Menophilie – Tampons lutschen als Fetisch

Von Dr. Dorothea Flogger
Voraussichtliche Lesedauer: 8 Minuten
Menophilie – Tampons lutschen als Fetisch
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Woher kommt der Fetisch, Tampons lutschen zu wollen?

Der menschliche Fetischismus treibt seltsame Blüten: Es ist nur schwer vorstellbar für eine Frau (und wahrscheinlich für alle anderen auch), dass ein Mann sich daran ergötzt, dass er an gebrauchten Tampons lutschen darf. Gerade in der Periode fühlt man sich als Frau unsauber und möchte nur noch diesen Müll entsorgen. Dass andere sich daran erfreuen, ist ein Gedanke, der nicht immer gleich erregend ist. Aber Menophilie ist nicht selten.

Woher kommt der Fetisch, Tampons lutschen zu wollen?Menophilie – was ist das?

Menophilie entstammt der griechischen Sprache und beschreibt die Liebe zur Menstruation. Im Fetischbereich ist die Menophilie nur als Menstruationsfetisch bekannt. Dabei sind die Anhänger erregt von der Tatsache, dass eine Frau menstruiert und sie suchen ihre Befriedigung darin, Tampons zu lutschen und Binden auszusaugen. Dabei ist es besonders wichtig, dass die wattierten Blutaufsauger gut durchtränkt sind mit frischem Menstruationsblut.

Menophilie zählt sich zu der Gattung des Blutfetischs und ist meistens bei Männern zu finden, aber auch Frauen können diese Neigung haben.

Was machen Menophile?

Menschen mit Menophilie haben nicht nur Spaß daran, wenn sie an einem Tampon lutschen können oder auch eine Binde aussaugen, sie erregen sich schon an dem Gedanken, dass eine Frau ihre Periode hat. Darüber hinaus gefällt ihnen auch Unterwäsche, die mit Menstruationsblut beschmiert ist.


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Menophilie wird in Fetischkreisen akzeptiert und es ist kein Tabu-Thema, Tampons zu lutschen. Wer Tampons lutschenwill, aber keine bekommt, der hat heute schon online viele Möglichkeiten, diese Artikel auch zu erwerben. Dabei bieten Frauen ihre benutzten Tampons zum Lutschen oder Binden an, die gekauft werden können. Doch oftmals reicht es den Menophilen nicht. Sie wollen auch einer Frau dabei zusehen, wie sie sich einen Tampon wechselt. Darum erleben auch die Videos, die davon gemacht werden, in der Szene einen großen Hype.

Ein Leben um Tampons zu lutschen

Menophilie bedeutet aber für diejenigen, nicht nur an Tampons zu lutschen oder sich die vollgeblutete Wäsche anzusehen, sondern sie wollen die Periode auch miterleben. Sex während der Periode ist ebenso Pflicht wie das Betrachten des Blutes. Dabei sind oftmals auch Aspekte entscheidend wie das Aussehen, der Geruch oder die Konsistenz.

Perverser Aufguss: Periodentee aus Menstruationsblut

Menschen mit Menophilie leben diesen Fetisch meistens nicht offen aus. Sie besorgen sich heimlich Binden und Tampons zum Lutschen. Aber auch zur Selbstbefriedigung. Binden eignen sich sehr gut zum Masturbieren. Sie können leicht um das Glied gelegt werden und die Wichsbewegung mitmachen.

Worin besteht der Reiz?

Menophilie ist nicht nur der Reiz am Blut, sondern auch das Gefühl, dass Frauen fruchtbar sind und dies ein Zeichen dafür ist. Für die Menophilen hinterlassen sie mit ihren Tampons und Binden eine einzigartige Duftspur, die bei jeder Frau anders riecht. Dies animiert einen Menophilen zum Tampons lutschen.

Wer seinen Fetisch auch offen auslebt, besteht nicht nur auf Tampons lutschen, sondern möchte auch Sex während der Periode haben. Viele junge Paare machen dies normalerweise nur, wenn das sexuelle Verlangen sehr ausgeprägt ist und verwenden ein Kondom, aber eigentlich finden sie es nicht zu schön und verzichten in dieser Zeit.

Mit Soft-Tampons: Sex während der Periode

Bei Menophilie ist das anders, denn sie lieben es, das Blut zu sehen und zu fühlen. Besonders beliebt ist dann sinnlicher Oralverkehr, wenn das Blut im Mund zu schmecken ist und man sich das Gesicht damit beschmieren kann. Menophilie muss nicht als abartig erklärt werden, denn auch wenn Tampons lutschen und das Sammeln von vollgebluteter Unterwäsche nicht ästhetisch erscheint, so wäre der Sex in der Periode nichts Ungewöhnliches und vollkommen in der Natur des Menschen begründet.

Die weibliche Menstruation als Lustpool

Menophilie – die Lust an der weiblichen Menstruation, inclusive Blutgeruch, -duft und -geschmack. Tampons lutschen, Binden wichsen oder ähnliches. Ein Fetisch, der vielleicht vielen erst einmal etwas sauer aufstößt, wodurch leider weiter Vorurteile und Stigmatisierung aufgebaut werden. Aber, warum? Tut es einem weh, wenn ein Liebhaber an gebrauchten Tampons lutscht? Nein, vermutlich nicht. Und genau darum sollte es gehen: Jemanden genau so leben und Lust empfinden lassen, wie es ihm gut tut. Fernab jeglicher althergebrachten Konventionen und altmodischen Schubladen. Geld verdienen kann Frau zusätzlich.

Der weibliche Zyklus – schmerzhaft und eklig?

Kaum eine Frau kann es sich vermutlich vorstellen: ein Mann empfindet Lust bei ihrer Monatsblutung. Für Frauen ist diese Zeit meistens mit allem anderen verbunden, aber weniger mit sexueller Lust. Von Brust-, Bauch- und Rückenschmerzen über starke Blutungen, auslaufende Tampons und Binden bis hin zur fehlenden Lust nach Sex bieten diese Tage nichts, was Frau wirklich glücklich macht. Mann hingegen schon, zumindest den, der es geil findet, das weibliche Blut zu erkunden und ergründen.

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Dabei ist diese Liebe zum weiblichen Blut vermutlich gar nicht so weit hergeholt. Schließlich kommt jeder von uns genau da her: aus dem Unterleib der Mutter, mit Blut und Schweiß geboren. „back to the roots“ sozusagen, der eigenen Entwicklung auf der Spur und auch eine Omage an die Weiblichkeit. So gesehen ein wunderbarer Gedanke – der durchaus Männern Lust bereiten und sie befriedigen darf. Menophilie, die Lust auf Blut ohne zu Beißen.

Das Internet macht es möglich – Menophilie hat einen Markt

Das Internet macht es erst möglich, dass es vielen Liebhabern überhaupt möglich ist, an Tampons zu lutschen. Hier treffen buchstäblich Angebot und Nachfrage aufeinander, wobei keine von beiden Seiten großartiges Verständnis für die andere Seite haben muss. Auch Periodenfetischisten finden es nicht unbedingt gut, wenn Frauen diese Waren wie Binden, Tampons und verblutete Unterwäsche verkaufen – es könnte ja auch die eigene Freundin oder Schwester dahinter stecken.

Die Frauen hingegen kassieren für etwas Geld, dass sie schnellst möglichst entsorgen möchten. Dass jemand mit Genuss ihre Tampons lutschen, Binden zum Wichsen hernehmen oder beides sogar als Suppe auskochen könnte, können sich viele Frauen gar nicht vorstellen. Zu groß ist nicht nur der Ekel, sondern auch die negativen Gefühle der Periode selbst. Nur an wenigen Frauen geht die Menstruation beschwerdefrei vorbei.

In einer Phase, in der man sich selbst ekelig findet, einem übel ist, der Bauch aufgebläht und alles schmerzt, könnte Frau vermutlich auch an vielem anderen nur wenig Lust empfinden. So werden die gebrauchten Hygieneartikel sorgsam in Zip-Beuteln verpackt und an den jeweiligen Käufer zumeist versendet. Dies geschieht, nachdem man sich auf einer der zahlreichen Plattformen handelseinig geworden ist.

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In aller Regel geht dabei dann auch der Käufer in Vorkasse – und hofft, dass ihm die Dame auch die bestellte Ware zusendet. Gegen einen Aufpreis ist dann sogar vielleicht ein Video vom Entfernen des Tampons beinhaltet. So weiß er, wo der Tampon herkommt, den er lutscht.

Läuft der Deal reibungslos ab, finden Verkäuferin und Kunde nicht selten in ein Stammkundenverhältnis, da beide Seiten froh über die Affinität des jeweils anderen sind. Somit profitieren beide vom Fetisch der Menophilie.

Oralverkehr mit Blutung besser als Tampons lutschen

Oralverkehr gefällt vielen. Die meisten Frauen bekommen gerade dann sehr intensive Orgasmen, wenn sie geleckt werden oder vor dem eigentlichen versenken des Schwanzes geleckt und ultimativ angegeilt wurden. Während der Menstruation nimmt die Lust auf Sex in vielen Fällen dramatisch ab, eben weil der ganze Körper „leidet“. Gerade aber Beschwerden wie Unterleibsschmerzen können gezielt behandelt werden – mit Oralsex.

Der Unterleib ist auch empfindsamer für „gute“ Berührungen und die Geilheit bleibt auch hier nicht aus. Daher wirkt jeder Orgasmus wie eine Welle der Heilung und daher kann sich jede Frau glücklich schätzen, wenn der Mann in der Menstruationsphase bereitwillig an der Fotze herumschlabbert und für wohlige Empfindungen sorgt. Menophilie kann also getrost für beide Seiten eine wahre Wonne sein. Blut direkt aus der Muschi – noch besser als Tampons lutschen.

Sex ohne Gummi

Während der Menstruation kann man nicht schwanger werden. Eine 100%ige Sicherheit gibt es hier zwar nicht, aber die gibt es auch bei keinem Verhütungsmittelchen. Daher wollen viele gerade jetzt ficken, was das Zeug hält und das ohne Gummi. Die Mischung aus herauslaufendem Blut und Sperma geilt zudem viele zusätzlich an. Aber auch der Gebrauch von Toys macht jetzt besonderen Spaß. Über zu wenig Feuchtigkeit im geilen Loch muss sich jetzt sowieso niemand beschweren und Spielzeug mit Vibration erzeugt zudem eine Linderung bei Verspannungen, Verkrampfungen und Schmerzen.

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Gar manche Frau ist nun froh, dass ihr Mann dem Blut nicht widerstehen kann und akzeptiert seinen Fetisch: Menophilie. Die versaute Bettwäsche oder ähnliches ist dabei anschließend sofort in der Waschmaschine und für beide Partner kann es in der Dusche ungehemmt weiter zur Sache gehen, bis der nächste Tampon im Loch verschwindet und sich mit dem Blut vollsaugt, auf dass er schon wieder richtig scharf wird.

Die Menstruation ist etwas wunderbares und es gefällt keinem Mann, dass seine Frau während dieser Tage mehr oder weniger leiden muss. Nicht nur, weil die Laune zuhause dann auch nicht gerade super ist, sondern weil er seiner Frau gerne dieses Leid ersparen möchte. Vielleicht teilen beide Partner nach ersten Anläufen diese Meinung und haben während der Periode viel Sex und Leidenschaft zuhause, damit es ihr und auch ihm besser geht – und wenn er danach gerne gebrauchte Tampons und Binden für seine Lusterfüllung verwendet, warum dann nicht. Hauptsache er vergisst sie in seiner Geilheit nicht und beglückt sie umso mehr. Menophilie – für beide ein echter Zugewinn, wenn man sich langsam herantastet.

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