Erotiklexikon: Needy

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    Needy
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    Ohne Aufmerksamkeit leben geht nicht

    Als Nee­dy wer­den Men­schen bezeich­net, die zwin­gend Auf­merk­sam­keit brau­chen oder ein­fach emo­tio­nal bedürf­tig sind. Zum einen sind das Män­ner, die sich für jede belie­bi­ge Frau inter­es­sie­ren. Sie bie­dern sich regel­recht an, um Frau­en auf­zu­fal­len. Zum ande­ren sind das auch Män­ner, die ihrer Part­ne­rin kei­nen Frei­raum mehr zuge­ste­hen. Nee­dies kön­nen aber auch Men­schen sein, die die Beach­tung von Ande­ren erzwin­gen wol­len.


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    Der Mr. Needy im Leben einer Frau

    Die­ser Typ eines Nee­dies will am liebs­ten 24 Stun­den am Tag mit sei­ner Part­ne­rin zusam­men sein. Ihm kommt gar nicht der Gedan­ke, dass sie Zeit und Raum für sich selbst braucht. Nach den ers­ten erfolg­rei­chen Dates sucht er bereits die Namen der gemein­sa­men unge­bo­re­nen Kin­der aus. Er ver­schiebt Tref­fen mit Freun­den, um ein­zig und allein Zeit mit sei­ner Freun­din zu ver­brin­gen. Und er erwar­tet sich das­sel­be von ihr. Soll­te sei­ne Part­ne­rin nicht bereit sein, auf Ver­ab­re­dun­gen mit ihren Freun­din­nen zu ver­zich­ten, dann will er zumin­dest dabei sein.

    Needy

    Er schafft es nicht, eine Balan­ce zwi­schen dem Pri­vat­le­ben der Part­ne­rin und sei­nen Bedürf­nis­sen zu fin­den. Er ent­wi­ckelt sich zur regel­rech­ten Klet­te. Soll­te die Part­ne­rin sich gegen sei­ne per­ma­nen­te Anwe­sen­heit weh­ren, dann fängt der Nee­dy an ihr ein Ulti­ma­tum zu stel­len. Er will sei­ne Part­ne­rin zwin­gen, sich zwi­schen ihm und den ande­ren Men­schen in ihrem Leben zu ent­schei­den. Die­ser Typ Mann geht so weit, dass er sei­ne Freun­din in den sozia­len Medi­en stalkt. Sei­ne Part­ne­rin darf nichts mehr ohne sein Wis­sen machen.

    Die emotionale Abhängigkeit

    Es gibt Men­schen, die unbe­dingt beach­tet und gemocht wer­den wol­len. Sie brau­chen die Auf­merk­sam­keit von Drit­ten. Sie sind emo­tio­nal abhän­gig von der Wert­schät­zung von außen. Sie sind regel­recht "bedürf­tig" danach. Auch die­se Bedeu­tung umfasst der Begriff nee­dy. Nee­dies ken­nen nicht das Gefühl, wegen ihrer selbst gut und inter­es­sant gefun­den zu wer­den. Sie hal­ten an dem Glau­ben fast, sich anstren­gen zu müs­sen, um gemocht zu wer­den. Sie machen alles, was der ande­re will, um anschlie­ßend die drin­gend benö­tig­te Aner­ken­nung zu bekom­men.

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    Die­se Nee­dies unter­neh­men von Anfang sehr viel, um gemocht zu wer­den. Sie stim­men allem zu, spre­chen Ein­la­dun­gen aus und reden ande­ren nach dem Mund. Sie wol­len krampf­haft lus­tig sein und machen unent­wegt Kom­pli­men­te. Nee­dies ver­su­chen zwang­haft durch Schmei­che­lei­en und Gefäl­lig­kei­ten Aner­ken­nung und Auf­merk­sam­keit zu bekom­men. Sie erzäh­len sehr ger­ne davon, was sie alles besit­zen und wen sie alles ken­nen. Die­se Nee­dies nut­zen jede Gele­gen­heit, um sich in den Mit­tel­punkt zu stel­len. Jedoch wirkt die­ses Ver­hal­ten so geküns­telt und anbie­dernd, dass es eher absto­ßend als anzie­hend wirkt.

    Was steckt wirklich hinter einem Needy?

    Ein Nee­dy kann sich in Wirk­lich­keit nicht vor­stel­len wegen sei­ner Per­sön­lich­keit gemocht und geschätzt zu wer­den. Zudem fehlt es ihm an Selbst­re­fle­xi­on. Er erkennt nicht, dass sein Ver­hal­ten Druck auf ande­re aus­übt. Er ver­steht nicht, dass er emo­tio­nal abhän­gig von einem ande­ren Men­schen ist. Wird er wegen sei­nes klam­mern­den Ver­hal­tens abge­wie­sen, dann sieht er dar­in nur die feh­len­de Nähe der ande­ren. Er erkennt nicht sein eige­nes Fehl­ver­hal­ten. Nee­dies fehlt die Erkennt­nis, dass sie Drit­te als Stütz­pfei­ler brau­chen, da sie kei­ne Selbst­lie­be besit­zen.

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    Synonyme:
    Emotional bedürftig
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