Was soll das? Warum verschicken Männer „Dickpics“?

Von Dr. Dorothea Flogger
Voraussichtliche Lesedauer: 5 Minuten
Was soll das? Warum verschicken Männer “Dickpics”?
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Warum Männer Frauen Dickpics schicken

Immer häufiger kommt es vor, dass Frauen Dickpics zugeschickt bekommen. Die meisten der Empfänger solcher Mails könnten allerdings auf die gezeigten Inhalte gerne verzichten. Warum verschicken also so viele Männer Bilder ihres Gemächtes im Netz herum? Schließlich wissen die Meisten von ihnen, dass sie die Frauen damit eher verschrecken. Aus welchem Grund tun sie es trotzdem?


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Vorstellungen und Hoffnungen der Männer

Fast alle Männer, die Dickpics verschicken, haben mit Frauenfeindlichkeit und Sexismus nichts am Hut. Ihnen geht es darum, ihre Auserwählte durch den Inhalt dieser Mails sexuell zu erregen. Die Frau soll sich selber attraktiv und begehrt fühlen. Außerdem sehen es viele Männer als Mutprobe, diese intimen Bilder von sich im Internet zu verschicken. Sie wissen, dass auch Dickpix in falsche Hände geraten können. Immerhin handelt es sich bei Mails um keine, sicher in einem Umschlag verpackten, Briefe.

Was soll das? Warum verschicken Männer “Dickpics”?

Abgesehen von dem Adrenalinkick beim Drücken des Absende-Buttons bleibt natürlich die Wartezeit auf eine Reaktion des Empfängers. Dies kann Minuten, Stunden oder auch Tage dauern. Je mehr Zeit verstreicht, umso unsicherer wird man. War es wirklich richtig, die Bilder zu verschicken, oder hätte man damit noch warten sollen? Diese Nervosität macht für viele Männer den besonderen Reiz aus.

Versenden von Dickpics als Teil eines virtuellen Rollenspiels

Viele Menschen lernen sich heutzutage über das Internet kennen. Schnell wird man sich sympathisch und entwickelt ein Interesse für den anderen. Spätestens jetzt müssen viele Internetuser feststellen, dass sie meilenweit voneinander entfernt wohnen. Die räumliche Trennung angehender Pärchen wird im Zeitalter des Internets nicht nur über Telefonsex überwunden. Erotische Chats sowie das Versenden von Mails mit intimen Inhalten gehören heute fast schon zum guten Ton einer Beziehung. Warum also nicht seiner neuen Bekanntschaft Bilder von Dingen schicken, die man ihr am liebsten in der Realität zeigen will?

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Wie überall im Leben gilt die Faustregel: Wenn es beiden gefällt, ist alles erlaubt. Ist der Gegenüber mit den schlüpfrigen Fotos nicht nur einverstanden, sondern sogar angetörnt, gibt es keinen Grund damit aufzuhören. Nun sind Kreativität und Phantasie gefragt, um so viele, heiße Fotos wie möglich entstehen zu lassen. Vielleicht entwickelt sich an dieser Stelle ein heißes Rollenspiel, in dem die Beteiligten abwechselnd ihrem Partner anweisen, sich zu fotografieren. Das die abgelichtetenKörperregionen und die dazu eingenommenen Posen immer gewagter werden, versteht sich von selbst.

Dickpics beim virtuellen SM-Spiel

Obliegt es der Dame, den dominanten Part zu übernehmen, kann das Verschicken von Schwanzfotos gut in ein SM-Spiel eingebaut werden. Ob als Mutprobe, Bestrafung oder einfach als Beweis der tatsächlich ausgeführten Befehle, liegt im Ermessen der Domina. Hat der unterwürfige Part sein bestes Stück beispielsweise mit Wachs zu bearbeiten, kann er Beweisfotos mailen. Auch für eine bestimmte Form von befohlener Intimrasur kann auf diese Weise der Beweis angetreten werden.

Eignen sich Dickpics, um Frauen kennenzulernen?

Viele Männer kennen das. Sie bekommen eine Mail von einer Frau mit einem anregenden Text. Als Dateianhang warten eindeutige Fotos der Dame in aufregender Pose. Sofort ist der Mann Feuer und Flamme und tippt bereits eine Antwort. Was auf diesem Wege so einfach funktioniert, muss doch andersrum genauso klappen. Das zumindest denken viele Männer, die ein Foto ihres besten Stückes machen und es anschließend auf der Festplatte speichern. Nun kann der Schnappschuss zu jeder Gelegenheit als Dateianhang verwendet werden. Warum also nur eine Frau damit beglücken? Wer zehn Frauen gleichzeitig anschreibt, vergrößert schließlich seine Chancen, oder? Das sogenannte Numbers Game.

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Diese Denkweise könnte erklären, warum es so viele Männer tatsächlich auf diese Weise probieren. Es gibt im Netz mittlerweile auch jede Menge fakeFlirtseiten. Hier gibt es einen Haufen Profile gut aussehender Frauen. Doch dahinter verbirgt sich ein Chatbot oder bestenfalls ein anderer Mann, der für das Schreiben der Antworten bezahlt wird. Auf diesen Seiten wird man sogar von den vermeintlichen Damen für seine Schwanzbilder gelobt werden. Doch diese Mädels sind, genauso wie dir Unterhaltungen, nicht echt.
In der Realität lässt sich der eigene Bekanntenkreis durch das wahllose Herumschicken von Bildern nicht erweitern. Je intimer der Inhalt, desto negativer der Effekt.

Die meisten Frauen fühlen sich belästigt und beschämt

Es ist traurig, aber wahr. Liebe Männer: Fast alle Mädels fühlen sich von Dick-Pics eher angeekelt. Nicht wenige brechen nach dem Erhalt solcher Nachrichten den Kontakt vollends ab. Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen und manche Frauen stehen tatsächlich auf eindeutige Fotos. Dies gilt es im Vorfeld bei jeder Dame individuell herauszufinden. Fehlt das Einverständnis der Empfängerin, handelt es sich bei dem Versenden von Dickpics schlicht und ergreifend um sexuelle Belästigung.

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Das ungefragte Versenden von Dickpics ist und bleibt strafbar: Laut dem Strafgesetzbuch kann das unaufgeforderte versenden pornografischer Inhalte mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe geahndet werden. Es handelt sich hierbei also um alles andere als einen Kavaliersdelikt. Dies sollte jedem im Vorfeld klar sein, der mit dem Gedanken spielt, seine Dickpics im Netz zu verteilen.

Betroffene können sich wehren

Wer ungefragt unerwünschte Dickpics zugeschickt bekommt, kann dies auf der Website Dickstinction.com melden. Am besten wird, neben einem Screenshot, auch gleich Datum und Uhrzeit sowie der Name des Absenders angegeben. Auf der Website gibt es einen Fragebogen, der beim Erstellen der Anzeige hilft. Diese kann online an die Polizei weitergeleitet oder ausgedruckt und übergeben werden.

Diese Frau liebt sowas!

Wer sich unsicher ist, kann auch vorab eine Beratungsstelle aufsuchen oder den Frauennotruf wählen.

Kleine Notiz noch am Rande

In einem Interview bezüglich der Sammelwut der Geheimdienste wies der Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden ausdrücklich auf folgenden Umstand hin: Die NSA sammelt und speichert alles. Auch verschickte Dickpics. Diese Anekdote sollte man bei alldem ebenfalls im Hinterkopf behalten.


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