Erotiklexikon: Babystrich

    Von Erotiklexikon
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    Babystrich
    Babystrich
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    Minderjährige auf dem (Straßen)Strich

    Baby­strich ist der salop­pe Name für einen Ort, an dem Men­schen, die noch nicht voll­jäh­rig sind, Pro­sti­tu­ti­on betrei­ben. Die wenigs­ten die­ser Kin­der und Teen­ager, meist han­delt es sich um Mäd­chen, tun dies aus voll­kom­men frei­en Stü­cken oder weil sie auf der Jagd sind nach Taschen­geld­sex. Daher rührt auch das ver­ruch­te Image. Wer sich auf dem Baby­strich sel­ber anbie­tet, tut dies in den sel­tens­ten Fäl­len frei­wil­lig.


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    Babystrich
    Baby­strich

    Fin­ger weg. So ein­fach ist das. Wer Min­der­jäh­ri­ge zur Pro­sti­tu­ti­on anbie­tet oder dabei hilft, macht sich straf­bar. Aber auch für die Kun­den sieht es gesetz­lich nicht all­zu gut aus. Denn die Aus­re­de, dass man das Mädel für voll­jäh­rig hielt, dürf­te kaum zie­hen. Allein das Wis­sen, dass Jugend­li­che sich so gut wie nie ohne Zwang für Geld anbie­ten, soll­te jedem rei­chen. Wer sich den­noch auf so etwas ein­lässt, hilft eben nicht nur einem net­ten Mädel, das Taschen­geld auf­zu­bes­sern. Er unter­stützt den Baby­strich und ille­ga­len Men­schen­han­del. So hart das jetzt an die­ser Stel­le auch klin­gen mag. Wie gesagt: Fin­ger weg!

    Das Thema als Spielfilm

    In den 90er Jah­ren wur­de die­se The­ma­tik unter dem Titel "Nata­lie – End­sta­ti­on Baby­strich" ver­filmt. Auch wenn die­ser Film teil­wei­se sehr tief in die Kli­schee-Schub­la­de greift, ist er trotz­dem sehens­wert. Vor allem Frank­fur­ter Ero­tik­fans wer­den eini­ge der Dreh­or­te wie­der­erken­nen. Die Haupt­dar­stel­le­rin ist eben­falls sehens­wert, auch wenn sie oft genug zum Kli­schee-Over­kill bei­trägt. Außer­dem packt der Film eine ziem­lich hit­zi­ge The­ma­tik an, die vor­her noch nicht ver­filmt wur­de. So brach­te es der Film von der hüb­schen Schü­le­rin, die auf die schie­fe Bahn geriet, zu zwei Fort­set­zun­gen. Anmer­kung des Autors: Es langt voll­kom­men, wenn man nur den ers­ten Teil gese­hen hat.

    Der heutige Babystrich findet hauptsächlich im Internet statt

    Auf unzäh­li­gen Sei­ten im Inter­net bie­ten soge­nann­te Hob­by­hu­ren oder Taschen­geld­hu­ren (Hart­geld­nut­ten) ero­ti­sche Diens­te an. Gegen Geld. Ein Betrag, der je nach Loli­ta und gewünsch­ter Dienst­leis­tung vari­iert und meist als Taschen­geld ver­harm­lost wird.
    Die Pro­fi­le die­ser Mädels sind mit Vor­sicht zu genie­ßen. Denn die Fotos der gezeig­ten Mädels ent­spre­chen nicht immer ganz genau der Rea­li­tät.

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    Etwas Make-up hier, ein biss­chen Pho­to­shop da und schon lässt sich das wah­re Alter des Mädels kaum erken­nen. Nur weil im Pro­fil bei der Alters­an­ga­be eine 18 steht, muss dies nicht immer stim­men. Auch wenn die meis­ten der Pro­fi­le echt sein dürf­ten, besteht die Mög­lich­keit, hier an einen Fake zu gera­ten. Oder, noch schlim­mer, an eine Min­der­jäh­ri­ge.

    Auf den gän­gi­gen Ama­teur­sei­ten kann sich der User sei­ner Sache schon siche­rer sein. Hier geht nichts ohne Alters­nach­weis. Jede Per­son, die sich dort anmel­det, muss eine Kopie des Aus­wei­ses vor­zei­gen. Selbst wenn es sich nur um eine Veri­fi­zie­rung per Tele­fon oder Web­cam han­delt, oder eine Kre­dit­kar­te ange­ge­ben wer­den muss.Jetzt fürs Erotiklexikon spenden!Ein Alters­nach­weis fin­det statt und macht die Sache somit für alle Par­tei­en siche­rer.
    Somit kann der User mit der Dame sei­ner Wahl chat­ten und sich ganz auf den ero­ti­schen Inhalt der Unter­hal­tung kon­zen­trie­ren. Ohne einen Gedan­ken dar­an ver­schwen­den zu müs­sen, die Dame bei der Alters­an­ga­be viel­leicht geschum­melt hat.

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