Neues Feature: Eigene Bilder von Google entfernen

Von Jens Haberlein
Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten
Neues Feature: Eigene Bilder von Google entfernen
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Warum dieses neue Feature wichtig ist

Die Digi­ta­li­sie­rung und das Inter­net haben vie­le Vor­tei­le, doch sie haben auch dazu geführt, dass Infor­ma­tio­nen und Bil­der schnel­ler geteilt wer­den kön­nen als jemals zuvor. Für Ein­zel­per­so­nen, die Bil­der von sich im Inter­net ver­öf­fent­li­chen, kann dies zu unge­woll­ter Ver­brei­tung und damit ver­bun­de­nen Kon­se­quen­zen füh­ren. Daher ist die Mög­lich­keit, eige­ne Bil­der von Goog­le ent­fer­nen zu kön­nen, beson­ders wich­tig. Sie gibt Men­schen die Kon­trol­le über ihre Online-Iden­ti­tät zurück.


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Wie funktioniert das, eigene Bilder von Google zu löschen?

Neues Feature: Eigene Bilder von Google entfernen
Sol­che Bil­der kön­nen die Nut­zer ab sofort löschen las­sen (Sym­bol­fo­to)

Ein­zel­per­so­nen, die eige­ne Bil­der von Goog­le löschen möch­ten, müs­sen zunächst die spe­zi­ell dafür vor­ge­se­he­nen For­mu­la­re aus­fül­len. Das Ver­fah­ren zielt dar­auf ab, sicher­zu­stel­len, dass nur die­je­ni­gen Bil­der aus der Suche ent­fernt wer­den, die tat­säch­lich per­sön­lich und expli­zit sind. Die For­mu­la­re fra­gen nach spe­zi­fi­schen URLs, wo die Bil­der oder Inhal­te ange­zeigt wer­den, und bie­ten Platz für zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen, um den Antrag zu begrün­den.

Es ist wich­tig zu beach­ten, dass Goog­le zwar das Erschei­nen der Inhal­te in den Such­ergeb­nis­sen ver­hin­dert, aber nicht die Inhal­te selbst von der ursprüng­li­chen Web­site löscht. Daher ist es für Per­so­nen, die ihre Inhal­te voll­stän­dig aus dem Inter­net ent­fer­nen möch­ten, ent­schei­dend, sich direkt an die betref­fen­de Web­site zu wen­den.

Mög­li­che Her­aus­for­de­run­gen und Gren­zen: Obwohl die Initia­ti­ve von Goog­le einen Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung dar­stellt, sind damit auch eini­ge Her­aus­for­de­run­gen und Gren­zen ver­bun­den. Die neue Richt­li­nie kann ins­be­son­de­re für sol­che Akteu­re pro­ble­ma­tisch sein, die for­mel­le Ver­ein­ba­run­gen oder Ver­trä­ge mit Drit­ten haben. Zum Bei­spiel könn­ten Ein­zel­per­so­nen, die zuvor in der Ero­tik­bran­che tätig waren und ent­spre­chen­de Inhal­te lizen­ziert oder ver­kauft haben, Schwie­rig­kei­ten haben, sol­che Bil­der zu ent­fer­nen, da sie mög­li­cher­wei­se nicht mehr die allei­ni­gen Rech­te an die­sen Bil­dern besit­zen.

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Dar­über hin­aus könn­ten sich recht­li­che Her­aus­for­de­run­gen erge­ben, wenn ein Drit­ter behaup­tet, das Recht zu haben, bestimm­te Inhal­te zu ver­öf­fent­li­chen, und der ursprüng­li­che Erstel­ler ver­sucht, sie aus der Goog­le-Suche zu ent­fer­nen. In sol­chen Fäl­len könn­te es erfor­der­lich sein, juris­ti­schen Rat ein­zu­ho­len oder eine recht­li­che Aus­ein­an­der­set­zung zu füh­ren.

Abschlussgedanken

Die Mög­lich­keit, eige­ne Bil­der von Goog­le ent­fer­nen zu kön­nen, ist ein bedeut­sa­mes Fea­ture, das Men­schen dabei unter­stützt, ihre Online-Iden­ti­tät bes­ser zu schüt­zen und zu kon­trol­lie­ren. Es stellt jedoch nur einen Aspekt im grö­ße­ren Bild des digi­ta­len Daten­schut­zes dar. Es ist wich­tig, sich der eige­nen digi­ta­len Fuß­spu­ren bewusst zu sein und sich stets dar­über zu infor­mie­ren, wel­che Maß­nah­men ergrif­fen wer­den kön­nen, um die Kon­trol­le über die eige­nen Online-Inhal­te zu behal­ten.

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