In eigener Sache: wir verzichten auf gegenderte Sprache

Von Mario Meyer
Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten
In eigener Sache: wir verzichten auf gegenderte Sprache
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Wir wehren uns gegen diesen unglaublichen Unsinn!

Gegenderte Sprache ist unübersichtlich und irreführend

Mit end­lo­sen Auf­zäh­lun­gen und Son­der­zei­chen ver­un­stal­tet die gegen­der­te Spra­che jedes Satz­bild. Die Bestre­bung dahin­ter ist an sich von guten Absich­ten geprägt. Durch gegen­der­te Spra­che soll die Gleich­stel­lung der Geschlech­ter zum Aus­druck gebracht und betont wer­den. Auch die Erfin­dung geschlechts­neu­tra­ler Pro­no­men (xer/they/them) ist nur die Spit­ze des Eis­bergs. Die­ser Gen­der­un­fug stützt sich näm­lich auf die unwis­sen­schaft­li­che Annah­me, dass Gen­der nicht-binär und sozi­al erlernt ist.


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In eigener Sache: wir verzichten auf gegenderte SpracheMännlich, weiblich, divers – Ist das schon Genderunfug?

Das bio­lo­gi­sche Geschlecht ist ent­we­der männ­lich oder weib­lich, basie­rend auf der Fort­pflan­zungs­funk­ti­on. Unter ein Pro­zent der Welt­be­völ­ke­rung kommt mit Aus­prä­gun­gen bei­der Geschlech­ter auf die Welt. Die­se Men­schen fal­len in die Kate­go­rie "divers". Gen­der hin­ge­gen beschreibt ein Gefühl. Und zwar, ob man sich in Rela­ti­on zum eige­nen Geschlecht eher männ­lich, weib­lich oder als nichts davon fühlt. Wenn das eige­ne Emp­fin­den mit dem bio­lo­gi­schen Geschlecht über­ein­stimmt, ist das der Nor­mal­fall. Ein real exis­tie­ren­des Bei­spiel für das Gegen­teil sind Trans­gen­der.

Der Genderunfug aus Amerika

Die "Gen­der­theo­rie" geht einen Schritt wei­ter. Anhän­ger die­ses Unsinns behaup­ten, dass ein spon­ta­ner Wech­sel zwi­schen dem Geschlech­ter­emp­fin­den sowie Zwi­schen­stu­fen und diver­se Kom­bi­na­tio­nen mög­lich sind. Mitt­ler­wei­le geht der Gen­der­un­fug so weit, dass mehr als 70 Geschlech­ter benannt wer­den. Dar­un­ter Skur­ri­li­tä­ten wie das Moon­gen­der, wel­ches nur bei Nacht und einem bestimm­ten Mond­zy­klus aktiv ist und das Aquagen­der, das sich gern in Was­ser­nä­he auf­hält.

Das gan­ze klingt zuneh­mend nach Ideen einer gelang­weil­ten Video­spiel-Gene­ra­ti­on. Ob die­se tat­säch­lich exis­tent sind oder es durch fort­wäh­ren­de The­ma­ti­sie­rung erst wer­den, ist ein Hen­ne-Ei-Pro­blem. Fakt ist, dass die Exis­tenz von Trans­men­schen dadurch unwil­lent­lich ins Lächer­li­che gezo­gen wird.

Ausgeh-Tipps Düsseldorf: Sexpartys im Swingerclub Farell-LoungeDie versaute Sprache – Wer braucht sowas?

Müs­sen wir uns durch gegen­der­te Spra­che wirk­lich dar­an erin­nern, dass Män­ner und Frau­en gleich­ge­stellt sind? Das ist einem auf­ge­klär­ten Men­schen ohne­hin bewusst. Wozu also die gan­zen Wort­neu­schöp­fun­gen und die Schi­ka­ne? Die meis­ten Men­schen den­ken vor­ur­teils­frei nicht wei­ter über das Geschlecht nach.

Wenn jemand sagt, dass er zum Arzt geht, bedeu­tet es nicht, dass der Arzt ein Mann ist. Die Berufs­be­zeich­nung inter­pre­tie­ren die meis­ten Men­schen übri­gens neu­tral. Und ist es nicht genau das vor­ur­teils­freie Den­ken, das wir för­dern soll­ten, anstatt auf den Unter­schie­den mit­tels Gen­der­spra­che her­um­zu­rei­ten und pro­so­dische Kon­trast­ak­zen­te in typo­lo­gisch diver­sen Spra­chen zu för­dern?

Wir jeden­falls ver­zich­ten auf gegen­der­te Spra­che, die­sen neu­mo­di­schen Gen­der­sprech. Und trotz­dem haben wir alle Men­schen lieb – auch wenn wir damit das Risi­ko ein­ge­hen, dass Freund­schaf­ten zer­bre­chen oder man­che unse­rer Leser kei­ne Lust mehr auf unser Ero­tik­ma­ga­zin haben!


Der Ver­ein Deut­sche Spra­che ruft zu einer Unter­schrif­ten­ak­ti­on gegen den Gen­der­un­fug auf. Auch wir haben uns die­ser Initia­ti­ve ange­schlos­sen und bit­ten auch um eure Unter­schrift: Ja, auch ich bin gegen die­sen Unsinn!

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