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„Kunst & Sünde“ in Hamburg – Ein Reisebericht

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Voraussichtliche Lesedauer: 5 Minuten
„Kunst & Sünde“ in Hamburg – Ein Reisebericht von RopeArtist Hera Delgado

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„Kunst & Sünde“: Swinger im SM-Club

Der Klassiker im Catonium im hohen Norden

Im drei bis vier-Wochen-Takt standen Hamburg („Kunst & Sünde“), Berlin, Dortmund und Wien auf dem Programm und in jeder Stadt erwarteten mich SM-Club, die hiesigen Bondage-Szenen und natürlich die einheimischen SMer. Über sie werde ich berichten und den Anfang meiner Saison machte dieses Jahr die wundervolle Hansestadt Hamburg.

Kunst & Sünde in Hamburg – Ein Reisebericht von RopeArtist Hera DelgadoTag 1: Die Anreise zur „Kunst & Sünde“

Das Wetter war heiter bei meiner Anreise in Hamburg. Ein Freund holte mich vom Flughafen ab und wir gingen eine Kleinigkeit essen. Anschließend führte mich mein erster Weg ins Webcam-Studio der D&S Edelmarken Vertriebs GmbH. An den Räumlichkeiten im Hamburger Stadtteil Horn werden derzeit Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen, das Studio ist jedoch weiterhin voll in Betrieb. Nach einem kurzen Tête-à-Tête mit dem Chef ging es weiter Richtung Reeperbahn auf ein Treffen mit Rafael Santeria und seiner (damaligen) Freundin JezziCat. Gemeinsam besuchten wir dort eine Bar namens „Schankwirtschaft“, wo wir den Blogger, Publizisten und  Freidenker Oli trafen, mit welchem Rafael in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet hatte und den er mir nun vorstellen wollte. Gegen 23 Uhr verließ ich die Bar Richtung Quartier.

Tag 2: Katerschinken mit den Kindern

Der nächste Tag begann mit einem ausgedehnten Frühstück in einem Laden namens „Schweinske“. Rafael und Jezzi waren mit von der Partie ebenso wie Webcam-Chef Deike. Beeindruckender Service des Ladens: Induktions-Ladefelder fürs Handy.
Am Nachmittag traf ich mich zum Sushi-Essen mit einem befreundeten Rigger in Altona, am Abend mit meinem Schmusekätzchen Nemi. Viel zu viel Zeit war vergangen, in der ich die Kleine nicht gesehen hatte. Am liebsten hätte ich sie direkt in der Cocktailbar über den Tisch gelegt und bespielt – aber ich hab ja Manieren. 😉

Tag 3: „Kunst & Sünde“ im Catonium

Der Tag begann mit Regen. Schon am Vormittag checkte ich im Quartier aus und stopfte die wichtigsten meiner Sachen in eine Handtasche, die ich den Rest des Tages mit mir spazieren trug: Meinen Laptop, Ladekabel, Handy und meine Seile. Den Rest ließ ich zurück und setzte mich in die Bahn. Ich tickerte mich kurz mit Rafa & Jezzi zusammen und wir trafen uns an der Reeperbahn auf einen Kaffee. Knappe 24 Stunden würde ich nun noch auf den Beinen sein, vermutlich nicht mehr die Gelegenheit haben irgendwo zu schlafen.

Doch da das Catonium sowie auch der Flughafen im genau entgegengesetzten Teil der Stadt lagen wie mein Quartier, beschloss ich, es den beiden nachzutun und mich treiben zu lassen. Spontan trieb es mich in ein nahegelegenes Tattoo- und Piercingstudio und zwei neue Piercings schmücken nun den oberen Rand meines linken Ohres. Nach einem kurzen Spaziergang an den Landungsbrücken fuhr ich allein weiter Richtung Harburg zu meinem Kätzchen. Endlich mit ihr allein… das war überfällig. 🙂

Die Kleine hatte sich ihre zwei WG-Zimmer gothicmäßig eingerichtet: schwarze Peitschen, Lederutensilien und SM-Spielzeuge schmückten die dunkelroten Wände, überall im Zimmer standen Kerzen und kleine Drachen herum. Wir fuhren nicht gerade zeitig zur Party, vorher genossen wir uns und unser Miteinander. Gegen Mitternacht machten wir uns auf Richtung Catonium.

Der Laden war bereits rappelvoll, als wir im Club eintrafen. Überall sah man Menschen in frivolen Outfits, im Hauptraum spielten sie laute Musik und in den Nebenzimmern wurde fröhlich gespielt. Wir schlenderten durch die Räumlichkeiten und begutachteten das Treiben. Elfenartig anmutende, goldbemalte Wesen schlichen herum und verteilten Süßigkeiten, in einer Ecke wurde massiert, in einer anderen wiederum gevögelt.

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Die beiden nackten Männer führten kleine Kunststückchen vor

Wir holten uns einen Drink und beobachteten ein anderes Pärchen bei ihren zärtlichen SM-Spielchen: Der reife Herr mit schütterem Haar wurde zwischen zwei Pfleilern lieblos angeseilt, die noch reifere Dame bearbeitete seine Brust und seinen Bauch mit einem kleinen Lederpaddle. Dabei war sie allerdings so zärtlich, dass er absolut keinerlei Reaktion zeigte. Ich beugte mich zu meinem Kätzchen hinüber und flüsterte in ihr Ohr: „Schau genau hin, so geht das mit dem SM. Wir haben das die ganze Zeit falsch gemacht.“ 😉

Schwer gelangweilt erhoben wir uns und gingen in einen anderen Teil des Clubs, hier fiel uns eine illustre Runde auf. Ungeschminkte, etwas korpulentere Damen, die an einem Tisch saßen und einen Kaffee zu sich nahmen. Neben ihnen auf dem Boden knieten zwei nackte Männer, die jeweils an einem Halsband angeleint von einer Dame an der Kette gehalten wurden. Dabei führten sie auf Kommando kleine Kunststückchen vor. Ich fragte mich, was passieren würde, wenn man diese beiden Hunde von der Leine ließ. Würden sie meinem Kätzchen wohl nachjagen und es quer durch den Club hetzen? Wohl kaum, die beiden sahen aus, als könnten sie niemandem etwas zuleide tun.

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Später am Abend – ich war bereits völlig übermüdet und ziemlich gerädert, schlichen wir durch den Club auf der Suche nach einer Möglichkeit, ein wenig die Füße hochzulegen. Wir wurden fündig und begaben uns in einen kleinen Raum, welcher neben einem Bock auch ein großes Bett beinhaltete. „Endlich einen Moment ausruhen“, dachte ich, da ging schon die Tür auf und ein mäßig attraktives Pärchen stürzte sich auf die Liege und begann unvermittelt zu poppen.

Sichtlich genervt erhob ich mich wieder und schleifte die Katze nach unten in den Barbereich. Dort setze ich mich auf eine der roten Ledercouches und schaute der Kleinen beim Tanzen zu. Noch eine ganze Weile saß ich dort und beobachtete das anwesende Publikum. Einige sehr attraktive Mädels waren darunter, einige sehr schöne Outfits waren zu sehen. Mich packte die Müdigkeit, durchsetzt von einer gehörigen Portion Langeweile. Erst in den frühen Morgenstunden konnte ich mich Richtung Flughafen aufmachen, da mein Rückflug bereits um kurz nach sechs Uhr früh startete.

Fazit

Die allseits hochgelobte KUS (Kunst & Sünde) ist eine Swinger-Party im SM-Club, an allen Ecken und Enden finden sich nackte Menschen, die in irgendwelche sexuellen Handlungen verstrickt sind. SMer habe ich an diesem Abend wenige gesehen, echten SM gar nicht. Das Catonium ist ein schöner Laden für größere Veranstaltungen, ich hingegen werde den Club vermutlich erst wieder zu einer „richtigen“ SM-Veranstaltung besuchen.

Pervers ist erst, wenn keiner mehr mitmacht!

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