Erotiklexikon: Weißer SM

    Von Eronite Pornolexikon
    Voraussichtliche Lesedauer: 2 Minuten
    Weißer SM
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    Lust- und schmerzvoller Kliniksex vom Feinsten

    Sado-Maso ist ein weites Feld. Erniedrigung und Schmerzen spielen darin aber beinahe immer die Hauptrolle. Und es dominiert eindeutig die Farbe schwarz. Es gibt allerdings auch einen Bereich, in dem dreht sich fast alles um die Farbe weiß. Dann ist weißer SM angesagt. Die Unterscheidung spielt vor allem im SM-Studio eine Rolle. Doktorspiele hingegen werden als Rollenspiele eher dem Mainstreambereich zugeordnet.

    Weißer SM – von Katheder bis Darmspülung

    Weißer SMEin professionelles SM-Studio ist in der Regel in zwei große Teilbereiche aufgeteilt. Da ist zum einen der Bereich Schwarzer SM. Hier spielt sich alles ab, was man für gewöhnlich mit BDSM in Verbindung bringt, also beispielsweise Bondage, Auspeitschen oder andere Folterspiele. Der Name kommt aller Wahrscheinlichkeit nach von den dort vorherrschenden Lack- und Lederklamotten, die in den allermeisten Fällen schwarz sind.

    Der zweite Bereich in einem SM-Studio wird mit dem Ausdruck weißer SM bezeichnet. Weißer SM umfasst ganz allgemein alles, was man unter der Rubrik Kliniksex zusammenfassen könnte. Oft sind Räumlichkeiten, in denen diese Art sexueller Praxis im Vordergrund steht, weiß gekachelt. Die Farbe weiß soll selbstverständlich auch ein Verweis auf die Kleidung von medizinischem Personal und von Ärzten sein. Selbstverständlich steht sie auch für eine gewisse Reinheit und Hygiene, obwohl es gerade beim Kliniksex nicht unbedingt immer rein zugeht.

    Typisch für den sogenannten Kliniksex ist, dass typische medizinische Verrichtungen oder Praktiken zum Einsatz kommen. Dazu gehört beispielsweise eine eingehende Untersuchung, die etwa auf einem gynäkologischen Stuhl stattfindet. Ein häufig dafür verwendetes Instrument ist das Spekulum, das Frauenärzte normalerweise dafür verwenden, um einen besseren Einblick in die Vagina zu bekommen. Weißer SM steht aber auch für eine Reihe anderer Praktiken. Dazu gehören etwa die Kathederisierung, die Darmspülung (Analdusche) oder die Harnöhrendehnung mittels Dilator.

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    Sehr häufig werden dabei Urin oder Exkremente frei gesetzt. Es besteht demnach eine ausgeprägte Nähe zu Natursekt- bzw. Kaviar-Spielen. Überhaupt lassen sich schwarzer SM und weißer SM nicht unbedingt immer eindeutig trennen. In vielen Fällen ist der Übergang zwischen den beiden Sektoren eher fließend. Gemeinsam ist ihnen zum Beispiel, dass es mindestens eine dominante Person und eine devote Person gibt. Das Setzen eines Katheders oder die Verabreichung eines Klistiers wird im Sexspiel mitunter als Straf- bzw. Zwangsmaßnahme praktiziert.

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