Das Fetischlexikon: Was ist Sitophilie?

Von Dr. Dorothea Flogger
Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten
Das Fetischlexikon: Was ist Sitophilie?
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Was hat Sitophilie mit Sex zu tun?

Vie­le Lebens­mit­tel bedeu­ten Genuss und erfreu­en die Sin­ne. Bei der Sito­p­hi­lie geht die Sin­nes­freu­de wesent­lich wei­ter. Hier­bei geht es um die Lust­ge­win­nung durch Lebens­mit­tel aller Art.


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Die Lebens­mit­tel, die Men­schen mit Sito­p­hi­lie benut­zen, glie­dern sich in drei Klas­sen. Die ers­te umfasst Lebens­mit­tel, die an einen Penis erin­nern wie die Bana­ne. Die zwei­te Klas­se umfasst Lebens­mit­tel, die als Vagi­na-Ersatz die­nen, wie der aus dem Film "Ame­ri­can Pie" bekann­te Apfel­ku­chen. Drit­tens gibt es wei­te­re geeig­ne­te Lebens­mit­tel für ero­ti­sches Food-Play wie Sprüh­sah­ne, die weder an Penis noch an Vagi­na erin­nern.

Das Fetischlexikon: Was ist Sitophilie?Was sind beliebte Sex-Spiele mit Lebensmitteln?

Spiele mit Sprühsahne

Ganz oben auf der Lis­te steht der Klas­si­ker: Lie­bes­spie­le mit Sprüh­sah­ne. Hier­bei sprüht sich ein Part­ner Sprüh­sah­ne über den Kör­per und der ande­re leckt die­se ab. Vie­le Strip­pe­rin­nen ver­wen­den die Sprüh­sah­ne bei einem Strip­tease und las­sen den Mann die Sah­ne von Brüs­ten, Po und Vagi­na able­cken.

Japanische Variation

Aus Japan gibt es einen eige­nen Able­ger der Sito­p­hi­lie. Die­ser wird als "Waka­me­za­ke" bezeich­net. Hier­bei presst die Frau ihre Bei­ne eng zusam­men. Sie lässt Alko­hol vom Ober­kör­per zum Venus­hü­gel hin­un­ter­lau­fen. Der Mann trinkt die­sen Alko­hol. Der Begriff "Waka­me­za­ka" kommt übri­gens daher, dass die Japa­ner das Scham­haar an See­gras erin­nert.

Entwürdigung durch Lebensmittel im BDSM und Fetisch-Bereich

In der BDSM-Sze­ne ist die Sito­p­hi­lie wei­ter ver­brei­tet. Hier domi­nie­ren Sex-Spie­le mit Lebens­mit­teln, bei denen der devo­te Part (Sub) ent­wür­digt wird. Ein Sze­na­rio ist, dass eine Skla­vin auf ihrem Kör­per diver­se Lebens­mit­tel lie­gen hat. Die Doms spei­sen von ihrem Kör­per, wäh­rend die Skla­vin still da lie­gen muss.

In einer bekann­ten Fem­dom-Vari­an­te speist die Domi­na an einem Tisch. Sie wirft ihrem neben dem Tisch hocken­den Skla­ven Fleisch­stü­cke zu wie einem Hund.

Unser Top 5 der Lebensmittel aus der Welt der Sitophilie

Das Fetischlexikon: Was ist Sitophilie?#1 Die Banane

Die Bana­ne ist der Klas­si­ker unter den Lebens­mit­teln für ero­ti­sches Food-Play. Sie sind beson­ders beliebt für Blo­wjob-Spie­le. Die Bana­ne lässt sich so gut in den Mund schie­ben, als ob sie eine Penis wäre.

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#2 Lutsch-Eis

Eben­so wie die Bana­ne ist Lutsch-Eis opti­mal für ein Blo­wjob-Vor­spiel. Eine Frau, die auf Blo­wjob steht, kann dem Mann ihrer Wahl eine Demons­tra­ti­on mit dem Lutsch-Eis geben. So funk­tio­niert das Eis iro­ni­scher­wei­se als "Eis­bre­cher" für ein ero­ti­sches Aben­teu­er.

#3 Die Gurke

Die Gur­ke hat eben­falls die Form vom Penis. Im Gegen­satz zur Bana­ne und dem Lutsch-Eis ist sie nicht nur für Blo­wjob-Spie­le­ge­eig­net. Vie­le Men­schen mit Sito­p­hi­lie bevor­zu­gen die Gur­ke für Anal­sex-Spie­le. Die Grö­ße kommt der vom Dil­do oder Penis beson­ders nah. Zuc­chi­nis ver­wen­den dage­gen weit weni­ger Men­schen mit Sito­p­hil­lie. Denn die­se sind vie­len zu groß.

#4 Die Feige

Die Fei­ge wur­de schon seit Jahr­hun­der­ten von Män­nern mit Sito­p­hi­lie wie eine Art "Taschen­mu­schi" ver­wen­det. Sie ist zwar nicht sehr tief, aber hal­biert erin­nert sie stark an die Vagi­na einer Frau. Kein Wun­der, dass das ita­lie­ni­sche Wort für "Möse" das­sel­be Wort ist wie für die Frucht Fei­ge.

#5 Amerikanischer Apfelkuchen

Seit dem Film "Ame­ri­can Pie" hat sich die Sito­p­hi­lie ver­stärkt aus­ge­brei­tet. Der Gedan­ke, einen Orgas­mus mit Hil­fe des war­men Apfel­ku­chens zu bekom­men, fas­zi­niert bis heu­te zahl­rei­che Män­ner.

Sicher­heit nicht ver­ges­sen

Bei Sex-Spie­len mit Essen hat Sicher­heit obers­tes Gebot. Nah­rungs­mit­tel für Lie­bes­spie­le müs­sen gut gerei­nigt wer­den. Gemü­se wie Gur­ken etc. dür­fen zudem auf kei­nen Fall durch Schä­len her­vor­ge­ru­fe­ne schar­fe Kan­ten haben.

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