Bio-Bauern spritzen nicht – und sterben deswegen aus?

Von Carlos Galvez Otoño
Voraussichtliche Lesedauer: 4 Minuten
Bio-Bauern spritzen nicht – und sterben deswegen aus?
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Feiner Unterschied bei der Rettung des Klimas

Bio-Bauern spritzen nicht und sind stolz darauf. Die Nahrung wäre natürlicher und schmeckt besser. Außerdem haben diese Bauern ein reineres Gewissen als andere. So weit so gut. Doch was ist mit der Kehrseite der Medaille? Jeder Mann, der eine Weile lang nicht gespritzt hat, weiß, wie man sich dabei fühlt. Dieser Zustand erklärt auch die ganzen Demonstrationen der Bauern. Irgendwo müssen sie mit ihrer aufgestauten Energie ja hin.


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Bio-Bauern spritzen nicht – Fakt oder Fiktion?

Bio-Bauern spritzen nicht – und sterben deswegen aus?
Bio-Bauern spritzen nicht – und sterben deswegen aus?

Es besteht ein signifikanter Unterschied zwischen ökologisch angehauchten Bauern und den berüchtigten Klima-Klebern. Letztere wichsen sich in die Hand, um sich anschließend mithilfe des klebrigen Spermas irgendwo zu befestigen. Meist an Orten, an denen sie niemand haben will. Das ist für alle Umherstehenden sehr nervig, aber zumindest sind diese Klima-Aktiwichser bei ihrer Arbeit tiefenentspannt.

Nicht so die Bauern, um die es in diesem Artikel geht. Denn Bio-Bauern spritzen überhaupt nicht. Dass das nicht gesund sein kann, ist jedem klar. Doch diese Überzeugungstäter sind sich den Gefahren ihres Verhaltens vollends bewusst. Genau das macht sie so gefährlich.

Bio-Bauern spritzen nicht, sie legen lieber ganze Stadtteile lahm
Man hat das Gefühl, dass Bauern und Landwirte ständig demonstrieren würden. Mal ist die Milch im Supermarkt zu billig, mal das Fell der Kuh zu struppig und so weiter. Ein Grund wird immer gefunden, um auf sich aufmerksam zu machen. Bei der Wahl ihrer Aktionen sind diese Bauern auch nicht gerade zimperlich. Hunderte Traktoren sammeln sich in der Innenstadt und bringen dort den Verkehr zum Erliegen. Tonnenweise Milch wird vor Supermärkten in die Gullys geschüttet.

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Der Ideenreichtum dieser Keuschheits-Landwirte scheint unbegrenzt. Natürlich geht es hier offiziell um die Preise ihrer Ernte oder die Verwendung von Pestiziden. Doch die Wahrheit ist weit simpler: Männer, die über einen längeren Zeitraum nicht abspritzen durften, neigen zu dämlichen Aktionen.

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe

Bio-Bauern spritzen nicht – und sterben deswegen aus?
Bio-Bauern spritzen nicht – und sterben deswegen aus?

Im Grunde sind diese Aktionen nichts anderes als ein einziger, großer Hilfeschrei. Lasst uns endlich abspritzen! Doch was so einfach klingt, ist in der Realität mal wieder unnötig kompliziert. Denn die Bio-Bauern spritzen nicht, so lange sie nicht dabei vom Staat unterstützt werden.

Doch wen genau soll der Staat abkommandieren? Die meisten Politikerinnen der grünen Partei eignen sich nun einmal nicht wirklich als Wichsvorlage. Bliebe als nächster Lösungsvorschlag die Polizei. Eine Hundertschaft von Frauen in Uniform mit Handschellen und Schlagstöcken könnten da sicher einiges bewirken. Doch wollen wir unsere, durch Steuergelder finanzierten, Polizistinnen für so etwas hergeben?

Bescheidener Lösungsvorschlag

Bio-Bauern spritzen nicht auf ihre Felder, und das aus voller Überzeugung. Aber dürften sie dann nicht woanders hinspritzen? Eine Art Samenbank, bei denen sie regelmäßig auf ein virtuelles Konto einspritzen, wäre die Lösung. Alle Bauern wären wieder gut drauf und das angesammelte Sperma kommt auf Umwegen doch auf die Felder.

Ganze LKW-Ladungen voller Sperma müssten auf diese Weise von den Samenbanken zu den Feldern transportiert werden. Das schafft Arbeitsplätze.

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Wenn sich nun ein kluger Kopf der Bankenbranche noch ein entsprechendes Zinssystem ausdenkt, entwickelt sich das Sperma der Bio-Bauern vielleicht zum Bitcoin der Zukunft.

Von wegen Bio-Bauern spritzen nicht

Sie benötigen nur den richtigen Anreiz beziehungsweise die passende Wichsvorlage. Einige der Öko-Bauern werden die Idee mit der Samenbank bevorzugen und fleißig einspritzen. Wieder andere werden eher auf die hübschen Frauen in Uniform zurückgreifen wollen. Vereinzelt werden auch so mancher Bauer herausfinden, was er mit seiner Melkmaschine noch so alles anstellen kann.

Auf jeden Fall wird die, zurzeit recht angespannte, Situation gelockert. Kein Samenstau mehr in deutschen Innenstädten und kein Milcherguss vor Supermärkten. Alle sind entspannt und zufrieden. Das Essen schmeckt wieder besser, da die Milch nun nicht nur von glücklichen Kühen, sondern auch von zufriedenen Bauern kommt.

Das erste Problem ist also gelöst. Nun gilt es, die Klima-Aktiv-Wichser zu überzeugen. Schließlich gibt es im Leben Besseres, als sich ständig nur in die Hand zu wichsen.

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