Andere Leute ohrfeigen – geht das so einfach?

Von Dr. Dorothea Flogger
Voraussichtliche Lesedauer: 2 Minuten
Andere Leute ohrfeigen – geht das so einfach?
Andere Leute ohrfeigen - geht das so einfach?
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Die schallende Ohrfeige – mehr als nur rohe Gewalt

Wie einfach ist es, Backpfeifen zu verteilen?

Noch vor weni­gen Jahr­zehn­ten gal­ten Ohr­fei­gen als legi­ti­mes Mit­tel in der Kin­der­er­zie­hung, das nicht nur von den Eltern, son­dern manch­mal auch von generv­ten Leh­rern ein­ge­setzt wur­de. Dabei ist es gar nicht so ein­fach, zumin­dest in der Öffent­lich­keit, einen ande­ren zu ohr­fei­gen.


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Andere Leute ohrfeigen - geht das so einfach?Warum ist das so?

Der phy­si­sche Effekt von Ohr­fei­gen ist eher gering. Sie tref­fen nor­ma­ler­wei­se die Wan­gen und ver­ur­sa­chen einen kur­zen, ste­chen­den Schmerz, der schnell nach­lässt. Blei­ben­de Schä­den sind in der Regel nicht zu befürch­ten. Trotz­dem hat die Ohr­fei­ge eine nega­ti­ve Bedeu­tung, weil sie (meist unbe­wusst) als Ver­let­zung der Ehre des Geohr­feig­ten ange­se­hen wird. Wer Ohr­fei­gen aus­teilt, demons­triert sei­ne Macht und Über­le­gen­heit über den Geohr­feig­ten, weil er des­sen Abwehr­me­cha­nis­mus­über­win­den kann. Der Effekt ver­stärkt sich noch, wenn die Ohr­fei­ge laut schallt und man sie in der Öffent­lich­keit vor Zeu­gen ver­ab­reicht.

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Gibt es denn Hemmungen, andere Menschen zu ohrfeigen?

Auf jeden Fall, da eine Ohr­fei­ge eine nega­ti­ve Bedeu­tung hat. Sie ist als Bestra­fung und War­nung gedacht und bringt Miss­fal­len zu der geohr­feig­ten Per­son oder deren Ver­hal­ten zum Aus­druck. Selbst wenn gute Grün­de für eine Ohr­fei­ge vor­lie­gen, hal­ten sich die meis­ten Men­schen in der Öffent­lich­keit eher zurück. Das kommt daher, weil sie sich der bestra­fen­den und ehr­ver­let­zen­den Wir­kung der Ohr­fei­gen bewusst sind. Die Hem­mun­gen ver­stär­ken sich noch, wenn die geohr­feig­te Per­son offen­sicht­lich kör­per­lich unter­le­gen ist (Frau­en, Kin­der, älte­re oder hilf­lo­se Per­so­nen).

Kann man diese Hemmungen abbauen?

Ja, das ist durch­aus mög­lich , wenn die Ohr­fei­gen ihre nega­ti­ve Bedeu­tung ver­lie­ren und ein­fach ohne ersicht­li­chen Grund ver­ab­reicht wer­den, wie das zum Bei­spiel im Dreh­buch eines Films ver­langt wird oder manch­mal auch als inter­es­san­tes und eigen­wil­li­ges Spiel bei einer Par­ty prak­ti­ziert wird. Unter sol­chen Umstän­den kön­nen Ohr­fei­gen sogar Spaß machen, ganz beson­ders, wenn der Geohr­feig­te nicht still­hal­ten muss, son­dern sich revan­chie­ren darf.

Worauf müssen wir achten?

Die Schlä­ge soll­ten der akti­ve Part nur mit der Hand­flä­che füh­ren. Der Name Ohr­fei­ge ist irre­füh­rend. Back­pfei­fe trifft es viel bes­ser, weil die Schlä­ge auf die Wan­gen (Backen) tref­fen soll­ten. Wird dage­gen auf die Ohren geschla­gen, kann das Trom­mel­fell beschä­digt wer­den. Eben­so muss man acht geben, die Augen nicht zu tref­fen. Damit der pas­si­ve Part kei­ne ernst­haf­ten Ver­let­zun­gen erlei­det, ist es rat­sam, Rin­ge vor dem Ohr­fei­gen bes­ser zu ent­fer­nen.

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