Erotiklexikon: Entführungsspiele

    Von Eronite Pornolexikon
    Voraussichtliche Lesedauer: 2 Minuten
    Entführungsspiele
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    Entführungsspiele – der Reiz des Verbotenen

    Entführungsspiele sind beliebte Handlungen im BDSM-Bereich. Eine Entführung ist ein Rollenspiel und steht nicht mit einer tatsächlichen, realen Entführung in Verbindung, denn das ist gesetzeswidrig. Wichtig ist die detaillierte Absprache zwischen den Partnern, damit ein intensiver Lustgewinn und keine Grenzüberschreitung erfolgt.

    Das Spiel mit überwältigenden Fantasien

    Im Vorfeld treffen Dom und Sub Vereinbarungen zur Dauer und zu den Inhalten der Entführungsspiele. Beliebt sind Entführungen im Wald. Der devote Partner erlebt beim Fixieren und Auspeitschen intensive Gefühle. Auch eine Entführung in ein vorab reserviertes Hotelzimmer sind häufig genutzte Entführungsspiele.

    Entführungsspiele

    Dabei muss der Entführte im Zimmer auf die Rückkehr des Dom warten. Fantasien, wie beispielsweise eine fiktive Vergewaltigung, also ein Rape Game, bringen den Sub in intensive Gefühlswelten und die Handlung erfolgt dann meist im Rahmen einer Strapon-Session.

    Ein vertrauensvolles Miteinander sowie das Achten der Signale des anderen sind für Entführungsspiele von großer Bedeutung. Es dürfen keine Grenzüberschreitungen entstehen und die vorherige Festlegung eines Codewortes gibt Sicherheit, da dies zum Abbruch der Session führt.

    Entführungsspiele und die Macht der Unberechenbarkeit
    Viele devot veranlagte Personen lieben die Fantasien der Entführungsspiele. Das Ausgeliefertsein, die Unsicherheit sind reizvolle Momente und lassen viel Raum für zahlreiche Spielvarianten. Trotz aller Absprachen sind auch überraschende Momente wichtig, da zu detaillierte Vereinbarungen wegen der Vorhersehbarkeit eher abturnend wirken.

    Lies auch: Ich habe aus Rache eine Vergewaltigung erfunden

    Die inszenierte Vergewaltigung kann auch im Rahmen der Entführungsspiele erfolgen, dies ist in der BDSM-Szene jedoch umstritten. Wenn beide Partner es vereinbaren, kann im Rollenspiel eine fiktive Vergewaltigung stattfinden. Tatsächlich handelt es sich dann nicht um eine Vergewaltigung, da der Sub die Handlung wünscht. Dahinter steht der Wunsch des Sklaven auf eine absolute Hingabe und Unterwerfung gegenüber des dominanten Partners, so wie es auch in anderen Rollenspielen vorkommt.

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    Die Entführungsspiele erzeugen den größten Kick bei beiden Partnern, wenn die Ausgangssituationen und Orte so realistisch wie möglich sind. Und gerade bei diesen intensiven Spielen mit den Grenzen des anderen gilt: safe, sane, consensual. Das bedeutet, das sichere Handeln, die mit Vernunft und vollem Verstand ausgeführten, einvernehmlichen Aktionen haben absoluten Vorrang.

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