Erotiklexikon: Brennesselfetisch

    Von Erotiklexikon
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    Brennesselfetisch
    Brennesselfetisch
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    Glühende Leidenschaft der etwas anderen Art

    Der Brennesselfetisch ist eine Spielart im BDSM und weit verbreitet. Die Pflanzen sind fast ganzjährig vorhanden und man muss kein Botaniker sein, um sie zu finden. Für alle, die auf Spanking stehen und mit einfachen Mitteln ihr SM-Liebesleben aufpeppen wollen, ist der Brennesselfetisch genau das Richtige!


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    Brennesselfetisch zur Ergänzung und kreativen Abwechslung

    Brennesselfetisch
    Brennesselfetisch

    Für all jene, die Gefallen an Spanking finden, ist der Griff zur Brennnessel naheliegend.

    Spätestens dann, wenn die Vielfalt der Schlagwerkzeuge ausgeschöpft ist, kommt der Wunsch nach neuen Spielweisen auf. Beim Brennesselfetisch handelt es sich um eine Abwandlung des Spankings, gepaart mit einer Prise Tunnelspiel. Beim Einsatz einer Nessel sind die Schlagkraft und die Schlagtechnik unerheblich.

    Ein kurzer Kontakt mit den Brennhaaren ist ausreichend, um die maximale Wirkung zu erzeugen. Das dabei entstehende Gefühl ist den meisten Menschen gut bekannt. Nach dem ersten Hautkontakt gibt es kein zurück mehr. Der sanfte Schmerz hält einige Minuten lang an und geht in ein Jucken über. Im Gegensatz zu diversen Spielarten mit Chilis, handelt es sich beim Brennesselfetisch um ein einsteigerfreundliches und mildes Tunnelspiel.

    Wird der Brennesselfetisch mit anderen Spielarten kombiniert, bleibt alles aufregend und spannend. Besonderes Prickeln erzeugt man durch zusätzliches Fesseln des Partners, der sich somit nicht aus der misslichen Lage herauswinden kann.

    Beim Brennnesselfetisch entscheidend: Körperstelle und Nesselart

    Brennesselfetisch
    Brennesselfetisch

    Prinzipiell gelten ähnliche Regeln wie für das Spanking: je sensibler die Körperstelle ist, desto intensiver sind die Brennhaare der Nessel zu spüren. Anders als beim Caning muss man beim Brennesselfetisch nicht vor dünnhäutigen Stellen halt machen. Weil keine Platzwunden entstehen können, schlägt man auch direkt auf Knochen, Sehnen und Schleimhäute (Schienbeine, Kniekehlen, Schamlippen). Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

    Eine normale Brennnessel, wie sie als Unkraut in Beeten zu finden ist, sorgt für ausreichend Spaß.

    Ein wertvoller Tipp für den aktiven Partner: Handschuhe nicht vergessen!

    Wer es außergewöhnlich hart mag, sollte sich nach der Australischen Brennnessel (Dendrocnide moroides) umsehen. Sie wird gelegentlich zum Verkauf angeboten und gilt als die schmerzhafteste aller Arten. Wer jedoch mit dieser Art experimentieren will, sollte sich vorher ausführlich über die Risiken und möglichen Allergien informieren.

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    Synonyme:
    Nesselfetisch
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