Erotiklexikon: Anime

    Von Eronite Pornolexikon
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    Anime
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    Zeichentrick aus dem Land der aufgehenden Sonne

    Das Wort Anime geht auf den Begriff Animationsfilm zurück. Hier in Deutschland wird der Begriff ganz speziell für Animationsfilme gebraucht, die in Japan produziert wurden. In Japan selbst wird der Begriff ganz allgemein für alle Zeichentrickfilme verwendet. Die Mehrzahl wird übrigens Animes genannt. Mangas sind dagegen japanische Comics.

    Anime in der Erotik

    AnimeIn Japan gab es erste Animes bereits zu Beginn der sechziger Jahre. Langsam aber sicher breitete sich das Film-Genre in die USA und nach Westeuropa aus. Dort sorgten diese Filme zunächst für einige Verwirrung. Der Begriff Anime wurde mit Zeichentrickfilm gleichgesetzt. Zeichentrickfilme wurden mit Kinderfilmen gleichgesetzt. Schnell stellte sich aber heraus, dass nicht jede Anime ein Kinderfilm ist.

    Ganz im Gegenteil, viele der Clips sind sogar besonders gewalttätig oder pornografisch. Zeichentrickfilme mit pornografischen Inhalt werden Hentai genannt. Auf vielen Websites für Pornofilme gibt es eine eigene Kategorie mit dem Titel Hentai. Das Wort bedeutet soviel wie entartet oder pervers. In Deutschland waren Anime-Filme anfangs nur auf Videokassetten erhältlich.

    Erst seit dem Beginn der neunziger Jahre liefen sie in den Kinos und im Fernsehen. Um das Jahr 2000 erlebte die Anime einen Höhepunkt. Heute werden nicht mehr so viel Filme aus diesem Genre gezeigt.

    Was zeichnet eine Anime aus?

    Die Charaktere in den Filmen sind übersteigert. Das betrifft sowohl das Aussehen als auch die Handlungen. Typisch für fast alle Anime-Figuren sind die übergroßen Augen. Ein anderes Markenzeichen sind die aufwendigen Frisuren und zum Teil auch die bunten Haare. Die Körperproportionen werden übertrieben dargestellt. Weibliche Figuren haben schier endlos lange Beine, riesige Brüste und eine schmale Taille.

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    Bei Sexszenen geht es in diesen Filmen richtig zur Sache. Da werden gesellschaftliche Tabus gebrochen, indem Szenen gezeichnet werden, in denen Väter mit Töchtern und Mütter mit Söhnen kopulieren. In anderen Streifen wird Sex mit Monstern gezeigt oder Männer haben gleich mehrere Schwänze.

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    Als Fans befragt wurden, was sie am Genre Anime so spannend finden würden, antworteten sie, dass es vor allem das Andersartige wäre, das eine starke Anziehungskraft ausübt. Anstatt einer kindlichen heilen Welt werden in diesen Zeichentrickfilmen Sex und Gewalt dargestellt. Bis heute gibt es auch in Deutschland viele Fans des Genres. Sie treffen sich oft bei internationalen Konventionen.

    Synonyme:
    Pornografische Zeichentrickfilme
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