Erotiklexikon: Sexualhygiene

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    Sexualhygiene
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    Weitaus mehr als nur die Intimpflege

    Für die meisten Menschen ist der Begriff Hygiene gleichbedeutend mit Sauberkeit. So denken sie zum Beispiel, dass es bei Sexualhygiene um das Sauberhalten des Intimbereichs handelt. Das trifft aber nicht ganz zu. Die so genannte Intimpflege ist nur ein Teilbereich dieses Gebiets.

    Was gehört alles zur Sexualhygiene?

    Der Bereich ist groß und umfasst unter anderem:
    • Körperpflege
    • Empfängnisverhütung
    • Schwangerschaft
    • Schwangerschaftsabbruch
    • Sexuell übertragbare Krankheiten (STD)
    • Safer Sex
    • Geschlechtsverkehr
    • Infektionen der Geschlechtsorgane und der unteren Harnwege

    Sexualhygiene

    Darüber hinaus spielt sie auch in den Fachgebieten Urologie, Gynäkologie und Infektionslehre eine Rolle. Das Ziel der Sexualhygiene besteht darin, den Körper gesund zu erhalten und einen normalen Ablauf der sexuellen Funktionen zu gewährleisten. Diese hängen eng mit den übrigen Körperfunktionen zusammen und können nicht separat betrachtet werden. Außerdem ist gute Sexualhygiene wichtig, um gesunde und starke Kinder zu bekommen bzw. zu zeugen.

    Wie wird Sexualhygiene umgesetzt?

    Das es Krankheiten gibt, die durch Geschlechtsverkehr übertragen werden können, war schon in der Antike bekannt. Deshalb legten die Menschen schon damals großen Wert auf eine gute Intimpflege.

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    Das ist wahrscheinlich auch einer der Gründe, warum bei vielen Völkern die Beschneidung von Jungen (Zirkumzision) weit verbreitet war und heute immer noch ist. Bei einem unbeschnittenen Penis bildet sich bei mangelnder Intimpflege das so genannte Smegma unter der Vorhaut. Der weißliche Belag riecht unangenehm und bildet einen idealen Nährboden für Bakterien und Hautpilze.

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    Mädchen wird zum Beispiel beigebracht, sich nach dem Sex und jeden Toilettengang zu reinigen und dabei immer von der Harnröhre in Richtung Anus zu wischen, um eine Infektion mit Darmbakterien zu vermeiden. Bis heute wird bei der Sexualhygiene vor allem auf Aufklärung gesetzt. Früher war das fast ausschließlich die Aufgabe der Eltern oder naher Angehöriger. Heute übernehmen die Schule und die Massenmedien, insbesondere das Internet, einen großen Teil der Aufgabe.

    Wie wichtig ist Sexualhygiene heute?

    Gutes Wissen und vor allem seine praktische Umsetzung sind heute noch wichtiger als früher. Es gibt beispielsweise noch immer kein Heilmittel und auch keine Impfung gegen AIDS. Durch die heutige liberale Einstellung zum Sex sind zudem Geschlechtskrankheiten und ungewollte Schwangerschaften bei Teenagern wieder auf dem Vormarsch. Diese negative Entwicklung kann aber durch eine gute Sexualhygiene gestoppt werden.

    Synonyme:
    Intimpflege
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