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In eigener Sache: wir verzichten auf gegenderte Sprache

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Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten
In eigener Sache: wir verzichten auf gegenderte Sprache

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Wir wehren uns gegen diesen unglaublichen Unsinn!

Gegenderte Sprache ist unübersichtlich und irreführend

Mit endlosen Aufzählungen und Sonderzeichen, verunstaltet die gegenderte Sprache jedes Satzbild. Die Bestrebung dahinter ist an sich von guten Absichten geprägt. Durch gegenderte Sprache soll die Gleichstellung der Geschlechter zum Ausdruck gebracht und betont werden. Auch die Erfindung geschlechtsneutraler Pronomen (xer/they/them), ist nur die Spitze des Eisbergs. Dieser Genderunfug stützt sich nämlich auf die unwissenschaftliche Annahme, dass Gender nicht-binär und sozial erlernt ist.

In eigener Sache: wir verzichten auf gegenderte SpracheMännlich, weiblich, divers – Ist das schon Genderunfug?

Das biologische Geschlecht ist entweder männlich oder weiblich, basierend auf der Fortpflanzungsfunktion. Unter ein Prozent der Weltbevölkerung kommt mit Ausprägungen beider Geschlechter auf die Welt. Diese Menschen fallen in die Kategorie „divers“. Gender hingegen beschreibt ein Gefühl. Und zwar, ob man sich in Relation zum eigenen Geschlecht eher männlich, weiblich oder als nichts davon fühlt. Wenn das eigene Empfinden mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmt, ist das der Normalfall. Ein real existierendes Beispiel für das Gegenteil sind Transgender.

Der Genderunfug aus Amerika

Die „Gendertheorie“ geht einen Schritt weiter. Anhänger dieses Unsinns behaupten, dass ein spontaner Wechsel zwischen dem Geschlechterempfinden sowie Zwischenstufen und diverse Kombinationen möglich sind. Mittlerweile geht der Genderunfug so weit, dass mehr als 70 Geschlechter benannt werden. Darunter Skurrilitäten wie das Moongender, welches nur bei Nacht aktiv ist und das Aquagender, das sich gern in Wassernähe aufhält.

Das ganze klingt zunehmend nach Ideen einer gelangweilten Videospiel-Generation. Ob diese tatsächlich existent sind, oder es durch fortwährende Thematisierung erst werden, ist ein Henne-Ei-Problem. Fakt ist, dass die Existenz von Transmenschen dadurch unwillentlich ins Lächerliche gezogen wird.

Ausgeh-Tipps Düsseldorf: Sexpartys im Swingerclub Farell-LoungeDie versaute Sprache – Wer braucht sowas?

Müssen wir uns durch gegenderte Sprache wirklich daran erinnern, dass Männer und Frauen gleichgestellt sind? Das ist einem aufgeklärten Menschen ohnehin bewusst. Wozu also die ganzen Wortneuschöpfungen und die Schikane? Die meisten Menschen denken vorurteilsfrei nicht weiter über das Geschlecht nach.

Wenn jemand sagt, dass er zum Arzt geht, bedeutet es nicht, dass der Arzt ein Mann ist. Die Berufsbezeichnung interpretieren die meisten Menschen übrigens neutral. Und ist es nicht genau das vorurteilsfreie Denken, das wir fördern sollten, anstatt auf den Unterschieden mittels Gendersprache herumzureiten?

Wir jedenfalls verzichten auf gegenderte Sprache, diesen neumodischen Gendersprech. Und trotzdem haben wir alle Menschen lieb!

Nach mehr als elf Jahren: Neues Eronite-Logo

Der Verein Deutsche Sprache ruft zu einer Unterschriftenaktion gegen den Genderunfug auf. Auch wir haben uns dieser Initiative angeschlossen und bitten auch um eure Unterschrift: Ja, auch ich bin gegen diesen Unsinn!

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2 KOMMENTARE

  1. Es gibt kaum eine so Sprache, die so männerverherrlichend ist wie die deutsche (bestes Beispiel herrlich/dämlich). Und ihr findet trotzdem gegenderte Sprache für absolut unnötig. In den meisten Sprachen hat man ein solches Problem ja nicht mal. Im englischen ist generell jeder Beruf, jedes Tier, jedes Ding geschlechtsneutral (the / it). Ekelhaft, wenn man diese perverse, deutsche Sprache auch noch unterstützt in ihrer jetzigen Form. Euer Verhalten ist nichts anderes als männerdominant und Männer sind ja auch euer größtes Publikum. Mich als lesbische Leserin habt ihr jedenfalls verloren.

    Ciao

    • Liebe ehemalige Leserin,
      wir stehen dazu, nicht jeden Schwachsinn mitzumachen.
      Wenn jemand sagt, er „geht zum zum Arzt“, kann es auch sein, dass dort eine Ärztin sitzt. Dennoch sagt man „ich gehe zum Arzt“, auch in dem Wissen, es könnte ein Ärztin sein. Und wo genau ist jetzt dein Problem?
      Weißt du, wie das beispielsweise in der spanischen Sprache ist? Man spricht eine Gruppe von 100 Frauen in der weiblichen Form an. Befindet sich jedoch ein Mann in der Gruppe, verwendet man die männliche Form. Und wen stört das? Richtig: keine Sau.
      Übrigens hast du Recht! „In den meisten Sprachen hat man ein solches Problem ja nicht mal.“ Warum sollen wir also in der deutschen Sprache ein Problem daraus machen, wo keines ist? Lasst doch die Sprache wie sie ist!
      Herzliche Grüße
      Das Team der Eronite-Redaktion

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