Erotiklexikon: Jaxxen

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    Jaxxen – Sprachwandel trifft Erotik

    Wem der Begriff "Jax­xen", an so man­cher Stel­le auch "Jaxen" geschrie­ben, unter­kommt, der muss zunächst den Kon­text zum Satz erken­nen. Nur er ver­deut­licht, wofür das Wort tat­säch­lich steht: Ursprüng­lich nahm der Begriff als ein­fa­ches Jugend­wort Bedeu­tung an. "Irgend­wo hin­ge­hen oder hin­lau­fen" war damit gemeint. Da konn­te sogar der Hin­ter­ge­dan­ke, von irgend­wo zu ver­schwin­den bzw. regel­recht abzu­hau­en, eine Rol­le spie­len. Dem Wan­del der Zeit aus­ge­lie­fert, hat der Begriff mitt­ler­wei­le auch in der Welt der Sexua­li­tät und der Ero­tik Ein­zug gefun­den.


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    Die Bedeutung in erotischem Sinne

    JaxxenUnter Jugend­li­chen wird mit die­ser Bezeich­nung in der moder­nen Welt das Her­um­spie­len an sich selbst umschrie­ben. In wel­cher Schreib­va­ri­an­te auch immer: den Begriff in sozia­len Medi­en leicht­fer­tig ver­wen­den – das kann unter Umstän­den sprich­wört­lich nach hin­ten los­ge­hen.

    Vie­le Bezeich­nun­gen mei­nen das­sel­be und wer­den in der all­täg­li­chen Umgangs­spra­che oft syn­onym ver­wen­det. Im Bereich der Sexua­li­tät sind dies zum Bei­spiel die Selbst­be­frie­di­gung, Mas­tur­ba­ti­on, das Ona­nie­ren – und eben das Jax­xen. Selbst­be­frie­di­gung wird von bei­den bio­lo­gi­schen Geschlech­tern prak­ti­ziert und ver­folgt in aller Regel das Ziel, einen Orgas­mus zu erle­ben. Die­ser wie­der­um soll dem Kör­per zu rascher Ent­span­nung ver­hel­fen. Beim "Jaxen" muss der Orgas­mus aller­dings nicht immer im Vor­der­grund ste­hen.

    Sexua­li­tät in der Jugend – eine höhe­re Hemm­schwel­le? In jugend­li­chen Krei­sen han­delt es sich bei Ero­tik und Sexua­li­tät meist um Tabu­the­men. Oft schämt man sich für die Aus­spra­che von ein­deu­ti­gen und kla­ren, the­men­be­zo­ge­nen Begrif­fen und flüch­tet in weni­ger kon­kre­te For­mu­lie­run­gen. Eine neue Spra­che ent­steht – der Mensch ver­wen­det bewusst Wör­ter mit unter­schied­li­chen Bedeu­tun­gen.

    Das ERONITE Dating

    So ist es um ein Viel­fa­ches ein­fa­cher, den tat­säch­li­chen Inhalt einer Bot­schaft vor all jenen zu ver­schlei­ern, die von die­sem nichts wis­sen soll­ten. Doch unter­ein­an­der, da ver­steht man selbst­ver­ständ­lich trotz­dem, was denn gera­de gemeint ist.

    Interpretationsspielraum

    Obwohl die Begrif­fe im Grun­de gleich­be­deu­tend sind, exis­tiert für Selbst­be­frie­di­gung ein umfang­rei­cher Fach­jar­gon. Wäh­rend man bei Ona­nie zunächst an die männ­li­che Selbst­be­frie­di­gung denkt, ent­steht bei Mas­tur­ba­ti­on meist das Bild einer Frau. Das Wort "Jax­xen" hat sich auf­grund sei­nes nicht-sexu­el­len Ursprungs vor­wie­gend in der Jugend ver­brei­tet.

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    Erwach­se­ne füh­ren übli­cher­wei­se offe­ne­re Gesprä­che über ihre Sexua­li­tät und zei­gen weni­ger Hem­mun­gen. In ers­ter Linie des­halb ist es sehr wahr­schein­lich, dass die­ses Wort sich kaum aus dem jugend­li­chen Per­so­nen­kreis hin­aus­be­wegt.

    Sprachpsychologie – was macht unser Wortschatz mit uns?

    Die ech­te "Selbst­be­frie­di­gung" hat tat­säch­lich eine sowohl kör­per­li­che als auch men­ta­le Befrie­di­gung zur Fol­ge. Das Jax­xe­no­der Wich­sen hin­ge­gen zeich­net sich pri­mär durch eine nega­tiv-vul­gä­re Tona­li­tät aus. Ein Wort, das einen gewis­ser­ma­ßen abwer­ten­den Nach­klang in der Aus­spra­che hat, ver­leiht Jugend­li­chen in psy­cho­lo­gi­schem Sin­ne eine Art Macht­ge­fühl.

    Deut­sche Ero­tik­stars

    Wer sich in der Öffent­lich­keit der­ar­ti­ger Wor­te bedie­nen kann, gilt unter sei­nes­glei­chen als "jemand". Und wer es so auch noch schafft, sich über ande­re lus­tig zu machen oder sie zu dis­kri­mi­nie­ren, ohne, dass die­je­ni­gen es selbst über­haupt bemer­ken – dem kann auch nicht so schnell Ein­halt gebo­ten wer­den.

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