Die Morgenlatte – der geladene Akku des Mannes

Von Dr. Dorothea Flogger
Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten
Die Morgenlatte – der geladene Akku des Mannes

Eine Akkuanzeige für sexuelle Fitness?

„Morgenstund‘ hat Gold im Mund“, heißt es, aber wenn bei einem Mann morgens etwas hart ist, dann ist es nicht das Edelmetall in den Zähnen. Und auch wenn eine Frau gerne einen Latte Macchhiato zum Frühstück mag, hat ein Mann im Zusammenhang mit Latte und Morgen ganz andere Assoziationen: die klassische Morgenlatte.

Die Morgenlatte – warum und wozu?

Die Morgenlatte – der geladene Akku des MannesMit dem Begriff Morgenlatte wird das Phänomen bezeichnet, dass die Herren der Schöpfung sehr oft morgens mit einer Erektion aufwachen. Viele Versuche gibt es, dies zu erklären. So sollen erotische Träume Auslöser sein. Aber auch eine gefüllte Blase wird als profane Ursache für die Morgenlatte herangezogen. Doch beide Erklärungen halten wissenschaftlichen Untersuchungen nicht Stand. Als gesichert gilt, dass der Mann immer mal wieder eine Erektion hat. Das passiert sowohl nachts beim Schlafen, unabhängig vom Traum, als auch tagsüber kommt es immer mal wieder zu einer spontanen Erektion, auch ohne dass ein sexueller Auslöser dahinter steckt. Und so ist auch wohl die Morgenlatte eine einfache Laune der Natur, die aber durchaus Lust auf mehr machen kann.

Nach einer erholsamen Nacht ist der Akku des Mannes aufgeladen. Der Körper ist fit für den Tag. Vielleicht möchte der Körper einfach nur signalisieren, dass es ihm gut geht. Dazu zeigt die Energieanzeige des Körpers einfach steil nach oben – wenn man(n) auf dem Rücken liegt. Der Mann signalisiert so seiner Partnerin, dass er bereit ist für die Herausforderungen, die ihn erwarten. Und manche Frau denkt sich: „Das kann ich so nicht stehen lassen.“ Damit hat sich die Morgenlatte schon bewährt und beschert dem Paar einen tollen Start in den Tag.

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Wer den Tag so beginnen möchte, sollte einplanen, dass sich beide Körper danach noch nach Entspannung sehnen. Gerade am Wochenende bietet es sich also an, auf die Akkuanzeige „Morgenlatte“ zu reagieren. Nach dem gemeinsamen Vergnügen erholt sich das Paar beim Kuscheln. Vielleicht schlafen beide dabei noch wieder ein, und der Mann erwacht ein weiteres Mal mit einer Morgenlatte. Gleiches gilt natürlich auch für gleichgeschlechtliche Beziehungen, in denen beide Partner den Füllstand ihrer Akkus signalisieren.

Und was ist mit Gleichberechtigung?

Nach dem einleitenden Sprichwort soll ein weiteres Bonmot zitiert werden: „Mit der richtigen Partnerin ist die Morgenlatte wie weggeblasen.“ Auch dies zeigt die Vorstellung vieler Männer, dass mit der morgendlichen Erektion nicht nur ein Körperteil gut durchblutet wird. Die Vorstellung, dass dieser Anblick seiner sexuellen Leistungsfähigkeit auch bei der Partnerin Lustgefühle weckt, ist weit verbreitet.

Und tatsächlich ist es so, dass die Morgenlatte kein rein männliches Phänomen ist. Auch die weiblichen Genitalien werden gut durchblutet, und des Morgens ist ebenso ihre Klitoris oft angeschwollen. Dies ist nur weniger sichtbar als beim Mann. Somit, liebe Männer, ist es oft nicht de r Anblick eurer Männlichkeit am frühen Morgen, die die Frauen anregt. Auch deren Akku ist gut gefüllt und viele sind auch nach dem Aufwachen durchausempfänglich für einen heißen Tagesstart.

Ein Tipp zum Schluss

Akzeptiere einfach, dass die biologischen Vorgänge, die zur Morgenlatte führen, nicht vollständig geklärt sind. Genieße das Gefühl, entspannt, fit und eventuell mit ein wenig Lust auf Lust zu erwachen. Ob die Morgenlatte dann aktiv angegangen wird oder ob sie ganz ohne Sex vergeht, hängt von der Stimmung aller Beteiligten ab. Auch hier gibt es kein Patentrezept. Nur eines ist sicher: Wenn der Akku wieder gefüllt ist, wird der Körper auch dies wieder in gewohnter Manier anzeigen.

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