Intime Beichte: Ich habe einen Insekten-Fetisch

Von Benno von Sandhayn
Voraussichtliche Lesedauer: 4 Minuten
Intime Beichte: Ich habe einen Insekten-Fetisch
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Vor kurzem entdeckte ich meinen Insekten-Fetisch

Meine intime Beichte: Ich wichse Schmetterlinge voll

In der Welt der Ero­tik gibt es nichts, was es nicht gibt. Zu den gewiss sel­te­ner zu fin­den­den Vor­lie­ben zählt ein Insek­ten-Fetisch.


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Dass ein Insek­ten­fe­tisch der Medi­zin nicht unbe­kannt ist, geht aus der Tat­sa­che her­vor, dass es für den Insek­ten-Fetisch sogar einen wis­sen­schaft­li­chen Namen gibt. Die sexu­el­le Vor­lie­be für Insek­ten wird For­mi­co­phi­lie genannt.

Wie zeigt sich die sexuelle Vorliebe für Insekten?

Wissenschaftliche Sensation: Honig aus Bienensperma gewonnenIn der Regel zeigt sich die­ser Insek­ten­fe­tisch dar­an, dass der Betref­fen­de sexu­ell erregt wird, wenn Insek­ten auf sei­nem Kör­per und beson­ders auf der Eichel sei­nes Penis, her­um­lau­fen und ein leich­tes Krib­beln ver­ur­sa­chen. In einem Fall zeig­te sich der Insek­ten-Fetisch eines Man­nes jedoch ganz anders. Beim Mas­tur­bie­ren spritz­te sein Sper­ma zufäl­lig auf ein Insekt, das dar­in ertrank. Das berei­te­te ihm gro­ße Befrie­di­gung. Seit­dem ent­deck­te er sei­ne sexu­el­le Vor­lie­be für Insek­ten und ver­sucht, das zufäl­li­ge Ereig­nis so oft wie mög­lich zu wie­der­ho­len.

Ist die­ser Insek­ten-Fetisch harm­los oder schäd­lich? Dass so ein Ver­hal­ten nicht der gesell­schaft­lich akzep­tier­ten Norm ent­spricht, steht außer Fra­ge. Trotz­dem ist der Insek­ten­fe­tisch eine Vor­lie­be, die mehr oder weni­ger harm­los ist. Das sieht mit ande­ren Vor­lie­ben ganz anders aus. Kras­se Bei­spie­le dafür sind die Klep­to­ma­nie (Lust am Steh­len) oder die Pyro­ma­nie (Lust am Feu­er). Bei­de Feti­sche stel­len sowohl für den Ver­ur­sa­cher als auch für sei­ne Mit­men­schen eine Gefahr dar und müs­sen zu Recht medi­zi­nisch behan­delt wer­den.

Verstößt der Insekten-Fetisch nicht gegen das Tierschutzgesetz?

In den meis­ten Fäl­len bedeu­tet eine sexu­el­le Vor­lie­be für Insek­ten kei­nen Ver­stoß gegen den Tier­schutz. Der Gesetz­ge­ber sieht das Ver­let­zen oder Töten von Tie­ren als eine Sach­be­schä­di­gung an. Vor­aus­set­zung für den Tat­be­stand einer Sach­be­schä­di­gung ist aller­dings der Umstand, dass die beschä­dig­te oder zer­stör­te Sache, sprich getö­te­tes oder ver­letz­tes Tier, einen Eigen­tü­mer hat. Das dürf­te bei einer ein­zel­nen Flie­ge oder einem Käfer kaum der Fall sein.

Die bes­ten Fetisch­kon­tak­te

Der Insek­ten-Fetisch könn­te höchs­tens juris­tisch rele­vant wer­den, wenn er sich bei­spiels­wei­se gegen Honig­bie­nen rich­tet. Honig­bie­nen sind Nutz­tie­re und haben einen Eigen­tü­mer. Selbst in die­sem Fall wür­de das Tier­schutz­ge­setz nur grei­fen, wenn es zu einer mas­sen­wei­sen Tötung der nütz­li­chen Insek­ten käme. Eine Aus­nah­me wür­de nur dann bestehen, wenn sich der Insek­ten-Fetisch gegen Tier­ar­ten rich­tet, die auf der Roten Lis­te der vom Aus­ster­ben bedroh­ten Arten ste­hen. Dann kann auch die Tötung eines ein­zel­nen Insekts straf­recht­li­che Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen.

Muss man einen Nachbarn mit Insekten-Fetisch tolerieren?

Im Prin­zip bleibt nichts ande­res übrig, so lan­ge dadurch nicht ande­re Men­schen in sei­ner Umge­bung beläs­tigt oder gestört wer­den. Das bedeu­tet, man könn­te gegen einen Mann mit Insek­ten­fe­tisch nur dann vor­ge­hen, wenn er sei­ner Vor­lie­be in der Öffent­lich­keit frönt und zum Bei­spiel im Gar­ten mas­tur­biert und das von ande­ren gese­hen wer­den kann.

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Ein ande­rer Grund, gegen einen Insek­ten-Fetisch vor­zu­ge­hen wür­de dann vor­lie­gen, wenn der Betref­fen­de damit anfan­gen wür­de, Insek­ten wie Flie­gen oder Kaker­la­ken zu züch­ten und die Tie­re die Nach­barn beläs­ti­gen wür­den.

Kann ein Insektenfetisch geheilt werden?

Das ist im Prin­zip nicht mög­lich, weil es sich um eine Vor­lie­be han­delt, die ein­fach da ist. Sehr vie­le Män­ner haben zum Bei­spiel eine Vor­lie­be für üppig gebau­te Blon­di­nen, eini­ge weni­ge dage­gen pfle­gen eine sexu­el­le Vor­lie­be für Insek­ten. War­um das so ist, weiß kei­ner der Betrof­fe­nen. Man könn­te höchs­tens gegen den Insek­ten­fe­tisch ankämp­fen, indem man ver­sucht, den Geschlechts­trieb im All­ge­mei­nen zu unter­drü­cken.

So lan­ge es nicht aus­ufert, bleibt nichts ande­res übrig, als den Nach­barn oder Bekann­ten mit einem Insek­ten-Fetisch zu tole­rie­ren. In der Regel wird er sei­ne sexu­el­le Vor­lie­be für Insek­ten sowie­so nicht an die gro­ße Glo­cke hän­gen.

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