Erotiklexikon: Dirty Talk

    Von Eronite Pornolexikon
    Voraussichtliche Lesedauer: 3 Minuten
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    Dirty Talk – nicht nur geil im Bett

    Dirty Talk törnt nicht nur auf die krasse Art an und muss nicht vulgär oder in Fäkalsprache erfolgen. Grobe Befehle wie „Bück dich, du Sau“ sind aus Pornos bekannt und wiederholen sich häufig. Dirty Talk (Schmutziges Reden) ist dreckig, kann aber auch raffinierte Verbalerotik sein. Auf jeden Fall sorgt es dafür, dass beim Vorspiel und Bumsen nicht eisern geschwiegen wird.

    Dirty Talk bei EroniteGegen das Schweigen beim Sex

    Bekanntlich hapert es ja oft an der Kommunikation zwischen Paaren. Stöhnen und Gesten reichen meistens nicht aus, um dem Partner oder der Partnerin die eigenen Wünsche mitzuteilen. Angeblich nutzen weniger als die Hälfte der deutschen Paare Dirty Talk zum Aufgeilen und zur Verdeutlichung ihrer individuellen Bedürfnisse. Experten wollen erkannt haben, dass erotische Sprache den Sex ungemein beflügelt. Es werden Grenzen überwunden und Tabus gebrochen, und das macht Menschen lockerer beim Intimverkehr. Deutscher Dirty Talk bringt die Hormone bei Ihm und Ihr in Wallung. Wie befreiend, wenn der Schwanz nicht mehr kindisch als „kleiner Freund“ bezeichnet wird!

    Verbalerotik nicht überstürzen

    Gestern noch „Prinzessin“ und heute auf einmal „verfickte Schlampe“? Nicht jede Frau verkraftet diesen Gegensatz und reagiert negativ auf Dirty Talk. Oder ein Mann ist irritiert, wenn er plötzlich „geiler Stecher“ genannt wird. Langsames Vortasten ist angeraten, zum Beispiel ein ins Ohr gehauchtes „Ich möchte dich heute von hinten nehmen“ oder „Ich will dich in mir spüren“. Mancher mag solche Sätze harmlos finden, sie bedeuten aber für viele eine kleine Revolution.

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    Eine starke Wirkung hat Dirty Talk am Telefon, in Messages oder Mails. Geschriebene schmutzige Wörter und Sätze prägen sich ein und erwecken Lustgefühle. Außerdem machen sie Mut, dreckige und provokante Ausdrücke endlich mal in den Mund zu nehmen. So entwickeln Paare nach und nach beim Dirty Talk ihr eigenes Vokabular, das sie anmacht und sie gegenseitig mitreißt.

    Dirty Talk - nicht nur geil im BettErotisches Liebesgeflüster üben

    Eine verführerische Sexstimme kann man trainieren: Sie sollte wie eine tiefe Bauchstimme oder ein sinnliches Raunen klingen. Schrille Töne oder ruppige Befehle passen eigentlich nicht zum gepflegten Dirtytalk auf deutsch. Doch da gehen die Ansichten auseinander. Erlaubt ist, was gefällt – die alte Regel gilt auch für die Verbalerotik.

    „Fick mich!“, „Spritz mir ins Gesicht!“, „Du geile Sau“ … all das sind Begriffe des Dirty Talk, dem „schmutzigen Gerede“, der Ficksprache.

    Wer seine Scham erst einmal überwunden hat und im Bett oder generell beim Sex nicht mehr stumm sein möchte, entdeckt den Dirty Talk für sich. Manche geben sich Tiernamen, andere feuern sich an oder betiteln ihre Partner als Hure, Stecher, Ficksau oder was auch immer. Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. 

    Die dreckige Sprache beim Ficken

    „Du Schlampe, bück Dich, ich fick Dich, ich schieb Dir meinen Schwanz bis zum Anschlag rein und spritz Dir Dein Fickmaul voll“ möchte vielleicht nicht jede Frau hören, aber bei einem gewissen Grad sexueller Erregung kann so etwas richtig anturnen. Viele Männer mögen es sehr, wenn auch die Frau aktiv wird: „Steck Deinen dicken Prügel in mich rein und fick mich so richtig durch, Du geiler Stecher!“

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    Beim Telefonsex ist Dirty Talk das A und O, da man sein Gegenüber in der Regel nur hören, nicht aber sehen kann.

    Im Bereich des BDSM wird Dirty Talk oft für beleidigende, ehrverletzende oder erniedrigende Spielchen verwendet und macht hier sowohl den aktiven, dominanten als auch den passiven, submissiven Part an.

    Synonyme:
    Verbalerotik, Narratophilie
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