Erotiklexikon: Kettenhaltung

    Von Eronite Pornolexikon
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    Kettenhaltung
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    Beliebte Form der Sklavenerziehung

    Bei SM geht es um ein Spiel von Lust und Schmerz, Macht und Unterwerfung. Der dominante Partner hat Macht über seinen Sub. Aus Lust fügt er ihm Schmerz zu. Der Sub genießt es, brutal behandelt zu werden, Schmerzen zu empfinden und als Sexsklave zu dienen. Zu den Methoden gehört auch die Kettenhaltung.

    Warum ist die Kettenhaltung in der BDSM Szene so beliebt?

    Das liegt vor allem an der starken Symbolkraft der Kettenhaltung. Sie gilt geradezu als Sinnbild der Unterwerfung und der Unfreiheit. Schon im Altertum wurden Sklaven in Ketten gehalten. Selbst in der modernen Zeit gibt es in US-Gefängnissen Chaingangs, Gruppen von Sträflingen, die selbst während der Arbeit aneinander gekettet sind.

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    Durch die Kettenhaltung seines Sklaven drückt der Dom aus, dass er der Meister ist und bestimmt, wohin und wann sich sein Sklave bewegt. Darüber hinaus wird die Kettenhaltung häufig auch zur Bestrafung eingesetzt. Wenn die Sklavin böse war, wird sie an die Kette gelegt.

    Wie wird Kettenhaltung praktiziert?

    KettenhaltungEs gibt die verschiedensten Formen. Anfänger, die sich für das Thema Kettenhaltung interessieren, können erst einmal klein anfangen. Der Sklavin oder dem Sklaven wird ein Hundehalsband angelegt, an dem eine Führungskette befestigt wird. Sie oder er wird vom Meister oder der Domina an der Kette geführt und muss dabei auf allen Vieren laufen wie ein Tier. Für die anderen Gäste kann die Sklavin auch zur Benutzung freigegeben werden.

    Bei vielen Paaren, die in einer SM Beziehung leben, geht die Kettenhaltung sogar noch weiter. Nicht selten richtet die Domina ein regelrechtes Verlies ein, in dem ihr Sklave angekettet wird. Dazu werden in der Wand große Ringe eingelassen, an denen die Ketten befestigt werden. Der Sklave bekommt einen Halsring mit einer Öse für die Kette. Mitunter werden auch die Füße aneinander gekettet oder in spezielle Fußfesseln gelegt.

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    Was muss bei Kettenhaltung beachtet werden? Die Sub muss es auch wirklich wünschen, an die Kette gelegt zu werden. Je nachdem wie die Kette angebracht ist, darf sie die Bewegung oder die Blutzirkulation nicht zu lange behindern, weil das gesundheitliche Probleme verursachen kann. Anfänger sind gut beraten, sich an eine erfahrene Domina oder einen erfahrenen Dom zu wenden und sich zeigen zu lassen, wie es richtig gemacht wird.

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