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Anal Blea­ching – War­um zum Gei­er macht man das?

Anal Bleaching – Warum zum Geier macht man das?
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Vom Experiment zum Millionenprojekt: 20 Jahre Eronite

Vom Ex­pe­ri­ment zum Mil­lio­nen­pro­jekt: 20 Jah­re Eronite

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10. Juni – Guido Thomasi feiert ihren Geburtstag

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So fühlt sich Sex trotz MS wie­der er­schre­ckend echt an

Was tun, wenn kör­per­li­che Ein­schrän­kun­gen Sex ver­än­dern? An­net­te (54, lei­det an MS) sucht ei­ne Lö­sung für ech­te In­ti­mi­tät oh­ne Pe­ne­tra­ti­on. Un­se­re Ant­wort zeigt, wie Mas­tur­ba­to­ren, Wär­me, Ma­te­ri­al und In­sze­nie­rung täu­schend ech­ten Va­gi­nal- und Anal­sex er­mög­li­chen. Ein ehr­li­cher, pra­xis­na­her Gui­de für Paa­re, die trotz Krank­heit Nä­he, Lust und ge­mein­sa­me Se­xua­li­tät in­ten­siv er­le­ben und neu ent­de­cken wollen.
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Geschichte der O

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Was ist was? Das Por­no­le­xi­kon bie­tet al­len In­ter­es­sier­ten aus­gie­bi­ge In­for­ma­tio­nen zu Be­grif­fen aus dem Ero­tik­be­reich. Ein­zel­ne Wör­ter, Ab­kür­zun­gen und Flos­keln wer­den an­schau­lich er­klärt. Mit dem Ero­tik­le­xi­kon kann je­der Ero­tik­fan den ei­ge­nen Wort­schatz um ein paar in­ter­es­san­te Aus­drü­cke erweitern.
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Anal Blea­ching: Schön­heit für den Anus, oder was!?

Nor­ma­ler­wei­se be­kom­men nur sehr we­ni­ge Men­schen den Anus ei­nes an­de­ren zu se­hen. Er fällt ei­nem ja auch nicht un­be­dingt so­fort ins Au­ge. Den­noch gibt es mehr und mehr Zeit­ge­nos­sin­nen und Zeit­ge­nos­sen, die auf ei­ne äs­the­ti­sche, mög­lichst schö­ne Ro­sette gro­ßen Wert le­gen. Anal Blea­ching ist des­halb an­ge­sagt. Da­bei geht es dann tat­säch­lich dar­um, den Anus zu blei­chen. An­ders for­mu­liert: Sie hel­len ihr Po­loch der Schön­heit we­gen auf.

Anal Bleaching: Schönheit für den Anus, oder was!?An­ge­fan­gen hat es in den USA

Dort ent­deck­ten in den 1980er Jah­ren Por­no­stars das Anal Blea­ching bzw. Analblea­ching. Sie be­gan­nen da­mit, den voll­kom­men na­tür­li­chen Farb­un­ter­schied zwi­schen dem Be­reich des Anus und der Haut um ihn her­um zu be­kämp­fen. Der durch ei­ne stär­ke­re Pig­men­tie­rung dunk­le­re Anal­be­reich soll­te auf­ge­hellt und so­mit an die Haut­far­be an­ge­gli­chen wer­den. Dass sich vor al­lem Dar­stel­le­rin­nen in der Por­no­in­dus­trie den Anus blei­chen las­sen, macht ja noch ei­nen ge­wis­sen Sinn. Im Ge­gen­satz zu uns Nor­mal­sterb­li­chen be­kom­men un­ter Um­stän­den näm­lich hun­dert­tau­sen­de von Men­schen ih­ren hin­te­ren Ein­gang zu se­hen. Es gibt schließ­lich kaum ei­nen Por­no­film, der oh­ne Anal­sze­ne auskommt.


★ Sind die­se Por­no­stars auch gebleicht?


Aber war­um set­zen auch ganz nor­ma­le Leu­te, die nie in ei­nem Por­no mit­spie­len wür­den, auf Analblea­ching? Denn ge­nau das ist der Fall. Schon bald nach dem Por­no­busi­ness ent­deck­ten näm­lich wei­te­re ge­sell­schaft­li­che Krei­se den Reiz, sich den Anus blei­chen zu las­sen. Schnell ent­wi­ckel­te sich ein Trend. Zu­ge­ge­ben, da­bei han­delt es sich nicht un­be­dingt um ei­nen Massentrend.

Den­noch konn­te es zwi­schen­zeit­lich so weit kom­men, dass Analblea­ching zum Wirt­schafts­fak­tor ge­wor­den ist. Und weil die Ver­ei­nig­ten Staa­ten nun mal in vie­len Din­gen Takt­ge­ber und Trend­set­ter sind, schwapp­te das Anal Blea­ching sehr bald auch in an­de­re Län­der über.

Anus blei­chen: Die Äs­the­ti­sie­rung des ei­ge­nen Intimbereichs

Man muss den Trend zum Anal Blea­ching wohl in ei­nem et­was grö­ße­ren Zu­sam­men­hang se­hen. Es geht da­bei zwei­fel­los um ei­ne wei­te­re Äs­the­ti­sie­rung des In­tim­be­reichs. Auch die­ser Trend be­gann be­kannt­lich einst in der US-ame­ri­ka­ni­schen Por­no­in­dus­trie. Und auch da lie­gen die Wur­zeln in den 1980er Jah­ren. In­tim­be­hand­lung war plötz­lich nicht mehr an­ge­sagt. Wäh­rend noch we­ni­ge Jah­re zu­vor un­ten­rum die Haa­re sprie­ßen konn­ten wie sie woll­ten, muss­te jetzt al­les ra­siert und glatt sein. In­tim­be­haa­rung galt plötz­lich als un­schön und abstoßend.

Ganz ähn­lich dürf­te es sich nun mit dem Analblea­ching ver­hal­ten. Man läuft schlicht ei­nem will­kür­lich ge­setz­ten Schön­heits­ide­al hin­ter­her, auch wenn das in die­sem Fall mehr als ein­fach nur ab­surd ist. Denn mal ehr­lich: Wer sich den Anus blei­chen lässt oder selbst ein Analblea­ching durch­zieht, muss schon ganz spe­zi­el­le äs­the­ti­sche Vor­stel­lun­gen haben.

Um Hy­gie­ne geht es beim Anal Blea­ching nicht

In die­sem Zu­sam­men­hang soll­te auch mit ei­nem weit ver­brei­te­ten Irr­tum auf­ge­räumt wer­den. Beim Analblea­ching geht es niem­lich nie um Hy­gie­ne. Wer da­mit be­ginnt sei­nen Anus zu blei­chen, der hat rein die Op­tik im Sinn. Wie be­reits an­ge­deu­tet ist der Anus je­des Men­schen stär­ker Pig­men­tiert als die Haut um ihn her­um. Beim Anal Blea­ching geht man nun ge­nau ge­gen die­se stär­ker Pig­men­tie­rung vor.

Da­mit dies auch funk­tio­niert, wer­den säu­re­hal­ti­ge bzw. ke­ra­to­ly­ti­sche Sal­ben, Cremes und Lo­tio­nen auf­ge­tra­gen. Sie be­wir­ken, dass sich der Anus in ei­nem län­ger an­dau­ern­den Pro­zess Stück für Stück auf­hält und sich an den hel­le­ren Farb­ton der um­lie­gen­den Haut an­gleicht. Dum­mer­wei­se ist das Er­geb­nis nicht im­mer wirk­lich über­zeu­gend. Ja, durch Analbleah­cing wird die Ro­sette tat­säch­lich hel­ler. Al­ler­dings sieht man hin­ter­her dann auch, dass dies nicht na­tür­lich ist. Mit an­de­ren Wor­ten: Die Farb­un­ter­schie­de sind jetzt so, dass sie ei­nem erst so rich­tig ins Au­ge stechen.

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