Sextoy-Test: der Warming Vibrator für heiße Momente

Von Laura Buschmann
Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten
Sextoy-Test: der Warming Vibrator für heiße Momente
Sextoy-Test: der Warming Vibrator für heiße Momente
4.4
(7)

Vielseitig und für heißen Spaß geeignet

Nor­ma­ler­wei­se ist ein Vibra­tor rela­tiv ein­fach auf­ge­baut. Das Gehäu­se ist ein zylin­der­för­mig und ähnelt mehr oder weni­ger stark einem stei­fen Penis. Die Sti­mu­la­ti­on erfolgt durch die vibrie­ren­de Spit­ze und Schaft. Der­ar­ti­ge Vibra­to­ren ver­ber­gen sich in unzäh­li­gen Schub­la­den von Nacht­ti­schen oder in Hand­ta­schen. Die tech­ni­sche Ent­wick­lung bleibt jedoch auch bei Vibra­to­ren nicht ste­hen. Zu den neu­en Pro­duk­ten auf dem Markt gehört der Warm­ing Vibra­tor, um den es in die­sem Sex­t­oy-Test geht.


Eronite empfiehlt dir
Das Dating 3.0 – Die Zukunft des Dating


Was ist am neuen Warming Vibrator besonders?

Sextoy-Test: der Warming Vibrator für heiße MomenteDer Vibra­tor ist ein sehr viel­sei­ti­ges Sex­spiel­zeug, denn alle bei­den Enden kön­nen für die sexu­el­le Sti­mu­la­ti­on genutzt wer­den. Eine Sei­te ist breit und abge­flacht. Die­ses Ende kann als Auf­le­ge­vi­bra­tor ver­wen­det wer­den. Zusätz­lich hat die­se Sei­te auch eine Wär­me­funk­ti­on. Eine inter­ne Heiz­spi­ra­le bringt die Auf­la­ge­flä­che auf eine Tem­pe­ra­tur von 38° C. Das ent­spricht der durch­schnitt­li­chen Kör­per­tem­pe­ra­tur. Die ande­re Sei­te ist wie ein klas­si­scher Vibra­tor geformt. Sie wird auch eben­so benutzt und ein­ge­führt. Der Warm­ing Vibra­tor ist mit zwei Moto­ren aus­ge­stat­tet, die unab­hän­gig von­ein­an­der arbei­ten.

Jede Sei­te ver­fügt über 10 Vibra­ti­ons­mo­di von sanft bis inten­siv. Die Strom­ver­sor­gung erfolgt durch einen Akku, der fest im Gerät ver­baut ist. Laut den Anga­ben des Her­stel­lers ist der Warm­ing Vibra­tor was­ser­dicht und kann sogar in der Bade­wan­ne ver­wen­det wer­den. Die Bedie­nung des Geräts erfolgt über Knöp­fe am Gehäu­se. Dort lässt es sich nicht nur ein- und aus­schal­ten, son­dern auch die Vibra­ti­ons­mo­di ein­stel­len und die Wär­me­funk­ti­on ein­schal­ten.

Die Einzelheiten auf einen Blick

  • Mar­ke: Cupa
  • Typ: Auf­le­ge­vi­bra­tor, nor­ma­ler Vibra­tor
  • Geeig­net für: Frau­en & Män­ner
  • Abmes­sun­gen: Gesamt­län­ge 173 mm, maxi­ma­le Brei­te 38 mm
  • Gewicht: 132 g
  • Far­be: Schwarz
  • Strom­ver­sor­gung: Akku
  • Lie­fer­um­fang: Vibra­tor, Lade­ka­bel und Bedie­nungs­an­lei­tung

Welche Vorteile hat der Warming Vibrator?

Sextoy-Test: der Warming Vibrator für heiße MomenteDer größ­te Vor­teil ist sei­ne viel­sei­ti­ge Ver­wend­bar­keit. Der Vibra­tor kann sowohl für die Selbst­be­frie­di­gung als auch beim Pär­chen­sex für das Vor­spiel ein­ge­setzt wer­den. Die Sei­te mit dem nor­ma­len Vibra­tor lässt sich in den Anus ein­füh­ren. Das kann auch für vie­le Män­ner inter­es­sant sein. Vom öko­lo­gi­schen Gesichts­punkt aus ist es auch vor­teil­haft, dass der Vibra­tor mit einem Akku betrie­ben wird, nicht mit Bat­te­rien. Akkus scho­nen bekannt­lich die Umwelt, weil sie lan­ge genutzt wer­den kön­nen.

Das im Lie­fer­um­fang ent­hal­te­ne Lade­ka­bel hat an einem Ende einen USB Ste­cker. Das ist sehr prak­tisch, weil es dadurch fast über­all ange­schlos­sen wer­den kann. Der Warm­ing Vibra­tor lässt sich zum Auf­la­den an vie­le gän­gi­ge Lade­ge­rä­te für Smart­phones anschlie­ßen. Ande­re Strom­quel­len zum Auf­la­den sind Power­banks, Lap­tops, PCs, ja sogar Musik­an­la­gen, TV-Gerä­te und Spiel­kon­so­len.

Wie lässt sich der Warming Vibrator verwenden?

Die Mög­lich­kei­ten sind sehr viel­fäl­tig. Letzt­end­lich kommt es auf die Fan­ta­sie des oder der Benut­zer an. Bei der Mas­tur­ba­ti­on lässt sich der Warm­ing Vibra­tor zum Bei­spiel mit bei­den Enden im Wech­sel benut­zen. Zuerst ver­wöhnt man mit dem Auf­le­ge­vi­bra­tor die Kli­to­ris. Weil der Vibra­tor in der Hand gehal­ten wird, erwärmt sich die ande­re Sei­te. Ist sie ange­nehm warm, wird gewech­selt und der Vibra­tor ein­ge­führt. Auf die­se Art kann man ganz nach Belie­ben hin und her wech­seln.

Gibt es auch Nachteile?

Sextoy-Test: der Warming Vibrator für heiße MomenteIn der Pra­xis hat das Gerät eigent­lich kei­ne Schwach­stel­len gezeigt. Der Her­stel­ler macht sogar Anga­ben über die Akku­lauf­zeit, so dass man vor­her ein­schät­zen kann, wie lan­ge das jewei­li­ge Ver­gnü­gen andau­ern kann. Die Wär­me­funk­ti­on beim Warm­ing Vibra­tor ist sehr gut. Selbst nach meh­re­ren Minu­ten gibt es gefühlt kei­ne Ände­rung bei der Tem­pe­ra­tur, sie bleibt kon­stant hoch, ist aber nicht zu heiß.

Zum Start emp­fiehlt es sich, den Vibra­tor vor der Benut­zung ein paar Minu­ten in lau­war­mes Was­ser zu legen, zumal er ja was­ser­dicht sein soll. Ob die­se Aus­sa­ge stimmt, ist jedoch zwei­fel­haft, da das Gerät kein IP-Zer­ti­fi­kat besitzt. Ein Gerät mit Schutz­klas­se IP67 kann bei­spiels­wei­se bis zu 30 Minu­ten in Was­ser von 1,5 m Tie­fe unter­tau­chen, ohne Scha­den zu neh­men.

Noch mehr und inter­es­san­te­re Vari­an­ten erge­ben sich beim Lie­bes­spiel zu zweit oder zu dritt. Der Warm­ing Vibra­tor eig­net sich ide­al für die zusätz­li­che Sti­mu­la­ti­on. Wäh­rend der Mann die Vagi­na sei­ner Part­ne­rin mit der Zun­ge ver­wöhnt, kann sie den Auf­le­ge­vi­bra­tor auf ihre Brust­war­zen legen und so noch viel mehr Lust emp­fin­den. War­um den Vibra­tor nicht auch mal bei ihm ver­wen­den?

Lies auch:
Test: Mas­tur­ba­tor mit Vibra­ti­on und Heiz­funk­ti­on von REBEL
Mini­vi­bra­to­ren „Cuties“ in zucker­sü­ßem Design
Vor­ge­stellt: Das Vibra­ti­ons­kis­sen vibe­pad von ORION
Vibra­tor ver­schen­ken: Was habe ich als Mann davon?

Das Vor- oder Zwi­schen­spiel in der 69er-Stel­lung ist eine aus­ge­zeich­ne­te Gele­gen­heit. Wenn der Mann auf der Sei­te liegt, ver­wöhnt sei­ne Part­ne­rin sein bes­tes Stück mit dem Mund. Gleich­zei­tig schal­tet sie den Vibra­tor ein und schiebt ihn lang­sam und vor­sich­tig in sei­nen Anus. Mit etwas Geschick erwischt sie sei­ne Pro­sta­ta und schenkt ihm einen Mega-Orgas­mus.

Bei einem flot­ten Drei­er ist der Warm­ing Vibra­tor fast unver­zicht­bar. Der Mann hat schließ­lich nur einen Penis, möch­te aber zwei Frau­en befrie­di­gen. In sol­chen Fäl­len erweist sich der elek­tro­ni­sche Hel­fer als sehr nütz­lich. Wäh­rend er Sex mit der einen Frau hat, führt er der ande­ren den Warm­ing Vibra­tor ein und befrie­digt sie manu­ell. Alter­na­tiv nimmt sie den Vibra­tor sel­ber zum Mas­tur­bie­ren. Beim Lie­bes­spiel gibt es aber noch viel mehr Ein­satz­mög­lich­kei­ten, die Spaß machen.

Direkt zum Dil­do­shop

Was muss beim Gebrauch beachtet werden?

Um kei­ne Ent­täu­schung beim Gebrauch zu erle­ben, hat es sich in der Pra­xis gezeigt, dass es bes­ser ist, den Vibra­tor vor jedem Gebrauch erst ein­mal zu laden. Das trifft beson­ders dann zu, wenn das Gerät län­ge­re Zeit nicht benutzt wor­den ist. Der Warm­ing Vibra­tor soll­te nur zusam­men mit reich­lich Gleit­mit­tel ver­wen­det wer­den. Das ist beson­ders wich­tig für das Ende, das ein­ge­führt wird. Eine tüch­ti­ge Dosis Gleit­gel sorgt dafür, dass die Sache im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes flutscht.

Der Her­stel­ler erwähnt in der Bedie­nungs­an­lei­tung jedoch aus­drück­lich, nur Gleit­gel auf Was­ser­ba­sis zu benut­zen. Eini­ge Pro­duk­te ent­hal­ten Sili­kon­öl. Das greift die Ober­flä­che des Vibra­tor an und raut sie auf. Dadurch wird er unbrauch­bar.

Weil der Warm­ing Vibra­tor in den Kör­per ein­ge­führt wer­den kann, muss zudem auf gründ­li­che Hygie­ne geach­tet wer­den. Nach jedem Gebrauch muss der Vibra­tor gerei­nigt wer­den. Dazu nimmt man am bes­ten lau­war­mes Was­ser und ein mil­des Rei­ni­gungs­mit­tel. Zur Rei­ni­gung nur die Hän­de oder ein wei­ches Tuch (bei­spiels­wei­se aus Mikro­fa­sern) benut­zen. Danach muss der Vibra­tor bei Raum­tem­pe­ra­tur scho­nend getrock­net wer­den. Er darf nie­mals in die Son­ne oder auf einen Heiz­kör­per gelegt wer­den.

Lies auch: Jolee Love Por­no – Schar­fe Kur­ven aus Ber­lin

Den Vibra­tor immer erst ver­stau­en, wenn er voll­stän­dig tro­cken ist. Rest­feuch­te regt die Bil­dung von Schim­mel an. Gele­gent­lich ist es rat­sam, den Warm­ing Vibra­tor zu des­in­fi­zie­ren. Han­dels­üb­li­che Des­in­fek­ti­ons­mit­tel sind unge­eig­net, weil sie zu aggres­siv sind. Im Han­del und auch online gibt es spe­zi­el­len Rei­ni­ger für Sex­t­oys. Der ist mild aber wirk­sam und beschä­digt die emp­find­li­che Ober­flä­che nicht.

Bezugs­quel­le: ori​on​.de


Mehr Sex­spiel­zeu­ge im Test gibt es hier:
www​.ero​ni​te​.com/​s​e​x​t​o​y​t​est

Gefällt dir die­ser Arti­kel?

Klick auf einen Stern für dei­ne Bewer­tung!

Durch­schnitt­li­che Bewer­tung 4.4 / 5. Anzahl Bewer­tun­gen: 7

Bis­her kei­ne Bewer­tun­gen! Sei der Ers­te, der die­sen Bei­trag bewer­tet.

Da du die­sen Bei­trag moch­test…

… fol­ge uns doch gern auf:

Es tut uns leid, dass du die­sen Arti­kel nicht magst.

Lass uns die­sen Bei­trag noch ein­mal über­prü­fen!

Wie kön­nen wir die­sen Arti­kel bes­ser schrei­ben?


Möchtest du unseren Newsletter bekommen?

Einmal wöchentlich versenden wir unser "Bergfest" mit den neuesten Beiträgen, News, Interviews und mehr, damit du nichts mehr verpasst – kostenlos!


Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
Livecam Bonus
0 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare sehen

Die Buch-Empfehlung unseres Chefredakteurs Mario Meyer:
"Künstliche Intelligenz – Werden wir alle vernichtet?"Buch-Empfehlung: "Künstliche Intelligenz – Werden wir alle vernichtet?"