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DarkPassion: SM-Party im Catonium (Hamburg)

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DarkPassion: SM-Party im Catonium (Hamburg)

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Sie war neugierig auf diese ihr neue und düstere Welt

… und so erfüllte ich der Orientalin einen Traum auf der DarkPassion

Am Freitagabend um 22 Uhr öffnete das Catonium in Hamburg seine Pforten für die DarkPassion. Mit Kätzchen Nemi im Schlepptau schlugen wir um ca. 22.30 Uhr dort auf. Der Laden war auffällig leer. Nemi versicherte, die großen Menschenmassen würden zu dieser Party erst gegen Mitternacht auflaufen. Vom Haus gab es einen Begrüßungssekt und wir betraten die heiligen Hallen.

DarkPassion: SM-Party im Catonium (Hamburg)Was war das Anliegen von TV Bianca?

Die Musik auf der DarkPassion war sehr laut, so dass ich mich nicht in der Haupthalle niederlassen wollte – hier wäre bei der Lautstärke ein Gespräch sehr schwierig geworden. Die Spielräume hinten taugten auch kaum zum „Sitzen und Quatschen“, also wurde es notgedrungenerweise der Raucherbereich im Outdoor-Zelt. Hier waren zwar Heizpilze aufgestellt, kalt war es dennoch. Zumindest konnte man sich hier setzen und in einer vernünftigen Lautstärke unterhalten, auch wenn ich bei den kalten und einfachen Gartenstühlen durch die von unten durchdringende Kälte schon die nächste Verkühlung befürchtete. Bereits nach wenigen Minuten gesellte sich Bianca zu uns. Bianca ist einer der ganz wenigen Menschen, die so viele meiner Facebook-Kommentare und SZ-Bilder kommentiert hatte, dass ich sie auf Anhieb einzuordnen wusste. Deshalb und vielleicht auch, weil Bianca Transvestit ist. Mit ihren hohen Pumps maß sie stattliche zwei Meter, da schaut man schon mal hin.

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Bianca redete nicht viel und ich konnte bis zum Schluss nicht so recht fassen, was genau eigentlich ihr Anliegen war. Wollte sie wirklich – so wie sie sagte – vor meine Kamera? Wollte sie etwas erleben? Beides miteinander verbinden? Oder wollte sie gar nur einen netten Abend auf der DarkPassion verbringen, wo ich doch nun schonmal in Hamburg war – einfach ein wenig plaudern? Nun, dafür sprach sie sehr wenig. Sei’s drum, ich lerne gerne neue Menschen kennen und Bianca begleitete uns den ganzen Abend – das war okay so!

Auf der Hauptbühne der DarkPassion hängte ich Nemi auf

Noch vor Mitternacht machte ich mich mit Nemi zum ersten Mal auf den Weg zum Fesseln. Ich entschloss mich relativ zügig für die Hauptbühne. Hier gab es einen Hängepunkt, man war nicht „ab vom Schuss“ und man war durch die Erhöhung vor zu nahekommendem Publikum geschützt, vor welchem ich im Vorfelde bereits gewarnt worden war – angeblich hatten bereits mehrere Hamburger Rigger hier schlechte Erfahrungen im Catonium gemacht.

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Es war meine erste Bondage in diesem Club, daher mangelte es mir an Erfahrungswerten. Menschen, die mir im Laufe des Abends beim Fesseln zu nahe kamen, schob ich kommentarlos beiseite. Die angemessene Distanz empfand ich einige Male als unterschritten, jedoch nicht als zu stark unterschritten. Die Suspension war schön, die Gothic-Musik passte perfekt zum Ambiente und zur Stimmung, vor und neben uns auf der Tanzfläche tanzten SMer und Fetischisten auf der DarkPassion und ich genoss es sehr, meine Nemi nach sehr langer Zeit wieder einmal zu „spüren“.

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Nach der Bondage holte ich uns ein Getränk an der Bar. Der Barkeeper machte mir ein Kompliment und sagte „Sehr tolle Show“. Meinen Gedanken „Wieso Show?“ behielt ich für mich. Schließlich hatte ich nicht anders gefesselt als ich es allein mit ihr zu Hause auch getan hätte.

Die hübsche Dunkelhaarige wollte auch mal gefesselt werden

An der Bar stieß Thorsten zu uns. Ein sympathischer Mittvierziger, der – ich vermute ähnlich wie Bianca – Anschluss zu „was auch immer“ suchte und damit perfekt in unsere kleine Runde passte. Wir zogen uns wieder in den Raucherbereich zurück und auch Thorsten verbrachte den restlichen Abend mit uns.

Nach einigen wenigen Zigaretten machten wir uns nochmal auf den Weg hinein. Es war bereits nach halb eins und ich wollte noch einmal fesseln. Da ich nicht erwartete, dass noch sehr viel mehr Gäste aufschlagen würden, entschied ich mich abermals für die Hauptbühne. Auch dieses Mal ließ ich Nemi auf der DarkPassion fliegen – lediglich die Musik störte mich jetzt, sie war sehr hart und irgendwie brutal geworden.

Als wir die Seile zusammenlegten, stürmte eine wohlgeformte Dunkelhaarige auf die Bühne. „Fesselst du auch Anfängerinnen?“, fragte sie. Ich antwortete „Das kommt nicht oft vor, dass ich überhaupt jemand Fremden fessele, aber ja, grundsätzlich fessele ich nicht nur erfahrene Bunnies. Warum auch?“. „Prima“, platze sie los und fragte, ob sie gleich bleiben könne. Ich musste in mich hineinlachen, wollte aber nett bleiben. „Pass auf, wir gehen jetzt erstmal was trinken und reden miteinander, einverstanden?“, sagte ich ihr. Aufgeregt hüpfte sie von der Bühne und lief zu ihrem Begleiter.

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Ihr Kerl war bereits sehr in die Jahre gekommen und machte irgendwie einen schlüpfrigen Eindruck. Seinen Namen habe ich vergessen, ich weiß nur noch, dass er sich als „jemand, der in der Szene unsichtbar ist“ vorstellte und mich mindestens genauso betrachtete und analysierte wie ich ihn.

„Ich werde dich spüren“ – da war sie genau richtig

Die junge Türkin erzählte mir dann binnen kürzester Zeit viel Persönliches aus ihrem Leben, vor allem von ihrem Drang zu Leben und zu Erleben. Wer kann es ihr verübeln… Sie bat mich mehrfach um eine Bondage, der Wunsch war ihr sehr ernst und ich willigte schließlich ein. Lediglich die Frage, was ich dann genau tun werde, konnte ich ihr nicht beantworten – nicht weil ich es nicht wollte, viel mehr, weil ich vor einer Bondage niemals weiß, wie oder was ich machen werde. „Ich werde dich spüren“, sagte ich ihr und spätestens zu diesem Zeitpunkt wusste sie, dass sie bei mir in guten Händen ist.

Als nächstgrößeres Problem stellte sich die Problematik heraus, einen „passenden“ Ort zum Fesseln zu finden. Tatsächlich frei war in der Tat nur die Hauptbühne, das jedoch lehnte ich ab. Wir machten eine komplette Runde durch das Catonium, dessen hinterer Teil im obereren Bereich geschlossen war. Der einzige Hängepunkt im Spielbereich war belegt, und ich wollte zumindest doch die Möglichkeit haben, nach oben zu binden, falls ich mich situativ dafür entscheiden wollte. Nachdem wir den Laden einmal komplett durchquert hatten und schließlich wieder unten angekommen waren, entschied ich mich für einen der Nebenräume im Spielbereich. Hier stand eine Streckbank, die sich beiseite schieben ließ, so dass ich meinen Ring am Schluss doch noch an der Decke befestigen konnte.

Ich fessle so wie ich auch tanze: intuitiv

Ich erfüllte der jungen Orientalin, die neugierig war auf diese ihr neue und düstere Welt, ihren Traum einer Suspension. Genauso gut hätte sie zusammengerollt auf dem Boden enden können oder aber schmerzhaft fixiert in irgendeiner unbequemen Lage. Mein Fesselstil ist jedoch sehr intuitiv, es ist wie beim Tanzen. Ich kann nie genau sagen, wie ich eine neue Tanzpartnerin führen werde. Wie auch – wenn ich nicht weiß, wie sie tanzt, wenn sie es selbst nicht weiß. Alles,  was ich mit Bestimmtheit im Vorfeld einer Bondage sagen kann, ist, dass ich führe. Der Rest ist Emotion pur.

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Mit Tränen in den Augen stand sie nach diesem Erlebnis nackt vor mir, war überwältigt von ihren eigenen Gefühlen, dem Gefühl von Seil, dem Gehaltenwerden, dem Gefühl von Nähe, der Machtlosigkeit, des Schmerzes und dem Geführtwerden. Das letzte Seil habe nicht ich abgefesselt. Vielmehr drückte ich es ihrem Dom in die Hand und sagte ihm ‚mach du sie los’. Ich wollte, dass er es ist, der sie hinterher in den Armen hält. Fremder Leute Eigentum behandele ich stets mit höchstem Respekt. Sie bedankte sich bei mir.

Meine Sub protestierte lautstark, quengelte und jammerte

„Du weißt, wem du dafür noch dankbar sein solltest, oder?“, fragte ich. Sie schaute mich fragend an, zeigte auf ihren Top und legte den Kopf auf die Seite. „Ja“, führte ich fort. „Denn er hat dir dieses Erlebnis ermöglicht. Dafür solltest du ihm danken“. Sie dankte ihm und schlang die Arme um ihren Herrn. Ich lächelte die beiden an und verabschiedete mich mit den Worten „Ich überlasse euch dann mal euch“. Mittlerweile war es halb drei. Da der Laden weder voller noch leerer geworden war, entschied ich mich für den Heimweg. Nemi protestierte lautstark, quengelte, jammerte und holte ihre verspielten Krallen heraus. Am liebsten wäre sie wohl auf mich gesprungen um mich festzuhalten, und da meine Katze zwei Köpfe größer ist als ich, hätte ich vermutlich unter ihr liegen bleiben müssen, bis mich jemand befreit hätte.

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Vielleicht hätte ich mir doch eine kleinere Hauskatze anschaffen sollen und nicht das riesige Löwenbaby. Nur ist sie halt so verdammt süß, und schließlich war sie mir zugelaufen – da musste ich sie doch einfach behalten.

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