Erotiklexikon: Folienbondage

    Von Erotiklexikon
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    Folienbondage
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    Geiles Vergnügen mit der Frischhaltefolie

    Beim Bondage geht es bekanntlich um die hohe Kunst der Fesselung. Dazu kommen normalerweise Seile, eventuell auch Ketten zur Anwendung. Bondage funktioniert allerdings auch mit handelsüblicher Frischhaltefolie. Mehr noch: Beim sogenannten Folienbondage entstehen zusätzliche Empfindungen, die garantiert nicht alltäglich sind und einen zusätzlichen Lustgewinn versprechen.

    Folienbondage mit Frischhaltefolie

    Folienbondage
    Foto: mydirtyhobby

    Beim Folienbondage wird eine oder ein Sub von einem Dom mit Klarsichtfolie eingewickelt. Dabei kann es sich durchaus um herkömmliche Haushaltsfolie handeln. Ratsamer ist es allerdings, sich Industrie-Folie zu beschaffen, da diese breiter ist und mehr Inhalt pro Rolle liefert. Durch das Einwickeln wird die Bewegungsfreiheit ganz erheblich eingeschränkt. Die Folie entfaltet dabei eine erstaunlich große Kraft. Wichtig ist, dass jeweils eine mehrlagige Umwicklung stattfindet. Ziel ist es dabei stets, dass der oder die Eingewickelte sich so gut wie nicht mehr bewegen kann.

    Die Einwicklung selbst umfasst entweder einen Teil des Körpers wie beispielsweise den Oberkörper samt Arme oder den ganzen Körper vom Hals abwärts bis zu den Füßen. Auch eine sogenannte Mumifizierung, bei der auch der Kopf mit eingewickelt wird, ist möglich. Dann muss allerdings mit Löchern oder einem Schnorchel für die Möglichkeit zum Atmen gesorgt werden, da der Proband sonst ersticken würde.

    Mit Folienbondage fesseln und besondere Gefühle erzeugen

    Wie beim Bondage allgemein geht es auch beim Folienbondage darum, dass sich ein oder eine Sub nur mehr sehr eingeschränkt bewegen kann. Die Folie bewirkt aber auch, dass der nackte Körper unter ihr zu einer verstärkten Schweißbildung und zu einer relativ starken Erwärmung führt. Dazu muss man wissen, dass die Haut als größtes Organ des Körper vornehmlich der Regulierung der Körperwärme dient.

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    Diese Regulierung wird durch die Folie weitgehend unmöglich gemacht. Der oder die Eingewickelte erlebt somit ganz spezielle Empfindungen, die von den meisten Menschen als sehr lustvoll, durchaus aber auch als beklemmend empfunden werden. Um auf Nummer sicher zu gehen sollte Folienbondage immer in einem nicht zu warmen Raum durchgeführt werden und bei einer Ganzkörperwicklung auf maximal 30 Minuten beschränkt werden.

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    Anderenfalls besteht nämlich die Gefahr, dass der Kreislauf kollabiert. Empfehlenswert ist es grundsätzlich, dass der Rigger eine Schere bereit hält, um den Betroffenen möglichst schnell wieder befreien zu können.


    Fotos: Mydirtyhobby

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