Pfefferspray statt scharfer Nummer – Warum Männer in Sexfallen tappen

Von Carlos Galvez Otoño
Voraussichtliche Lesedauer: 4 Minuten
Pfefferspray statt Sex – Warum Männer in Erotik-Fallen tappen
Pfefferspray statt scharfer Nummer – Warum Männer in Sexfallen tappen
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Der Fall der Serientäterinnen aus Bremen

Im Februar 2022 wurde in Bremen ein Fall bekannt, der für Aufsehen sorgte: Mehrere Frauen hatten Männer mit einer besonders perfiden Masche in eine Sexfalle gelockt. Sie hatten sich auf verschiedenen Dating-Plattformen angemeldet, sich als attraktive Frauen ausgegeben und so das Interesse der Männer geweckt.


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Nach einigen Flirts boten sie dann ein Treffen an, das angeblich zu einem sexuellen Abenteuer führen sollte. Doch statt Erotik gab es für die Männer eine böse Überraschung: Die Frauen sprühten ihnen Pfefferspray ins Gesicht, beraubten sie und flohen.

Warum manche Kerle in Sexfallen landen

Das Phänomen ist nicht neu: Immer wieder tappen Männer in Sex-Fallen, bei denen sie um ihr Geld oder ihre Wertsachen gebracht werden. Doch warum fallen Männer auf solche Maschen herein? Experten zufolge spielt hier vor allem die Sexualität eine große Rolle.

Pfefferspray statt Sex – Warum Männer in Sexfallen tappenMänner sind oft bereit, ein hohes Risiko einzugehen, um ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Das machen sich auch Kriminelle zu Nutze und locken Männer mit vermeintlich sexuellen Angeboten in eine Falle.

  1. Das Verlangen nach Sexualität
    Männer haben oft ein starkes Verlangen nach Sexualität und sind bereit, dafür auch ein gewisses Risiko einzugehen. Das machen sich Kriminelle zu Nutze und bieten vermeintlich erotische Abenteuer an, um Männer in eine Sexfalle zu locken.
  2. Das Risiko wird unterschätzt
    Männer unterschätzen oft das Risiko, das mit solchen sexuellen Abenteuern einhergeht. Sie glauben, dass sie selbst in der Lage sind, die Situation zu kontrollieren, und unterschätzen die Gefahr, die von den vermeintlichen Frauen ausgeht.
  3. Der Einfluss von Pornografie
    Auch die Verbreitung von Pornografie spielt hier eine Rolle. Pornos zeigen oft ein verzerrtes Bild von Sexualität, bei dem Frauen nur als Objekte der Lust dargestellt werden. Männer können dadurch ein falsches Bild von Frauen und Sexualität bekommen und sind so anfälliger für solche Maschen.

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  1. Wie man sich schützen kann
    Um sich vor solchen Maschen zu schützen, sollten Männer vor allem kritisch sein und nicht zu schnell auf sexuelle Angebote eingehen. Man sollte sich immer bewusst sein, dass es sich um eine unbekannte Person handelt und das Risiko eines Betrugs oder Überfalls besteht. Zudem kann es hilfreich sein, sich über die Person im Vorfeld zu informieren und sich nicht auf Treffen an ungewöhnlichen Orten einzulassen.
  2. Vertrauen ist ein kostbares Gut
    Eine weitere wichtige Erkenntnis aus der Geschichte ist die Bedeutung von Vertrauen. Die Täterinnen haben das Vertrauen der Männer gewonnen, indem sie sich als vermeintliche Prostituierte ausgaben und den Männern gegenüber sehr zugänglich und freundlich auftraten. Das Vertrauen der Männer war somit das Eintrittsticket in die Falle.
  3. Opfer sind nicht immer Frauen
    In den meisten Fällen von sexueller Gewalt werden Frauen als Opfer betrachtet. Die Geschichte von den Serientäterinnen zeigt jedoch, dass auch Männer Opfer von sexueller Gewalt werden können. Männer, die in die Sexfalle tappen, haben oft Schwierigkeiten, darüber zu sprechen, weil es als unmaskulin angesehen wird, Opfer zu sein. Es ist wichtig, dass Männer, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind, unterstützt werden und Zugang zu den gleichen Ressourcen und Unterstützungsdiensten haben wie Frauen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Dies zeigt, wie wichtig es ist, das Vertrauen in eine Person sorgfältig aufzubauen und nicht blind zu vertrauen, insbesondere wenn es um sexuelle Angelegenheiten geht. Es ist wichtig, dass man sich Zeit nimmt, um eine Person kennenzulernen, bevor man sich auf sexuelle Aktivitäten einlässt. Es ist auch ratsam, sich an öffentlichen Orten zu treffen und die erste Begegnung nicht gleich in einem privaten Raum stattfinden zu lassen.

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Männer, die auf solche Sexfallen hereinfallen, sind oft von ihrem sexuellen Verlangen getrieben und unterschätzen das damit verbundene Risiko. Es ist wichtig, kritisch zu bleiben und sich bewusst zu machen, dass es sich um eine unbekannte Person handelt, mit der man zu tun ist und Vorsicht walten lassen sollte.

Quelle: t-online

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