Warum erotische Geschichten besser sind als Pornos

Von Valérie Francès-Pecker
Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten
Warum erotische Geschichten besser sind als Pornos
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Erotische Geschichten und heiße Sexstorys

Ich lese regelmäßig erotische Sexgeschichten und kann diese Lektüre nur empfehlen. Denn wenn ich mir tabulose Sexstories zu Gemüte führe, lebe ich spürbar auf. Ehrlich gesagt werde ich meistens auch scharf dabei, und das ist ja auch beabsichtigt. Wer erotische Geschichten schreibt, möchte seine Leser und Leserinnen unterhalten, inspirieren und animieren. Aber sind erotische Geschichten wirklich besser als Pornos?

Habt ihr schon mal versucht, eure erotischen Erlebnisse in Sexstorys zu erzählen? Ich bin eine 40jährige Frau und habe es bereits probiert. Allerdings muss ich zugeben, dass es nicht so ganz einfach war. Die allerintimsten Vorgänge in den passenden Worten zu schildern, fiel mir schwer. Umso mehr bewundere ich Autorinnen und Autoren, die mitreißende Erotikgeschichten verfassen und veröffentlichen.

Sind Fickgeschichten wirklich besser als Pornos?

Meine Antwort lautet eindeutig JA. Mein Hauptargument: Erotische Sexgeschichten enthalten weitaus mehr Fantasie. Eure Vorstellungskraft wird angeregt – und eure Gedanken und Sehnsüchte verleihen euch ein Gefühl des Schwebens. Ihr kreiert eure eigenen Bilder zum Text, während ihr in Pornos Bilder vorgesetzt bekommt. Ihr könnt euch die beschriebenen Szenen selber ausmalen oder die Geschichte für euch weiterspinnen.

Warum erotische Geschichten besser sind als Pornos

Das finde ich besser als Pornos, in denen die Handlung oft ganz unvermittelt anfängt und ebenso abrupt endet. Was dazwischen geschieht, wiederholt sich wieder und wieder. Nur die Protagonisten wechseln.

Sind tabulose Sexstories frauenfeindlich?

Diese Frage könnt ihr ganz unterschiedlich beantworten. Wen es stört, dass sich Frauen in Sexvideos oft wie Nutten aufführen und stets zur Verfügung stehen, zieht vielleicht erotische Storys vor. Darin kann es aber auch um Frauen gehen, die notgeil sind und unbedingt Sex haben wollen. Ihr nehmt aber eine solche Geschichte wahrscheinlich anders wahr als krasse Bilder.

Die besten Sexgeschichten

Wahr ist, dass die Hauptfiguren in heißen Storys häufig selbstbestimmte und starke Frauen sind. Die nehmen sich, was sie wollen und stehen dazu. Manche stellen es sehr raffiniert an, ihre erotischen Ziele zu erreichen. Zu lesen, wie sie sich als Verführerin oder Eroberin verhalten, finde ich ausgesprochen prickelnd. Das gefällt mir besser als in Pornos, wo sich halbnackte Girls anbieten und meistens als total schwanzfixiert vorgeführt werden.

Haben erotische Geschichten mehr Tiefgang als Pornovideos?

Nun ja, nicht unbedingt. Doch sie beschreiben mehr und bieten euch mehr Atmosphäre. Ihr könnt die Gefühle der Protagonisten und Protagonistinnen besser nachvollziehen und ihnen ihre Erregung nachfühlen. Meiner Ansicht funktioniert das in heißen Geschichten besser als in Pornos. Da ist der Plot, auf dem die sexuelle Action beruht, häufig ziemlich plump. Ihr wisst schon: Irgendwo räkelt sich eine scharfe Frau, und schon hat sie einen Schwanz in der Hand.

Warum erotische Geschichten besser sind als Pornos

Viele heiße Sexstorys kennen ebenfalls keine Tabus. Da geht es oft auch schnell und kompromisslos zur Sache. Ihr braucht nicht zu befürchten, dass besonders geile Praktiken ausgespart bleiben. Manchmal werden sie so umschrieben, dass nicht auf Anhieb klar wird, was abgeht. Doch meistens kapiert ihr schnell, wovon die Rede ist. Dann könnt ihr eure Fantasie spielen lassen, die euch elektrisierende Bilder vors innere Auge zaubert.

Tabulose Sexstories überall lesbar

Das ist meiner Meinung nach ebenfalls besser als bei Pornos: Ihr könnt überall unterwegs erotische Sexgeschichten lesen. Es fällt nicht so auf, als wenn ihr auf einem Pornokanal unterwegs seid. Wer weiß, was ihr danach aufgrund Eurer leuchtenden Augen noch erleben werdet. Daraus könnten glatt wieder neue Erotikstorys entstehen, die aufgeschlossene Leser und Leserinnen unterhalten und unter Strom setzen.

Die besten Sexgeschichten

Ich lese meine Lieblingsgeschichten übrigens mehrmals. Je nach Stimmung und Tageszeit beeindrucken sie mich auf unterschiedliche Weise. Es ist schon vorgekommen, dass ich mich bei der wiederholten Lektüre noch einmal ganz anders die Hauptfigur(en) hineinversetzt habe. Ich mag es besonders gern, wenn die Intimitäten zwischen zwei und mehr Menschen nicht mit abgedroschenen Ausdrücken dargestellt werden.

Testet es einfach mal: Lest eine erotische Geschichte in Bus oder Bahn, im Wartezimmer, in der Mittagspause oder abends vorm Einschlafen. Wetten, dass sie jedes Mal einen anderen Effekt auf euch hat?

Noch etwas ist besser als in Pornos

In manchen Pornos kommt ihr an die Grenzen Eures Geschmacks oder eures ästhetischen Empfindens. Das geschieht in erotischen Geschichten nicht so leicht. Dort können auch alte Menschen und solche mit körperlichen Makeln oder Handicaps agieren. Daran ist nichts Anstößiges, wenn es entsprechend einfühlsam geschildert wird.

Warum erotische Geschichten besser sind als Pornos

Dieses Thema bringt mich zum Fetischismus. Manche Pornos heben ja darauf ab – mit Latex und Masken beispielsweise. Doch manchmal amüsiert mich die Darstellung, wenn es um BDSM geht. Da lese ich doch lieber, wie eine Domina ihre Sklaven züchtigt. Zudem erfahre ich vielleicht etwas über ihren Antrieb und ihre Motivation. Oder wie sich Dominanz anfühlt. Das törnt mich doch weitaus mehr an.

Die besten Sexgeschichten

Besser als in Pornos finde ich auch die Beschreibung von Bondage & Co. Das kann so subtil und buchstäblich fesselnd beschrieben werden, dass ich förmlich Gänsehaut bekomme. In Pornovideos hingegen werde ich zu diesem Thema oft mit eher freudlosem Treiben und nicht enden wollendem Genestel und Geknote konfrontiert.

Mein Schlussplädoyer für erotische Erzählungen

Schon als Teenager habe ich erotische Bestseller verschlungen – von der legendären Josefine Mutzenbacher über Fanny Hill bis Emmanuelle. Alles was ich seitdem an „verbotener“ Lektüre in die Finger kriegen konnte, habe ich mir reingezogen. Wisst ihr was, dabei habe ich gelernt, meinen Solosex ganz nach Lust und Laune zu zelebrieren. Ich brauche dafür nicht einmal Sextoys.

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Frivole Lektüre zusammen mit einem Mann zu genießen, macht mir bis heute Spaß. Ich finde es animierend, die Reaktion meines Lovers mitzukriegen. Wenn ich mit einem Mann gemeinsam Pornos schaue, geniere ich mich manchmal ein bisschen. Mir bleibt da einfach zu wenig Raum für die Fantasie. Es wird einem einfach vorgekaut, wie es läuft oder wie es zu laufen hat. Natürlich werde ich auch geil bei Pornos, aber ich fühle mich bei Weitem nicht so elektrisiert wie bei Sexstorys.

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Jeder und jede kann die Pornos gucken, die ihm oder ihr gefallen. Ich empfehle lediglich, sich hin und wieder in eine prickelnde erotische Geschichte zu vertiefen und deren anregende Wirkung kennenzulernen. Was ihr selber besser findet, bleibt natürlich euch überlassen. Eins noch: Bezieht euer Herzblatt mit ein beim Lesen oder lest euch gegenseitig vor: Ich verspreche euch, dass euch die Lektüre bestimmt nicht kalt lässt.

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