Offene Beziehung führen: 6 goldene Regeln

Von Marco Dorada
Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten
Offene Beziehung führen: 6 goldene Regeln
Offene Beziehung führen: 6 goldene Regeln
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Eine offene Beziehung führen – darauf müssen Paare unbedingt achten

Eine offe­ne Bezie­hung füh­ren – nicht immer eine ein­fa­che Ange­le­gen­heit. Was im ers­ten Moment nach beson­ders viel Frei­heit und Abwechs­lung klingt, erfor­dert in der Rea­li­tät viel Ver­trau­en und Dis­zi­plin – wir haben 6 gol­de­nen Regeln für eine offe­ne Bezie­hung zusammengetragen.


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Eine Part­ner­schaft, bei der es nicht mehr um Mono­ga­mie geht – vie­le Men­schen über­neh­men die­se Ein­stel­lung als Lebens­stil. Wer sich für eine offe­ne Bezie­hung ent­schei­det und alles rich­tig machen will, ach­tet auf fol­gen­de Punkte:

Eine offene Beziehung führen - darauf müssen Paare unbedingt achten1. Einen Vertrauensvorschuss geben

Ver­trau­en steht ganz oben auf der Lis­te für Paa­re, die eine offe­ne Bezie­hung füh­ren. Das Pro­blem: Nicht ein­mal Paa­re, die schon län­ger zusam­men sind und sich auf­rich­tig lie­ben, schaf­fen es immer zu 100 Pro­zent. Das liegt in der Natur des Men­schen, aus bio­lo­gi­scher Sicht rech­nen wir mit Gefah­ren und berei­ten uns auf die­se vor.

Angst und Miss­trau­en tra­gen dazu bei, dass wir ein gesun­des Bild der Rea­li­tät ent­wi­ckeln und uns schüt­zen. Das bedeu­tet, dass ein Ver­trau­ens­vor­schuss die ein­zi­ge Mög­lich­keit ist, um eine (offe­ne) Bezie­hung zu füh­ren – dem Part­ner ver­trau­en und dar­auf, dass alles gut wird, obwohl es kei­ne Garan­tie dafür gibt.

2. Selbst offen gegenüber anderen (Sex)Partnern sein

Wer sich für die offe­ne Part­ner­schaft ent­schei­det, muss sich dar­auf ein­stel­len, dass ande­re Men­schen eine wich­ti­ge Rol­le im Leben des eige­nen Part­ners spie­len wer­den. Hier ist kein Platz für Eifer­sucht. In einer offe­nen Bezie­hung geht es häu­fig dar­um, dass die Sex­part­ner gewech­selt wer­den kön­nen – es geht also "nur" um Sex.

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Wich­tig ist, dass die Betei­lig­ten sich dar­über einig sind, dass es um kör­per­li­che Abwechs­lung geht, um die eige­nen Bedürf­nis­se zu befriedigen.

3. Offene Beziehung führen – und sich beim Sex immer schützen!

Wech­seln­de Sex­part­ner kön­nen eine Gefahr für die eige­ne Gesund­heit dar­stel­len, wenn kein Safer-Sex prak­ti­ziert wird. Wenn es sich um Men­schen han­delt, die man spon­tan getrof­fen hat und nicht kennt, ist die Gefahr noch grö­ßer. Aus die­sem Grund gilt: Schutz hat Prio­ri­tät. Ein Kon­dom soll­te immer in der Tasche bereit­lie­gen, wenn es zum Geschlechts­ver­kehr kom­men könnte.

4. Dem Partner keine Vorwürfe machen

Offe­ne Bezie­hung füh­ren – nichts für schwa­che Ner­ven. Man­che Men­schen ent­schei­den sich dazu, dass sie eine offe­ne Bezie­hung füh­ren möch­ten und kom­men am Ende nicht rich­tig klar mit ihrer Ent­schei­dung. Sie mer­ken schnell, dass sie wütend und ver­zwei­felt sind, wenn der eige­ne Part­ner flir­tet und sei­nen Spaß mit ande­ren Men­schen hat.

Wich­tig ist, dass an die­ser Stel­le kei­ne Vor­wür­fe kom­men. Die­se könn­ten die eige­ne Part­ner­schaft belas­ten. Ein offe­nes, ruhi­ges und sach­li­ches Gespräch kann dabei hel­fen, dass das Pro­blem aus der Welt geschaf­fen wird. Im Zwei­fels­fall ent­schei­den Paa­re sich gegen eine offe­ne Partnerschaft.

5. Offene Beziehung führen und klare Regeln vereinbaren

Eine offe­ne Bezie­hung füh­ren bedeu­tet auch, dass bei­de Part­ner sich über die wich­tigs­ten Prin­zi­pi­en einig wer­den müs­sen. Zum Bei­spiel kom­men fol­gen­de Fra­gen auf: Darf ich jeman­den mit nach Hau­se brin­gen? Müs­sen wir uns von neu­en Bekannt­schaf­ten erzäh­len oder ver­schwei­gen wir das lieber?

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Wer sicher­ge­hen will, dass alles har­mo­nisch bleibt, ver­ein­bart kla­re regeln mit sei­nem Part­ner. Das ver­hin­dert Miss­ver­ständ­nis­se und Enttäuschungen.

6. Quality Time mit dem Partner einplanen – offene Beziehung führen

Ganz wich­tig: Eine offe­ne Bezie­hung ergibt nur Sinn, wenn die eige­ne Part­ner­schaft Prio­ri­tät hat und die Lie­be das Haupt­mo­tiv ist. Aus die­sem Grund soll­ten Men­schen, die eine offe­ne Bezie­hung füh­ren, immer Zeit für sich und ihren Part­ner ein­pla­nen – hier gibt es kei­nen Platz für ande­re (Sex-)Partner, das Han­dy wird weg­ge­legt und die Zeit gehört euch allein.

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