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Sex mit Scheintoten – Wenn Deepsleep zum Fetisch wird

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Voraussichtliche Lesedauer: 5 Minuten
Sex mit Scheintoten - Wenn Deepsleep zum Fetisch wird

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Rohypnol, Diazepam & Co. sind ihre kleinen Helfer

Diese Frauen wollen keinen normalen Sex

Sie möchten betäubt werden. Mit Schlafmitteln, Diazepam, Rohypnol oder Valium. Wenn sie völlig wehrlos sind und der Mann sich an ihnen vergeht, verschafft es den Scheintoten sexuelle Erregung. Doch nicht jeder kann für Deepsleep Sex Verständnis aufbringen.

Sex mit Scheintoten - Wenn Deepsleep zum Fetisch wirdBetäubt für den Sex mit Scheintoten

… und willenlos gemacht. So schreibt zum Beispiel eine Liebhaberin von Deepsleep im Internet, dass sie gar keine normalen Geschlechtsverkehr möchte. Sondern sich anbietet für Sex mit Scheintoten und hierfür Männer über ein spezielles Portal, dem das Thema Scheintod nicht fremd ist. So steht sie nach eigener Aussage darauf, mit verschiedenen Mitteln betäubt und anschließend benutzt zu werden. Solange es zu keinen Spätfolgen wie andauernden Schmerzen oder gar Verletzungen kommt, kann jeder Fan von Deepsleep mit ihr eine Menge Spaß haben. Gleichzeitig bittet sie jedoch um Verständnis dafür, dass sie nicht gleich beim allersten Date die Sache durchziehen möchte.

Schau diese Deepsleep-Frau an!

Eine andere wiederum möchte sich beim Sex mit Scheintoten möglichst hart in alle drei Löcher bumsen lassen und sich anschließend ordentlich besamen lassen.

Hierfür stellt sie sich tot und leblos, lässt ihren ganzen Körper erschlaffen und fällt in den sogenannten Deepsleep. Wer sich also vorstellen kann, intimen Verkehr mit ihr zu haben, sollte sich die scheintote Frau vielleicht einmal genauer ansehen! Der Vorteil: man muss sie nicht fragen, ob sie mit dieser oder jener Praktik einverstanden ist. Das wäre ja etwas für die Schweden, die sich jederzeit die Erlaubnis zum Vögeln einholen müssen, sicher auch für Sex mit Scheintoten.

Es gibt als Fetisch wohl nichts, was es nicht gibt. Aber Scheintod beim Sex nur bei Menschen? Mitnichten! Sogar Spinnen stehen auf Thanatosis, diese ungewöhnliche und für viele sicher perverse Variante!

Aufregende Praktik oder unterschwellige Gefahr?

Sex mit Scheintoten – Die sexuelle Praktik namens Deepsleep erfreut sich bei immer mehr Menschen großer Beliebtheit. Die absolute Abgabe der Kontrolle, die berauschende Macht über einen willenlosen Körper und natürlich der Überraschungseffekt beim Aufwachen spielen eine große Rolle beim Liebesspiel, bei dem Rohypnol, Valium und Co. bewusst eingenommen werden.

Doch handelt es sich beim Deepsleep wirklich um eine harmlose Praktik, mit der man sein Liebesleben auffrischen kann? Was gilt es bereits vorab zu beachten, um ein sexuelles Feuerwerk anstatt einer herben Enttäuschung zu erleben?

Vorsicht ist besser als Nachsicht – Tipps für gefahrlosen Deepsleep-Sex

Sex mit Scheintoten - Wenn Deepsleep zum Fetisch wird

Schlaf Kindchen, schlaf…

Natürlich kann man sich einfach schlafend stellen und in einer regungslosen Stellung verharren. Doch für die meisten Menschen, die Deepsleep praktizieren möchten, geht dies noch nicht weit genug. Mit Hilfe von Schlafmitteln und unterschiedlichen Medikamenten versetzt sich der passive Part in einen tatsächlichen Zustand des Tiefschlafs.
An dieser Stelle ist Vorsicht geboten – ohne ärztliche Anweisung kann das Experiment auch nach hinten losgehen. Die genaue Dosierung hängt von sehr vielen Faktoren ab, weshalb ein verantwortungsbewusster Umgang unbedingt geboten ist, um das sexuelle Experiment nicht aufgrund von gesundheitlichen Beschwerden abbrechen zu müssen.
Anfänger und all jene, die sich nicht an Diazepam und Co heranwagen wollen, können versuchen, sexuelle Handlungen in der echten Tiefschlafphase zu beginnen. Diese lässt sich mit Hilfe von Schlaf-Trackern ohne große Probleme bestimmen. Dann heißt es für den aktiven Part: Abwarten und los geht’s mit Deepsleep!

Vertrauen als Voraussetzung für diese Praktik

Ganz gleich wie man in den Tiefschlafzustand namens Deepsleep gelangt ist – wenn man erst einmal tief schläft, ist man dem aktiven Part vollkommen ausgeliefert. Dieser kann seine eigenen Fantasien mit der willenlosen Person verwirklichen und kann sich im Zweifel keine explizite Einverständniserklärung einholen.

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Um solche Situationen zu vermeiden, ist Kommunikation im Vorfeld des sexuellen Experimentes umso wichtiger. Bei einem intensiven Gespräch finden beide Partner heraus, was in Ordnung geht und was vollkommen tabu ist. Die eigenen Grenzen werden an diesem Punkt explizit abgesteckt, so dass der aktive Part eine recht eindeutige Anleitung bekommt, was erlaubt ist und was keinesfalls von dem Einverständnis abgedeckt wird.

Dass sich der aktive Part des Paares haargenau an die vereinbarten Punkte hält, ist eine Vertrauenssache. Aus diesem Grund ist von Deepsleep-Sex mit Zufallsbekanntschaften und One-Night-Stands eher abzuraten. Denn wenn man erst einmal in den Tiefschlaf gesunken ist, kann man nicht mehr für sich selbst und seine Wünsche und Bedürfnisse einstehen, sondern muss dem anderen zu 100% Vertrauen schenken.

Aufpassen ist angesagt

Als aktiver Part hat man beim Deepsleep einen vollkommen willenlosen Körper vor sich. Mit diesem kann man nahezu alles machen, was vereinbart worden ist: Manche einigen sich auf klassische Praktiken, andere hingegen haben nichts dagegen, wenn es im Schlaf auch einmal härter zur Sache geht.

Vor allem dann, wenn man Analsex oder penetrativen Vaginalsex mit großen Gegenständen praktizieren möchte, gilt es noch mehr als unter normalen Umständen auf die körperlichen Reaktionen des Partners zu achten. Denn trotz Tiefschlafs gibt der Körper durch ungewollte Zuckungen oder andere Bewegungen deutlich zu verstehen, wenn eine bestimmte Praktik ihm Schmerzen bereitet.

Die Erektion vor Angst • Orgasmus kurz vor dem Tod

Da viele psychische Mechanismen beim passiv schlafenden Part ausgeschaltet sind, sind es die rein physischen Handlungen, die eine Erregung hervorrufen können. Dies ist nicht immer einfach, weshalb Gleitgel beim Deepsleep einfach unverzichtbar ist. Hier gilt: Besser zu viel als zu wenig!

Ebenso sollte der aktive Part versuchen, die Penetration mit kleineren Sextoys zu beginnen. Und sich erst nach und nach zu steigern, um etwaige Verletzungen an den Schleimhäuten zu vermeiden. Eine Steigerung ist immer möglich, jedoch sollte gerade der Einstieg in den Sexualakt langsam vonstatten gehen und dem schlafenden Körper die Gelegenheit geben, sich an die neuen Empfindungen zu gewöhnen.


Wie steht ihr zu dem Thema? Wäre das etwas für euch, das ihr gern einmal ausprobieren möchtet? Schreibt uns hier euren Leserbrief, was ihr von Deepsleep, dem Sex mit Scheintoten, haltet!

4 KOMMENTARE

    • Lieber Volker,
      nun ja, manche Frauen gibt es eben, die so etwas machen. Die sexuellen Vorlieben sind halt vielfältig.
      Herzliche Grüße
      Das Team der Eronite-Redaktion

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