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Erotiklexikon: Blow­bang

Erotiklexikon: Blow­bang

Was ist was?

Das Sex-Lexikon bietet allen Interessierten ausgiebige Informationen zu Begriffen aus dem Erotikbereich. Einzelne Wörter, Abkürzungen und Floskeln werden anschaulich und bebildert erklärt – auch aus der Swinger- und Pornoszene.

Mit dem Erotik-Lexikon kann jeder Wissbegierige den eigenen Wortschatz um interessante Ausdrücke erweitern.

Blowbang
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Was ist was? Das Por­no­le­xi­kon bie­tet al­len In­ter­es­sier­ten aus­gie­bi­ge In­for­ma­tio­nen zu Be­grif­fen aus dem Ero­tik­be­reich. Ein­zel­ne Wör­ter, Ab­kür­zun­gen und Flos­keln wer­den an­schau­lich er­klärt. Mit dem Ero­tik­le­xi­kon kann je­der Ero­tik­fan den ei­ge­nen Wort­schatz um ein paar in­ter­es­san­te Aus­drü­cke erweitern.
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Erotiklexikon: Jer­king

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Blow­bang im Fo­kus: Be­deu­tung, Reiz, Ab­lauf und Einordnung

Blow­bang ist ein Be­griff aus der Ero­tik, auf des­sen Be­deu­tung viel­fach selbst zu kom­men ist. Doch so ein­fach ist das nicht, denn wer ihn ein­ord­nen will, soll­te Hin­ter­grün­de, Er­war­tun­gen und mög­li­che Aus­wir­kun­gen im De­tail ken­nen, be­vor vor­schnel­le Vor­stel­lun­gen entstehen.

Die De­fi­ni­ti­on des Begriffs

Der Be­griff "Blow­bang" setzt sich aus der Teil­be­zeich­nung "Blow" von Blo­wjob und über­setzt "bla­sen", so­wie "Bang" von Gang­bang zu­sam­men. Er be­schreibt ei­ne se­xu­ell aus­ge­rich­te­te Kon­stel­la­ti­on, in der meh­re­re Män­ner mit ei­ner ein­zel­nen Per­son in­ter­agie­ren, wo­bei der Schwer­punkt auf ora­len Sex, sprich Blo­wjobs liegt.

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Kenn­zeich­nend ist die struk­tu­rier­te Ab­fol­ge im Grup­pen­set­ting. Im Mit­tel­punkt steht nicht die Gleich­zei­tig­keit, son­dern ein Wech­sel­spiel, das durch Rei­hen­fol­ge, un­ter­schied­li­chen Tem­pi und ver­schie­de­nen Vorlieben/​Bedürfnisse der Män­ner ge­prägt wird. Die­se Struk­tur un­ter­schei­det den Grup­pen­blo­wjob deut­lich vom nor­ma­len Blo­wjob, bei dem die Kon­zen­tra­ti­on des bla­sen­den Parts nur auf ei­ne Per­son ge­rich­tet ist.

Funk­ti­on

Blowbang

Die be­tei­lig­te Per­son bil­det da­bei das Zen­trum des Ge­sche­hens. Um sie her­um rei­hen sich die Män­ner ne­ben­ein­an­der. Der Blo­wjob geht dann reih­um; mal nach rechts, mal nach links, mal wie­der zu­rück zum vor­letz­ten Pe­nis. Wäh­rend der Mund mit ei­nem Pe­nis ge­füllt ist, greift der bla­sen­de Part in der Re­gel zu den Pe­nis­sen, die mit den Hän­den er­reich­bar sind, um ei­nen Hand­job vor­zu­neh­men. Au­ßer­halb der Reich­wei­te über­neh­men Letz­te­res die Män­ner selbst und las­sen sich durch das Zu­schau­en des ak­tu­el­len Blo­wjobs se­xu­ell sti­mu­lie­ren, um den Flow und da­mit ih­ren Pe­nis auf­recht und je­der­zeit ab­ruf­be­reit zu halten.

Ziel

Ziel der Blow­gang ist die se­xu­el­le Er­re­gung oder ora­le Be­frie­di­gung zahl­rei­cher Män­ner wäh­rend ei­nes Ak­tes her­bei­zu­füh­ren. In der Re­gel kommt es da­bei zu Eja­ku­la­ti­on, bei de­nen die Män­ner nach­ein­an­der den Fa­cial-Cumshot (Ab­sprit­zen ins Ge­sicht oder den Mund) prak­ti­zie­ren. Ob da­nach oder zwi­schen­durch an­de­re Sex­prak­ti­ken statt­fin­den, ist in­di­vi­du­ell va­ria­bel zu entscheiden.

Her­kunft und Ent­wick­lung des Begriffs

Der Aus­druck ent­stand im eng­lisch­spra­chi­gen Raum und ver­brei­te­te sich zu­nächst über die Film­in­dus­trie. Por­no-Dar­stel­lun­gen präg­ten die Wahr­neh­mung nach­hal­tig und sorg­ten da­für, dass der Be­griff schnell Be­kannt­heit erlangte.

Mit der zu­neh­men­den Di­gi­ta­li­sie­rung fand der Be­griff sei­nen Weg in Fo­ren, Platt­for­men und Ge­sprä­che über se­xu­el­le Vor­lie­ben. Da­bei blieb der Ur­sprung sicht­bar, da vie­le Vor­stel­lun­gen stark von me­dia­len Bil­dern be­ein­flusst sind.

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Heu­te fin­det der Be­griff so­wohl in Fan­ta­sie­kon­tex­ten als auch in rea­len Dis­kus­sio­nen Ver­wen­dung. Sei­ne Be­deu­tung hat sich da­bei kaum bis gar nicht ver­än­dert, wohl aber die Art, wie dar­über ge­spro­chen wird – was einst als por­no­gra­fi­scher Sprach­ge­brauch her­an­wuchs, ist heu­te auch in pri­va­ten Fe­tisch-Sze­nen, Sex-Clubs und so­gar im Zu­hau­se der Pri­vat­sphä­re angekommen.

Die­se Ziel­grup­pen spricht Blow­gang an

Blow­bang ist für Er­wach­se­ne je­den Al­ters ge­eig­net, die sich mit se­xu­el­len Grup­pen­si­tua­tio­nen und klar ver­teil­ten Rol­len be­schäf­ti­gen. Da­bei ste­hen un­ter­schied­li­che Per­spek­ti­ven im Raum.

Ein Teil der In­ter­es­sier­ten be­wegt sich aus­schließ­lich auf ge­dank­li­cher Ebe­ne. Für sie bleibt das Sze­na­rio ei­ne Fan­ta­sie. An­de­re set­zen sich kon­kre­ter mit der Mög­lich­keit aus­ein­an­der, sol­che Si­tua­tio­nen zu er­le­ben oder zu gestalten.

Die Be­weg­grün­de un­ter­schei­den sich deut­lich. Ei­ni­ge su­chen ge­zielt nach in­ten­si­ven Er­fah­run­gen, an­de­re reizt die be­son­de­re Si­tua­ti­on. Auch Neu­gier kann ein Grund sein, oh­ne dass dar­aus ein kon­kre­ter Wunsch entsteht.

Se­xu­el­ler Reiz und be­son­de­re Dynamik

Blowbang

Der Reiz von Grup­pen­blo­wjobs er­gibt sich aus der Kom­bi­na­ti­on von Auf­merk­sam­keit, Rhyth­mus und Ab­fol­ge. Die zen­tra­le Per­son er­lebt ei­ne Si­tua­ti­on, in der sich al­les auf sie kon­zen­triert. Die­se Bün­de­lung er­zeugt ei­ne be­son­de­re Intensität.

Gleich­zei­tig ent­steht für die be­tei­lig­ten Män­ner ei­ne ei­ge­ne Dy­na­mik. Be­ob­ach­tung, Er­war­tung und das Ein­fü­gen in ei­ne Rei­hen­fol­ge be­ein­flus­sen das Ver­hal­ten und stei­gern die Li­bi­do bis auf ein Maximum.

Wich­tig ist da­bei zu wis­sen, dass sich der Reiz nicht al­lein kör­per­lich er­klärt. Viel­mehr ent­steht er aus dem Zu­sam­men­spiel aus Si­tua­ti­on, Wahr­neh­mung und in­ne­rer Hal­tung al­ler Beteiligten.

Rah­men­be­din­gun­gen und wich­ti­ge Aspekte

Ein Blow­bang ver­langt ei­ne kla­re Vor­be­rei­tung. Oh­ne Struk­tur und Ab­stim­mung kann ei­ne sol­che Kon­stel­la­ti­on schnell un­über­sicht­lich werden.

Zen­tral ist die ein­deu­ti­ge Zu­stim­mung al­ler Be­tei­lig­ten. Die­se um­fasst nicht nur die grund­sätz­li­che Be­reit­schaft, son­dern auch kon­kre­te Ab­spra­chen zu Ab­lauf, Ta­bus und Erwartungen.

Eben­so wich­tig ist ein re­spekt­vol­ler Um­gang. Je­de be­tei­lig­te Per­son muss sich je­der­zeit si­cher füh­len kön­nen. Da­zu ge­hört auch die Mög­lich­keit, die Si­tua­ti­on so­fort zu beenden.

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Ge­sund­heit­li­che Vor­sor­ge ist ein wei­te­rer Punkt. Trans­pa­renz und Schutz­maß­nah­men tra­gen da­zu bei, ge­sund­heit­li­che Ri­si­ken zu mi­ni­mie­ren und Ver­trau­en aufzubauen.

An­nä­he­rung und prak­ti­sche Über­le­gun­gen zum Blowbang

Ein Grup­pen­blo­wjob eig­net sich we­ni­ger für un­vor­be­rei­te­te Ex­pe­ri­men­te von un­er­fah­re­nen Teil­neh­mern – ins­be­son­de­re Frau­en be­tref­fend. Ei­ne lang­sa­me An­nä­he­rung hilft ih­nen, ei­ge­ne Gren­zen bes­ser einzuschätzen.

Für sie kann es sinn­voll sein, zu­nächst Er­fah­run­gen in klei­ne­ren Kon­stel­la­tio­nen zu sam­meln. So ent­steht ein Ge­fühl für Dy­na­mik und per­sön­li­che Be­last­bar­keit. Ver­trau­en zu den Be­tei­lig­ten und Dis­kre­ti­on spielt da­bei ei­ne ent­schei­den­de Bedeutung.

Auch Män­ner soll­ten sich ih­rer Ver­ant­wor­tung als "Emp­fän­ger" be­wusst sein. Rück­sicht, Auf­merk­sam­keit und Zu­rück­hal­tung tra­gen da­zu bei, dass die Si­tua­ti­on nicht kippt. Grup­pen­druck oder un­kla­re Er­war­tun­gen füh­ren schnell zu un­an­ge­neh­men Momenten.

Of­fe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on er­leich­tert die Um­set­zung. Wer Wün­sche, Be­den­ken und Gren­zen klar be­nennt, schafft die Grund­la­ge für ein funk­tio­nie­ren­des Zu­sam­men­spiel beim Blowbang.

Synonyme:
Gruppenblowjob
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