Gibt es Hilfe vom Staat, wenn Sex ein Grundbedürfnis ist?

Von Carlos Galvez Otoño
Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten
Gibt es Hilfe vom Staat, wenn Sex ein Grundbedürfnis ist?
Gibt es Hilfe vom Staat, wenn Sex ein Grundbedürfnis ist?
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Das Dilemma der modernen Gesellschaft: Sex ein Grundbedürfnis oder Luxusartikel?

Wenn Sex ein Grund­be­dürf­nis ist, war­um erhält man dann nicht vom Staat Unter­stüt­zung, wenn man in die­ser Hin­sicht bedürf­tig ist? Für Essen, Woh­nung sorgt auch das Amt für Grundsicherung!


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Im Zeit­al­ter, in dem der Mensch den Mars erkun­den, KI-Armeen erschaf­fen und gene­tisch ver­än­der­te Kat­zen erstel­len kann, die im Dun­keln leuch­ten, steht eine Fra­ge im Zen­trum unse­rer Gesell­schaft: Ist Sex ein Grund­be­dürf­nis? Oder, um es anders aus­zu­drü­cken: War­um sorgt der Staat für Brot, aber nicht für die Liebe?

Nahrung und Obdach – Aber keine Liebe?

Wenn man sich ein­mal zurück­be­sinnt, hat die Mensch­heit schon immer eine natür­li­che Nei­gung zu den Grund­be­dürf­nis­sen des Lebens gehabt. Essen und Unter­schlupf sind unver­zicht­bar. Es ist selbst­ver­ständ­lich, dass der Staat ein­greift, wenn jemand Hun­ger hat oder ohne Obdach ist. Aber war­um nicht bei der Lie­be? Schließ­lich, wenn Sex ein Grund­be­dürf­nis ist, war­um gibt es kei­ne staat­li­chen Hilfs­pro­gram­me für die, die in die­sem Bereich bedürf­tig sind?

Gibt es Hilfe vom Staat, wenn Sex ein Grundbedürfnis ist?
Gibt es Hil­fe vom Staat, wenn Sex ein Grund­be­dürf­nis ist?

Eini­ge mögen argu­men­tie­ren, dass Essen und Unter­schlupf phy­si­sche Not­wen­dig­kei­ten sind. Aber halt! Bevor wir unse­re Gedan­ken zu sehr abdrif­ten las­sen, erin­nern wir uns dar­an, wie Freud argu­men­tier­te, dass vie­le mensch­li­che Hand­lun­gen auf sexu­el­len Trie­ben basie­ren. Der Staat för­dert Fami­li­en und Part­ner­schaf­ten – indi­rekt bekräf­tigt er also, dass Sex ein Grund­be­dürf­nis ist.

Die Bürokratie der Liebe

Stel­len Sie sich nur ein­mal die Mög­lich­keit vor, einen "Lie­bes­bo­nus" vom Staat zu erhal­ten. Wie wür­den die Antrags­for­mu­la­re aus­se­hen? "Bit­te fül­len Sie den Abschnitt B aus, wenn Sie in den letz­ten sechs Mona­ten weni­ger als fünf Dates hat­ten. Abschnitt C ist nur für die­je­ni­gen rele­vant, die in den letz­ten zwölf Mona­ten kein zwei­tes Date hatten."

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Oder wie wäre es mit einer Art "Date-Bera­ter"? Ein von der Regie­rung beschäf­tig­ter Exper­te, der Tipps gibt, wie man sich beim ers­ten Date ver­hal­ten soll­te, was man anzie­hen soll­te und wel­che Gesprächs­the­men man bes­ser mei­den soll­te. Und natür­lich dür­fen die vom Staat geneh­mig­ten Lie­bes­lie­der und ‑fil­me nicht feh­len, um die Roman­tik zu fördern.

Es gibt jedoch auch Hür­den. Was, wenn jemand behaup­tet, bedürf­tig zu sein, nur um die Vor­tei­le zu nut­zen? Wie bewer­tet man den "Lie­bes­be­darf" eines Men­schen? Und was pas­siert, wenn die Büro­kra­tie ent­schei­det, dass jemand nicht "lie­bes­be­dürf­tig" genug ist?

Liebe im Zeitalter des Kapitalismus

Gibt es Hilfe vom Staat, wenn Sex ein Grundbedürfnis ist?

In einer Welt, in der fast alles einen Preis hat, wäre es nicht ver­wun­der­lich, wenn auch die Lie­be kom­mer­zia­li­siert wür­de. Schon jetzt gibt es unzäh­li­ge Apps und Web­sites, die Men­schen zusam­men­brin­gen wol­len. Und ja, eini­ge die­ser Diens­te sind kos­ten­pflich­tig. Aber ist es nicht merk­wür­dig, dass wir bereit sind, für Strea­ming­diens­te, Desi­gner­kaf­fee und das neu­es­te Smart­phone zu bezah­len, aber wenn es dar­um geht, in unse­re Bezie­hun­gen zu inves­tie­ren, zögern wir?

Viel­leicht soll­te der Staat tat­säch­lich in Betracht zie­hen, die Lie­be zu sub­ven­tio­nie­ren. Viel­leicht könn­ten wir "Lie­bes­gut­schei­ne" oder "Roman­tik­steu­er­rück­zah­lun­gen" erhal­ten. Und für die­je­ni­gen, die sagen, dass man Lie­be nicht kau­fen kann – nun, viel­leicht haben sie Recht. Aber ein klei­ner finan­zi­el­ler Anreiz könn­te sicher­lich nicht schaden.

Zurück zum Kern des Pro­blems. Es ist unbe­streit­bar, dass Sex ein Grund­be­dürf­nis ist, genau­so wie Nah­rung und Unter­schlupf. Viel­leicht soll­ten wir als Gesell­schaft dar­über nach­den­ken, wie wir die Bedürf­ti­gen in die­sem Bereich unter­stüt­zen kön­nen. Es ist viel­leicht nicht die Ant­wort, direk­te staat­li­che Unter­stüt­zung in Form von "Lie­bes­bo­ni" anzu­bie­ten, aber wir kön­nen sicher­lich Wege fin­den, die Men­schen zu ermu­ti­gen und zu unter­stüt­zen, ech­te und sinn­vol­le Ver­bin­dun­gen zu ande­ren zu finden.

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In der Zwi­schen­zeit kön­nen wir uns viel­leicht alle ein wenig mehr dar­um bemü­hen, Lie­be und Ver­ständ­nis in die Welt zu brin­gen. Denn in einer Zeit, in der so viel Unsi­cher­heit und Angst herrscht, ist es wich­ti­ger denn je, sich an das zu erin­nern, was wirk­lich zählt: zwi­schen­mensch­li­che Ver­bin­dun­gen. Und ja, wäh­rend wir über Nah­rung und Unter­schlupf spre­chen, las­sen Sie uns nicht ver­ges­sen, dass Sex ein Grund­be­dürf­nis ist. Es wird immer eine zen­tra­le Rol­le in unse­rem Stre­ben nach Glück und Erfül­lung spie­len. Es liegt an uns, wie wir damit umgehen.

Die Komplexität der Liebe in einer digitalen Welt

In der digi­ta­len Ära, in der Bezie­hun­gen oft mit einem Wisch nach links oder rechts begin­nen und enden, wird das Kon­zept von Sex als Grund­be­dürf­nis noch kom­ple­xer. Wir sind tech­no­lo­gisch so ver­netzt und doch oft emo­tio­nal so iso­liert. Manch­mal scheint es, als ob unse­re Bild­schir­me sowohl Bar­rie­ren als auch Brü­cken sind.

"LoveBots" – Unsere Zukunft?

War­um ist Lie­be und Sexua­li­tät ein Grund­be­dürf­nis? Was beein­flusst die Sexua­li­tät? Was bedeu­tet Sexua­li­tät für den Men­schen? Was sind die Grund­be­dürf­nis­se der Menschen?l

Die rasan­te Ent­wick­lung von Tech­no­lo­gie und KI führt zu neu­en Über­le­gun­gen. Wenn Sex ein Grund­be­dürf­nis ist, könn­te es in der nahen Zukunft eine tech­no­lo­gi­sche Lösung geben, die die­ses Bedürf­nis erfüllt? KI-gesteu­er­te "Love­Bots" könn­ten, so absurd es auch klingt, für man­che die Ant­wort sein. Ein Robo­ter, der spe­zi­ell ent­wi­ckelt wur­de, um emo­tio­na­le und phy­si­sche Bedürf­nis­se zu erfül­len. Dies könn­te jedoch zu ethi­schen Fra­gen füh­ren. Könn­ten Men­schen ech­te emo­tio­na­le Ver­bin­dun­gen zu Maschi­nen auf­bau­en? Und was wür­de das über unse­re Mensch­lich­keit aussagen?

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Redefinition von Beziehungen und Bedürfnissen

Am Ende des Tages könn­ten all die­se Dis­kus­sio­nen und Über­le­gun­gen uns dazu brin­gen, unse­re Vor­stel­lung von Bezie­hun­gen und Bedürf­nis­sen zu über­den­ken. Viel­leicht soll­ten wir nicht nur dar­über nach­den­ken, wie der Staat uns unter­stüt­zen kann, son­dern auch, wie wir uns gegen­sei­tig unter­stüt­zen kön­nen. Es geht dar­um, mehr Empa­thie, Ver­ständ­nis und Geduld in unse­re Inter­ak­tio­nen zu bringen.

Und ja, wäh­rend es lus­tig ist, sich eine Welt vor­zu­stel­len, in der der Staat "Lie­bes­gut­schei­ne" aus­stellt oder in der KI-Robo­ter unse­re Bezie­hungs­be­dürf­nis­se erfül­len, ist die wirk­li­che Lösung viel­leicht ein­fa­cher und zugleich kom­ple­xer. Es geht dar­um, ech­te zwi­schen­mensch­li­che Ver­bin­dun­gen her­zu­stel­len und zu pfle­gen, sich die Zeit zu neh­men, wirk­lich zuzu­hö­ren, und sich dar­an zu erin­nern, was es bedeu­tet, mensch­lich zu sein.

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Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass das The­ma "Sex als Grund­be­dürf­nis" sicher­lich Dis­kus­sio­nen und Refle­xio­nen anregt. Es erin­nert uns an die Bedeu­tung ech­ter Ver­bin­dun­gen und dar­an, wie wich­tig es ist, über unse­re Bedürf­nis­se und Wün­sche zu spre­chen. Und wäh­rend der Staat viel­leicht nicht direkt in unse­re Lie­bes­le­ben ein­grei­fen wird, kön­nen wir sicher­lich Wege fin­den, ein­an­der in die­ser kom­ple­xen, oft chao­ti­schen Welt zu unter­stüt­zen. Denn letzt­end­lich ist Sex ein Grund­be­dürf­nis, aber die Lie­be und das Ver­ständ­nis, die dahin­ter ste­hen, sind es, was wirk­lich zählt.

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