Sextoy-Test: der Warming Vibrator für heiße Momente

Von Laura Buschmann
Voraussichtliche Lesedauer: 6 Minuten
Sextoy-Test: der Warming Vibrator für heiße Momente
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Vielseitig und für heißen Spaß geeignet

Normalerweise ist ein Vibrator relativ einfach aufgebaut. Das Gehäuse ist ein zylinderförmig und ähnelt mehr oder weniger stark einem steifen Penis. Die Stimulation erfolgt durch die vibrierende Spitze und Schaft. Derartige Vibratoren verbergen sich in unzähligen Schubladen von Nachttischen oder in Handtaschen. Die technische Entwicklung bleibt jedoch auch bei Vibratoren nicht stehen. Zu den neuen Produkten auf dem Markt gehört der Warming Vibrator, um den es in diesem Sextoy-Test geht.

Was ist am neuen Warming Vibrator besonders?

Sextoy-Test: der Warming Vibrator für heiße MomenteDer Vibrator ist ein sehr vielseitiges Sexspielzeug, denn alle beiden Enden können für die sexuelle Stimulation genutzt werden. Eine Seite ist breit und abgeflacht. Dieses Ende kann als Auflegevibrator verwendet werden. Zusätzlich hat diese Seite auch eine Wärmefunktion. Eine interne Heizspirale bringt die Auflagefläche auf eine Temperatur von 38° C. Das entspricht der durchschnittlichen Körpertemperatur. Die andere Seite ist wie ein klassischer Vibrator geformt. Sie wird auch ebenso benutzt und eingeführt. Der Warming Vibrator ist mit zwei Motoren ausgestattet, die unabhängig voneinander arbeiten.

Jede Seite verfügt über 10 Vibrationsmodi von sanft bis intensiv. Die Stromversorgung erfolgt durch einen Akku, der fest im Gerät verbaut ist. Laut den Angaben des Herstellers ist der Warming Vibrator wasserdicht und kann sogar in der Badewanne verwendet werden. Die Bedienung des Geräts erfolgt über Knöpfe am Gehäuse. Dort lässt es sich nicht nur ein- und ausschalten, sondern auch die Vibrationsmodi einstellen und die Wärmefunktion einschalten.

Die Einzelheiten auf einen Blick

  • Marke: Cupa
  • Typ: Auflegevibrator, normaler Vibrator
  • Geeignet für: Frauen & Männer
  • Abmessungen: Gesamtlänge 173 mm, maximale Breite 38 mm
  • Gewicht: 132 g
  • Farbe: Schwarz
  • Stromversorgung: Akku
  • Lieferumfang: Vibrator, Ladekabel und Bedienungsanleitung

Welche Vorteile hat der Warming Vibrator?

Sextoy-Test: der Warming Vibrator für heiße MomenteDer größte Vorteil ist seine vielseitige Verwendbarkeit. Der Vibrator kann sowohl für die Selbstbefriedigung als auch beim Pärchensex für das Vorspiel eingesetzt werden. Die Seite mit dem normalen Vibrator lässt sich in den Anus einführen. Das kann auch für viele Männer interessant sein. Vom ökologischen Gesichtspunkt aus ist es auch vorteilhaft, dass der Vibrator mit einem Akku betrieben wird, nicht mit Batterien. Akkus schonen bekanntlich die Umwelt, weil sie lange genutzt werden können.

Das im Lieferumfang enthaltene Ladekabel hat an einem Ende einen USB Stecker. Das ist sehr praktisch, weil es dadurch fast überall angeschlossen werden kann. Der Warming Vibrator lässt sich zum Aufladen an viele gängige Ladegeräte für Smartphones anschließen. Andere Stromquellen zum Aufladen sind Powerbanks, Laptops, PCs, ja sogar Musikanlagen, TV-Geräte und Spielkonsolen.

Wie lässt sich der Warming Vibrator verwenden?

Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Letztendlich kommt es auf die Fantasie des oder der Benutzer an. Bei der Masturbation lässt sich der Warming Vibrator zum Beispiel mit beiden Enden im Wechsel benutzen. Zuerst verwöhnt man mit dem Auflegevibrator die Klitoris. Weil der Vibrator in der Hand gehalten wird, erwärmt sich die andere Seite. Ist sie angenehm warm, wird gewechselt und der Vibrator eingeführt. Auf diese Art kann man ganz nach Belieben hin und her wechseln.

Gibt es auch Nachteile?

Sextoy-Test: der Warming Vibrator für heiße MomenteIn der Praxis hat das Gerät eigentlich keine Schwachstellen gezeigt. Der Hersteller macht sogar Angaben über die Akkulaufzeit, so dass man vorher einschätzen kann, wie lange das jeweilige Vergnügen andauern kann. Die Wärmefunktion beim Warming Vibrator ist sehr gut. Selbst nach mehreren Minuten gibt es gefühlt keine Änderung bei der Temperatur, sie bleibt konstant hoch, ist aber nicht zu heiß.

Zum Start empfiehlt es sich, den Vibrator vor der Benutzung ein paar Minuten in lauwarmes Wasser zu legen, zumal er ja wasserdicht sein soll. Ob diese Aussage stimmt, ist jedoch zweifelhaft, da das Gerät kein IP-Zertifikat besitzt. Ein Gerät mit Schutzklasse IP67 kann beispielsweise bis zu 30 Minuten in Wasser von 1,5 m Tiefe untertauchen, ohne Schaden zu nehmen.

Noch mehr und interessantere Varianten ergeben sich beim Liebesspiel zu zweit oder zu dritt. Der Warming Vibrator eignet sich ideal für die zusätzliche Stimulation. Während der Mann die Vagina seiner Partnerin mit der Zunge verwöhnt, kann sie den Auflegevibrator auf ihre Brustwarzen legen und so noch viel mehr Lust empfinden. Warum den Vibrator nicht auch mal bei ihm verwenden?

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Das Vor- oder Zwischenspiel in der 69er-Stellung ist eine ausgezeichnete Gelegenheit. Wenn der Mann auf der Seite liegt, verwöhnt seine Partnerin sein bestes Stück mit dem Mund. Gleichzeitig schaltet sie den Vibrator ein und schiebt ihn langsam und vorsichtig in seinen Anus. Mit etwas Geschick erwischt sie seine Prostata und schenkt ihm einen Mega-Orgasmus.

Bei einem flotten Dreier ist der Warming Vibrator fast unverzichtbar. Der Mann hat schließlich nur einen Penis, möchte aber zwei Frauen befriedigen. In solchen Fällen erweist sich der elektronische Helfer als sehr nützlich. Während er Sex mit der einen Frau hat, führt er der anderen den Warming Vibrator ein und befriedigt sie manuell. Alternativ nimmt sie den Vibrator selber zum Masturbieren. Beim Liebesspiel gibt es aber noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten, die Spaß machen.

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Was muss beim Gebrauch beachtet werden?

Um keine Enttäuschung beim Gebrauch zu erleben, hat es sich in der Praxis gezeigt, dass es besser ist, den Vibrator vor jedem Gebrauch erst einmal zu laden. Das trifft besonders dann zu, wenn das Gerät längere Zeit nicht benutzt worden ist. Der Warming Vibrator sollte nur zusammen mit reichlich Gleitmittel verwendet werden. Das ist besonders wichtig für das Ende, das eingeführt wird. Eine tüchtige Dosis Gleitgel sorgt dafür, dass die Sache im wahrsten Sinne des Wortes flutscht.

Der Hersteller erwähnt in der Bedienungsanleitung jedoch ausdrücklich, nur Gleitgel auf Wasserbasis zu benutzen. Einige Produkte enthalten Silikonöl. Das greift die Oberfläche des Vibrator an und raut sie auf. Dadurch wird er unbrauchbar.

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Weil der Warming Vibrator in den Körper eingeführt werden kann, muss zudem auf gründliche Hygiene geachtet werden. Nach jedem Gebrauch muss der Vibrator gereinigt werden. Dazu nimmt man am besten lauwarmes Wasser und ein mildes Reinigungsmittel. Zur Reinigung nur die Hände oder ein weiches Tuch (beispielsweise aus Mikrofasern) benutzen. Danach muss der Vibrator bei Raumtemperatur schonend getrocknet werden. Er darf niemals in die Sonne oder auf einen Heizkörper gelegt werden.

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Den Vibrator immer erst verstauen, wenn er vollständig trocken ist. Restfeuchte regt die Bildung von Schimmel an. Gelegentlich ist es ratsam, den Warming Vibrator zu desinfizieren. Handelsübliche Desinfektionsmittel sind ungeeignet, weil sie zu aggressiv sind. Im Handel und auch online gibt es speziellen Reiniger für Sextoys. Der ist mild aber wirksam und beschädigt die empfindliche Oberfläche nicht.

Bezugsquelle: orion.de


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