Erotiklexikon: Vomiting

    Von Eronite Pornolexikon
    Voraussichtliche Lesedauer: 2 Minuten
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    Die Römische Dusche – Nichts für Saubermänner!

    Viele Sexpraktiken sind allgemein bekannt und beliebt. Wer würde beispielsweise nicht mal gern einen Dreier ausprobieren oder seiner Freundin beim Sex Handschellen anlegen? Andere Neigungen bewegen sich dagegen definitiv außerhalb der Norm. Dazu gehört auch die Praktik Vomiting, in der Szene auch als „Römische Dusche“ bekannt.

    Was ist Vomiting?Was verbirgt sich hinter Vomiting?

    Vomiting gehört in den Bereich BDSM. Bei der Praktik geht es um eine Machtdemonstration. Der dominante Partner zeigt seine Überlegenheit, indem er auf den devoten Partner erbricht oder ihn bzw. sie zum Erbrechen bringt. Man könnte hier auch von „beim Sex ankotzen“ sprechen.

    Erbrechen heißt auf Englisch Vomiting. Der Name Römische Dusche spielt wahrscheinlich auf die weit verbreitete Dekadenz im Antiken Rom ab. Damals stopften sich die Gäste bei Gelagen mit Essen voll. Wenn sie nicht mehr essen konnten, mussten Sklavinnen sie mit Pfauenfedern oder den Fingern zum Erbrechen bringen, damit sie weiter essen konnten.

    In der Sexualkunde wird Vomiting als Emetophilie oder Vomerophilie bezeichnet. Sie gilt als eine sexuelle Störung. Früher wurde sie als Krankheit betrachtet. Davon ist man heute abgekommen, so lange das Vomit im gegenseitigen Einverständnis praktiziert wird, keine Außenstehende beeinträchtigt werden und niemand zu Schaden kommt. Eine Behandlung erfolgt heute nur noch, wenn Betroffene Schaden erleiden oder sich ein Leidensdruck aufbaut.

    Warum praktizieren manche die Römische Dusche?

    Das wissen wahrscheinlich noch nicht einmal die Betroffenen selbst so genau. Sie geben an, Lust nicht durch das Vomiting zu empfinden, sondern durch die Erniedrigung, die damit verbunden ist. Wenn jemand eine Person verachtet, gibt es nicht umsonst den Ausdruck, jemanden zum Kotzen zu finden.

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    Bei der Sexpraktik Römische Dusche finden sich zwei Partner zusammen, einer der kotzt und ein anderer, der sich ankotzen lässt. Es soll sogar besonders devote Personen geben, die das Erbrochene essen. „Kotze fressen“, wie der Volksmund sagt. Das normale Gefühl des Ekels wird bei diesem Fetisch in Lust umgewandelt.

    Was sagt die Medizin zum Vomiting?

    Die meisten Menschen finden Erbrochenes eklig, weil es sich um halb verdaute Nahrung handelt, die unangenehm aussieht und riecht und auf eine Krankheit hindeutet. Darüber hinaus ist häufiges Erbrechen gesundheitsschädlich. Das Erbrochene hat durch die Magensäure einen niedrigen pH-Wert. Es greift die Speiseröhre, die Zähne und das Zahnfleisch an. Wer Vomiting wie die slaughtered vomit dolls praktiziert, putzt sich am besten danach die Zähne und trinkt reichlich Wasser, um Rachen und Speiseröhre zu spülen.

    Synonyme:
    Ankotzen
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