Frau, die ihr Leben lebt, Träume verwirklicht und ebenso einen Sinn für Geschäft und Wirtschaft hat. Ich finde nicht, dass in einer Beziehung vorher festgelegt werden kann, wer was macht. Das ist eher ein Zusammenspiel.

Klassische Lady auf der Straße, Hure und Sklavin im Bett

Eronite   Unsere Lesen haben sehr spannende, aufschlussreiche Themen gelesen. Der eine oder andere Leser möchte vielleicht sich intensiver mit dem Thema beschäftigen oder mehr Details erfahren. Kannst du unseren Lesern ein gutes Buch zum Thema empfehlen?
Vara Laval   Oh ja, definitv kann ich da ein Buch empfehlen. Für Frauen, die mehr als nur 50 Shades of Grey-Fantasien haben, empfehle ich auf jeden Fall „Die Geschichte der O“ von Pauline Reage zu lesen. Auch wenn ich die in diesem Buch beschriebene Beziehung eher toxisch finde, kommt es dem gesamten Thema aber sehr nahe. Ein besseres Beispiel habe ich bisher noch nicht entdeckt.

Feuerwehrfrau und masochistische Sklavin im InterviewEronite   Es soll ja Menschen geben, die innerhalb ihrer Rollen wechseln können. Denken wir klassisch an die soziologischen Rollen der Frau, der Mutter, der Geliebten, der Ehefrau und der erfolgreichen Geschäftsfrau. Jede dieser einzelnen Rollen erwartet ein anderes Verhalten, ein anderes Auftreten. Du bist die Lady auf der Straße, aber die Sklavin im Bett. Wie schaffst du es, die Rollen zu wechseln und dazwischen zu trennen?
Vara Laval   Ich wechsele ja nicht meine Rolle, sondern bin in jeden einzelnen „Bereich“ ich selbst. Das alles bin Ich nur je nach Situation. Außerdem denke ich, dass jeder dies auf eine unbewusste Art und Weise macht. Wenn es um BDSM geht und es Switcher gibt, ist es vollkommen okay, denn jeder soll es so leben wie er möchte. Das ist ja auch das Tolle daran. Wenn sich jemand als dominant und auch devot wiederfindet, ist es eben so. Schließlich soll jeder es so ausleben, wie es ihn oder sie glücklich macht. Für mich gesprochen kann ich es mir nicht vorstellen, da ich BDSM als Ausgleich für meine Seele brauche und so ausschließlich devot bin.

Ich bin wie ich bin – und das ist auch gut so

Eronite   Kommen wir noch einmal zurück zu dem Thema „24/7 Sklavin“. Diese Praktik impliziert ja auch, dass die Sklavin im Alltag vielleicht kleine Aufgaben oder Anweisungen bekommt. Das bringt zusätzlichen Reiz und hebt die Spannung. Vor allem bei Ablehnung oder Nichtgefallen folgt auf den Fuß die Strafe. Auch das kann sehr prickelnd sein und jede BDSM-Beziehung bereichern. Wie denkst du darüber? Was kann man durch BDSM im Alltag mitnehmen?
Vara Laval   Vorweg möchte ich dazu sagen, dass 24/7 nichts für mich wäre. Dafür bin ich im Alltag viel zu selbstständig und kann nicht wegen jeder Kleinigkeit um Erlaubnis bitten. 24/7 oder TPE fallen daher weg. Das soll aber nicht heißen, dass man deshalb nichts daraus mitnehmen kann. Ganz im Gegenteil: BDSM lehrt Disziplin, Durchhaltevermögen, aus der Komfortzone zu treten und auch mal durch Dinge zu gehen, vor denen man sich instinktiv weigert. Das ist es, was ich vom BDSM in meinem Alltag mitnehme. Manchmal gibt es in Sessions Situationen, die für einen neu sind, man nicht weiß, ob man damit umgehen kann. Man lässt sich aber darauf ein und ist im Nachhinein froh, es gemacht und sich überwunden zu haben. Egal ob man Angst vor dieser Situation hatte oder nicht scheitern wollte. Diese Situationen gibt es auch im Alltag. Wir werden immer wieder auf die Probe gestellt. Ganz besonders, wenn es außerhalb unserer Komfortzone liegt.

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Eronite   Betrachten wir die Gruppe der Neugierigen, die etwas anderes im Bett ausprobieren wollen und anschließend zu dem Ergebnis kommen, dass das Lustempfinden eher sinkt. Dann gibt es die andere Gruppe, die schon über einen langen Zeitraum hinaus immer schon die spezielle Neigung hatten. Ist es nach einem BDSM-Erlebnis überhaupt noch möglich, einen Sexualpartner zu haben, der nur „normalen“ Sex bevorzugt? Wie siehst du das? Ist normaler Sex noch möglich?
Vara Laval   Ja, das seht ihr auch in meinen Videos, wo ich „normalen“ Sex habe. Es ist also durchaus möglich. Ich sag es mal für mich. Da ist es ohnehin schon schwierig, den richtigen Mann zu finden. Alleine aus der Tatsache heraus, dass ich Pornodarstellerin bin. Jetzt kommt noch hinzu, dass ich eine masochistische Sklavin bin, die BDSM braucht. Was es definitiv nicht einfach macht. Was ich sagen will? Ich bin halt wie ich bin und daran wird sich auch nichts ändern. Aus diesem Grund ist es, wie sonst auch, unabdingbar vom ersten Moment an, ehrlich zu sein und mit offenen Karten zu spielen. Wenn man von Anfang an ehrlich ist und es deutlich kommuniziert, hat der Gegenüber erst die Möglichkeit, sich damit auseinanderzusetzen. Alles andere bringt nichts. Wenn man dies macht, entscheidet sich von alleine, ob man Kompromisse eingeht oder nicht.

Ein Orgasmus nach einer Session ist viel intensiver

Eronite   Es gibt tatsächlich Studien, die belegen, dass beispielsweise Männer aus dem BDSM-Bereich auf natürlichem Wege keinen Orgasmus bekommen. Für diese Männer ist es potenzial enorm wichtig, Macht auszuüben. Für unsere Leser ist die Frage spannend, was vom normalem Sex und einem Sexualleben mit BDSM abweicht. Was sagst du, wo der Unterschied liegt?
Vara Laval   Diese Studie kann ich nicht nachvollziehen, die Frage aber beantworten. Ich denke nicht, dass ich da die einzige Ausnahme bin, denn BDSM oder normales Sexualleben, in beidem geht es in erster Linie um Gefühle. Für mich liegt der Unterschied in der Intensität. In beiden Fällen bin ich zwar befriedigt, aber die Intensität ist anders. Soll aber nicht heißen, dass ich Unterschiede bei der Befriedigung mache. Hier geht es darum sich auszuleben. Wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin, ist ein Orgasmus nach einer langen und schmerzhaften Session im Seil intensiver als beim einem Quicke in der Umkleide, das steht außer Frage. Von daher ist für mich eher die Wertschätzung wichtig und solange beide befriedigt sind und es zu der Situation passt, ist alles richtig. Jeder Mensch möchte seine individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Vorliebe ausleben. Dem misst man natürlich einen gewissen Stellenwert bei. Wenn man schon sehr lange darauf wartet, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, bedeutet der jeweilige Orgasmus einem natürlich mehr.

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Eronite   Das war für unsere Leser alles sehr informativ. Wir sind uns sicher, dass der eine oder andere Leser vielleicht den Mut hat, einige seiner Fantasien ausleben zu wollen. Wir stellen uns nunmehr alle die Frage, wie es für dich in der jungen Blüte deines Lebens weiter geht. Was denkst du, wünschen sich unsere Leser von dir? Wo wir gerade beim Thema Wünsche sind: Was wünschst du dir denn für die Zukunft?
Vara Laval   Ich denke, die Leser wünschen sich, dass ich mich nicht verändere und immer so weiter mache wie bisher. Man darf seinen Weg nicht aus den Augen verlieren, auch wenn es manchmal sehr schwer wird und man an sich zweifelt. Man darf den Weg ändern, aber nicht das Ziel. Dieser Punkt ist für mich sehr wichtig, denn in erster Linie wünsche ich mir von allen Menschen mehr Akzeptanz und Toleranz. Ich wünsche mir, meine Träume und Visionen in die Realität umsetzen zu können. Ein Statement zu sein. Ein Ausdruck dafür, dass man alles machen kann was man möchte, sich selbst verwirklichen. Ein Statement dafür, dass man eine selbstständige Frau, eine Lady sein kann, die eine masochistische Sklavin ist, die ihre Neigungen auslebt, nebenbei eine Pornodarstellerin und Escortlady ist, die auf der anderen Seite einem seriösen Hauptberuf als Feuerwehrbeamtin nachgeht und Menschen hilft. Das ist mein Wunsch.

Noch ein paar Worte zum Schluss…

Eronite   Wow, Vara, dieses Interview war wirklich klasse und mehr als aufschlussreich und informativ. Du hast unseren Lesern einen sehr guten Einblick in dein Leben, deine Arbeit und dein Denken gegeben und sicher bei dem ein oder anderen die Neugierde geweckt. Vielen Dank dafür!
Vara Laval   Ich habe zu danken für die Möglichkeit, meine Gedanken und Gefühle einer solch großen Leserschaft, einem solch großen Publikum näherzubringen und zu erläutern. Es hat viel Spaß gemacht mit euch!

Videos und Webcamzeiten

Die geile Blondine veröffentlicht jeden Mittwoch und Samstag ein neues Video. Für ihre Webcam gibt es keine festen Zeiten. Dies entscheidet Vara Laval spontan, je nachdem wann sie die Lust packt. Hier wird deutlich, dass ihre Geilheit echt ist und nicht gespielt.

Interview: Mutter und Tochter – ein intimes, inniges Verhältnis

Wenn sich Vara Laval vor der Kamera zeigt, dann hat sie auch tatsächlich Lust auf Camsex und Dirty Talk. Auch die Neugier und der Durst nach neuen, sexuellen Erfahrungen ist vollkommen echt. Die geile Tattoomaus dabei beobachten zu dürfen, ist ein absolutes Privileg.

Neue Drehpartner willkommen

Vara Laval ist ständig auf der Suche nach neuen Drehpartnern für ihre Pornos. Dabei ist die hübsche Blondine sehr offen und vorurteilsfrei. Die Chemie muss einfach stimmen. Für die Vorbereitungen zu ihren Videos nimmt sich Vara Laval übrigens gerne ausreichend Zeit. Die Planung, Wahl der Location uns des Outfits sowie das Schreiben eines Skriptes macht ihr großen Spaß.

Lies auch: BDSM – Bitte dominieren Sie mich!

Wenn es um die Ideen zu ihren Filmchen geht, steht Vara Laval vor allem auf Ausgefallenes und Extravagantes. Vorschläge für einen Dreh im BDSM Bereich, vor allem Shibari, treffen bei Vara Laval stets auf offene Ohren.

Vara Laval ist noch nicht allzu lange dabei

Noch gehört die süße Blonde zu den Newcomern der Pornoszene. Das verleiht ihr im Moment noch den Rang eines Geheimtipps. Dies sollte sich aber im Laufe der Zeit schnell ändern. Denn wer so fleißig Videos produziert, mit den Fans chattet und offen für neue Drehpartner ist, wird schnell bekannter werden.

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Daher ist es ratsam, sich möglichst frühzeitig mit der hübschem SM-Maus zu beschäftigen. Noch ist die Anzahl ihrer Anhänger überschaubar und die Möglichkeit, mit ihr ins Gespräch zu kommen größer. Diese Chance sollte sich niemand entgehen lassen.

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