Erotiklexikon: Angstporno

    Von Eronite Pornolexikon
    Voraussichtliche Lesedauer: 2 Minuten
    Angstporno
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    Steckt diese Lust in jedem von uns?

    Angstporno, wenn Lust und Gefahr aufeinandertreffen. Angstporno oder auch „Angstlust“ genannt, beschreibt die Erregung, die man empfindet, während einem gleichzeitig etwas Bedrohliches widerfährt. Das Gefühl der Angst vor der Fahrt mit einer Achterbahn ist bekannt, doch empfinden wir, wenn wir einmal drinsitzen, plötzlich höchste Euphorie, die mit der Angst verschmilzt. Es ist der Nervenkitzel! Auf den Begriff „Angstporno“ treffen wir daher auch regelmäßig beim Sex.

    Verschiedene Formen des Angstporno

    AngstpornoDasselbe Gefühl, dass wir kurz vor und während einer Achterbahn empfinden, empfinden wir ebenfalls, wenn wir einen One-Night-Stand haben. Ein Mensch, den wir nie zuvor getroffen haben, wird jeden Moment so intim mit uns werden, wie es intimer nicht geht. Er könnte sonst etwas mit uns anstellen und sonst wer sein, aber wir tun es trotzdem. Da ist er wieder, der Nervenkitzel, der Angstporno. Ebenfalls ereilt uns diese Form von Lust, wenn wir an verbotenen Orten Sex haben oder Fremdgehen und wenn die Angst, erwischt zu werden, stets präsent ist.

    Doch sind das wahrscheinlich noch die harmlosesten Varianten der Angstlust in Bezug auf Sex. Gefühle und Momente, die viele Menschen schon erlebt haben oder sich zumindest sehr gut vorstellen können, obwohl sie dieses Wort vielleicht noch nie gehört haben. Schwieriger nachzuvollziehen wären dann wohl die extremeren Formen des Angstporno.

    Fetische

    Zu den Königsdisziplinen dieser Art des Erregens gehören natürlich Fetische wie Bondagespielchen, Sadomaso oder das Besuchen von Swinger-Klubs. Besonders Masochisten wollen diese Form von Lust ausleben, es gibt nichts, was sie mehr erregen könnte als der eigene Schmerz und Angstschweiß, sie können alleine durch dieses Gefühl zur absoluten Ekstase gelangen.

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    Nicht jeder kann nachvollziehen, wie intensiv Schmerz und Angst erregen kann, weshalb diese Formen des Angstporno gerne kritisch beäugt werden.

    Fazit ist jedoch, dass die Angstlust in jedem von uns steckt, dieses Phänomen liegt tief in der menschlichen Psyche verborgen, egal ob wir sie bei einem gruseligen Horrorfilm empfinden oder unter knallenden Peitschen mit einem Knebel im Mund.

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