Erotiklexikon: Elastrator

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    Elastrator
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    Eines der gefährlichsten Werkzeuge im BDSM

    In der SM-Szene werden verschiedenste Geräte bzw. Werkzeuge benutzt, um damit Subs zu foltern und ihnen Schmerzen zuzufügen. Gängige Geräte sind Peitschen oder Nippelklemmen. Sie können sehr schmerzhaft sein. Erfahrungsberichte sagen aber, dass ein Elastrator von allen Geräten am meisten Schmerzen bereitet.

    Was ist ein Elastrator?

    Das Gerät wird eigentlich von Tierärzten und Bauern benutzt. Der Elastrator dient zum Kastrieren von Schafen und Ziegen, teilweise auch von Bullen. Das Werkzeug sieht aus wie eine Metallzange. Mit der Zange werden sehr enge Gummiringe über die Basis des Hodensacks geschoben.

    Elastrator

    Die Cockringe sind so eng, dass sie die Blutzufuhr abschneiden. Als Folge davon sterben die Hoden nach einer gewissen Zeit, die zwischen einer und zwölf Stunden liegen kann, ab. Die Prozedur ist extrem schmerzhaft. Die mit dem Elastrator angebrachten Gummiringe sind so eng, dass sie nur mit Spezialwerkzeug wieder entfernt werden können.

    Der Elastrator beim BDSM

    In der Sado-Maso Szene wird der Elastrator eingesetzt, um die Eier abzuschnüren. Manchmal wird er auch um den Schaft des Penis oder die Brustwarzen gelegt. Der Einsatz des Elastrators ist selbst bei überzeugten SM Fans umstritten. Das liegt nicht nur an den fast unerträglichen Schmerzen, die er bereitet, sondern auch an seiner Gefährlichkeit.

    Direkt zur Kastratorin

    Experten warnen, dass durch die engen Gummiringe empfindliche Nerven im Hodensack oder Penis beschädigt werden können. Die Folge könnte eine dauerhaft anhaltende Gefühllosigkeit in diesen Körperteilen sein. Das ist eine Nebenwirkung bzw. Spätfolge, die niemand gebrauchen kann, weder der Dom noch der Sub.

    Es gibt Alternativen zum Elastrator

    Bei SM dreht sich alles darum, Schmerz in Lust zu verwandeln. Allerdings ist das Risiko durch die Benutzung eines Elastrators einfach zu groß. Selbst erfahrene Anwender können dabei Fehler machen. Bei Anfängern ist das Risiko noch größer. Daher kann nur dringend geraten werden, auf Spiele mit einem Elastrator nach Möglichkeit zu verzichten.

    Lies auch: Über den Fetisch der Kastration, Sack- und Schwanzfolter (CBT)

    Es gibt jede Menge andere Werkzeuge und Geräte, mit denen man Folterspiele durchführen kann. Wer auf den Rat nicht hört und unbedingt einen Elastrator ausprobieren will, sollte das niemals allein machen, sondern sich an jemanden wenden, der damit schon Erfahrungen gemacht hat und zeigen kann, wie es geht und was man beachten muss.

    Direkt zu Miss Trix

    Aber Vorsicht: auch ein Kastrationsfetisch kann hiermit bedient werden und ist nicht ungefährlich!

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