Wie’n tagelanger Traum – MyDirtyPorndate

Voraussichtliche Lesedauer: 7 Minuten
MyDirtyPorndate 11 mit Eronite

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Bericht über die My Dirty Porndate 11 in Geesthacht bei Hamburg am 31.05.2014

MyDirtyPorndate 11 mit EroniteMyDirtyPorndate 11: Zugegeben, ich fahre mit gemischten Gefühlen zur prominentesten Party der deutschen Porno-Community. Vier Stunden Fahrt, Berlin – Hamburg, das ist okay. Ich bin übernächtigt. Ich folge einer persönlichen Einladung des Veranstalters: Schmeichelhaft für ein Szenejüngelchen wie mich. Aber der ein oder andere – sagen wir – Promo-Gag im Vorfeld stellt gewisse Erwartungen an die Situation vor Ort. Im Gepäck habe ich meine liebreizende Kameraassistentin Aniken und unsere Hoffnungsträgerin Kimber Lee, die makellose Trans-Bombe. Die Ankunft beginnt herzlich: Die Veranstalter, die Clubbetreiber vom „The Freaky Rock“ und die freiwilligen Helfer empfangen uns mit Rundgang, Getränken und einem warmen Buffet der Extraklasse: Essen, Trinken und die ersten Titten werden sichtbar – damit sind rund 70% meiner Grundzufriedenheit gewährleistet. Zeit, ein bißchen aufzutauen. In den ersten Gesprächen mit anderen Gästen der Amateur-Szene (das ergibt sich von selbst) wird schnell klar: Ich bin hier bekannter als ich gedacht habe – „Ja, ich weiß, wer Du bist!“; „Wir sind auf Facebook befreundet“; „Ich hab dies und das von dir gesehen.“ bis hin zu: „Ja, ja, natürlich kenne ich Dich, ich habe im Vorfeld stundenlang Deinetwegen rumtelefoniert, um die Situation zu beruhigen.“ – Aaah ja! Und das von Leuten, die ich vorher kaum dem Namen nach kannte. Offensichtlich hat man meinen Beef mit einem Ex-Arbeitsgefährten etwas ernster genommen als ich: „Nein, nein, ich wollte heute eigentlich niemanden auf dem Grill braten. Außerdem bin ich bis obenhin voll mit Opium, da ist mir nicht nach Hektik.“ Entsetzte Blicke. Irgendwie teilen die Leute nicht ganz meinen Humor, bekomme ich das Gefühl.

Kimber Lee bekommt es nach knapp einer Stunde von mir zugeflüstert: „Alle drehen sich nach Dir um. Ich glaube, Du bist die Königin hier.“ Kim lacht nur und lässt elegant das weiße iPhone und ihr Sektglas in den Fingern tanzen. Etliche Verehrer, Drehanwärter, Fans tummeln sich mit klopfenden Herzen um unsere Exklusivdarstellerin. Mein Selbstbewußtsein steigt, wir haben hier eine verdammt gute Ausgangsposition. Für den weiteren Abend stehen schon die ersten Verabredungen zum Filmen, jetzt wollen wir „warm werden“. Beherzt gehe ich mit meiner transsexuellen Paris Hilton untergehakt durch die Menge und verteile nach jeweils kurzer Rücksprache Komplimente an die breitgebauten männlichen Amateurdarsteller: „Hey, unsere Kimber Lee hier hat ein Auge auf Dich geworfen: Drehst Du?“ Die ersten Zusagen ziehen wir ruck-zuck in eins der komfortablen Zimmer. Dort läßt Kim sofort wie ein Profi sämtlichen Anstand fallen und zeigt den Jungs, wozu sie gemacht ist: Deepthroat, Gagging und ein Arschfick nach dem anderen. Wahnsinn! Aniken und ich filmen fleißig mit. Zwischendrin laufen mir auch gute Freunde und Bekannte wie Sebastian von Romberg über den Weg, der sofort für einen Dreh mit Kimber Lee eingespannt wird. Mit geschwollener Brust werfen wir uns mit unserer nunmehr halbnackten TS-Granate zurück in die anlaufende Party. Zeit für mich, mich endlich wie ein chauvinistischer Vollspastie aufzuführen.

MyDirtyPorndate 11 – Drehen, drehen, drehen

Die ersten Drehs sind im Kasten, ich bin im Betriebsmodus und das heißt für mich: Es gibt kein Halten mehr. Mit irren Augen und malmendem Kiefer laufe ich durch die Menge und suche „Stoff“: Schnell kommen wir mit der ultrascharfen Mia Bitch zusammen. Rrrrrr. Wir zaubern mit den Jungs und Mädels vom Kieler Label Maniax-Media eine scharfe TS/Girl-Szene zusammen. Es sind sage und schreibe sechs Kameras im Einsatz. Es hat etwas irreales. Ich liebe das. Die Leute sind super in der Zusammenarbeit! Weiter geht’s: Drei Jungs, Türsteher, Bundeswehrsoldaten, Bordellbetreiber: Antreten! Wo ist eine Frau, die sich von den Kerlen anspritzen lässt? Ich finde die wahnsinnig sympathische crazyangel im Garten mit der Hand zwischen den gespreizten Beinen, einigen Bauleuchter und Schwänze auf sie gerichtet. Stimmt, die wollte heute Bukkake-Szene machen. Fantastisch! „Hättst du Lust, gleich mit ein paar Jungs eine Blowjob-Szene zu drehen?“ Jackpot, sie ist dabei! Ihre Kameraassistenz und sie sind einfach super angenehm und unkompliziert. Wir drehen die Szene gemeinsam ab und versprechen uns ein Wiedersehen. Aniken und Kimber Lee kommen mir, kaum ist die Szene beendet, mit einem großen gutaussehenden Kerl entgegen: Nächste Szene! Keine Pausen. Nur noch: Drehen, drehen, drehen! Geil! Ich liebe diesen Rausch!

Nur noch 3 Monate bis zur VENUS in Berlin

Kimber Lee | Exklusiv bei Eronite.comLangsam werde ich übermütig: Ich gehe zielgerichtet auf die schönsten Frauen im Raum zu und verwickle sie in Gespräche. Ich gehe mit Telefonnummern und Facebook-Kontakten nach Hause, die ich vor drei Jahren vielleicht noch sehnsüchtig vorm heimischen Rechner angehimmelt hätte: Niemals hätte ich mir vorstellen können, mit solchen Perlen der deutschen Porno-Szene zusammenarbeiten zu dürfen. Unterdessen lässt sich auch die erste Prominenz blicken – Anni-Angel, eine Ikone der deutschen Amateur-Community, ist mit höchst attraktiven Begleiterinnen angekommen. Keine Worte! Diese Frau ist Profi und spielt etliche Ligen über mir. Ich spreche den Veranstalter auf sie an: „Ich möchte unbedingt mit Anni-Angel drehen, kannst du helfen?“ – „Sprich sie einfach an, sie sitzt um die Ecke.“ Leichter gesagt als getan. Ich weiß, daß sie und Kimber Lee einander kennen. Vielleicht erleichtert das den Einstieg. „Du, entschuldige die Störung -“ ich klinge so, als hätte ich noch nie mit einer Frau gesprochen „- ich finde deine Arbeit einfach großartig. Gibt’s ’ne Chance, daß Du und Kimber Lee eine Szene zusammen drehen?“ Riesenüberraschung: Die Frau ist total offenherzig: „Du, darum lasse ich mich nicht bitten, das wollte ich sowieso. Aber -“ ich rechne mit dem Schlimmsten „- nur wenn Sexy Jules auch mitdrehen darf.“ Overkill in meinem Kopf! Ich bekomme Kimber Lee, Anni-Angel und die megaheiße Sexy Jules vor meine verdammte Kamera… Fucking god, das wird ein Kunstwerk. Was für eine Ehre! Von diesem Moment an bin ich nur noch aufgekratzt. Ich renne von einem Ort zum nächsten und berichte meinen zahlreichen Neubekanntschaften von meinem Glück.

Ich belle wie ein aufgescheuchtes Hündchen durch das Drehzimmer: „Aufmerksamkeit!“ Die Stimmung ist ausgelassen, es ist schon spät und alle sind erschöpft. Ich dirigiere mit Müh und Not einige Gruppenfotos und das ungefähre Szenenkonzept zusammen. Vier Kameras, drei Girls der Extraklasse und mein Set. Wahnsinn! Nach wenigen Minuten Absprache lassen wir die Mädchen aufeinander los: Sie lecken, fingern, wichsen was das Zeug hält. Zwischendrin ergreift Anni-Angel gekonnt die Situation: „Na, mir wäre jetzt noch nach einer warmen Dusche…“ Und schon manövriert sie die zwei Gespielinnen durch eine anonyme, lauschende Fan-Menge vor der Tür in Richtung Duschkabine: Vier Kameras drängen sich um die beste Sicht durch den schmalen Zugang. Mit einem Grinsen verschließen die Mädels nach einiger Zeit die Milchglastür: „Das war’s für heute, ihr Süßen…“ Cut!

Ich komme langsam wieder runter… Kimber Lee schläft zwischenzeitlich fast mit dem Kopf auf meiner Schulter ein, ich selbst starre nur noch apathisch auf die Poledance- und sonstigen Performances. Ein paar letzte Gespräche mit den treuen Seelen der Party: Vor allem das Dreiergespann Uwe Ra, Micha Intim und Quaisy hat’s mir angetan – das sind drei Jungs, die ehrenamtlich die My Dirty Porndate unterstützen und das nicht zu knapp: Sie sind wie ein Social Media-Sturmtrupp. Und sie versprechen mir: Ab jetzt bist du einer unserer Freunde. Noch ahne ich gar nicht, was das in der Folge der Party für einen Popularitätsschub für mich, Kimber Lee und die Eronite Movie Productions bedeuten wird. Mein Kopf ist wie leergefegt. So langsam packen wir alle unsere Sachen zusammen. Ich stehe mit meiner weiß-schwarzen Arbeitskleidung und der Kameratasche an der Schulter in einem nunmehr fast leeren Swingerclub. Die letzten Anwesenden sind einander ausnahmslos wohlgesonnen. Man verabschiedet sich. Draußen ist es hell. Wir steigen ins Auto. Zurück nach Berlin. Den Kopf voller Eindrücke, die die meisten Menschen ihr Leben lang nicht machen werden. Zuhause wartet das Bett. Ich wache erst nach 24 Stunden Schlaf am Montag morgen wieder auf wie aus einem tagelangen Traum. Die nächste MyDirtyPorndate ist am 05.07.2014 erneut im „Freaky Rock“ in Geesthacht, dieses Mal als Sommerparty: Rafael Santeria von den Eronite Movie Productions ist in jedem Fall dabei!


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