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Tierbordelle: Rotlicht im Hundezwinger

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Tierbordelle

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Bereits seit einigen Jahren kursieren in Foren und Internet-Communities Aussagen einiger Zoophilie-Fetischisten, in Deutschland gäbe es Tierbordelle in Bayern, wo sich insbesondere Tierficker aus unseren Nachbarländern eine gewisse Art der Entspannung verschaffen.

Aber: Gibt es wirklich Tierbordelle in Deutschland?

Die deutsche Politik ist aufgeschreckt durch verschiedene Berichte, daß sich Fetischisten, die sich für Tiersex interessieren, regelmäßig in Deutschland Bordelle, in denen Sodomisten ihrer Neigung nachgehen können, aufsuchen und dort Sex mit Tieren haben. Eine ganze Stange Geld soll es kosten, sich ein ausgewachsenes und auf Sex gedrilltes Pferd zu mieten. Manche halten es für anrüchig pervers, in Tierbordelle zu gehen, hingegen der Verein für Zoophilie, ZETA, mag es als normal ansehen.

Rotlicht im Pferdestall oder dem Hundezwinger

Der Bundesrat wird sich mit dem Thema beschäftigen müssen, die Öffentlichkeit verlangt Aufklärung. Sollte Sodomie in  Deutschland verboten werden? Gibt es Regeln für den Betrieb von Tierbordellen? Existieren Gesundheitsgefahren für die Freier dieser Etablissements? Zoophilisten vertreten die Meinung, bei sodomistischen Praktiken eine emotionale Bindung zu dem Tier aufzubauen, es zu lieben, wenn sie Sex mit ihm haben.

In Deutschland gelten Tiere als Sache?

Das neue „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsstellung des Tieres im bürgerlichen Recht“ (TierVerbG) sagt aus, daß Tiere zwar keine Sachen mehr seien, aber „auf Tiere weiterhin dieselben Vorschriften anzuwenden sind, die auch für Sachen gelten“.  Dies bietet einen gewissen Interpretationsspielraum und vielleicht sogar Zulauf für Tierbordelle.

Die Vertreter des Vereins für Zoophilie schieben die Sache mit den Tierbordellen ins Reich der Märchen und Gerüchte und sind überzeugt, daß es keine solcher Einrichtungen in Deutschland gebe. Denn wenn jemand davon wüßte, dann wäre es ihr Verein und seine Mitglieder.

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Sodomie ist nicht verboten

Sexuelle Handlungen an und mit Tieren sind in Deutschland übrigens nicht verboten – der Paragraph wurde bereits 1969 aus dem Gesetz gestrichen! Zwar darf einem Tier kein Leid zugefügt werden, aber wer will das bestimmen oder nachweisen? „Eine Ahndung in diesem Bereich ist relativ schwierig“, wie Konstantin Hörpel von einer Nürnberger Tierschutzorganisation sagt. „Sodomiten das Handwerk zu legen, scheitert oft am öffentlichen Interesse der Strafverfolgungsbehörden wie Polizei und Staatsanwaltschaft. Meistens verlaufen Verfahren im Sande.“

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Tierpornos dürfen in Deutschland nicht angeboten werden, aber gegen den Sex – vor allem wenn niemand hinschaut – hat das Gesetz nichts, auch nicht gegen Tierbordelle, wie es aussieht. Angeblich hätten mehr als fünf Millionen Bundesbürger zoophile Tendenzen! Zoosadisten gäbe es auch, die würden sich aber eher an der Tierfolter ergötzen als an dem Sexualakt an sich.

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1 KOMMENTAR

  1. Zoophilie kann man zwar als Fetisch abtun, aber Forscher wie Hani Miletski oder Andrea Beetz werfen schon die Frage auf, ob es nicht doch mehr sein kann. Da das aber (noch?) nicht die Mainstream Sicht ist, muss man das ja nicht glauben.

    Ich fange mal hinten an: Gegen Sex mit Tieren hat das Gesetz nichts? Über dem Artikel steht das Datum 16. Dezember 2014. Seit 13. Juli ist jede sexuelle Handlung mit Tieren eine Ordnungswidrigkeit und kann mit bis zu 25.000 Euro bestraft werden. Siehe z.B. [Link]

    Der Artikel ist also entweder nur veraltet oder einfach nur falsch.

    Zur Frage: Gibt es Tierbordelle in Deutschland? Bei den Zoophilen habe ich das noch niemanden sagen hören. Bei den Zoophilie-Gegnern ist diese Behauptung aber anscheinend sehr beliebt. So hat das zum Beispiel Hessens Tierschutzbeauftragte Madeleine Martin öffentlichkeitswirksam behauptet und wurde damit sogar international populär. Bis heute wird beispielsweise dieser Artikel gerne in sozialen Netzwerken wie Twitter geteilt: [Link]
    Auch mehr oder weniger seriöse Tierschutzvereine haben behauptet, „Beweise“ zu haben, so z.B. der „Europäischen Tier- und Naturschutz e. V. ETN“ ([Link]) oder auch PETA wollte „Hinweise“ haben ([Link]).

    Die Frage bleibt: Ist da etwas dran?
    Wie auch in besagtem Wikipedia Artikel erwähnt hat die Badische Zeitung 2012 nachgeforscht und hat nichts gefunden: [Link]. Es sind also nicht nur die Vertreter des „Vereins für Zoophilie“, die die Sache mit den Tierbordellen ins Reich der Märchen und Gerüchte schieben, sondern auch Journalisten, die sich eingehend mit der Sache beschäftigt haben.

    Ein weniger auf Fakten basierendes Argument wäre: Tierrechtsaktivisten ermitteln doch ständig undercover gegen Tierquälerei und veröffentlichen dann, was sie gefunden haben. Warum nicht bei diesen angeblichen Tierbordellen? Wenn all diese Leute und Organisationen angeblich konkrete Hinweise haben, wo bleiben dann diese Untersuchungen? Nachdem sexueller Kontakt mit Tieren jetzt seit einigen Monaten mit einem hohen Bußgeld belegt werden kann, wo bleiben die ganzen Anzeigen gegen „Tierbordell-Kunden“?

    Schlussendlich bleibt nur der fade Nachgeschmack, dass diese ganzen Berichte auf keiner Grundlage basieren. Auch diese ganzen „Tiersex-Touristen“ aus den Nachbarländern, wer hat das denn untersucht und gibt es auch nur grobe Schätzungen, wieviele das hätten sein sollen? Warum sagt denn nun niemand, auf welcher Grundlage diese Behauptungen aufgebaut sind?

    Der ZETA-Verein mag es als normal ansehen, in Tierbordelle zu gehen? Das ist nicht böse gemeint, aber warum schreibt ihr Sachen in diese Artikel, die ihr keine zehn Sekunden lang recherchiert habt? Der ZETA Verein kommentiert immer wieder aktuelle Themen, unter anderem auch Tierbordelle. Um einmal von [Link] zu zitieren:
    „Der ZETA-Verein lehnt bereits die Idee sogenannter “Tierbordelle” ab. Aus unserer Sicht würden derartige Einrichtungen bereits ohne ein Verbot sexueller Handlungen mit Tieren gegen Tierschutzgesetze verstoßen. Sie sind auch ethisch nicht vertretbar. Sollte uns je die Existenz eines “Tierbordells” bekannt werden, werden wir umgehend alle Hebel in Bewegung setzen, damit dieses schnellstmöglich geschlossen wird.“

    Wenn ihr schreibt „wenn jemand davon wüßte, dann wäre es ihr Verein und seine Mitglieder“, dann meint ihr sicher, dass dem so sei, weil seine Mitgleider gerne Kunden eines „Tierbordells“ werden würden? Anders interpretiert stimmt dieser Satz viel mehr: Sie wüssten davon, weil sie gerne dagegen vorgehen würden.

    Ich erwarte von einer Erotikwebseite jetzt nicht unbedingt super investigativen Journalismus, aber gerade wenn es um die sexuelle Neigung geht, könnte sie doch etwas genauer hinschauen. Für mich klingt das nämlich sehr nach der Logik „Jemand, der heterosexuell ist, möchte jede Frau ficken und ist Dauergast im Bordell“. Wenn man sich in den ernsthafteren Zoophilie-Foren und Gruppen in sozialen Netzwerken umsieht, also solchen, in denen es nicht nur um das Ficken und Pornos geht, dann merkt man schnell, dass viele dieser Leute nicht in die Nähe eines solchen „Tierbordells“ wollten, weil sie das für eine Ausbeutung halten, die dem Tierwohl nicht zuträglich ist.

    Übrigens: das Wort „Zoophilist“ gibt es, soweit ich weiß, nicht im Deutschen. Ich will nicht sagen, dass Zoophilie etwas mit Pädophilie zu tun hat, aber die Worte haben die selbe auf „-philie“ basierende Wortbildung und das Wort „Pädophilist“ hört man ja eher selten.

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