Das Buch von Aische Pervers: Spagat zwischen Katholischer Theologie und Porno

Von Jens Haberlein
Voraussichtliche Lesedauer: 7 Minuten
Das Buch von Aische Pervers: Spagat zwischen Katholischer Theologie und Porno
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Die heiß ersehnte Biografie von Aische Pervers

Der Name Aische Pervers ist aus der deutschen Pornobranche nicht mehr wegzudenken. Webcamgirl, (Porno-)Amateurin, Erotikdarstellerin, Fernsehstar, Venus-Award-Gewinnerin. Die kesse Berlinerin hat so ziemlich alles erreicht. Viele Fans verfolgen ihre steile Karriere bereits seit langem. Immer mehr kommen auf den Geschmack und wollen mehr über dieses Wunderkind der Erotikbranche erfahren – im Buch von Aische Pervers.


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Im Buch von Aische Pervers mit dem Titel Von der Uni zum Erotikstar gibt es nun die ungeschminkte Wahrheit in dieser Buchrezension zum Nachlesen.

Von der Uni zum Erotikstar

Das Buch von Aische Pervers: Spagat zwischen Katholischer Theologie und PornoDas Buch ist in der Ich-Form geschrieben und besticht durch einen lockeren und gut lesbaren Schreibstil. So kann der Leser sich völlig entspannt zurücklehnen, ohne irgendwelche Schachtelsätze entwirren zu müssen. Während des Lesens entstehen immer wieder Bilder vor dem geistigen Auge, was einen das Beschriebene als Zuschauer miterleben lässt. Diese Bilder beschränken sich übrigens nicht nur auf den Erotikbereich. Auch wenn es in dem Buch von Aische Pervers natürlich hauptsächlich darum geht.

In der Lektüre von Aische Pervers sitzt man der Hauptdarstellerin quasi auf der Schulter und ist bei jedem Geschehnis live dabei. Dies gleicht mitunter einer Achterbahnfahrt. Denn Von der Uni zum Erotikstar enthält nicht nur erotische Szenen, sondern mindestens ebenso viele nachdenkliche und auch traurige. Sogar das Thema Depressionen wird behandelt. Da es in dieser Branche mitunter recht rau zugeht, ist dies mit Sicherheit für viele Leser interessant.

Genau das macht es aber auch einfacher, sich in das Buch in Aische Pervers hineinversetzen zu können. Schließlich fiebert man auch nur mit den Helden mit, mit denen man vorab richtig mitgelitten hat. Das wusste schon Tolkien, als er den „Herr der Ringe“ geschrieben hatte.

Ein erster Blick ins Buch von Aische Pervers

Von der Uni zum Erotikstar beginnt, wie jede gute Biografie, mit der frühen Kindheit der Hauptfigur. Aufgewachsen in der Nähe zur holländischen Grenze verlor Aische Pervers in frühester Kindheit ihre Eltern. Großgezogen wurde sie von ihrer Oma, die sich fortan mit deutschen Jugendämtern herumschlagen musste. Weiter ging es für Aische und ihre Oma nach Düsseldorf, bis es die beiden schließlich in den Berliner Stadtteil Neukölln verschlug. Dort konnte sich Aische erfolgreich den Mobbing-Versuchen ihrer Mitschüler entziehen und das Abitur machen.

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Als frischgebackene Studentin sah sie sich mit den in diesem Alter typischen Problemen konfrontiert. Nämlich chronische Geldnot. Dann kam ihr Freund auf eine Idee, die Aische Pervers im ersten Moment für einen schlechten Scherz hielt.

Die Geburtsstunde von Aische Pervers

Das Buch von Aische Pervers: Spagat zwischen Katholischer Theologie und PornoAuf die Idee, sich selber beim Sex zu filmen, kommen fast alle Paare irgendwann einmal. Das Ganze allerdings anschließend auch noch im Internet zu veröffentlichen, machen die wenigsten. Wie alle Mädels hatte auch Aische Pervers zunächst Bedenken. Schließlich studierte sie zu diesem Zeitpunkt Theologie und die Lehrer prophezeiten ihr einen guten Abschluss. Was, wenn jemand sie erkannte? Um diesem Problem vorzubeugen, erfand ihr Freund den Charakter der „Aische Pervers“. Die Hauptdarstellerin lernte daraufhin, wie man ein Kopftuch richtig umband – und schminkte sich bis zur Unkenntlichkeit.

Die Fans fuhren sofort darauf ab und die ersten hundert Euro waren in Rekordzeit eingespielt. Wie im Buch von Aische Pervers nachzulesen, hatten sie und ihr Freund von diesem Moment an Blut geleckt.

Weiter geht es Schlag auf Schlag

Total Feuer und Flamme entwickelten Aische Pervers und ihr Freund immer neue und noch verrücktere Ideen für ihre Videos. Der Spermawalk wird erfunden und es kommt zum Dreh eines Pornos direkt auf dem Oktoberfest. Von einem weiteren Sexdreh in einer Tiefgarage wird berichtet, direkt neben einer Polizeistation. Natürlich darf auch die Venus in Berlin als Location für die geilen Filmchen nicht fehlen. Von ihren Fans wird sie schließlich nicht umsonst als Queen des Outdoorsex bezeichnet. Dank dem lockeren Schreibstil in dem Buch von Aische Pervers ist man als Zuschauer überall live dabei.

Erotikchat mit Aische – natürlich pervers

Mehrere Portale weiteten ihr Angebot aus und der Erotik-Webcam-Chat wurde immer gefragter. Logisch, dass auch Aische Pervers hier alsbald mitmischte, auch wenn sie zuerst von einer Kollegin überredet werden musste.

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Auch über dieses Thema wird in dem Buch von Aische Pervers schonungslos, ehrlich und humorvoll berichtet. Von heruntergefallenen Regalbrettern während der Session ist die Rede, genauso wie von Fußschweiß mit Scheibenkäse. Aische Pervers beschreibt, wie sie mit meckernden Usern umgeht und solchen, die nur pöbeln wollen. Von Männern, die Auspuffrohre ficken, wird genauso berichtet wie von Usern mit Windelfetisch.

Vom Internet zum Film & Fernsehen

Im Jahre 2010 ging es für Aische Pervers mit Auftritten im Fernsehen los. Vom Mittagsmagazin „Punkt 12“ ging es weiter zu „BluYoo TV“ aus Wien. Kurz darauf wurde Aische Pervers als Moderatorin von „Ich bin live“ engagiert. Für „X-Diaries – love, sun & fun“ durfte Aische Pervers nach Mallorca.

Beim „Supertatent“ kam es dann zu dem mittlerweile legendär gewordenem gestöhnten Erlkönig. Danach konnte sich Aische Pervers vor Anfragen von Nachtclubs kaum retten, die sie als DJane wollten. Kurzerhand belegte Aische einen Kurs darüber und eignete sich auch dieses Wissen an. Seitdem ist sie eine sehr gerne gesehene Rampensau hinter jedem DJ-Pult.

Eine Folge von der RTL II Sendung „Investigativ“ beschäftigte sich hauptsächlich mit Aische Pervers und ihrem bisherigen Werdegang. Aische tauchte in „Hüllenlos in Berlin“ auf Sport1 auf. Schließlich ergatterte sie eine Rolle im „Beate-Uhse.tv“. Sogar beim „Frauentausch“ wirkte sie mit. Ganze vier Folgen von „Exklusiv – Die Reportage“ wurden Aische Pervers gewidmet. Der Titel „Sexmesse in Las Vegas, Aische und Manuel im Pornohimmel“ hätte nicht treffender gewählt sein können.

Für die US-Fernsehserie „Homeland“, die hauptsächlich in Berlin spielt, bekam Aische eine Rolle als Statistin und durfte vor der Kamera strippen. In der in der Reality-Daily-Soap „Berlin – Tag & Nacht“ spielte Aische Pervers eine Pornodarstellerin. Später kam sie mit der Quizsendung „Gefragt – Gejagt“ sogar zu den Öffentlich-Rechtlichen, es folgte ein Auftritt bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Schließlich landete Aische Pervers mit „Feierabendbier“ sogar in einem Kinofilm.

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Wer die Biografie von Aische Pervers bis dahin aufmerksam gelesen hat, weiß, dass sie in all dieser Zeit natürlich trotzdem ihren anderen Rollen treu geblieben ist. Pornos drehen, vor der Webcam chatten, auf Jungesellenabschiedspartys strippen, das alles machte Aische Pervers natürlich trotzdem. Auch wenn dies selbstredend einen ausgesprochen straffen Terminkalender bedeutet. Da werden schon einmal nachts Hunderte von Kilometern durch Eis und Schnee gefahren, Hauptsache die Fans sind zufrieden. Dies führte natürlich auch immer wieder zu erinnerungswürdigen, skurrilen und teilweise einfach nur witzigen Situationen, in denen in Von der Uni zum Erotikstar ausgiebig berichtet wird. Zu viel sei an dieser Stelle nun aber nicht mehr verraten. Schließlich sollte sich jeder Leser ein eigenes Bild machen und das Buch von Aische Pervers selber zur Hand nehmen.

Fazit

Das Buch von Aische Pervers: Spagat zwischen Katholischer Theologie und PornoAische Pervers‘ Buch Von der Uni zum Erotikstar ist nicht nur etwas für Erotikfans und absolute Leseratten. Es bietet durchweg eine nette Unterhaltung und ist auch für Neugierige, die einfach nur mal kurz in die Welt des Pornos hineinschnuppern wollen. Wer also ohnehin gerne liest, sollte einen Blick in das Buch von Aische Pervers riskieren.
Biografien sind grundsätzlich spannend, da sie Insiderinformationen beinhalten. Außerdem kann die Hauptfigur ausführlich über die Beweggründe für diese oder jene Entscheidung berichten. Auch in der Biografie von Aische Pervers erhält der Leser Informationen, die er sonst nirgends bekommt.

Angereichert ist das Buch von Aische Pervers mit einer wunderschönen Foto-Collage aus Aisches Leben. Von der Kindheit bis hin zu den erotischen Aufnahmen von heute. Für diejenigen, die bereits aktiv in der Pornobranche tätig sind, ist die Lektüre von Von der Uni zum Erotikstar ohnehin ein Muss. Wer mit dem Gedanken spielt, in der Welt der Erotik mitzumischen, sollte das Erstlingswerk der Erotikdarstellerin ebenfalls kennen. Vielleicht kann es im Vorfeld die ein oder andere Illusion nehmen und vor Fehlentscheidungen schützen. Zum Beispiel wird das Thema der Schönheitsoperationen ausgiebig behandelt. Wie gewohnt, schonungslos und ehrlich.

☆ Unsere Bewertung
Die 236 Seiten lesen sich flüssig und in angenehmem Tonfall. Aische Pervers‘ Lektüre Von der Uni zum Erotikstar erhält von der Eronite-Redaktion eine klare Kaufempfehlung.

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