Warum Freundschaft Plus so selten funktioniert

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Warum Freundschaft Plus so selten funktioniert

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Eine zwanglose Freundschaft mit gewissen Vorzügen

Wieso Freundschaft Plus zum Scheitern verurteilt ist

Ungezwungener Sex, heiße Nächte, keine Verpflichtungen – so gestaltet sich idealerweise das Beziehungsmodell Freundschaft Plus. Es besteht keine klassische Paarbeziehung. Doch Wissenschaftler bestätigen, dass dieses Konstellation zum Scheitern verurteilt ist. Wir klären auf, was dahinter steckt und warum „Friends with benefits“ so kompliziert ist.

Warum Freundschaft Plus so selten funktioniertSex unter Freunden – so sehen es die Experten

Wissenschaftlerin Kendra Knight hat es offiziell bestätigt: Menschen, die eine Sex-Freundschaft pflegen, scheitern früher oder später an der Kommunikation. Der Grund liegt darin, dass einer der beiden Partner offen über den Akt und über sexuelle Bedürfnisse redet und es anschließend zu Fehlinterpretationen kommt: „Will er doch mehr von mir?“, oder: „Hat sie etwa Gefühle für mich entwickelt?“ – Fragen, die sich einer der Beteiligten stellt. Sich automatisch zurückzuziehen oder woanders seinen Spaß zu suchen, ist nach einer solchen Situation nicht selten. Oft scheitert an dieser Stelle die Freundschaft mit gewissen Vorzügen.

Freundschaft Plus und Gefühle – oder Fickfreunde für immer?

Singles, die gerade frisch aus einer Beziehung kommen, landen häufig in einer Freundschaft mit Sex und ohne Verpflichtungen. Das ist ganz normal: Wir gehen einem menschlichen Bedürfnis nach, welches zu unserem Alltag gehört. Doch auch Menschen, die sich generell vor festen Beziehungen scheuen, sich aus Schutz und Bindungsangst zurückhalten oder einfach ihren Freiraum genießen wollen, tendieren zu solch einer Konstellation.

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Doch häufig scheitert es an einer idealisierten Vorstellung. Die Erwartungshaltung übersteigt die Realität, sobald sich einer der beiden Partner verliebt oder zu Eifersucht neigt. Obwohl in einer Freundschaft Plus beide Partner oft beteuern, dass es nicht soweit kommt, tauchen plötzlich Gefühle auf. Das Ende der Freundschaft Plus naht.

Studie: So wichtig ist Küssen beim SexSex unter Freunden – geht es auch mit dem Ex?

Nicht selten landen Ex-Partner nach einer Beziehung irgendwann wieder zusammen im Bett. Sind sie beispielsweise noch immer befreundet und finden sich sexuell anziehend, spricht im Grunde nichts dagegen. Es ist gewohntes Terrain, jeder weiß, was der andere mag und niemand verstellt sich. Besser kann Sex unter Freunden nicht laufen – denken sich die Sexpartner.

Aber gerade nach einer gescheiterten Beziehung ist es wichtig, dass eine gewisse Distanz gewahrt wird, um die gemeinsame Vergangenheit zu verarbeiten. Freundschaft Plus mit dem Ex-Partner kann also nur funktionieren, wenn alte Gewohnheiten, Machtspielchen, Eifersuchtsattacken und Gefühle verschwinden. Eine hohe Anforderung für jeden Menschen, der emotional denkt und das Gewohnte liebt. Insgesamt sprechen viele Punkte gegen eine Freundschaft Plus.

Freundschaft Plus – wenn Sex unter Freunden kompliziert wird

Sex unter Freunden hat zwar gewisse Vorzüge – der Spaßfaktor, die Unabhängigkeit und keine Verpflichtungen dem Fickfreund gegenüber. Doch sie ist schwerer realisierbar als es sich so manch einer vorstellt. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das ist allgemein bekannt. Aus psychologischer und biologischer Sicht ist es fast unmöglich, dass eine solche Konstellation aus „friends with benefits“ lange gut geht. Denn: Wir entwickeln eine Bindung, schütten Glückshormone aus (Dopamin), welches unser Gehirn darauf trainiert, dass wir uns an einen Menschen gewöhnen. Nicht selten kommt es zum einseitigen Verliebtsein, was oft schmerzhaft endet.

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Andererseits spricht aus evolutionärer Sicht auch das Argument eben für Freundschaft Plus. Schon früher haben Menschen sich fortgepflanzt, ohne eine feste Bindung einzugehen. Erst zu Zeiten der Industrialisierung hat sich die Monogamie und damit die feste Bindung an einen Menschen, sich schlussendlich durchgesetzt. Oft wird eine Fickfreundschaft in der Gesellschaft meist noch nicht wirklich toleriert.

Fazit

Sex unter Freunden ist und bleibt ein kontroverses Thema. Fakt ist, dass viele Menschen aus psychologischer Sicht daran scheitern, dass sie über ihre Gefühle und Bedürfnisse reden. Eigentlich ein Aspekt, der zu jeder gesunden Beziehung dazugehört. Freundschaft Plus (oder „friends with benefits“) bedeutet jedoch alles andere, aber kein Gefühlschaos – und das ist das große Problem und der Grund.

Es ist sicher nicht einfach, dass sich überhaupt zwei Partner finden, denen ein Freundschaft ohne Liebe ausreicht. Oft ist es nämlich so, dass doch während einer normalen Freundschaft Gefühle entstehen. Erst recht, wenn Sex im Spiel ist. Sich gegen diese Hormone zu wehren, ist schier unmöglich. Es scheint aussichtslos, wenn sich vor allem die Frau dagegen sträubt. Merke: wird sie gebumst, verliebt sie sich. Das liegt einfach in der Natur der Sache. Ob sie nun will oder nicht.

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