Start Erfahrungsberichte Fetisch & BDSM RTL2 zu Gast bei Eronite – Teambericht

RTL2 zu Gast bei Eronite – Teambericht

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RTL2 zu Gast bei Eronite – Teambericht

Eronite Set
Ruhe bitte – Ton an – Kamera läuft!

Schon vor einigen Wochen hat Helga Unterwasser mich und Lucy Attano zu Co-Regisseuren bei Eronite ernannt. Am 30.09.2013 hatten wir nochmal Gelegenheit, Helga im SM-Club Gargoyle in Berlin-Kreuzberg zu assistieren, bevor wir demnächst selbstständig Drehs leiten werden. Der besondere Anlass: Ein Film-Team von RTL II porträtierte Helga für „exklusiv – die Reportage“. Zeitgleich entstanden Szenen für neue Fetisch-Filme für unser Eronite-Sublabel EROnight (www.eronight.com). Ich bin aufgeregt wie eh und je, als ich am Montag morgen pünktlich vor dem Gargoyle stehe. Binnen Minuten ist die Crew der Eronite beisammen: Helga, Lucy, ich, unser Kameramann Harry Edwards und das Team von RTL II. Außerdem finden sich nach kurzer Zeit die DarstellerInnen Omar, Lady Neva, Dom Hermann und Anike Ekina ein. Die Stimmung ist entspannt, obwohl zumindest Helga und die Leute von RTL II schon seit 6 Uhr morgens auf den Beinen sind.

Nach kurzer Vorstellung drehen wir für die Reportage die Begrüßungsszene nach. Für mich ist von Anfang an klar: Ich werde im Fernsehen mit Gesicht erscheinen. Ich möchte meinen unkonventionellen beruflichen Weg auch nach außen tragen – das ist mir wichtig für mein Wohlbefinden in der eigenen Haut. Die Jungs von RTL II schaffen von Anfang an eine gute Atmosphäre. Das erleichtert die Entscheidung ebenfalls.

Nach den üblichen Vertragsformalitäten und einigen Interview-Szenen mit Helga, Neva und Omar bereiten wir den Dreh im „Folterkeller“ vom Gargoyle vor. Der Kreuzberger SM-Club hat dort sogar eine eigene Streckbank. Die Bank fügt sich hervorragend in die charmante Club-Atmosphäre ein: Obwohl deutlich kleiner als andere Berliner SM-Locations, gefällt mir das Gargoyle sehr. Die Inhaber haben auf wenigen Quadratmetern eine tolle Umgebung geschaffen: Es gibt eine große Bondage-Station, einen Klinikraum, eine Bar und reichlich kleine Sitz- und Spielecken. Alles ist in rustikalen Tönen gehalten und wirkt überaus elegant und hochwertig. Für die Zwecke der Eronite ist der Club hervorragend geeignet. Außerdem versorgt uns das sympathische Inhaberpärchen mit Süßigkeiten und Wasser und erleichtert uns auch sonst die Arbeit, wo es möglich ist.

Rafael erklärt Lady Neva die Szene
Lady Neva

Der erste Dreh geht auf meinen eigenen Drehbuch-Vorschlag zurück. Das macht mich natürlich besonders stolz. Für den Film der Eronite begleitet Lady Neva mich als Eronite-Vertreter durch den Club – sie möchte mir die Location als Drehort schmackhaft machen und führt mir zu diesem Zweck den BDSM-Keller mit dem fußgeilen „Haussklaven“ Omar vor, fürs Fetisch-Label Eronite.

Während der ersten Minuten dreht RTL II über die Schulter mit. Helga leitet die ersten Schritte, während Lucy und ich Fotos machen und andere Kleinigkeiten erledigen. Nachdem das Reportage-Team seine Szenen im Kasten hat, überrascht mich Helga mal wieder mit einem unerwarteten Vertrauensbeweis: Ich soll den Rest des Drehs eigenverantwortlich beaufsichtigen. Ich bin völlig von den Socken. Bereits beim zweiten Projekttag überlässt mir die Chefregie einfach mal ein komplettes Set: „Du machst das, ich vertrau dir da voll uns ganz!“, sagt Helga, als sie sich lächelnd nach oben begibt. Glücklicherweise bin ich bei der Szene von erfahrenen Profis umgeben. Der Kameramann Harry arbeitet auch ohne meine Interventionen mit beeindruckender Routine.

Und Lady Neva führt vor, was den Unterschied macht zwischen einem Laien und einer professionellen Domina. Sie befehligt und quält ihren Sub mit höchster Souveränität: Streckbankfolter, Klammerspielchen, Foot Worship, Trampling, Kerzenwachs, … Lady Neva beherrscht alle Techniken aus dem Effeff. „Haussklave“ Omar ist ebenfalls mit größer Leidenschaft beteiligt. In dieser Umgebung muss ich nicht groß hereinreden. Zwischenzeitlich reiche ich Neva einige ihrer Folter-Accessoires an oder mache Vorschläge für die weitere Szene: Wie wäre es mit Facesitting? Dildo- und Cum-Humiliation?

Die hübsche Assistentin von Helga Unterwasser

Neva setzt die Vorschläge sicher an ihrem Gespielen um. Für mich ist das Ganze von vorne bis hinten hochgradig spannend: Es ist mein erster Dreh, ich kann eigene Ideen umsetzen und zum Schluss findet sich mein Name unter den Verantwortlichen im Abspann. Ich fühle mich schon durch diese Erfahrung wesentlich sicherer beim Gedanken daran, die nächsten Drehs selbstständig zu übernehmen. Die gewünschten ein einhalb Stunden Drehmaterial für Eronite sind schnell im Kasten.

Eronite Set
Darstellerin Anike Ekina

Oben finden zu diesem Zeitpunkt bereits die Vorbereitungen für die zweite Szene statt. Die kleine pinkhaarige Anike Ekina wird vom erfahrenen Dom Hermann in ein Harness aus Bondage-Seilen gefesselt. Mit den Armen über Kopf wird die deepthroat- und bukkakeerfahrene 29-Jährige an der Fesselstation befestigt. Im Hintergrund filmt RTL II das Geschehen.

Dom Hermann bearbeitet die mittlerweile augenverbundene Anike zunächst mit einer langen Feder. Anike zappelt ungeduldig in den Seilen: Sie will mehr, das ist deutlich zu sehen. Zwischenzeitlich werden die Aufnahmen pausiert, um die Darsteller im Interview für RTL II zu befragen. Nach wenigen Minuten geht es dann ohne die exklusiv-Kamera weiter. Während wir anderen Verträge sichten und andere Kleinarbeiten erledigen, klingt Anikes Stöhnen immer lauter durch die Club-Räume. Hermann hat sie mittlerweile auf einen Fickbock verfrachtet und bearbeitet ihre Muschi mit der Hand. Für diesen Anblick unterbreche ich die formalen Arbeiten: Anike schreit ihren ersten Orgasmus des Tages laut heraus. Alle Augen sind auf sie gerichtet. Lucy Attano steht neben der Szene und schießt Fotos zur Dokumentation für Eronite.

Nach Abschluss der Dreharbeiten folgt noch ein letztes Interview mit Helga Unterwasser. Wir alle sind mittlerweile ganz schön erschöpft. Der Gargoyle-Inhaber steht tapfer für uns hinter der Theke und gibt Getränke aus. Wir anderen rauchen, räumen auf und unterhalten uns über den Drehtag. Nach dem Interview mit Helga bedanken wir uns alle beieinander für die gelungene Zusammenarbeit. Ich habe über den Tag mit allen Beteiligten ein gewisses „Wir-Gefühl“ aufgebaut.

Zur Verabschiedung klopft man sich gegenseitig auf die Schulter. Es war für uns alle auf unterschiedliche Weise erfolgreich. Obwohl Helga seit knapp 17 Stunden auf den Beinen ist, lädt sie uns Eronite’ler nach Verlassen des Clubs noch in eine nahegelegene Bar ein. Wir tauschen Eindrücke aus und besprechen ein paar Pläne für die nähere Zukunft. Helga lobt uns für den Einsatz.

Die Atmosphäre ist familiär und verschafft mir auf ein Neues das Gefühl, absolut an der richtigen Stelle gelandet zu sein. Ich freue mich jetzt schon auf die nächsten Projekte mit Eronite!

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