Erotiklexikon: Rasurfetisch

    Von Erotiklexikon
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    Rasurfetisch
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    Die Lust auf glatte und samtweiche Haut

    Bestimmte Vorlieben lassen sich leicht nachvollziehen. Dazu gehört auch der Rasurfetisch. Die meisten Männer (und auch Frauen) rasieren sich regelmäßig. Das geschieht aber in der Regel nur aus Gründen der Ästhetik oder der Körperpflege. Momentan ist es beispielsweise nicht gerade in, mit einem Urwald zwischen den Beinen oder unter den Achseln herumzulaufen.


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    Was ist dann aber ein Rasurfetisch?

    RasurfetischSo wird in der Erotik das Verlangen nach frisch rasierter Haut genannt. Menschen mit dieser Neigung lieben es, mit ihren Fingern über die samtweiche, zarte Haut zu streichen. Der Rasurfetisch versetzt sie in sexuelle Erregung. Ein Rasurfetisch kommt in zwei Ausprägungen vor. In der ersten empfindet der dominante Partner Lust daran, seinen unterwürfigen Partner zu rasieren. Mit der Rasur zeigt der Dom, dass er Macht über seinen Sub hat. Die glatt rasierten Stellen sind das äußerlich sichtbare Merkmal dafür. Vielen Subs bereitet es jedoch auch von sich aus Vergnügen, sich zu rasieren. Durch die Rasur zeigen sie, dass sie sich unterwerfen.

    Was wird besonders häufig rasiert?

    Am häufigsten wird der Rasurfetisch an der Intimbehaarung ausgelebt. Dem Dom bereitet es großes Vergnügen, seiner Sub das Fötzchen blank zu rasieren. Da sieht es gleich viel leckerer aus und lädt zum Spielen ein. Andere Körperteile werden aber auch gern rasiert. Dazu zählen die Haare unter den Achseln und mitunter auch die Kopfbehaarung. Männer rasieren sich manchmal auch die Haare auf der Brust. Im Extremfall führt der Rasurfetisch zu einer Ganzkörperrasur.

    Ist ein Rasurfetisch gefährlich?

    Nein, er gehört zu den eher harmlosen Praktiken beim BDSM. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Rasur im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt. Einer Person gegen ihren Willen die Haare abzurasieren, stellt eine Straftat dar. Weil sie mit einem Werkzeug, dem Rasierer, begangen wird, gilt eine unerlaubte Rasur sogar als gefährliche Körperverletzung.

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    Im gegenseitigen Einvernehmen können sich die Partner aber so oft rasieren wie sie wollen und ihren Rasurfetisch ausleben. Dabei sollten sie jedoch darauf achten, die Haut durch das häufige Rasieren nicht zu sehr zu strapazieren und reichlich Rasierschaum und Präparate zur Hautpflege zu benutzen. Im Internet gibt es Foren, in denen sich Menschen mit einen Rasurfetisch austauschen und miteinander verabreden können.

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