Das große Bizarr-Lexikon der abnormalen Perversionen

Von Mario Meyer
Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten
Das große Bizarr-Lexikon der abnormalen Perversionen
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Endlich Durchblick in der Welt des Fetischs

Gerade im Fetisch Bereich wimmelt es von Begriffen und Bezeichnungen, die nicht sofort für jedermann verständlich sind. Es scheint eine schier unvorstellbar große Anzahl von Vorlieben und Fetischen zu geben, und sie alle haben einen eigenen Namen. Wer soll da noch durchblicken? Genau aus diesem Grund ist es Zeit für ein gut sortiertes und an Stichworten umfangreiches Bizarr-Lexikon.

Der Sinn und Unsinn eines Bizarr-Lexikon

Das große Bizarr-Lexikon der abnormalen PerversionenWer zum ersten Mal seine Neigung zum SM entdeckt, hat viele Fragen. Einfach die Eltern oder den Partner fragen, könnte nach hinten losgehen. Wer möchte schon riskieren, seine Liebsten mit einer Frage nach Kaviar zu verschrecken? Für solche Situationen gibt es mittlerweile glücklicherweise das Internet, wo jede noch so selten gestellte Frage bereits beantwortet wurde. Aber wo sollte der SM interessierte User suchen? Soll man wirklich auf Google nach Cock and Ball Torture suchen und in Kauf nehmen, dass die Geheimdienste mehrerer Länder mitlesen?

Das ist glücklicherweise nicht nötig, denn mittlerweile gibt es das gut sortierte Bizarr-Lexikon. Hier lässt es sich in alle Ruhe nach allerhand Begriffen aus dem Fetischbereich forschen. Ob zum Vertiefen des eigenen Wissens, dem Nachschlagen einzelner Begriffe oder dem generellen Reinschnuppern in dem SM Bereich: Das Bizarrlexikon ist die erste Anlaufstelle. Schnell, kompakt und alles an einem Platz. Hier werden sämtliche Begriffe des SM und Fetischbereiches verständlich erklärt.

Das Bizarr-Lexikon als erste Anlaufstelle für SM-Neulinge

Der Einstieg in den dunklen Bereich der Erotik kann, wie bereits oben erwähnt, nicht ganz einfach sein. Stolpersteine gibt es zuhauf. Nicht nur, dass man es sich bei Familie und Verwandten im schlimmsten Fall dauerhaft verscherzen kann. Auch dem aktuellen Partner, soweit vorhanden, gilt es irgendwie schonend beizubringen, dass man selbst einige, vielleicht absonderliche, Neigungen verspürt. Wer noch keinen Partner hat und endlich auf eine SM-erfahrene Person trifft, möchte sich nicht als vollkommen ahnungslos outen.

Bei all diesen Situationen ist es hilfreich und beruhigend, sich im Internet vorbereiten zu können.

Direkt zum Lexikon

Ein Blick ins Bizarrlexikon stillt so manche Neugier und beantwortet Fragen. Nun fühlt man sich endlich der ersten, realen Begegnung mit SM’ern gewappnet und kann deren (Fang)Fragen beantworten. Auch wenn die meisten Anhänger des SM freundlich gesinnt sind und keine fiesen Fragen stellen werden: Eine ausgiebige Recherche im Bizarr-Lexikon vermittelt einem selbst das Gefühl von Wissen und Sicherheit. Auf diese Weise lässt es sich den ersten realen Begegnungen relativ locker entgegensehen. So gerüstet geht man einfach unverfänglicher an die Sache heran. Nichts wirkt mehr aufgesetzt und gekünstelt. Wer vorab seine Hausaufgaben im Bizarrlexikon gemacht hat, ist vorbereitet.

Von Abgreifen bis Zwillingsstellung ist alles dabei

Das große Bizarr-Lexikon der abnormalen PerversionenAuch wenn das Bizarr-Lexikon keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, ist diese Enzyklopädie eine stetig wachsende Ansammlung von Fetisch Wissen. Selbstverständlich werden ständig neue Begriffe in das Bizarrlexikon aufgenommen. Wirklich fertig wird dieses Mammutwerk wohl nie. Doch das Bizarr-Lexikon bietet bereits jetzt eine Hülle und Fülle an Begriffen, die seinesgleichen sucht. Apropos Suche: Das Bizarrlexikon bietet eine übersichtliche, alphabetisch sortierte, Auflistung aller eingetragenen Begriffe. Einfacher geht es kaum.

Vorgeschmack gefällig?

Diese und viele andere Begriffe warten im Bizarr-Lexikon darauf, nachgeschlagen und gelesen zu werden. Viele dieser Bezeichnungen sind derart speziell, dass sogar erfahrene Freunde des SM nicht immer sofort die richtige Zuordnung haben. Das ist auch nicht weiter schlimm, den genau aus diesem Grund ist das Bizarr-Lexikon entstanden. Niemand kann sich jederzeit alles merken. Manches ist auch derart speziell, dass es nur einen ganz kleinen, bestimmten Personenkreis anspricht.

Was ist eine Domina?

Der Begriff Domina lässt sich im Bizarrlexikon auch unter dem Namen Herrin oder Mistress nachschlagen. Er bezeichnet den weiblichen, dominanten Part eines SM Spiels. Hier wird dem devoten, meist männlichen Spielpartner, seine Rolle als Sub beziehungsweise Sklave aufgedrückt. Bei einer Domina handelt es sich um, in einem Studio ausgebildete Person, die im besten Fall regelmäßige Fortbildungen wahrnimmt. Eine Domina ist sich ihrer Macht und der dadurch entstehenden Verantwortung bewusst und weiß, damit umzugehen.

Direkt zum Lexikon

Viele Neulingen im SM, seien es Switcher, devote oder sogar dominante Männer, sammeln ihre ersten Erfahrungen bei einer Domina. Hierfür ist ein SM Studio eine gute Anlaufstelle. In der Regel gibt es ausreichend Zeit für ein Kennenlerngespräch, in dem man seine eigenen Neigungen und Wünsche mitteilen kann. Weitere Bezeichnungen für eine dominante Lady sowie Spielideen finden sich im entsprechenden Artikel des Bizarr-Lexikon. Anschauen lohnt sich.

Was ist Ballbusting?

Das große Bizarr-Lexikon der abnormalen PerversionenAuch dieser Begriff wird selbstverständlich im Bizarrlexikon erklärt. Hierbei handelt es um die Folterung der Hoden, vorwiegend durch eine Domina. Bei der, auch als CBT (Cock and Ball Torture) bekannten Technik werden dem männlichen Sklaven durch Folterung der Hoden lustvolle Schmerzen bereitet. Der Härtegrad liegt im Ermessen der Domina. Es gibt Masochisten, denen die Folterung nicht heftig genug sein kann. Genauso gibt es Sklaven, denen es um die Erniedrigung geht, ihre Eier in den Händen einer dominanten Frau zu wissen. Diese feinen Nuancen herauszufinden und zu beachten, gehört zu den Aufgaben einer gut ausgebildeten Domina.

Von der Lolita zur MILF – das Bizarrlexikon bietet Rat

Liegen die Vorlieben eher bei jungen, vorlauten Gören? Mädels, die sich ihrer Reize gerade erst bewusst geworden sind, diese aber bereits hemmungslos ausleben? Diese weiblichen Jungspunde haben nicht wenige Fans und bieten Vorlagen für eine Vielzahl Geschichten, Filme und Büchern.

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Wer im Bizarr-Lexikon nach Lolitas sucht, wird selbstverständlich fündig. Das Bild einer aufreizenden, jungen Dame begrüße einen. Im Grunde möchte man an dieser Stelle den Artikel überspringen und dafür die Telefonnummer der jungen Göre bekommen. Es gibt zwar keine Nummer, aber einen aufschlussreichen Text, der vielleicht sogar hilft, endlich an eine der begehrten Telefonnummern heranzukommen.

Wer es nicht so mit den jungen Hühnern hat, findet im Bizarrlexikon natürlich auch die MILFs. Die heißen Mütter sind nicht erst seit American Pie attraktiv. Eine ältere, aber nicht zu alte, Frau hat einen Schatz an Erfahrungen. Sie weiß, wie sie ihre Reize einsetzt und Männer um den Finger wickelt.

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Eine MILF weiß aus Erfahrungen, welche Klamotten ihr steht und was bei Männern ankommt. Das gilt sowohl für Klamotten wie auch für Anmachsprüche, Dirty Talk und den späteren Sex. Eine MILF macht eben nichts „nur“ um dem Partner zu gefallen. Nein, eine MILF weiß genau, was sie will und lebt dies auch aus. In sexuellen genau wie in allen anderen Bereichen ihres Lebens. Einer Frau mit einer gewissen Lebenserfahrung macht man eben nichts mehr vor.

Fazit:

Das Fetischlexikon, das Bizarr-Lexikon mit all seinen alphabetisch geordneten Stichworten, ist eine „perverse Enzyklopädie“, die ihresgleichen sucht und in diesem Umfang mit besonders viel Wissen aufwartet. Quasi ein Wikipedia der Erotik und des Fetischs. Und das Beste: es wird ständig erweitert.

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