Erotiklexikon: Vaginalstraffung

    Von Eronite Pornolexikon
    Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten
    Vaginalstraffung
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    Was ist das und wann ist’s empfehlenswert?

    Der menschliche Körper unterliegt im Laufe des Lebens Veränderungen. Schon relativ zeitig setzt der Abbau ein, der sich beispielsweise in der Erschlaffung von Muskeln und Geweben äußert. Davon ist auch die Vagina betroffen. Dagegen hilft eine Vaginalstraffung.

    Was ist eine Vaginalstraffung?

    Der Eingriff wird auch Scheidenverengung genannt. Es handelt sich um eine Schönheitsoperation, bei der eine Verengung des inneren Bereichs der Scheide erfolgt. Mitunter wird mit dem Begriff Vaginaverengung auch eine OP bezeichnet, bei der die äußeren Schamlippen verkleinert werden. Das Ziel der Vaginalstraffung besteht darin, die Scheide zu verengen, damit das Lustgefühl beim Sex gesteigert wird.

    Warum ist so ein Eingriff notwendig?

    VaginalstraffungDie Scheide ist ein extrem dehnbares Körperorgan. Schließlich dient sie als Geburtskanal. Nach der Dehnung bei der Geburt bildet sie sich wieder auf ihre ursprünglichen Maße zurück. Durch häufige oder schwere Schwangerschaften kann es jedoch passieren, dass die Scheide ihre Elastizität verliert und sich nicht wieder verkleinert. Derselbe Effekt kann auch durch eine starke Gewichtsabnahme oder als normale Alterserscheinung passieren.

    Wenn die Scheide geweitet ist, können unter anderem Harninkontinenz oder das Gegenteil, Harnverhalt, die Folge sein. Zudem leidet das Sexleben darunter, weil die Reibung zwischen Penis und den Scheidenwänden geringer wird. Eine Vaginalstraffung kann das Problem beheben.

    Was passiert bei dem Eingriff? Bei einer Vaginalstraffung kommen verschiedene Operationsmethoden zum Einsatz. Oft wird Gewebe aus der Scheide entnommen und die umgebenden Muskeln gestrafft. Mitunter wird die Vagina auch durch körpereigenes Fettgewebe unterfüttert und damit verengt. Bei anderen Techniken werden Laser oder hochfrequente Radiowellen eingesetzt, die kleine Verletzungen erzeugen. Der einsetzende Selbstheilungsprozess sorgt für die Bildung neuer Schleimhäute und somit für eine Scheidenverengung.

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    In der Mehrzahl der Fälle wird der Eingriff ambulant durchgeführt. Es ist möglich, dass die Patientin nach der OP noch einen oder zwei Tage im Krankenhaus zur Beobachtung verbleiben muss. Wie jede andere Operation birgt eine Vaginalstraffung gewisse Risiken. Es kann beispielsweise zu Komplikationen während der Narkose oder zu Infektionen kommen. Blutungen und Schwellungen können auftreten. Die Sensibilität (Empfindlichkeit) kann reduziert werden.

    Was kostet eine Vaginalstraffung?

    Das kommt auf das Operationsverfahren und die Umstände an. Üblicherweise liegen die Kosten zwischen 2.500 und 7.500 Euro. Da es sich in den meisten Fällen um eine kosmetische Operation handelt, werden die Kosten weder von der gesetzlichen Krankenkasse noch von privaten Krankenversicherungen übernommen.

    Eine Ausnahme bilden die wenigen Fälle, in denen eine Scheidenverengung aus medizinischen Gründen für notwendig erachtet wird. Darüber treffen die Krankenkassen Einzelfall-Entscheidungen.

    Welche Alternativen gibt es?

    Verantwortungsbewusste Mediziner raten, eine Scheidenverengung nur als letztes Mittel einzusetzen, weil eine Operation nicht rückgängig gemacht werden kann. Viel besser ist es, auf intensives Beckenbodentraining zu setzen. Das kann allein mittels Anleitungen durch Trainingsvideos im Internet oder durch Selbsthilfegruppen erfolgen. Liebeskugeln haben sich ebenfalls bewährt. Sie werden morgens in die Vagina eingeführt und bleiben dort zumindest für mehrere Stunden. Durch ihre Stimulation bewirken sie eine natürliche Straffung von Muskulatur und Gewebe der Scheide.

    Synonyme:
    Scheidenverengung, Designer-Vagina
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