Erotiklexikon: Earjob

    Von Erotiklexikon
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    Earjob
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    Ohralverkehr?

    Ja, du hast richtig gelesen. Das erste „h“ ist hier wirklich beabsichtigt beim Earjob!

    Begriffserläuterung des Earjobs

    Wie auch beim Blowjob deutet die Endung „job“ in Earjob auf eine Dienstleistung im nicht zwingenderweise kommerziellen Sinn hin. Anatomisch komisch? Vielleicht. Die Stimulation des erigierten männlichen Sexualorgans wird durch das Ohr eines Sexualpartners herbeigeführt.

    Earjob

    Ausführung

    Die Blickrichtung der vorzugsweise sitzend oder knienden Person (nachfolgend „aktiver Partner“ genannt), die den Earjob ausführt, ist in der Regel um 90° zur üblicherweise stehenden Person (nachfolgend „passiver Partner“ genannt), die verwöhnt wird, versetzt.

    Weitere Stellungen sind ebenfalls gängig:
    • Der passive Partner liegt auf seinem Rücken, während der aktive Partner mit seitlich geneigtem Haupt in der Kriech-Stellung auf- und abwärts-Bewegungen auf dem Phallus durchführt.
    • Der aktive Partner liegt auf seinem Rücken (z.B. auf dem Bett), während der passive Partner daneben kniet und seinen Dirigentenstab behutsam in die Akustiköffnung des aktiven Partners schiebt. Befindet sich der aktive Partner auf einem Tisch, kann der passive Partner die Stimulation auch stehend genießen.
    • Der aktive Partner liegt auf der Seite, während der passive Partner über dem Ohr des aktiven Partners Liegestützen mit ausgefahrenem Fahnenmast ausführt.

    Bei der Stellungsvielfalt sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

    Vorteile
    • Besonders im Bereich des Gangbangs („Rudelbumsen“) kann der aktive Partner durch diese spezielle Fähigkeit zeitgleich zwei weitere (passive Partner) befriedigen. Die klassischen im Gangbang verwendeten Körperöffnungen (Vagina, Mund, Anus) sind weiterhin uneingeschränkt verwendbar.
    • Hoher Stimulationsgrad durch die enge Öffnung
    • Bei ausreichend Ohrenschmalz ist die Selbstschmierung vorhanden
    Nachteile
    • Ähnlich wie beim Nosejob („Nasenblowjob“) sind Penisse ab einem bestimmten Durchmesser beim Earjob nicht mehr komplett schmerz- und verletzungsfrei einführbar.
    • Die Einführtiefe ist sehr limitiert, da am Ende des Gehörgangs bereits das Trommelfell den Hub begrenzt.
    Anwenderbereich

    Der Earjob kann von jedem Menschen mit mindestens einem Ohr ausgeführt werden, selbst wenn die gesamte Ohrmuschelvon Geburt an oder unfallbedingt fehlt. Erforderlich ist hierfür lediglich der tubusförmige Gehörgang, welcher für die Stimulation der Eichel zuständig ist.

    Fazit

    Der Earjob ist eine sehr gefährliche Sexualpraktik mit hohem Stimulationsfaktor und Reiz. Auch er zählt eher zu den Nischendienstleistungen in der Pornoindustrie. Überdurchschnittlich bestückte Personen sollten besser auf den Earjobverzichten.

    Synonyme:
    Ohralverkehr
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