Ein Erotikschiff mit Swingern an Bord

Von Mario Meyer
Voraussichtliche Lesedauer: 2 Minuten
Ein Erotikschiff mit Swingern an Bord
Ein Erotikschiff mit Swingern an Bord
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Auf deutschen Binnengewässern fährt ein Erotikschiff und läßt die Wellen – und das nicht nur im Bodensee – höher schlagen und ruft Kritiker, Erotikfeinde, Feministinnen und die prüde Politik auf den Plan.


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Auf zwei Schiffen werden Sex-Parties und Orgien gefeiert, was einigen als “unanständig” aufstößt und die Kritiker zu Schimpf- und Haßtiraden veranlaßt. Eronite hat recherchiert.

Das “Torture Ship” (Folterschiff) für BDSM- und Fetisch-Fans

Doch all das ist gar nicht neu, bereits seit 17 Jahren fahren in Lack, Leder, Latex gekleidete oder völlig nackte Gäste mit dem Folterschiff und leben ihre Lust unter ihresgleichen aus.

Erotikschiff | Eronite
Foto: Roman Schurte

Das “Erotikschiff” für Swinger

Auch das Schiff für die Sexhungrigen legt nicht zum ersten Mal ab, trotzdem sollen jetzt die Veranstalter auf Druck der Politik, hier allen voran die CDU, bereits geschlossene Verträge prüfen, obwohl alles mit rechten Dingen zugeht, wie der Vorsitzende der Partyschiffe versichert. Den Spaß und die Freude, die die Gäste an Bord der Boote genießen, möchte sich keiner der Teilnehmer vermiesen lassen. Die 24-jährige Sandra, die schon zum dritten Mal mitfährt, sagte “die Herren der Politik sollen doch mal ihren Schlips ausziehen und aufs Schiff kommen, dann sehen die, daß hier nicht an jeder Ecke gebumst wird, sondern auch ganz normale Leute ganz normal eine Party feiern”.

Eronite meint: Hißt die Segel, Matrosen des Partyvolks!

Uli Burchardt, der Oberbürgermeister von Konstanz und Mitglied der CDU, sprach sich via Pressemitteilung gegen solche Veranstaltungen aus und bezeichnete sie als “anrüchig”. Eine andere Kommunalpolitikerin aus der Provinz, ebenfalls von der CDU, schlug in die gleiche Kerbe und wollte das Erotikschiff mit seinem bunten Treiben vom Bodensee verbannt wissen.

Oberbürgermeister Burchardt ginge es nicht um Intoleranz oder prüde Ansichten, meint sein Pressesprecher. Im Mai stehen Wahlen auf Kommunalebene an – ein Schelm, wer dabei Böses denkt!

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