Erotiklexikon: Incubus

    Von Erotiklexikon
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    Incubus
    Incubus
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    4.3
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    Ausdruck aus der Zeit des Aberglaubens

    In der heutigen Zeit wissen die meisten Menschen mit dem Begriff Incubus nichts mehr anzufangen. Einigen dürfte das Wort höchstens aus dem einen oder anderen Horrorfilm bekannt sein, in dem eine Frau von einem Dämonen besessen wurde. Im Zeitalter der Hexenverfolgung konnte bereits ein Verdacht in diese Richtung das Todesurteil bedeuten.


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    Was ist ein Incubus?

    Incubus
    Incubus

    In der Dämonologie, der auf Aberglauben basierenden Lehre von den Dämonen, ist ein Incubus, auch Inkubus genannt, ein männlicher Dämon. Er überfällt eine schlafende Frau und hat Sex mit ihr. Dabei wacht sie nicht auf und kann sich auch nicht wehren. Am nächsten Morgen erinnert sie sich an den Vorfall höchstens wie an einen Traum. Der Incubus erscheint ihr als ein schöner Mann, mit dem sie wilden Sex hat. Der Name leitet sich übrigens vom lateinischen “incubere” ab, das ausbrüten bedeutet.

    Das weibliche Gegenstück ist ein Succubus, ein weiblicher Dämon, der Männer im Schlaf erscheint und sie zum Sex verführt. Die Menschen glaubten, dass Dämonen geschlechtslos seien. Zuerst verwandelten sie sich in einen Succubus, um einem Mann den Samen zu rauben. Danach hatten sie als Incubus Sex mit einer Frau und schwängerten sie mit dem geraubten Sperma. Ein daraus entstehendes Kind nannte man Wechselbalg oder Hexenkind.

    Was steckt dahinter?

    Heute sind solche abstrusen Vorstellungen wissenschaftlich widerlegt. Sexualforscher wissen längst, dass erotische Träume vollkommen normal sind. Bei Männern heißen sie nicht umsonst feuchte Träume, weil sie im Schlaf zu unkontrollierten Samenerguss führen können. Erst seit kurzem ist durch Untersuchungen in Schlaflabors bekannt, dass auch Frauen regelmäßig feuchte Träume haben.

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    Das ist die Erklärung für den Glauben an einen Incubus. Allerdings sind erotische Träume bei Frauen nicht so offensichtlich wie bei Männern, weil die Muschi in der Regel nicht so nass wird, dass man auf dem Bettlaken die Spuren bemerken kann.

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    In früheren Zeiten wurden weibliche Sexualität und Lust negativ bewertet. Da war ein Incubus eine willkommene Ausrede. Schließlich ist man ja machtlos und hat keine Schuld, wenn man von einem Dämonen besessen ist, oder? Manchmal ging das aber auch schief. Wenn vermutet wurde, dass eine Frau öfter Sex mit einem Incubus hatte, wurde sie schnell als Hexe verdächtigt.

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