Texas Patti: Tagebuch von meiner Mission USA 4.0

Von Mario Meyer
Voraussichtliche Lesedauer: 7 Minuten
Texas Patti: Tagebuch von meiner Mission USA 4.0
Texas Patti: Tagebuch von meiner Mission USA 4.0
4.9
(10)

Mission USA 4.0 – die spannende Reise geht weiter

Wie Texaspatti auszog, die Staaten zu erobern

Texas­pat­ti auf ihrer Mis­si­on USA (Ero­ni­te berich­te­te) – eine Erfolgs­ge­schich­te der sym­pa­thi­schen Por­no­dar­stel­le­rin aus dem west­fä­li­schen Müns­ter­land. Einst als Zahn­arzt­hel­fe­rin vom Chef wegen ihrer "Schmud­del­kar­rie­re" gefeu­ert, fasst sie nun Fuß in den USA und hat dort sogar ein Arbeits­vi­sum erhal­ten. Mäch­tig stolz – und das zu Recht! – erzählt sie uns von ihren auf­re­gen­den Tagen in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Amerika.


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Texas Patti: Tagebuch von meiner Mission USA 4.0Freitag – die Mission USA 4.0 beginnt

End­lich haben wir es geschafft – die übli­chen Din­ge, die man so machen muss, wenn man hier ankommt, sind erle­digt! Das typi­sche eben: Lebens­mit­tel ein­kau­fen, das Apart­ment rei­ni­gen und ein wenig gemüt­lich machen, bei allen Freun­den mel­den und dann kann das gei­le Leben hier begin­nen! Aller­dings gab es bei die­sem Auf­ent­halt noch eine Sache, die wir erle­di­gen muss­ten. Wir brauch­ten ein Bank­kon­to. Aber auch das war ein­fa­cher als wir dach­ten: wir nah­men unse­re US-ID-Cards plus den Miet­ver­trag unse­rer Woh­nung und schon war alles erledigt!

Wie schön, wenn man mit deut­scher Gründ­lich­keit das Leben in den USA ver­ein­fa­chen kann. So, nun konn­te es aber wirk­lich end­lich los­ge­hen! Wir lie­ben es, bei einem guten Freund (ein deut­scher Dar­stel­ler und Pro­du­zent, der vor 16 Jah­ren über­ge­sie­delt ist) zuhau­se in sei­nen 4 Wän­den zu chil­len, einen Drink zu neh­men und Plä­ne zu schmie­den. Meis­tens sind auch ein paar Freun­de von ihm da und die gan­ze Ban­de spielt dann Poker. Okay, die­ses Kar­ten­spiel ist nicht mei­ne Welt, aber es immer wie­der lus­tig zuzu­schau­en. Und manch­mal tun mir die Leu­te leid, die dann viel Geld verlieren.

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Hier ist es aller­dings so, dass die Jungs ohne Geld spie­len, aber sich den­noch ärgern, wenn sie ver­lie­ren.  Wahr­schein­lich ist dad so ein Män­ner­ding. Jeden­falls sind die Aben­de stets groß­ar­tig. Sascha, so sein Name, ist der Owner and Foun­der von Alt­ero­tic und hat es in weni­gen Wochen geschafft, aus einer Idee eine sehr gut lau­fen­de Inter­net­sei­te zu schaf­fen, die eher ein Nie­schen­pro­dukt bedient – eine, wie ich fin­de, gei­le Tat­to­o­por­no­sei­te. What ever. Check it, put and enjoy!

Mission USA 4.0 - die spannende Reise geht weiterSamstag – schnell zu Aldi und Ikea

Wie immer sind wir um 7 Uhr mor­gens auf­ge­stan­den, um zum Sport zu gehen. Wir haben ein wun­der­vol­les Gym in der Anla­ge, in dem wir unse­re Woh­nung ange­mie­tet haben. Ein Traum, die­ses Fit­ness-Stu­dio vor der Tür zu haben. Gut, es ist nicht wie zuhau­se, aber es ist alles da, was man braucht um fit zu blei­ben. Nach dem Früh­stück und einer fri­schen Dusche ging es dann zu Ikea. Ja, ihr habt rich­tig gele­sen: Ikea. So etwas gibt es hier auch genau­so wie es Aldi gibt.

Da wir die Woh­nung erst neu bezo­gen haben, braucht es noch das eine oder ande­re, um sich auch zuhau­se zu füh­len. Einer der Vor­tei­le der Glo­ba­li­sie­rung wür­de ich sagen: Egal wo du auf die­ser wun­der­vol­len Welt bist, du kannst dich über­all zuhau­se füh­len. Aller­dings darf das mei­ner Mei­nung nach nicht über­hand neh­men, denn sonst gäbe es bald gar nichts Neu­es mehr aus ande­ren Wel­ten zu berichten.

Shop­pen gehen muss­ten wir natür­lich auch noch, denn am Abend gin­gen wir mal wie­der zu einer Award-Show. Was mich wirk­lich stolz und glück­lich mach­te: ich durf­te erneut auf den roten Tep­pich bei einer US-Ver­an­stal­tung! So etwas ist sehr wich­tig, denn damit kom­men wie­der Fotos von mir in Umlauf und even­tu­ell wer­den dan noch mehr Pro­du­zen­ten auf mich aufmerksam.

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Die TEA-Show fei­er­te schon ihren 10. Geburts­tag! Nun fragt ihr euch sicher, was ist denn TEA? Eine Show same like the AVN – aber halt nur für die trans­se­xu­el­le Welt. Rea­li­ty Lovers hat­te auf die­ser Ver­an­stal­tung einen Tisch reser­viert, da sie auch einen Award gespon­sert haben und wir wur­den groß­zü­gi­ger­wei­se von ihnen ein­ge­la­den, um dabei zu sein. Ein tol­ler und auf­re­gen­der Abend mit wirk­lich lie­ben und – ja – auch ver­rück­ten Leu­ten. Ein eige­nes Volk die­se Tran­sen, aber wahn­sin­nig herz­lich und open min­ded. Ich war mal wie­der stolz wie Oskar über einen wei­te­ren Red Car­pet zu lau­fen und noch stol­zer war ich, dass mich die ers­ten Foto­gra­fen und Dar­stel­ler wie­der­erkannt haben. Selbst die Mode­ra­to­rin des Red Car­pet (die haben jeden um ein­kur­zes  Inter­view gebe­ten) kann­te mich noch von der AVN 2018. Eine tol­le Bestä­ti­gung für das, was wir hier tun!

Die Award Show war der Knal­ler: So vie­le ver­rück­te und durch­ge­knall­te Men­schen auf einem Fleck­chen Erde, das kann nur geil wer­den. Wir genos­sen den Abend sehr und hat­ten auch hier wie­der auf der After­show­par­ty gute Gesprä­che. So wie man das halt so macht :) Net­wor­king is so important!

Montag und die Schwäche des amerikanischen Präsidenten

Texas Patti: Tagebuch von meiner Mission USA 4.0

End­lich war es soweit. Der Post­bo­te brach­te uns die neue „social secu­ri­ty card“; wir hat­ten die­se zwar schon beim letz­ten Trip, aber irgend­was hat­te sich geän­dert, so dass wir wie­der eine neue brauch­ten. Die­se Kar­te ist wich­tig, um hier legal arbei­ten zu kön­nen. Natür­lich reicht das nicht. Man muss selbst­ver­ständ­lich auch eine Arbeits­ge­neh­mi­gung haben, die aber nicht die so ein­fach zu bekom­men ist. Vor allem nicht in Zei­ten, wo ein Prä­si­dent Donald Trump heißt… Wir beka­men sie aller­dings recht unkom­pli­ziert für unse­re Mis­si­on USA :-) Doch wir wis­sen ja, dass Herr Trump eine Schwä­che für Por­no hat, was Stor­my Dani­els ja auch schon erfah­ren hat. ;-)

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Am Nach­mit­tag stand ein Lunch mit einem wei­te­ren wun­der­vol­len Men­schen an: Roy Sal­ter. Sei­nes Zei­chens zwei­ter CEO of the AVN. Wir haben irgend­wann her­aus­ge­fun­den, dass wir eine gemein­sa­me Lei­den­schaft haben. Sushi!  Also ist es mitt­ler­wei­le fast schon eine Tra­di­ti­on gewor­den, min­des­tens ein­mal pro Woche gemein­sam Sushi essen zu gehen und über Gott und die Welt zu reden.

Texas Patti: Tagebuch von meiner Mission USA 4.0Roy ist ein erfri­schen­der und sehr klu­ger Mann, von dem man eine Men­ge ler­nen kann, der aber auch eben ein­fach nur Spaß macht. Das AVN-Büro ist wun­der­schön – okay, nicht so schön wie das Büro der Ber­li­ner Venus, aber… – nein, Spaß, das war nur ein Scherz, sagen wir ein­fach, bei­de Büros sind gleich schön! ;-)

Am Abend stand ein Besuch in der „Laugh-Fac­to­ry LA“ an. Via Twit­ter haben wir vor drei Jah­ren mal einen Nach­wuchs-Come­di­an ken­nen gelernt und immer mal wie­der geschrie­ben mit­ein­an­der. Nun war es end­lich auch auf unse­rer Mis­si­on USA soweit, dass wir uns auch eine sei­ner Shows anschau­en konn­ten. Okay, ich gebe zu, es ist nicht so ein­fach, Wit­ze in einer ande­ren Spra­che zu ver­ste­hen, ich mei­ne, ich habe ja sogar in mei­ner Mut­ter­spra­che Schwie­rig­kei­ten Wit­ze zu verstehen. ;-)

Aber es war ein tol­les Erleb­nis und vier Stun­den Spaß pur. Die Laugh-Fac­to­ry ist so ähn­lich wie unser Quatsch Come­dy Club in Ber­lin. Eine Talent­schmie­de, wo sich der Nach­wuchs in klei­ner Run­de unter Beweis stel­len kann. Jim Carey zum Bei­spiel hat hier sei­ne Wur­zeln. Unser Nach­wuchs­mann heisst Ther­an und hat gro­ßen Spaß dar­an, das Publi­kum zu ver­ar­schen in einer Tour. Well, wir hat­ten viel Spaß und sind etwas ange­trun­ken ins Bett gefallen.

Dienstag – Die Mission USA geht weiter

End­lich, end­lich, end­lich war es wie­der soweit. Mein ers­ter Shoo­ting-Tag. Der Grund war­um wir hier sind – Cher­ry Pimps Shoo­ting. Es ist immer wie­der geil hier, weil ers­tens alle unfass­bar unkom­pli­ziert sind und die Stun­de vor der Web­cam macht so viel Spaß. Man kann machen was man will, ficken wie man will, sich holen was man will. Und wer mich kennt weiß, ich ficke für mein Leben gern.

Mein Part­ner heu­te war Tom­my Gunn, ein alter Hase und eine Legen­de in der Bran­che hier in den USA. Er schaut aus wie Madon­nas Ex-Ehe­mann Sean Penn, ist so groß wie Patrick und fickt gut :-) Was will man mehr?! Das Beson­de­re heu­te war aller­dings, dass es eine Bestä­ti­gungs­bu­chung ist was nicht selbst­ver­ständ­lich ist hier in den Staa­ten. Das heißt wohl, dass man mich und mein über­mä­ßi­ges Ver­lan­gen nach Sex schätzt auf mei­ner Mis­si­on USA. ;-)

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