Was tun, wenn die eigene Beziehung krank macht?

Von Laura Buschmann
Voraussichtliche Lesedauer: 5 Minuten
Was tun, wenn die eigene Beziehung krank macht?
Was tun, wenn die eigene Beziehung krank macht?
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Anzeichen erkennen und handeln

Eine gesun­de und glück­li­che Bezie­hung ist eine Quel­le der Freu­de, Unter­stüt­zung und des Wachs­tums. Doch manch­mal kön­nen Bezie­hun­gen zu einer Belas­tung wer­den und uns unglück­lich machen. Es ist wich­tig, die Anzei­chen zu erken­nen, wenn eine Bezie­hung krank­haft wird, um recht­zei­tig han­deln zu kön­nen. In die­sem Arti­kel wer­den wir auf sub­ti­le Anzei­chen einer toxi­schen Bezie­hung ein­ge­hen, wie man den Mut fin­det, sich von einer unge­sun­den Bezie­hung zu lösen, Selbst­für­sor­ge und Unter­stüt­zung wäh­rend des Tren­nungs­pro­zes­ses sowie den Weg zur Hei­lung und zum Auf­bau einer gesun­den Bezie­hung.


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Subtile Anzeichen einer toxischen Beziehung erkennen

Es ist wich­tig, die­se Anzei­chen, die sich schlei­chend und unbe­merkt ent­wi­ckeln, zu erken­nen, um recht­zei­tig han­deln zu kön­nen. Feh­len­de offe­ne und gesun­de Kom­mu­ni­ka­ti­on ist ein sol­ches Anzei­chen, das zu Kon­flik­ten und Miss­ver­ständ­nis­sen füh­ren kann. Wenn Mei­nun­gen nicht respek­tiert wer­den und Kom­pro­mis­se schwer zu fin­den sind, kann dies zu einer schäd­li­chen Ent­wick­lung der Bezie­hung bei­tra­gen. Ein wei­te­res sub­ti­les Anzei­chen ist das Auf­tre­ten von kri­ti­schen Äuße­run­gen und Abwer­tun­gen gegen­über dem Part­ner, was das Selbst­wert­ge­fühl beein­träch­tigt und das gegen­sei­ti­ge Ver­trau­en schwä­chen kann.

Was tun, wenn die eigene Beziehung krank macht?

Dar­über hin­aus kön­nen man­geln­de Unter­stüt­zung und feh­len­des Ein­füh­lungs­ver­mö­gen ein Hin­weis auf eine toxi­sche Bezie­hung sein. Wenn Part­ner nicht in der Lage sind, sich gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen und auf die Bedürf­nis­se des ande­ren ein­zu­ge­hen, kann dies die Ver­bun­den­heit und das Wohl­be­fin­den in der Bezie­hung beein­träch­ti­gen. Es ist wich­tig, die Aus­wir­kun­gen die­ser Anzei­chen auf die psy­chi­sche Gesund­heit zu beach­ten, da sie zu ver­schie­de­nen psy­chi­schen Pro­ble­men füh­ren kön­nen.

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Ein spe­zi­fi­scher Aspekt, der in die­sem Zusam­men­hang betrach­tet wer­den kann, ist das The­ma Fremd­ge­hen. Eine Bezie­hung mit sol­chen Anzei­chen kann die Wahr­schein­lich­keit von Untreue erhö­hen oder bereits das Anzei­chen für ein untreu­es Ver­hal­ten sein. Die Kon­flik­te, man­geln­de Unter­stüt­zung und die emo­tio­na­le Distanz, die in einer toxi­schen Bezie­hung vor­han­den sind, kön­nen dazu füh­ren, dass ein Part­ner außer­halb der Bezie­hung nach Erfül­lung sucht.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen hier über psy­chi­sche Pro­ble­me nach dem Fremd­ge­hen.

Mut finden, sich von einer ungesunden Beziehung zu lösen

Sich von einer unge­sun­den Bezie­hung zu lösen, kann eine her­aus­for­dern­de, aber not­wen­di­ge Ent­schei­dung sein, ist aber häu­fig der ein­zig rich­ti­ge Weg. Eine unge­sun­de Bezie­hung kann einem emo­tio­nal, men­tal und sogar kör­per­lich scha­den. Es erfor­dert Selbst­re­fle­xi­on und die Aner­ken­nung der eige­nen Bedürf­nis­se und Gren­zen. Ein ers­ter Schritt besteht dar­in, sich bewusst zu wer­den, dass die Bezie­hung nicht gesund ist und dass Ver­än­de­rung not­wen­dig ist. Sich Zeit neh­men, um Ihre Emo­tio­nen zu erkun­den und sich mit Ihren Wer­ten und Zie­len aus­ein­an­der­zu­set­zen ist ein wich­ti­ger Schritt.

Was tun, wenn die eigene Beziehung krank macht?

Nach der Fest­stel­lung, dass die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen der Bezie­hung die Lebens­qua­li­tät beein­träch­ti­gen, ist es wich­tig, sich Unter­stüt­zung von ver­trau­ens­wür­di­gen Men­schen zu suchen, sei es Freun­de, Fami­lie oder pro­fes­sio­nel­le Bera­ter. Sie kön­nen dabei hel­fen, die Gedan­ken und Gefüh­le zu sor­tie­ren, Per­spek­ti­ven anzu­bie­ten und bei der Ent­schei­dungs­fin­dung zu hel­fen. Durch die Stär­kung des eige­nen Selbst­ver­trau­ens und das “in-den-Vor­der­grund-stel­len” des eige­nen Wohl­erge­hens, lässt sich der Mut fin­den, sich von einer unge­sun­den Bezie­hung zu lösen und den Weg zu einem erfül­len­den und glück­li­chen Leben ein­zu­schla­gen.

Selbstfürsorge und Unterstützung während des Trennungsprozesses

Eine Tren­nung stellt immer eine her­aus­for­dern­de Situa­ti­on dar, die mit ver­schie­de­nen Schwie­rig­kei­ten ein­her­geht. Das Los­las­sen eines gelieb­ten Men­schen kann eine immense Belas­tung bedeu­ten. Den­noch ist es wich­tig zu erken­nen, dass es legi­tim ist, sich um das eige­ne Wohl­erge­hen zu küm­mern und Unter­stüt­zung anzu­neh­men. Wäh­rend des Tren­nungs­pro­zes­ses ist es rat­sam, sich Zeit für sich zu neh­men, sowohl kör­per­lich als auch emo­tio­nal und geis­tig.

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Die Inte­gra­ti­on von regel­mä­ßi­ger kör­per­li­cher Betä­ti­gung oder Yoga kann hilf­reich sein, um sich um das eige­ne Wohl­be­fin­den zu küm­mern und Momen­te der Ent­span­nung zu schaf­fen. Die Mög­lich­keit, neue Freund­schaf­ten zu knüp­fen oder neue Hob­bys zu ent­de­cken, kann auch neue Per­spek­ti­ven eröff­nen.

Weg zur Heilung und zum Aufbau einer gesunden Beziehung finden

Nach einer unge­sun­den Bezie­hung ist es wich­tig, sich Raum für Hei­lung zu geben und die eige­nen Bedürf­nis­se zu erken­nen. Selbst­re­fle­xi­on spielt dabei eine ent­schei­den­de Rol­le, indem man sich fragt, wel­che nega­ti­ven Mus­ter und Ver­hal­tens­wei­sen zur vor­he­ri­gen Bezie­hung bei­getra­gen haben und wie man die­se zukünf­tig ver­mei­den kann. Zusätz­lich ist es hilf­reich, gesun­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mus­ter zu erler­nen, um offen und respekt­voll mit­ein­an­der umzu­ge­hen. Kon­flik­te soll­ten als Mög­lich­kei­ten zur Lösung von Pro­ble­men betrach­tet wer­den.

Pro­fes­sio­nel­le Unter­stüt­zung kann den Hei­lungs­pro­zess unter­stüt­zen, indem ein erfah­re­ner The­ra­peut hel­fen kann, alte Wun­den zu hei­len und die Kom­mu­ni­ka­ti­on zu ver­bes­sern. Geduld mit sich selbst und dem Pro­zess ist auf die­sem Weg wich­tig, da es Zeit, Ver­trau­en und den Wil­len erfor­dert, aus ver­gan­ge­nen Erfah­run­gen zu ler­nen. Durch das Bewusst­wer­den der eige­nen Emo­tio­nen, das Aus­ein­an­der­set­zen mit Mus­tern und akti­ves Arbei­ten an der per­sön­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung kann der Weg zur Hei­lung und zum Auf­bau einer gesun­den Bezie­hung erfolg­reich beschrit­ten wer­den.

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